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Veröffentlicht am 04.02.2026

Da möchte ich glatt mal eine Bibliothek mit botanischen Garten besuchen

Botanic Hearts
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat. 
Ich habe gut in das Buch hineingefunden, der Schreibstil der Autorin ist angenehm flussig, ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat. 
Ich habe gut in das Buch hineingefunden, der Schreibstil der Autorin ist angenehm flussig, auch wenn ich einen Moment brauchte, um mich auf die Erzählperspektive einzulassen. Was ich ganz cool fand, war die genderneutrale Sprache, die verwendet wurde, ich kann mir vorstellen, dass es einige im Lesefluss behindert, mich hat es zum Glück nicht gestört.
Doch jetzt zur Geschichte. Es geht um Tansy, eine junge Mutter, die durch einen Hurricane plotzlich vor dem nicht steht. Obwohl sie und ihre Tochter bald zurück in ihr Haus können, ist die Bibliothek, von der Tansy die Leiterin ist, nicht so schnell wieder einzugsbereit und so müssen sie und ihr Team kurzzeitig in den botanischen Garten ziehen. Dies bringt natürlich nicht nur einige Hindernisse und Chaos, sondern auch humorvolle Situationen mit, denn Jack, der Leiter des Gartens, ist so gar nicht begeistert von den neuen Untermietern.
Tansy kann man für ihren Mut und ihre Willensstärke nur bewundern. Sie hat schon einige Verluste erlitten und steht immer wieder auf. Auch wie sie für sich und ihre Tochter Briar kämpft, mochte ich sehr. Die Beziehung der beiden war wirklich sehr liebevoll und eines meiner Highlights des Buches.
Jack ist der typische Kandidat für Harte Schale, weicher Kern. Ebenso wie Tansy wird sein Handeln von seiner Vergangenheit beeinflusst. Er hat ebenfalls schon einiges erlebt und versteckt sich hinter seiner abweisenden Art, doch gerade an seiner liebevollen Beziehung zu seiner Halbschwester erkennt man seinen weichen Kern.
Die Beziehungsentwicklung der beiden ist geprägt von Wortgefechten, aber man merkt doch die Spannung und Chemie dahinter, selbst wenn sich die Berge dieser zu Beginn beide noch nicht so recht eingestehen wollen. Leider kamen nur die Emotionen der beiden nicht so richtig bei mir an. Es hat mir einfach ein wenig an Tiefe gefehlt und dadurch konnte ich auch keine komplette Bindung zu ihneb aufbauen, um wirklich richtig mitzufiebern. Einige Punkte hätten durchaus noch näher beleuchtet werden können, aber es blieb alles recht oberflächlich.
Ich fand auch gerade zum Mittelteil und Ende des Buches hin, gab es einige Szenen, die sich schon etwas gezogen haben.
Zudem gab es allgemein auch gar nicht so viel Handlung, da hätte z.B. vielleicht noch ein größerer Fokus auf dem Bibliotheksthema liegen können.
Mein Highlight des Buches war der Schauplatz des botanischen Gartens, ich mochte das Setting sehr und auch die Atmosphare, die geschaffen wurde. Zudem fand ich die Erklärungen zu den verschiedenen Pflanzen spannend.
Insgesamt konnte man das Buch gut lesen und die Thematik rund um die Bibliothek und den botanischen Garten hat mir gut gefallen. Doch ich finde, man hätte einfach noch ein bisschen mehr rausholen können und auch etwas mehr Tiefe hätte der Beziehung von Tansy und Jack gutgetan.

