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Veröffentlicht am 27.02.2026

Die Last der Generationen & Patriarchat on fire

Spiegelland
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Mit "Spiegelland" legt Rebekka Frank, bekannt durch "Stromlinien", erneut einen Roman vor, der Natur, Familienpsychologie und gesellschaftliche Strukturen in ein packendes Geflecht aus Vergangenheit und ...

Mit "Spiegelland" legt Rebekka Frank, bekannt durch "Stromlinien", erneut einen Roman vor, der Natur, Familienpsychologie und gesellschaftliche Strukturen in ein packendes Geflecht aus Vergangenheit und Gegenwart verwebt. Im Mittelpunkt steht Elias, der nach einem Fehler den Sommer bei seiner Großmutter im Teufelsmoor verbringt und dort auf Geheimnisse stößt, die alles infrage stellen, was er über seine Familie zu wissen glaubte. Parallel erleben wir Catharina (Cato) ein Vierteljahrhundert zuvor, wie sie nach Jahren der Angst aus ihrer Ehe ausbricht und ein Leben voller Freiheit und Risiken beginnt. Und dann gibt es da noch die Zeitebene im 18. Jahrhundert.

Meine Meinung

Die Autorin schreibt mit einem klaren, präzisen Stil, der gleichzeitig eine enorme Sogwirkung entwickelt. Die Naturbeschreibungen sind wunderschön (wenn man es mag) und schaffen eine Atmosphäre, die mich stark an das Buch "Der Gesang der Flusskrebse" erinnert haben. Die wechselnden Zeitebenen funktionieren sehr gut, geben Tiefe und Spannung, und die Landschaftskarte am Anfang hilft beim Einordnen der Orte, die im Roman eine Rolle spielen. Achja das Cover ist auch wieder super schön und auch haptisch. Passend zum Titel spiegelglatt ;)

Die Figuren sind vielschichtig, wenn auch stellenweise für ihr Alter zu abgeklärt oder reflektiert. Insbesondere die Kinder (12, 14 und wahrscheinlich auch 14?) handeln oft mit einem Verständnis, das fast erwachsen wirkt. Aber das mag damit begründet sein, dass sie alles Einzelkinder sind (soweit ich weiß) & daher mehr mit Erwachsenen aufgewachsen sind und sich angepasst haben.

Thematisch geht es im weitesten Sinne um patriarchale Strukturen, sie dich konkret durch häusliche Gewalt, Depression und Suizid, Schuld und der Frage nach Verantwortung äußern. Cato, die zentrale weibliche Perspektive, ringt mit den Folgen familiärer Traumata und der Gewalt ihrer Väter und Großväter: „Es sind diese alten patriarchalen Strukturen, die noch heute alles bestimmen“ (S. 292).

Besonders bildhaft und im Gedächtnis-bleibend sind für mich die Szenen, in denen Macht, Gewalt und Verantwortung greifbar werden, ohne dass die Autorin diese voyeuristisch ausstellt: „Da liegt er. Da wird er sterben. Ermordet von einer Frau, die zuerst er tödlich verletzte“ (S. 408).

Bei all der Schwere gibt es aber immer auch Hoffnungsschimmer und am Ende bin ich doch positiv gestimmt und froh, das Buch gelesen zu haben. Der Autorin ist es definitiv gelungen ein Bild von Generationenverbindungen, Schuld, Verantwortung und dem Einfluss gesellschaftlicher Normen zu zeichnen, das nachwirkt.

Fazit

"Spiegelland" ist ein literarischer (Sommer-)Roman, der nicht nur durch seine Naturbeschreibungen besticht, sondern auch tief in die psychologischen und gesellschaftlichen Dynamiken von Familien & Generationen eintaucht. Für alle, die komplexe Familiengeschichten, Naturverwebungen und kritische Gesellschaftsbilder mögen. Wer eher leicht verdauliche Kost sucht, könnte hier falsch sein. Vielen Dank an lovelybooks und den den S. Fischer Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Veröffentlicht am 17.02.2026

Ein Skandi-Krimi geht noch :D

Wellengrab (Ein Fabian-Risk-Krimi 7)
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Mit "Wellengrab" (Band 7 der Fabian-Risk-Reihe), kehrt Stefan Ahnhem zu seinem Ermittler nach Helsingborg zurück. Das Hörbuch erschien bei Hörbuch Hamburg, übersetzt von Katrin Frey und eindrucksvoll gesprochen ...

