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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.01.2019

Atemlose Spannung bis zum Schluss

Totwasser
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Die Anwältin Dr. Linn Geller muss nach einem schweren Unfall komplett neu anfangen und übernimmt als Pflichtverteidigerin das Mandat für das Topmodel Grace Riccardi. Obwohl Grace gesteht, ihren Ehemann ...


Die Anwältin Dr. Linn Geller muss nach einem schweren Unfall komplett neu anfangen und übernimmt als Pflichtverteidigerin das Mandat für das Topmodel Grace Riccardi. Obwohl Grace gesteht, ihren Ehemann umgebracht zu haben, glaubt Linn nicht an ihre Schuld und beginnt Nachforschungen anzustellen. Als immer mehr Ungereimtheiten auftauchen gerät auch Linn in Lebensgefahr.

Linn Geller ist eine absolut sympathische Hauptfigur. Nach einem schweren Unfall ist sie durch eine Narbe im Gesicht und ein kaputtes Bein gezeichnet und kann auch psychisch nur schwer wieder in den Alltag finden. Aber sie ist auch eine Kämpferin und im Laufe der Geschichte bekommt man einen guten Eindruck von der erfolgreichen Anwältin, die Linn vor ihrem Unfall war. Zusammen mit dem leicht verschrobenen aber absolut liebenswürdigen Götz baut sie sich eine eigene Kanzlei und ein neues Leben auf. Linn ist hartnäckig und unbequem, sie hört auf ihr Gefühl, auch wenn sie dieses zwischendurch immer wieder anzweifelt. So gelingt es ihr am Ende auch die Wahrheit herauszufinden, die ihr zunächst niemand glauben will und die sie selbst in tödliche Gefahr bringt.

Julia Hofelichs Schreibstil hat mich schnell gefangen genommen und ich habe den Roman in einem Rutsch durchgelesen. Er war unglaublich spannend und immer wenn ich das Gefühl hatte, so ist es, gab es wieder eine erstaunliche Wendung. Bis zum Schluss war ich nicht sicher, wie die Wahrheit aussieht. Für mich ist der Roman gut durchdacht, es bleiben keine Fragen offen und auch die Nebenfiguren wurden wunderbar dargestellt.

Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Fall von Linn Geller und hoffe, dass sie dann auch privat ihr Glück finden wird.

Veröffentlicht am 19.08.2018

Ein toller Roman über eine starke Frau

Ein ungezähmtes Mädchen
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Beatrice Löwenström ist eine junge, unerfahrene und eigenwillige Frau. Als sie auf Seth trifft ist sie von diesem charismatischen und unangepassten Mann fasziniert. Schnell merken Beide, dass sie zueinander ...

Beatrice Löwenström ist eine junge, unerfahrene und eigenwillige Frau. Als sie auf Seth trifft ist sie von diesem charismatischen und unangepassten Mann fasziniert. Schnell merken Beide, dass sie zueinander gehören. Allerdings ist Beatrice bereits ohne ihr Wissen dem unsympathischen und gewalttätigen Grafen Rosenschöld versprochen. Kann es für die zwei Liebenden ein Happy End geben?


Simona Ahrnstedt hat einen berauschenden historischen Liebesroman geschrieben, der den Leser in seinen Bann schlägt. Durch den guten Schreibstil fliegen die Seiten nur so dahin und die Spannung lässt durch viele Verwicklungen und Schicksalsfügungen nie nach.

Beatrice ist eine sehr sympathische junge Frau, die bisher im Haus ihres Onkels nicht viel Freude erleben durfte. Immer muss sie sich anpassen und darf keine eigene Meinung haben. Dies änderst sich als sie Seth trifft. Sie ist fasziniert von diesem geheimnisvollen Mann und verliebt sich in ihn. Da ihr Onkel sie aber bereits an den alten Grafen Rosenschöld "verkauft" hat, gibt es keine Zukunft mit Seth. Auch wenn Beatrice immer wieder versucht ihre eigenen Wünsche durchzusetzen und ihre Würde zu behalten, muss sie einen langen, schmerzhaften Weg gehen, um am Ende glücklich zu werden.

Die Charaktere werden hier von Simona Ahrnstedt wunderbar beschrieben, so dass man sie lieben und hassen lernt, mit ihnen liebt und leidet.