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Veröffentlicht am 04.12.2025

Eine düstere Hexengeschichte mit einer mutigen Protagonistin

Her Dark Power
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat. 
Ich habe gut in das Buch hineingefunden, der Schreibstil der Autorin ist gewohnt flüssig ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat. 
Ich habe gut in das Buch hineingefunden, der Schreibstil der Autorin ist gewohnt flüssig und die Mischung aus klassischer Hexengeschichte (mit Kräutern, Besenfliegen und Ritualen) mit modernen und individuellen Aspekten (wie das Crescent College) etc. mochte ich wirklich gerne.
Vielleicht war mir der Anfang im Verhältnis der Geschichte ein wenig zu lang. Es wird sich viel mit Erklärungen zum Worldbuilding und zur Magie aufgehalten, was ich zwar gut und wichtig für die Geschichte finde, aber am Ende hatte ich das Gefühl, dass die Zeit fehlt, da alles eher hektisch und etwas überstürzt wirkte.
Prinzipiell mochte ich aber die Idee der Geschichte. Edda wächst mit dem festen Glauben auf, bei ihrer Initiationszeremonie eine der drei Gruppen zugeteilt zu werden. Doch anders als bei den anderen Hexen ihres Dorfes, schlummert etwas Dunkles in ihr. Eine Macht, die sie nicht kontrollieren kann und als diese aus ihr rausbricht, wird sie kurzerhand ans Crescent College geschickt, an dem junge dunkle Hexen ihre Magie beherrschen lernen. Es beginnt eine turbulente Zeit, voller Gefahren, Intrigen, Geheimnisse und mitten drin ist da noch Morven, der Eda gleichzeitig fasziniert und ängstigt.
Edda mochte ich grundlegend gerne. Sie ist manchmal etwas sprunghaft und etwas naiv, aber das lässt sich, denke ich, auf ihr bisheriges, doch eher abgeschiedenes Leben zurückführen. Ich mochte, dass sie sich durchschlägt und nicht aufgibt, dass sie Kampfgeist entwickelt und mit allen Mitteln versucht, die Wahrheit über sie und ihre Macht herauszufinden.
Mit Morven hatte ich so meine Probleme. Ich habe kein Problem mit grüblerischen, mysteriösen Protagonisten, aber zu ihm konnte ich keine Verbindung aufbauen. Er ist mir nach wie vor ein Rätsel, da man recht wenig über ihn erfährt und seine Handlungen sind irgendwie auch alles andere als sympathisch.
Deswegen konnte ich auch die Beziehungsentwicklung zwischen ihm und Eda wohl nicht so fühlen. Ich finde es gab recht wenig emotionale Momente zwischen ihnen. Momente, die in die Tiefe gehen und eine richtige Verbindung zeigen. Zudem sind Morvens Motive und Gefühle irgendwie unklar, weshalb ich Eddas Zurückhaltung verstehen konnte.
Wenn ich dagegen total mochte, war Myr die Freundin von Edda, sie ist super unterstützend und herzlich. Sie hat die düstere Stimmung oft aufgehellt.
Das Ende war dann tatsächlich auch nicht wirklich überraschend, ich habe damit gerechnet, dass die Entwicklung in diese Richtung läuft. Nur mit Reik, dem neuen mysteriösen Hexer, habe ich nicht gerechnet. Ob ich das jetzt gut finde soll, dass noch ein zweiter potenzieller Love Interest kommt, wenn ich noch über den ersten so viele Fragen habe, weiß ich nicht so recht, aber ich bin gespannt, wie sich alles in Teil zwei entfaltet.
Insgesamt ein gelungener Auftakt, der mir durchaus gefallen hat vom Worldbuilding und Magiesystem her. Auch Eda mochte ich, nur leider war mir Morven wirklich nicht so sympathisch und auch das Ende war etwas überstürzt. Ich hoffe sehr, im zweiten Band noch mehr über die anderen magischen Wesen zu erfahren und noch mehr zu den nun zwei potenziellen Love Interests.

