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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.10.2023

Wunderbar erzählt

Vom Mond aus betrachtet, spielt das alles keine Rolle
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Endlich wieder ein Buch von Anne Freytag. Auch in diesem überzeugt sie mit tiefgründigen, authentischen Charakteren und lässt uns an deren Gedanken teilhaben. Hier geht es gleich um eine Familie, Mama ...

Endlich wieder ein Buch von Anne Freytag. Auch in diesem überzeugt sie mit tiefgründigen, authentischen Charakteren und lässt uns an deren Gedanken teilhaben. Hier geht es gleich um eine Familie, Mama mit 4 Kindern. Auch da erfahren wir sehr viel über die Familienmitglieder und deren Umgang mit der Situation rund um Corona. Hauptsächlich geht es aber um Sally, die sich unverstanden und nicht zugehörig fühlt. In diesem Buch wird erzählt von der manchmal schmerzhaften Abnabelung der Kinder, wie Sally versucht zu sich selbst zu finden und darum, dass es immer irgendwie weitergeht. Alles zusammen ergibt einen sehr schönen Jugendroman.

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Veröffentlicht am 03.10.2023

Roman mit toller Atmosphäre

Tage im warmen Licht
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Ich liebe Romane, die in Dörfern oder Kleinstädten spielen und da war das genau das richtige für mich. Selbst hatte ich auch eine Oma Hanne auf dem Dorf und sogar der Bäcker hatte den gleichen Namen. Da ...

Ich liebe Romane, die in Dörfern oder Kleinstädten spielen und da war das genau das richtige für mich. Selbst hatte ich auch eine Oma Hanne auf dem Dorf und sogar der Bäcker hatte den gleichen Namen. Da konnte eigentlich nichts mehr schiefgehen. Die Charaktere werden sehr einfühlsam und das Dorf sehr detailliert beschrieben. Es wird abwechseln von heute und damals erzählt und da kommen so einige Geheimnisse ans Licht.
Ein wirklich toller, emotionaler Roman über ein sehr wichtiges Thema. Eine kleine Kritik hätte ich aber da müsste ich spoilern.

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Veröffentlicht am 23.09.2023

Lesenswert

Die Kinder des Don Arrigo
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Dieser Roman wird mir noch einige schlaflose Nächte bereiten, da er mich sehr beschäftigt hat. Ich lese viele Bücher über die Zeit im und nach dem 2. Weltkrieg aber von dieser Thematik wusste ich bisher ...

Dieser Roman wird mir noch einige schlaflose Nächte bereiten, da er mich sehr beschäftigt hat. Ich lese viele Bücher über die Zeit im und nach dem 2. Weltkrieg aber von dieser Thematik wusste ich bisher allerdings noch nichts. Der Autor schreibt flüssig, man kommt sehr gut in die Geschichte rein. Nach der Hälfte wurde es auch noch sehr spannend. Man fiebert einfach mit den Kindern mit in dieser gefährlichen Zeit. Den Protagonisten hab ich sofort ins Herz geschlossen, man kann ihn nur mögen. Er und auch seine Familie sind sehr einfühlsam beschrieben und wirken, wie auch alle anderen, sehr authentisch. Ich mochte hier sehr den Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft, die in dem Zusammenhang in dieser Zeit nicht selbstverständlich waren. Alles zusammen ein wirklich toller Roman für alle Leser*innen von historischen Romanen.

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Veröffentlicht am 13.02.2026

Toller Protagonist

Heaven's Gate
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Eine philippinische Insel. Ein Paradies für Surfer und Touristen aber nicht ganz ungefährlich. Dort lebt Caruso, ein ehemaliger deutscher Profisurfer. Er ist Privatdetektiv aber nicht so ganz erfolgreich ...

Eine philippinische Insel. Ein Paradies für Surfer und Touristen aber nicht ganz ungefährlich. Dort lebt Caruso, ein ehemaliger deutscher Profisurfer. Er ist Privatdetektiv aber nicht so ganz erfolgreich und schlägt sich irgendwie durch. Als eine schöne und reiche Spanierin vor ihm steht und ihn damit beauftragt ihren verschollenen Sohn zu finden, fühlt er sich eigentlich überfordert. Des Geldes wegen nimmt er trotzdem an und ist plötzlich mittendrin im Drogenhandel, Machtspielchen und Gewalt.

Das war mal ein ganz anderer Krimi. Caruso ist der typische Antiheld, etwas verpeilt aber liebenswert. Dann gibt’s noch den Drogenboss Diego, der gerade erst aus dem Gefängnis entlassen wurde. Auch er ist wunderbar ambivalent. Einerseits der Kriminelle aber auch hilfsbereit, pragmatisch und nicht einfach nur böse. Viele zwielichtige Gestalten, eine paradiesische Kulisse und ein paar Intrigen runden die Geschichte ab. Besonders gut hat mir hier die Sprache gefallen. Locker, direkt und humorvoll wird geschrieben. Die Story an sich war okay. An manchen Stellen für erfahrene Krimileser vielleicht etwas vorhersehbar. Die große Stärke in diesem Buch ist für mich absolut der Schreibstil und der unkonventionelle Protagonist. Da dies der Auftakt einer Reihe ist, freue ich mich sehr auf die nächsten Teile.

Empfehle ich euch sehr gern weiter.

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Veröffentlicht am 09.02.2026

Gruselig

Die stillen Gefährten
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Wenige Wochen nach der Hochzeit mit Rupert stirbt er und Elsie zieht auf sein abgelegenes Anwesen „The Bridge“. Dort findet sie lebensgroße Holzfiguren, die „stillen Gefährten“. Sie wirken sehr realistisch, ...

Wenige Wochen nach der Hochzeit mit Rupert stirbt er und Elsie zieht auf sein abgelegenes Anwesen „The Bridge“. Dort findet sie lebensgroße Holzfiguren, die „stillen Gefährten“. Sie wirken sehr realistisch, wechseln scheinbar ihren Standort. Was anfangs noch etwas unheimlich wirkt, entwickelt sich zum Albtraum. Was ist noch Einbildung und was ist schon die Realität?

Der Roman besticht für mich durch seine herrlich unheimliche Atmosphäre in dem alten, verfallenen Geisterhaus. Diese merkwürdigen Figuren und die bedrückende Stille passen da perfekt. Langsam wird die Spannung aufgebaut mit einem eher subtilen als blutigem Horror. Es wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Das war für mich manchmal etwas verwirrend, klärt sich dann aber immer mehr auf. Der Roman ist insgesamt eher ruhig. Setzt viel auf die unheimliche Stimmung. Gothic Horror wird hier ordentlich geboten. Der Roman wirkt fast schon wie ein klassischer Gruselroman.

Für alle Fans von viktorianischen Gruselgeschichten eine Empfehlung.

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