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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.06.2017

Fantastisch

Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär
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Damals in meiner WG hatte ich mir das Buch von meiner Mitbewohnerin ausgeliehen und konnte es dann nicht mehr aus der Hand legen!I

Zuerst fiel mir sofort die eigenwillige und mir noch unbekannte Aufmachung ...

Damals in meiner WG hatte ich mir das Buch von meiner Mitbewohnerin ausgeliehen und konnte es dann nicht mehr aus der Hand legen!I

Zuerst fiel mir sofort die eigenwillige und mir noch unbekannte Aufmachung auf. Seitentitel, Illustrationen und was mir am besten gefallen hat war, dass Moers bestimmte Laute nicht einfach hingeschrieben hat, sondern sie. durch eine besonders große Schriftgröße optisch hervorgehoben hat. Man konnte förmlich hören wie die Waldspinnenhexe den Blaubär verfolgt.
Außerdem zeichnet sich das Buch durch viele und neue Fabelwesen aus. Moers denkt sich komplett neue und eigene Daseinsformen aus, die er unfassend beschreibt und die man sich dank der Illustrationen auch .

Danach habe ich mir jedes Buch von ihm gekauft, dass in und um Zamonien spielt und sie verschlungen.

Veröffentlicht am 16.09.2016

Gänsehaut

Ohne Haar und ohne Namen
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Ich bin noch am Anfang des Buches, doch möchte ich es jetzt schon empfehlen. Wenn man sich dafür interessiert wie mit Häftlingen in Kz´s, in dem Fall speziell den Frauen im Konnentrationslager Ravensbrück, ...

Ich bin noch am Anfang des Buches, doch möchte ich es jetzt schon empfehlen. Wenn man sich dafür interessiert wie mit Häftlingen in Kz´s, in dem Fall speziell den Frauen im Konnentrationslager Ravensbrück, umgegangen wurde, sollte dieses Buch lesen.

Sarah Helm denkt hier in keiner Schublade oder gesinnung sondern möchte aufzeigen wie es war und berichtet über Schicksale und wie die Frauen damit umgegangen sind. Sie geht auf Hintergründe ein und warum sich Siutuationen ergeben haben, wie sie letztendlich geschehen sind.

Das Buch erzählt davon, wie diese komplett unterschiedlichen Frauen dem intoleranten und willkürlichen Gesetzen und Regeln dieser Zeit entgegengetreten sind.

Sarah Helm: "Viele dieser Frauen hatten nie über ihr Schicksal gesprochen - und als ich dann bei ihnen saß, um mir ihre Geschichte erzählen zu lassen, setzten sich oft ihre Kinder und Enkelkinder dazu und hörten staunend zu. Sie hatten keine Ahnung, was ihre Großmütter erlebt hatten. Diese Frauen hatten immer weitergekämpft - erst an der Front und dann im Lager. Dort kämpften sie darum, sich ihre Menschlichkeit zu erhalten."

Veröffentlicht am 20.04.2026

Familie...

Verlorene Schäfchen
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Familie...

... irgendwie kann da jeder eine Geschichte erzählen. Ob sie gut oder eher nicht so gut ist, obliegt oft nicht uns, sondern eben der Umstände.

So auch hier. Denn die Familie Flynn wirkt nach ...

Familie...

... irgendwie kann da jeder eine Geschichte erzählen. Ob sie gut oder eher nicht so gut ist, obliegt oft nicht uns, sondern eben der Umstände.

So auch hier. Denn die Familie Flynn wirkt nach außen wie eine typische Vorstadtfamilie, steckt aber in einer tiefen Krise. Mutter Catherine öffnet die Ehe, woraufhin Vater Bud isoliert in der Garage lebt und Halt in einer fragwürdigen Selbsthilfegruppe sucht. Auch die drei Töchter kämpfen jeweils auf ihre Weise. Harper glaubt an eine große Verschwörung, Louise gerät in eine problematische Online-Beziehung, und Abigail trifft sich mit einem mysteriösen Mann. Am Ende laufen alle Entwicklungen bei einem undurchsichtigen Milliardär zusammen.

Ich wusste zu Beginn nicht so richtig auf was ich mich einlasse und das war auch gut so. Denn es wurde wild, komisch, chaotisch und irgendwie skurril. Aber auf eine gute Weise.