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Veröffentlicht am 09.11.2025

Eine süße Geschichte, aber vielleicht eher etwas für etwas jüngere Leser*innen

Falling Like Snow
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich wollte das Buch unbedingt lesen, weil der Stiefgeschwister-Trope früher zu meinen liebsten ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich wollte das Buch unbedingt lesen, weil der Stiefgeschwister-Trope früher zu meinen liebsten gehört hat und ich echt lange nichts mehr in diesem Bereich gelesen habe. Ich glaube nur, dass ich eventuell ein wenig rausgewachsen bin, denn das Buch war mir an einigen Stellen wirklich zu dramatisch, aber ich glaube, als Teenager hätte es mir richtug gut gefallen. Nicht falsch verstehen, auch jetzt mochte ich das Buch durchaus, es hatte eine unerwartete emotionale Tiefe, doch mein jüngeres- Ich hätte ich das Buch denke ich einfach mehr gefühlt.
Man begleitet in dem Buch Ivy, die in der unberührten Wildnis Kanadas mit ihrem Vater aufwächst. Sie liebt die Stille, die Weite und die Kälte und kann sich auf keinen Fall vorstellen, woanders zu leben. Doch dann wird ihr Vater krank und stirbt, weshalb sie zu ihrem Patenonkel John und seinen Sohn Mason nach Kalifornien ziehen muss. Während John alles daran setzt, dass Ivy sich wohlfühlt, scheint Mason von Beginn an eine Abneigung gegen sie zu haben. Und so versucht sich Ivy nicht nur in ihrem neuen Leben, ihrem neuen Zuhause und der neuen Schule zurechtzufinden, sondern auch die intensiven Augen von Mason zu vermeiden, denn die gehen ihr mehr unter die Haut, als sie gerne hätte.
Ich mochte Ivy wirklich gerne, ihre Emotionen wurden durch den fast schon poetischen Schreibstil sehr gut rübergebracht. Ihre Trauer um ihren Vater, ihr Verlust der Heimat und ihre Sehnsucht nach einem Leben, das es so nun nicht mehr gibt. Ich finde, sie hat sich ganz gut in ihrem neuen Leben geschlagen. Nach und nach wagt sie sich aus ihrem Schneckenhaus, auch wenn sie immer noch gerne für sich ist und sich öfter zurückzieht. Was mir nicht so gut gefallen hat, waren teilweise ihre Übersprungshandlungen, aber sie ist halt ein Teenager, deswegen war es schon irgendwie nachvollziehbar.
Mason war mir zu Beginn nicht ganz so sympathisch, er war sehr schroff und abweisend, teilweise wirkte er richtig kindisch in seinem Verhalten. Doch nach und nach versteht man ihn mehr und kann seine Handlungen wesentlich besser verstehen. Ich mochte ihn am Ende ebenfalls wirklich gerne, er hat ein großes Herz, besonders für seine Freunde und Familie.
Die Beziehungsentwicklung von Ivy und Mason war wirklich eine Achterbahnfahrt. Beide haben ihre eigenen Narben und Erfahrungen, so dass sie zu Beginn oft aneinander geraten, doch es herrscht auch eine nicht zu leugnende Chemie zwischen ihnen. Dann passiert wahnsinnig viel, von dem ich lieber nichts verrate, um nicht zu spoilern, aber ich kann euch sagen, die beiden haben ein Happy End wirklich verdient.
Wer mir in dem Buch am besten gefallen hat, war John. Er war die ganze Zeit unterstützend, also wirklich immer. Er war rücksichtsvoll, aber präsent, hat Ivy und Mason unterstützt und definitiv meine Lieblingsperson im Buch.
Was mir auch gut gefallen hat, war der Suspense-Teil im Buch, ich hatte gar nicht mit einem so großen Anteil gerechnet, aber er war gut integriert. An einigen Stellen war mir zwar die Handlung etwas zu sprunghaft und der Weg der Erkenntnis von Ivy ein wenig zu holprig und einfach, aber auch dieser Part hat mich gut unterhalten.
Insgesamt war das Buch auf jeden Fall unterhaltsam, unerwartet emotional und auch irgendwie mitreißend, selbst wenn ich über die dramatischen Momente das ein oder andere Mal den Kopf schütteln musste. Aber wie gesagt, ich glaube, ich bin einfach zu alt für das Buch, deswegen waren mir die kindischen Verhaltensweisen einfach ein wenig zu viel.

