In dieser Box findet man gleich drei Bände für Erstleser:
"Polizeigeschichten" (Bd. 1)
"Abenteuergeschichten" (Bd. 2)
"Seefahrergeschichten" (Bd. 3)
Jedes der Bücher ist in einer sehr stabilen Ausführung ...
In dieser Box findet man gleich drei Bände für Erstleser:
"Polizeigeschichten" (Bd. 1)
"Abenteuergeschichten" (Bd. 2)
"Seefahrergeschichten" (Bd. 3)
Jedes der Bücher ist in einer sehr stabilen Ausführung und sehr schön bebildert.
Die Texte sind schön groß, so dass es eben auch für Erstleser bestens geeignet ist zum lesen.
Die Geschichten sind alle kurzweilig und leicht verständlich, so dass die Kinder auch am ball bleiben und gerne lesen.
Das Lieblingsbuch meiner Kids ist dabei der Band Abenteuergeschichten.
Ich kann diese Box nur empfehlen, wenn auch das Thema doch sehr jungslastig erscheint.
Fall into Dreams ist ein angenehm geschriebener Second‑Chance‑Roman, der unabhängig von den anderen Büchern der Autorin funktioniert. Im Mittelpunkt stehen Amber und Raymond, die sich nach siebzehn Jahren ...
Fall into Dreams ist ein angenehm geschriebener Second‑Chance‑Roman, der unabhängig von den anderen Büchern der Autorin funktioniert. Im Mittelpunkt stehen Amber und Raymond, die sich nach siebzehn Jahren unerwartet wiederbegegnen – ein Wiedersehen, das alte Gefühle, aber auch alte Konflikte aufwirbelt.
Der Einstieg gelingt sofort: Der Schreibstil ist flüssig, die Kapitel fliegen nur so dahin, und der Perspektivwechsel zwischen Amber und Raymond sorgt für einen guten Einblick in ihre Gedankenwelt. Besonders Amber als alleinerziehende Mutter wirkt nahbar, stark und glaubwürdig. Auch die Nebenfiguren – allen voran ihre Tochter Isabell – bringen schöne zusätzliche Facetten in die Geschichte.
Trotzdem blieb für mich emotional etwas auf der Strecke. Ich konnte die Entscheidungen der Figuren nachvollziehen, aber wirklich fühlen konnte ich sie nicht immer. Die Liebesgeschichte startet zwar behutsam, nimmt dann aber so schnell Fahrt auf, dass manche Momente kaum Raum bekommen, sich zu entfalten. Rückblicke auf die gemeinsame Vergangenheit hätten hier für mehr Tiefe und Nachvollziehbarkeit sorgen können. Auch die abrupten Szenenwechsel haben gelegentlich den Lesefluss gestört.
Der Mafia‑Subplot bleibt eher Hintergrundrauschen, bietet aber genug Spannung, um die zweite Hälfte dynamischer zu gestalten. Der Showdown ist packend und rundet die Handlung solide ab.
Fazit:
Fall into Dreams ist ein unterhaltsamer, kurzweiliger Roman für alle, die eine leichte, unkomplizierte Geschichte für zwischendurch suchen. Die Charaktere sind sympathisch, das Tempo hoch, und die Atmosphäre des New Yorker Nachtlebens macht Spaß. Wer jedoch auf tiefgehende Emotionen und ausführliche Charakterentwicklung hofft, wird hier nur teilweise fündig. Trotzdem ein sehr angenehmes Leseerlebnis – daher solide vier Sterne.
Cover
Das Buch ist ein absoluter Blickfang. Der aufwendig gestaltete Umschlag, die floralen Buchschnittverzierungen und selbst die Illustration unter dem Schutzumschlag wirken wie ein Kunstwerk. Schon ...
Cover
Das Buch ist ein absoluter Blickfang. Der aufwendig gestaltete Umschlag, die floralen Buchschnittverzierungen und selbst die Illustration unter dem Schutzumschlag wirken wie ein Kunstwerk. Schon bevor man die erste Seite aufschlägt, vermittelt das Buch eine besondere, fast poetische Atmosphäre, die perfekt zur Geschichte passt.
Inhalt
Die Geschichte folgt Yin Wei, der Tochter armer Reisbauern, die sich als Konkubine des grausamen Prinzen Terren eine bessere Zukunft für ihre Familie erhofft. Doch im Azaleenpalast erwartet sie ein brutales Machtspiel aus Intrigen, Gewalt und politischem Ränkespiel.
Besonders prägend ist das Magiesystem, das auf Worten, Gedichten und Siegeln basiert – innovativ, ungewöhnlich und tief in der Kultur des Reiches verwurzelt. Rückblenden in die Vergangenheit der Prinzen erweitern die Handlung und geben Einblick in die familiären Konflikte, die das Reich prägen.