Mit dem Ende des Romans bin ich sehr zufrieden. Nicht nur löst sich alles zum Guten auf, sondern auch die Nebenfiguren werden nicht vergessen und können in eine ihrem Charakter entsprechende Zukunft blicken.


Fazit:

Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, den Weg dieser bemerkenswerten Frau mitzuverfolgen. Mit jeder Seite habe ich gehofft, dass nun doch noch alles gut wird - und dann kam wieder ein Schicksalsschlag. Manchmal war es so spannend, dass ich das Buch über Stunden nicht aus der Hand legen konnte.

Das Buch ist auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung und sollte in keinem Urlaubskoffer fehlen.

Veröffentlicht am 01.02.2026

Agatha Christie an der Nordsee

Stürmische Klippe
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In ihrem zehnten Fall ermittelt Liv Lammers inoffiziell im Haus einer Politikerin während draußen ein Orkan tobt und das Anwesen von der Außenwelt abschneidet. Dass es sich bei der Politikerin um eine ...

In ihrem zehnten Fall ermittelt Liv Lammers inoffiziell im Haus einer Politikerin während draußen ein Orkan tobt und das Anwesen von der Außenwelt abschneidet. Dass es sich bei der Politikerin um eine Freundin ihrer Chefin handelt, macht die Ermittlungen nicht einfacher.

Sabine Weiß schreibt gewohnt spannend und hält diese Spannung auch bis zum Finale des Krimis aufrecht. So bin ich regelrecht durch die Seiten geflogen. Durch die vielen Personen, die sich in der Villa befinden, alle etwas undurchsichtig sind und gute Motive haben der Politikerin zu schaden, wirkte das Ganze auf mich wie ein guter alter Agatha Christie Roman.

Auch der Nebenschauplatz eines zweiten Verbrechens, in dem Livs Verlobter Sebastian eine wichtige Rolle spielt, war spannend und hat so die Verbindung zu Livs Privatleben hergestellt. Allerdings wurden mir hier manche Auflösungen zu schnell präsentiert. Da hätte ich mir noch ein, zwei Kapitel mehr gewünscht, um tiefer eintauchen zu können. Da es ja aber ein Nebenschauplatz war und wohl eher der Entwicklung von Livs Privatleben diente, konnte ich trotzdem gut damit leben.

Liv ermittelt dieses Mal unter erschwerten Bedingungen. Sie ist inoffiziell in der Villa, wird in ihren Ermittlungsmethoden eingeschränkt und nicht in alle Vorgänge eingeweiht. Trotzdem gibt sie wie immer ihr Bestes und bleibt sich selbst treu.
Enttäuschend war für mich ihre Chefin Hilke Hasselbrecht, die hier eine ziemlich schlechte Figur macht. Und auch das Opfer Armgart war eine durch und durch schreckliche Person, für die ich keinerlei Verständnis aufbringen konnte.

Am Ende des Krimis bleiben noch ein paar Fragen offen, insbesondere wie es mit einigen beteiligten Personen weitergeht, die sich aber hoffentlich im nächsten Band dann auflösen werden.

Fazit:
Ein spannender zehnter Fall, der nicht nur Liv Lammers Fans begeistert und auch aktuelle Themen wie den Umweltschutz auf Sylt aufgreift.

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  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 25.01.2026

Eine phantastische Reise ins Land der Träume

Secrets of Black Manor (1). Die Gabe der Träumer
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Lucas Leben gerät völlig durcheinander, als er an seinem 13. Geburtstag ein seltsames Symbol an seinem Handgelenk entdeckt. Er sieht seltsame Dinge, die niemand sonst zu sehen scheint. Als Luca Will kennenlernt, ...

Lucas Leben gerät völlig durcheinander, als er an seinem 13. Geburtstag ein seltsames Symbol an seinem Handgelenk entdeckt. Er sieht seltsame Dinge, die niemand sonst zu sehen scheint. Als Luca Will kennenlernt, einen komischen alten Kauz der im geheimnisvollen Black Manor lebt, gerät seine Welt aus den Fugen und er muß sich entscheiden, ob er wegläuft oder sich seiner Gabe stellen wird.