Die Protagonisten fand ich gut und auf ihre hier zugeteilten Rollen auch passend beschrieben. Man muss daran denken, dass es kein Roman rund um eine "normale" Familie ist. Alles ist etwas überspitzt und soll dennoch zeigen, wie es zugehen kann. Was für Probleme herrschen können und wie wir damit umgehen.

Ich habe mich jedenfalls gut unterhalten gefühlt.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Generationenroman

Das gute Leben
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Generationenroman

Das Buch hat mich direkt angesprochen. Auch meine Oma ist vor ein paar Jahren verstorben und man fragt sich, was bleibt von einem Leben. Und so geht es auch Christina in diesem Buch.

Denn ...

Generationenroman

Das Buch hat mich direkt angesprochen. Auch meine Oma ist vor ein paar Jahren verstorben und man fragt sich, was bleibt von einem Leben. Und so geht es auch Christina in diesem Buch.

Denn nach dem Tod ihrer Großmutter Anni erbt Christina ihr Haus in einem Dorf bei Nürnberg, wo sie aufgewachsen ist. In Erinnerungen blickt sie auf deren Leben zurück. Die Flucht aus Rumänien in den 1960er-Jahren, den harten Alltag als alleinerziehende Mutter und ihre Arbeit beim Quelle-Versand. Während Christina Abschied nimmt, alte Spuren entdeckt und ihr eigenes Leben hinterfragt, erkennt sie, was sie ihrer Großmutter verdankt. Mut, loszulassen und ihren eigenen Weg zu einem guten Leben zu finden.

Wie kann man auf ein Leben zurückblicken, das man selbst nicht gelebt hat? Wie kann man mehr erfahren, wenn die Person nicht mehr da ist? Die Autorin hat es auf eine ganz mitfühlende Art und Weise geschafft, dieses Thema anzugehen.

Ich habe mich da auch in so mancher Situation wiedergefunden, denn wenn die Großeltern mit einem reden wollen, ist man oft in einer Phase, ind er andere Dinge wichtiger sind. Und jetzt, jetzt hätte ich noch so viele Fragen.

Es ist sicher kein absoluter Pageturner und voller Spannung. Aber es ist ein schönes und intensives Buch rund um Gefühle, Erinnerungen und Fragen, die man sich und andere stellen sollte.

ISBN: 978-3103977134
Autorin: Nadine Schneider
Verlag: Fischer
ET: 25.02.26
Umfang: 304 Seiten

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Veröffentlicht am 07.01.2026

Lass die Vergangenheit ruhen!

Verbrenn das Negativ
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Lass die Vergangenheit ruhen!

Was, wenn du deine Vergangenheit einfach nur hinter dir lassen möchtest? Nach vorne sehen und nicht an das denken, was vielen Menschen das Leben gekostet hat? So ergeht es ...

Lass die Vergangenheit ruhen!

Was, wenn du deine Vergangenheit einfach nur hinter dir lassen möchtest? Nach vorne sehen und nicht an das denken, was vielen Menschen das Leben gekostet hat? So ergeht es Laura. Sie soll über das Remake eines alten Horrofilms berichten. In dem sie selbst als Kind mitgespielt hat und acht Beteiligte bald starben.

Ich liebe solche Geschichten und war daher schon sehr gespannt auf das Buch. Auch, das nicht nur rein die Geschichte beschrieben wird, sondern wir auch Social Media Beiträge, Ausschnitte aus dem Drehbuch, Nachrichten usw. mitbekommen. Ich finde, das zeigt nochmal eine andere Art der Tiefe und man hat das Gefühl ein Art Polizeibericht zu lesen und zu recherchieren.

Die Art und Weise, mit dem Thema und der Hauptfigur umzugehen, fand ich wirklich toll und auch die Schreibweise hat mich direkt eingeholt und mitgenommen. Wie geschrieben, hatte ich des Öfteren das Gefühl, einfach selbst mittendrin zu sein und herausfinden zu wollen, was da los war und wie das alles passieren konnte.

Wer sowas mag und ein bisschen Spannung liebt, dem ist das Buch sehr ans Herz gelegt.

ISBN: 978-3518475218
Autorin: Josh Winning
Verlag: Suhrkamp
ET: 17.12.25
Umfang: 374 Seiten

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