Mit "Wellengrab" (Band 7 der Fabian-Risk-Reihe), kehrt Stefan Ahnhem zu seinem Ermittler nach Helsingborg zurück. Das Hörbuch erschien bei Hörbuch Hamburg, übersetzt von Katrin Frey und eindrucksvoll gesprochen von David Nathan. Danke an der Stelle an netgalley.de und den Hörbuch Hamburg Verlag für das Rezensionsexemplar!

Kurz zum Inhalt: An einem Spätsommerabend versinkt die schwedische Küste in einem plötzlichen Blackout. Kurz darauf häufen sich merkwürdige Vorfälle – und als ein Mädchen verschwindet, ahnt Fabian Risk, dass alles miteinander zusammenhängt.

Meine Meinung
Ich gebe zu: Die über 1000 Minuten Hörzeit haben mich anfangs abgeschreckt. Aber inhaltlich hatte mich der Politkrimi-Aspekt sofort. Und genau das ist Wellengrab: kein klassischer „Wer-war’s?“-Krimi, sondern ein komplexer, politisch aufgeladener Thriller. Der Einstieg verlangt Geduld. Die Spannung ist nicht sofort greifbar, viele Figuren betreten die Bühne, Perspektiven wechseln. Aber genau hier liegt auch die Stärke des Romans.

Je weiter ich gehört habe, desto klarer wurde das „bigger picture“. Nach dem ersten Drittel zieht das Tempo spürbar an und ab da wollte ich kaum noch pausieren. Besonders intensiv fand ich, dass auch aus Sicht der Antagonist:innen erzählt wird. Als Hörer:in weiß man dadurch oft ein bisschen mehr als die Ermittler:innen und fiebert umso stärker mit.

Was im Buch inhaltlich geschieht, ist erschreckend und gleichzeitig beunruhigend plausibel. Man kann sich leider vorstellen, dass Menschen zu alldem fähig wären oder und jetzt lehne ich mich sehr weit aus dem Fenster, aber angesichts der neusten Skandale rund um Epstein (hat thematisch aber 0 mit dem Buch zu tun) und all die Vertuschungen, vielleicht schon auch in der Realität passieren ohne unser Wissen (ja ich weiß Verschwörungstheorie etc...).

Ich hab das Buch ja als Hörbuch gehört. Dazu kann ich nur sagen: David Nathan trägt das Hörbuch mit seiner ruhigen, markanten Stimme. Er liest präzise, spannungsvoll und mit genau dem richtigen Maß an Zurückhaltung.

Und übrigens: Ich kannte die Reihe vorher nicht und hatte trotzdem keinerlei Probleme, in die Handlung zu finden. Das Buch funktioniert absolut eigenständig.

Fazit
All in all: "Wellengrab" ist ein vielschichtiger, hochaktueller Politthriller, der Geduld belohnt. Für alle, die komplexe Ermittlungen, gesellschaftliche Abgründe und skandinavische Spannung lieben. Weniger geeignet für Leser:innen, die sofortige Action oder einen schlanken, klassischen Krimiplot erwarten.

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Veröffentlicht am 15.02.2026

Søren Sveistrup liefert wieder ab!

Der Kuckucksjunge
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Mit „Der Kuckucksjunge“ legt Søren Sveistrup erneut einen hochspannenden Thriller vor, der tief in menschliche Abgründe blickt. Bekannt wurde er u. a. durch die Serie „ Kommissarin Lund – Das Verbrechen" ...

Mit „Der Kuckucksjunge“ legt Søren Sveistrup erneut einen hochspannenden Thriller vor, der tief in menschliche Abgründe blickt. Bekannt wurde er u. a. durch die Serie „ Kommissarin Lund – Das Verbrechen" sowie seinen Roman „ Der Kastanienmann". Auch diesmal ermittelt Kommissarin Naia Thulin an der Seite von Mark Hess in Kopenhagen.

Ausgangspunkt ist die rätselhafte Nachricht „Hab dich“, die eine verschwundene Mutter kurz vor ihrem Verschwinden erhält, exakt dieselbe Botschaft, die bereits einer ermordeten 19-Jährigen geschickt wurde. Schnell verdichten sich die Hinweise, dass ein:e Serien­täter:in am Werk ist, während weitere Menschen spurlos verschwinden.

Meine Meinung

Ich habe mich sehr gefreut, als ich gesehen habe, dass ein neues Buch von Sveistrup erscheint. Auf ihn aufmerksam geworden bin ich tatsächlich erst Ende 2025 durch die Verfilmung (als Serie) von „Der Kastanienmann“. Das Buch hab ich nicht gelesen gehabt aber für mich war nach der Serie klar: Das nächste lese ich auf jeden Fall.

