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Veröffentlicht am 19.02.2026

Das war seltsam

Plant Lady
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"Plant Lady" gehört leider zu den schlechtesten Büchern, die ich dieses Jahr gelesen habe.

** Achtung, die folgende Rezension kann Spoiler enthalten! *

Zwar gefiel mir die Grundidee richtig gut, allerdings ...

"Plant Lady" gehört leider zu den schlechtesten Büchern, die ich dieses Jahr gelesen habe.

** Achtung, die folgende Rezension kann Spoiler enthalten! *

Zwar gefiel mir die Grundidee richtig gut, allerdings ist für einen Krimi die Auflösung viel zu unbefriedigend.
Grundsätzlich mochte ich den Stil, der typisch ist für asiatische Literatur: sprachlich sehr "clean" (sauber und ohne Schnickschnack).
Man bekommt einen guten Einblick in die koreanische Lebensweise, wobei die Protagonistin schon ziemlich nerdig ist. Sie lebt quasi nur in Hingebung an ihre Pflanzen. Ich denke nicht, dass sie damit den Großteil der Koreaner:innen repräsentiert, aber ihre Klientinnen bilden viele verschiedene Frauentypen ab.

Allerdings plätschert die Handlung nur so dahin. Da man die Täterin begleitet, besteht der Nervenkitzel ja in der Jagd des Polizisten, ob man sie fassen wird oder nicht. Auf diesen Aspekt wird allerdings kaum eingegangen, bzw. es entsteht permanent der Eindruck, dass die Polizei keine Lust auf ihren Job hat oder einfach nur schlampig arbeitet. Dadurch fehlt dem Gesamtpaket für mich die Spannung und trotz seiner wenigen Seiten hat sich die Geschichte ziemlich in die Länge gezogen.
"Plant Lady" gehört leider zu den schlechtesten Büchern, die ich dieses Jahr gelesen habe.

* Achtung, die folgende Rezension kann Spoiler enthalten! **

Zwar gefiel mir die Grundidee richtig gut, allerdings ist für einen Krimi die Auflösung viel zu unbefriedigend.
Grundsätzlich mochte ich den Stil, der typisch ist für asiatische Literatur: sprachlich sehr "clean" (sauber und ohne Schnickschnack).
Man bekommt einen guten Einblick in die koreanische Lebensweise, wobei die Protagonistin schon ziemlich nerdig ist. Sie lebt quasi nur in Hingebung an ihre Pflanzen. Ich denke nicht, dass sie damit den Großteil der Koreaner:innen repräsentiert, aber ihre Klientinnen bilden viele verschiedene Frauentypen ab.

Allerdings plätschert die Handlung nur so dahin. Da man die Täterin begleitet, besteht der Nervenkitzel ja in der Jagd des Polizisten, ob man sie fassen wird oder nicht. Auf diesen Aspekt wird allerdings kaum eingegangen, bzw. es entsteht permanent der Eindruck, dass die Polizei keine Lust auf ihren Job hat oder einfach nur schlampig arbeitet. Dadurch fehlt dem Gesamtpaket für mich die Spannung und trotz seiner wenigen Seiten hat sich die Geschichte ziemlich in die Länge gezogen.

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Veröffentlicht am 07.07.2025

Drama, Drama und ...

Die Garnett Girls
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... noch mehr Drama. Dieser Unterhaltungsroman macht jeder Vorabendserie Konkurrenz!
Je nachdem, was man sich von der Lektüre erhofft hat, kann man das mögen. Mich persönlich hat es ehrlicherweise sehr ...

... noch mehr Drama. Dieser Unterhaltungsroman macht jeder Vorabendserie Konkurrenz!
Je nachdem, was man sich von der Lektüre erhofft hat, kann man das mögen. Mich persönlich hat es ehrlicherweise sehr schnell genervt.
Als Einstieg ins Buch war es ok, man startet spannend, aber es ging dann wirklich ununterbrochen und teilweise wirklich wegen Kleinigkeiten so rund, dass man die Beteiligten gerne mal schütteln wollte und ihnen sagen, dass sie jetzt endlich mal erwachsen werden sollen. Selbst die Garnettfrauen, denen es eigentlich gut geht, finden irgendwas in ihrem Leben, aus was sie ein riesiges Problem machen können (was sie dann wegzutrinken versuchen).
Hier hätte ich mir zwischendrin mal ruhigere Phasen gewünscht, vielleicht mit ein paar schönen Landschaftsbeschreibungen oder ähnlichem - das Setting hätte es doch sogar hergegeben! Dann wäre auch die große Enthüllung am Ende eine geworden und nicht nur gefühlt eine weitere Fußnote...
Mir war das alles viel zu drüber und ich würde das Buch nicht als Must Read einschätzen.