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Veröffentlicht am 30.06.2025

Ein interessanter Auftakt der zum Ende hin richtig spannend wird

A Fate Forged in Fire – Aus Flammen geboren
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich war sehr gespannt auf die Mischung aus schottischer Mythologie, einem verlorenen Matriarchat ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich war sehr gespannt auf die Mischung aus schottischer Mythologie, einem verlorenen Matriarchat und Enemies to Lovers. Achso und natürlich Drachen, seit Fourth Wing lieben wir Drachen sowieso alle, also klingt das Buch für mich schon mal auf den ersten Blick großartig.
Ich mochte es auch größtenteils, allerdings hatte ich gerade zu Beginn so meine Schwierigkeiten mit dem Buch. Zunächst habe ich wirklich eine Weile gebraucht, um in das Buch hineinzufinden, der Schreibstil ist zwar angebehm, aber es tauchen zwischendurch immer wieder gälische Begriffe auf, die nicht erklärt werden, das hat mich schon etwas gestört und ich hätte mir zumindest ein Glossar gewünscht. Auch fand ich die Beschreibung der Welt zwar wirklich bildlich, aber es hat sich zu Beginn alles etwas gezogen, bis ein bisschen Action kam und einige Gespräche haben sich irgendwie unnatürlich angefühlt…. Alles in allem also ein etwas häupriger Start 😅
Was mir dagegen gut gefallen hat, war die Storyline an sich. Dass eigentlich ein Matriarchat herrschen sollte, aber durch fehlende weibliche Nachkommen nun Männer regieren und das durch religiöse Fanatisierung die Frauen unterdrückt und ihren Rechten beraubt werden. Obwohl ich mir an dieser Stelle vielleicht auch alles etwas ausführlicher gewünscht hätte, zB. die Beleuchtung der Frage, warum an einem Matriarchat alles besser ist und nicht nur weil es so sein sollte. Aber gut. Was ich auch mochte, war die doch eher düstere und gedrückte Stimmung, sie hat zu der Geschichte und den Umständen gepasst, genauso wie Aemyra und ihre wütende Grundhaltung.
Aemyra ist eine interessante Protagonistin, die aber auch an der ein oder anderen Stelle anecken dürfte. Ich mochte sie mit ihrem Kampgeist, ihrem Feuer und ihrer wütenden Haltung sehr. Sie sieht die Missstände, ist sich ihrer Macht bewusst und sieht auch nicht ein, warum sie sich als weniger wert verkaufen sollte. Das Einzige, was ich manchmal ein wenig anstrengend fand, war ihr ausgeprägter Gerechtigkeitssinn.
Der Gegenpart von Aemyra ist Prinz Fiorean, der anders als ich nach dem KT dachte, ihr neuer Zwangsehemann ist (sagt man da so? Wahrscheinlich nicht, egal😂). Fiorean ist, sagen wir mal so, zunächst nicht so recht sympathisch. Aber er ist, wie alles im Leben, nicht nur Schwarz oder Weiß, er hat auch andere Fassetten, die er nach und nacv zeigt und ich hoffe im nächsten Band noch mehr von ihnen zu sehen.
Die beiden zusammen sind eine explosive und unterhaltsame Mischung, die Enemies to Lovers sehr ernst nimmt. Ich mochte das ihre Abneigung so deutlich dargestellt wurde, allerdings konnte ich deswegen vielleicht auch noch nicht so die Emotionen (also außer Abneigung und Anziehung) zwischen ihnen spüren. Auch wenn sich ab der zweiten Hälfte mehr auf die Beziehungsentwicklung konzentriert wurde, hat mir doch leider der letzte Funke gefehlt, aber ich hoffe, das kommt noch.
Insgesamt ein durchaus interessanter Auftakt, der gerade gegen Mitte/ Ende richtig spanned wird. Was ich mir aber gewünscht hätte, wäre ein bisschen mehr zu den Drachen, sie kamen mir zu kurz und auch die Gefühle zwischen den Protagonisten kamen bei mir leider nicht immer an. Dennoch bin ich gespannt auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 10.06.2025