Und was soll ich sagen? Auch das neue Buch hier hat mich von Beginn an gepackt. Schon die ersten Seiten erzeugen eine beklemmende Atmosphäre angefangen damit, dass eines der Opfer zuhause ist und Nachrichten von einem Stalker bekommt bis sich herausstellt, dass der Stalker sie von im Haus drinnen beobachtet... und schlussendlich auch zuschlägt. Ich sag es euch, hab die Luft angehalten weil so gruselig. Und diese latente Bedrohung zieht sich durch den gesamten Roman. Die Sprache an sich ist klar, schnörkellos, fast kühl, genauso, wie ich persönlich es bei Krimis/Thrillern gerne mag.

Trotz der knapp 700 Seiten habe ich das Buch in zwei Tagen durchgesuchtet (inklusive Nachtschichten :D). Sveistrup arbeitet mit vielen Perspektiven und Figuren, was stellenweise Konzentration verlangt. Wahrscheinlich auch, um die Leser:innen auf eine falsche Spur zu locken. Manchmal waren es fast zu viele Namen und Verbindungen, die man im Blick behalten musste. Es ist kein Thriller, der die Auflösung aus dem Nichts zaubert, die Hinweise sind da. Und dieses Miträtseln lieb ich ja. So hatte ich dann wenige Seiten vor der Auflösung einen konkreten Verdacht und lag richtig (kommt nicht sooo oft vor, deshalb war die Freude groß). Diese Balance zwischen Mitdenken und Spannung hat für mich perfekt funktioniert, grad weil ich nicht schon am Anfang wusste, wer der/die Täter:in ist, aber dennoch selbst draufgekommen bin.

Was mir persönlich aufgefallen ist: Es wird nicht gegendert. Das ist ein Detail, aber eines, das mir persönlich wichtig ist und ich mir anders gewünscht hätte.

Fazit

„Der Kuckucksjunge“ ist ein atmosphärisch dichter, aber leicht zu lesender Thriller, der definitiv Spannung liefert. Ein Buch für alle, die skandinavische Krimis mit psychologischer Tiefe lieben und gern miträtseln. Weniger für Leser:innen von cozy crime.

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Wenn Mutterschaft zur Kampfzone wird

Es ist hell und draußen dreht sich die Welt
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Mit „Es ist hell und draußen dreht sich die Welt“ legt Dita Zipfel einen kraftvollen Gegenwartsroman vor, erschienen im Insel Verlag. Erzählt wird von zwei Paaren, die gemeinsam Urlaub an der Côte d’Azur ...

Mit „Es ist hell und draußen dreht sich die Welt“ legt Dita Zipfel einen kraftvollen Gegenwartsroman vor, erschienen im Insel Verlag. Erzählt wird von zwei Paaren, die gemeinsam Urlaub an der Côte d’Azur machen und von zwei Frauen, deren Leben unterschiedlicher kaum sein könnten. Linn steht kurz vor einer weiteren IVF-Behandlung, Eva ist bereits Mutter zweier Kinder. Zwischen Sommerhitze, Gesprächen am Strand und unterschwelligen Spannungen entfaltet sich ein Roman über Mutterschaft, Körper, Klassenunterschiede und weibliche Selbstbestimmung.

Meine Meinung

Ich wollte dieses Buch zuerst nicht lesen. Nicht noch ein Roman über (unerfüllte) Mutterschaft, dachte ich. Nicht weil das Thema nicht wichtig ist oder es nicht super Bücher dazu gibt ("Im Leben nebenan", "Eva" und "Der Schlaf der anderen" - I am looking at you), aber weil ich in letzter Zeit einfach viel zu dem Thema gelesen hab. Tja...und dann hat mich doch etwas gereizt. Was soll ich sagen: Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Zipfels Text macht es einem leicht und gleichzeitig schwer, wegzuschauen.

Formal lebt der Roman von kurzen Kapiteln, wechselnden Perspektiven (Linn, Eva, Matze, Felix, Latifa), vielen unausgesprochenen Konflikten und einer großen inneren Spannung. Es hat mich vom Schreibstil her sehr an "Blaues Wunder" von Anne Freytag erinnert, auch wenns thematisch ganz anders ist. Besonders gelungen finde ich, wie präzise Zipfel soziale Unterschiede und Klassenbewusstsein beobachtet, etwa in scheinbar beiläufigen Momenten: „Vielleicht ist es ein Privileg der Reichen, vom Interieur in Ruhe gelassen zu werden.“ (S. 8)

Inhaltlich geht es natürlich um Kinderwunsch und Mutterschaft aber eben nicht nur. Es geht um weibliche Körper als Projektionsflächen, um Schuld, Angst und Kontrolle. Um Männer, die Raum einnehmen, ohne ihn zu hinterfragen. Und um Frauen, die lernen, sich zu verbünden.