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Veröffentlicht am 27.05.2025

Für mich eine Enttäuschung

Die Magnolienkatzen
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"Die Magnolienkatzen" hatte auf den ersten Blick alles, was ein Buch haben musste, damit ich es attraktiv finde. Es ist ein süßes kleines Hardcover (mit Lesebändchen), es ist sehr liebevoll gestaltet und ...

"Die Magnolienkatzen" hatte auf den ersten Blick alles, was ein Buch haben musste, damit ich es attraktiv finde. Es ist ein süßes kleines Hardcover (mit Lesebändchen), es ist sehr liebevoll gestaltet und es ist ein Japanroman mit Katzen. Eigentlich Lieblingsbuchmerkmale.
Vielleicht waren deswegen meine Erwartungen zu hoch, aber nachdem ich das halbe Buch gelesen habe, ist immer noch nicht mehr passiert, als schon im Klappentext stand und ich fürchte, ich werde das Buch an der Stelle abbrechen, da ich schon gar kein Interesse mehr habe, mehr zu erfahren.
Es wird vonseiten der Protagonistin immer wieder darauf herumgeritten, wie ungern sie Katzen mag - nur dass sie im nächsten Satz dann alles gleich wieder relativiert.
Wir bekommen immer wieder neue Bekannte vorgestellt, die Katzen ganz toll finden und die Geschichten ihrer Katzen erzählen.
Die beworbene Kunst der Achtsamkeit und die überraschenden Entdeckungen sind wenig originell, sondern solche Dinge, die man gefühlt schon hunderte Male gelesen hat.
Vielleicht ein schönes Geschenkbuch für eingefleischte Katzenfans, die jedes Buch zu dem Thema haben müssen, aber leider nicht mehr.

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Veröffentlicht am 27.05.2025

Konnte mich leider nicht überzeugen

Die Summe unserer Teile
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"Die Summe unserer Teile" ist ein Buch, das scheinbar auf der Erfolgswelle von "Eine Frage der Chemie", "Die Formel der Hoffnung" und ähnlicher Romane mitschwimmen möchte. Das Cover hat jedenfalls den ...

"Die Summe unserer Teile" ist ein Buch, das scheinbar auf der Erfolgswelle von "Eine Frage der Chemie", "Die Formel der Hoffnung" und ähnlicher Romane mitschwimmen möchte. Das Cover hat jedenfalls den typischen Stil dieser Bücher und wirbt mit starken Frauen in der Wissenschaft, nur leider bleibt diese Geschichte hinter den genannten anderen zurück.
Mich hat schon verwundert, dass die Lebensgeschichte von 3 Frauen in einem so kurzen Buch erzählt werden soll ... bis ich bemerkt habe, dass das gar nicht wirklich der Fall ist. Vieles bleibt vage und angedeutet.
Nach nur einem Drittel war mir dann Lucy so unsymapthisch, dass ich auf ihre Geschichte so gar keine Lust mehr hatte. Die Geschichte ihrer Großmutter klingt wesentlich spannender, nimmt aber im Buch weniger Raum ein und wird, wenn ich anderen Rezensenten Glauben schenke auch nie zu Ende aufgelöst, weswegen ich das Buch dann an der Stelle auch nicht mehr weitergelesen habe.
Wer Bücher zu Wissenschaftlerinnen sucht, sollte lieber ein anderes Buch auswählen als gerade dieses.

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Veröffentlicht am 19.05.2025

Dick aufgetragen

Schmerz
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"Schmerz" ist einer dieser ziemlich unrealistischen Krimis, die sehr sehr dick auftragen.
Zwar fand ich es am Anfang ziemlich cool, dass man eine Ermittlerin hat, die mit ungewöhnlichen gesundheitlichen ...

"Schmerz" ist einer dieser ziemlich unrealistischen Krimis, die sehr sehr dick auftragen.
Zwar fand ich es am Anfang ziemlich cool, dass man eine Ermittlerin hat, die mit ungewöhnlichen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat, statt wie üblich einfach "nur" mit Depressionen oder einem Alkohlproblem.
Aber nachdem sie dann zweimal gerade so mit dem Leben davonkommt (nein, das ist kein Spoiler, immerhin ist Teil zwei schon bestellbar), war es mir dann doch zuviel des Guten.
Auch der Fall selber erscheint mir ein bisschen zu überkonstruiert. Hier kommen zuviele Zufälle zusammen, um noch sagen zu können: So hätte es wirklich passiert sein können.
Für einen isländischen Krimi fand ich ihn regelrecht reißerisch, die sind ja sonst eher ruhig und eher hintergründig spannend.
Außerdem finde ich es schwierig, dass sich die Namen so sehr ähneln. Die sind bei isländischer Lektüre sowieso eine Herausforderung, aber hier noch mehr.
Leider keine Empfehlung.

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