Marisa Hart hat mit „Secrets of Black Manor“ ein wahrhaft phantastisches Abenteuer geschrieben, atemberaubende neue Welten erschaffen und unglaubliche Wesen zum Leben erweckt. Der Roman war von Anfang bis Ende sehr spannend und die Seiten sind nur so dahin geflogen. Auch die optische Aufmachung des Buches ist einfach zauberhaft. Es handelt sich hierbei um den ersten Band einer Reihe. Daher werden auch nicht alle Fragen in diesem Band geklärt und es bleiben noch viele Rätsel ungelöst.

Luca ist ein Protagonist mit Ecken und Kanten, ein Außenseiter, der sich schon gar nicht mehr traut, Freundschaften zu schließen und immer das schlechteste von allen erwartet. Das ist auch kein Wunder, wenn man sieht wie er von seiner Familie und den Freunden seines Bruders behandelt wird. Wie gut das es seine Sandkastenfreundin Taya gibt, die sich nicht abwimmeln lässt und Luca immer zur Seite steht. Sie war in dieser Geschichte eindeutig mein Lieblingscharakter.

Marisa Hart schenkt dem Leser nicht nur eine spannende, phantasievolle Geschichte, sondern greift Themen auf, die für junge Teenager sehr aktuell und wichtig sind. Es geht um Mobbing, echte Freundschaft und den Mut, man selbst zu sein und für seine Überzeugungen einzutreten.

Fazit:
„Secrets of Black Manor“ ist eine tolle Geschichte über das Anderssein, Mut und Freunschaft. Ich bin jetzt schon sehr auf die nächsten Bände gespannt und kann deren Erscheinen kaum erwarten.



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Veröffentlicht am 30.12.2025

Spannung bis zum Finale

Silvershade Academy 2: Brennende Zukunft
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Nachdem die Dämonen auf dem Schulball besiegt wurden, könnte für Eve nun alles so schön sein. Wenn da nicht ihre neueste Vision und Alastair wie vom Erdboden verschluckt wäre. Außerdem muss sich Eve ...



Nachdem die Dämonen auf dem Schulball besiegt wurden, könnte für Eve nun alles so schön sein. Wenn da nicht ihre neueste Vision und Alastair wie vom Erdboden verschluckt wäre. Außerdem muss sich Eve weiter mit dem Rat rumärgern, der sie nach wie vor nicht Ernst nimmt. Als Alastair wieder auftaucht und Eves Herz Purzelbäume schlägt, ist das Chaos für sie perfekt. Wem kann sie noch trauen und wie kann sie es schaffen, den Frieden in der magischen Welt wieder herzustellen.

Bei Brennende Zukunft handelt es sich um den zweiten und letzen Teil der Silvershade Academy Romantasy Dilogie. Auch hier verfolgt man die Geschichte wieder aus Eves Sicht. Die Spannung ist jederzeit greifbar und bis zum atemberaubenden Ende, war ich mir nicht sicher ob das Ganze nun noch gut ausgehen wird.

Allerdings hat mich Eve in diesem Teil auch etwas genervt. Sie wusste doch schon, dass ihre Visionen nicht zwangsläufig genauso wahr werden und trotzdem behandelt sie Alastair, als hätte er bereits versucht, sie umzubringen. Wo ist ihr Vertrauen hin? Ihr Verhalten gegenüber dem Rat, ihrer Großmutter und auch ihren Freunden fand ich nicht immer in Ordnung. Sie nimmt sich unheimlich viel heraus und will alle Probleme allein lösen. Wenn man bedenkt, dass sie erst kurze Zeit von ihrer Gabe und der magischen Welt weiß, wäre etwas mehr Zurückhaltung und Einbindung ihrer Verbündeten gut gewesen.

Alastair mochte ich in diesem Teil hingegen viel lieber. Er hat stoisch Eves Zurückweisungen ertragen und ihr trotzdem immer bedingungslos vertraut. Ohne ihn wäre sie ganz schön aufgeschmissen gewesen.

Das Ende war mir dann etwas zu glatt und es kam auch etwas plötzlich. Irgendwie hatte ich mit einer noch größeren Verschwörung gerechnet. Auch die Entwicklungen im Rat wurden zu schnell und geräuschlos abgefertigt.

Insgesamt hat mir der zweite Teil auch wieder gut gefallen. Die Silvershade Academy ist ein spannender Romantasy Zweiteiler, mir viel Gefühl und eine absolute Leseempfehlung für junge Fantasy Fans.

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