Eine interessante Reihe, aber dieser Band hatte so seine Längen

Shadows of Perl
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Shadows of Pearl setzt genau dort an wo House of Marion endete und doch war ich zu Beginn ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Shadows of Pearl setzt genau dort an wo House of Marion endete und doch war ich zu Beginn erstmal ziemlich verwirrt durch den Perspektivwechsel, das hat sich erst gelegt, als es wieder auf Quells Perspektive erzählt wurde.
Ich habe mir nach dem Ende von Band eins wirklich viel versprochen. Nachdem Quells dunkle Kräfte offenbart wurden und sie die Geheimnisse ihrer Großmutter aufdeckte, befindet sie sich nun auf der Flucht vor der Bruderschaft der Dragune, zu der blöderweise auch ihr Ex gehört, aber dazu später mehr. Ich fand also das durchaus Potenzial für eine spannende Fortsetzung gegeben war, aber leider ist die Geschichte ziemlich lange dahin geplätschert und hat sich zu Beginn sehr gezogen.
Es geht lange Zeit nur darum wie Quell ihre Mutter finden will, sie mit Octus (oder auch Yargin/ Jordans Bruder) auf der Flucht zum Haus Pearl ist, die ihr unterschlupft bieten und wie sie trainiert ihr Toushana zu beherrschen. Es fehlt also ein wenig der Spannungsbogen.
Auch auf die Entwicklung mit Jordan war ich echt gespannt, wurde aber auch hier eher enttäuscht. Ich dachte wirklich er würde irgendwie erkennen das die Welt nicht nur schwarz und weiß ist…. Aber nein, für seine Befehle würde er sogar so weit gehen die Frau zu töten die er liebt. Konnte ich nur bedingt nachvollziehen. Dazu muss ich sagen, dass er zwar irgendwann (langsam) anfängt seine Gedanken zu wandeln, aber so richtig konnte ich sein Handeln dennoch nicht nachvollziehen.
Tja und dann ist da noch die Beziehung zwischen Quell und ihm und was soll ich sagen, die hat für mich auch nicht so in die Geschichte gepasst. Ich fand sie im ersten Band ja noch süß, aber hier kam sie so aus dem nichts und nach dem ganzen Drama fehlte mir wirklich die Tiefe emotionale Bindung zwischen ihnen.
Aber um noch ein paar positive Punkte zu finden, denn das Buch war nicht grundlegend schlecht oder enttäuschend. Ich mochte die Einblicke in das Haus Pearl, aus dem auch Jordan stammt. Man erfährt einiges über seine Herkunft bzw. Vergangenheit, gerade auch in Bezug auf ihn und seinem Bruder. Zudem mochte ich wie gegen Ende noch mal richtig Spannung aufkam, es gab actionreiche Kämpfe, einiges wird aufgelöst und gleichzeitig kommen neue Fragen auf.
Auch Quell mochte ich in diesem Band grundlegend gerne. Sie war mutig und sehr zielstrebig, hat allerdings auch ab und zu den Fokus verloren und war mir an einigen Stellen etwas zu gedankenverloren.
Insgesamt war der zweite Teil also wenn wenig durchwachsen. Er hatte durchaus seine guten Momente und das Ende war wieder spannend, so dass ich den nächsten Teil bestimmt lesen werde, aber gerade der Anfang hat sich sehr gezogen und mit Jordan bin ich auch nicht so recht warm geworden.

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