Ein kleiner Kritikpunkt bleibt für mich die Orientierung: Die Perspektivwechsel sind raffiniert, aber nicht immer klar gekennzeichnet. Kapitelüberschriften mit Namen hätten mir stellenweise geholfen. Trotzdem: Die psychologische Tiefe der Figuren und der kammerspielartige Aufbau tragen den Roman souverän.

Fazit

"Es ist hell und draußen dreht sich die Welt" ist ein wütender, stringent erzählter und sehr gegenwärtiger Roman über Mutterschaft, Macht und weibliche Solidarität. Für alle, die feministische Gegenwartsliteratur, psychologisch dichte Texte und Sally-Rooney-eske Kammerspiele mögen. Kein Wohlfühlbuch, aber eins das man nicht weglegen kann. Danke an Vorablesen.de und den Insel Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Veröffentlicht am 02.01.2026

Vegan (nicht nur) durch die Weihnachtszeit

Weihnachtlich vegan
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Mit „Weihnachtlich vegan – 60 festliche Rezepte für die schönste Zeit des Jahres“ legt Anja Sagon (Romaniszyn), bekannt von byanjushka.com, ein Kochbuch vor, das ganz auf pflanzlichen Genuss in der Advents- ...

Mit „Weihnachtlich vegan – 60 festliche Rezepte für die schönste Zeit des Jahres“ legt Anja Sagon (Romaniszyn), bekannt von byanjushka.com, ein Kochbuch vor, das ganz auf pflanzlichen Genuss in der Advents- und Weihnachtszeit setzt. Erschienen ist das Buch am 5. November 2025 bei ZS – ein Verlag der Edel Verlagsgruppe und umfasst 160 Seiten. Enthalten sind über 60 Rezepte – von Weihnachtsklassikern bis hin zu festlichen Hauptgerichten – ergänzt durch Tipps, Menüvorschläge und persönliche Einblicke.

Meine Meinung

Ich folge Anja schon seit längerer Zeit auf Instagram und habe bereits einige ihrer Rezepte nachgekocht, entsprechend neugierig war ich auf dieses Buch. Positiv vorweg: Die Rezepte funktionieren. Ich habe bereits mehrere Plätzchen ausprobiert, und die waren durchweg sehr lecker. Die Zutaten sind größtenteils gut erhältlich, und viele traditionelle Weihnachtsrezepte wurden sinnvoll „veganisiert“, ohne dabei an Charme oder Geschmack zu verlieren.

Besonders gelungen finde ich die bereits zusammengestellten Menüvorschläge am Ende des Buches. Gerade in der oft stressigen Weihnachtszeit nimmt das viel Planungsarbeit ab und macht das Buch sehr praktisch. Auch die Fotos sind durchweg ansprechend, appetitlich und hochwertig. Hier merkt man definitiv die Erfahrung aus der Foodblog-Welt.

Kritischer sehe ich die Gestaltung: Das Cover wirkt auf mich etwas altbacken und unruhig, und auch das insgesamt sehr weihnachtliche Layout ist nicht ganz mein persönlicher Geschmack. Inhaltlich gibt es zudem ein Kapitel zum Thema Achtsamkeit, das ist nett gemeint und passt zu Anjas Arbeit, hätte ich in einem Kochbuch aber nicht unbedingt gebraucht.

Sehr schön finde ich hingegen, dass Anja immer wieder eigene familiäre Weihnachtstraditionen aufgreift und ihnen Raum gibt. Das verleiht dem Buch eine persönliche Note und macht deutlich, dass veganes Kochen hier nicht als Verzicht, sondern als selbstverständlicher Teil von Familienkultur gedacht ist.

Fazit

„Weihnachtlich vegan“ ist ein sehr solides, praxisnahes Weihnachtskochbuch, das zeigt, wie vielfältig und genussvoll ein veganes Fest sein kann. Optisch nicht ganz mein Favorit, inhaltlich aber überzeugend und liebevoll umgesetzt. Empfehlenswert für alle, die ein veganes Weihnachtsmenü planen, gern backen und Wert auf erprobte Rezepte legen. Weniger für Menschen, die sehr viel Wert auf das Design legen, was bei einem Kochbuch jetzt nicht sooooo wichtig ist (meine Meinung :D).

Danke an netgalle.de & ZS – ein Verlag der Edel Verlagsgruppe für das Rezensionsexemplar.

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