Die Geschichte ist hart, politisch, emotional und oft brutal. Sie thematisiert Loyalität, Machtmissbrauch, Manipulation und die Frage, wie Menschen zu dem werden, was sie sind. Gleichzeitig zeigt sie die Entwicklung zweier komplexer Figuren, deren Beziehung alles andere als romantisch ist.
Persönliche Meinung
Ich bin mit einer anderen Erwartung an das Buch herangegangen und wurde positiv überrascht. Statt einer klassischen Lovestory bekam ich ein charakterfokussiertes, düsteres Fantasy‑Drama, das mich emotional komplett abgeholt hat.
Prinz Terren war für mich eine der faszinierendsten Figuren – grausam, vielschichtig, schwer zu greifen. Yin Weis Entwicklung hingegen ist beeindruckend: von naiv und hoffnungsvoll zu stark, strategisch und innerlich zerrissen.
Das Magiesystem hat mich begeistert, auch wenn ich es schade fand, dass die zentralen Gedichte selbst kaum vollständig wiedergegeben werden. Sprachlich ist das Buch bildhaft und poetisch, auch wenn manche Formulierungen etwas klischeehaft wirkten und der Schreibstil nicht immer ganz meinen Geschmack traf.
Das Pacing war insgesamt gut, mit einem kleinen Hänger in der Mitte, aber einem extrem fesselnden Ende. Die Rückblenden waren hervorragend eingebunden und haben den Lesefluss nicht gestört.
Wichtig: Die Gewalt ist heftig und häufig. Für empfindliche oder sehr junge Leser ist das Buch definitiv nicht geeignet.
Fazit
The Poet Empress ist ein starkes, emotionales und ungewöhnliches Fantasy‑Debüt, das mit innovativem Magiesystem, komplexen Charakteren und einer düsteren, poetischen Atmosphäre überzeugt. Es ist keine leichte Kost, aber eine Geschichte, die nachhallt und zum Nachdenken anregt.
Trotz kleiner Schwächen in Stil und Tempo hat mich das Buch beeindruckt und neugierig auf zukünftige Werke der Autorin gemacht.
4 von 5 Sternen – intensiv, kreativ und absolut lesenswert.
Das Cover fügt sich perfekt in die Reihe der Nils-Trojan-Thriller ein: düster, atmosphärisch und mit einem Hauch von Unheil. Es vermittelt sofort das Gefühl, dass man sich auf eine psychologisch ...
Cover
Das Cover fügt sich perfekt in die Reihe der Nils-Trojan-Thriller ein: düster, atmosphärisch und mit einem Hauch von Unheil. Es vermittelt sofort das Gefühl, dass man sich auf eine psychologisch aufgeladene, beklemmende Geschichte einstellen darf. Obwohl es nicht unbedingt heraussticht, passt es hervorragend zur Stimmung des Buches und macht neugierig auf den Inhalt.
Inhalt
Nach dem Tod ihrer Tochter Simona zerbricht Franziska Wiesner zunehmend an ihrer Trauer. Sie zieht sich zurück, hört Stimmen und glaubt, Simona im Haus wahrzunehmen. Kurz darauf wird sie tot im Keller gefunden – übersät mit menschlichen Bisswunden. Nur wenig später taucht eine zweite Leiche auf: Alina, Simonas beste Freundin und ehemalige Geschäftspartnerin, ebenfalls mit bizarren Verletzungen.
Nils Trojan, eigentlich im Urlaub, wird zurück ins Geschehen gezogen. Die Ermittlungen führen ihn und sein Team in ein verwirrendes Geflecht aus Trauer, Wahn, gefährlichen Substanzen und menschlichen Abgründen. Was zunächst wie ein übernatürlicher Horror wirkt, entpuppt sich nach und nach als komplexer Fall mit unerwarteten Wendungen.
Persönliche Meinung
Max Bentow bleibt seinem Stil treu: Er wirft die Leserinnen und Leser ohne Vorwarnung mitten ins Geschehen und baut die Spannung geschickt über verschiedene Perspektiven auf. Besonders gelungen ist die psychologische Komponente, die Bentow wie gewohnt präzise und atmosphärisch einsetzt.
Allerdings braucht die Geschichte etwas Anlauf. Der Einstieg wirkt zunächst weniger packend, und der Klappentext suggeriert eine brutalere, blutigere Handlung, als das Buch letztlich liefert. Wer auf harte Thrillerkost hofft, könnte daher leicht enttäuscht sein.
Doch sobald der Spannungsbogen anzieht, entwickelt sich der Roman zu einem echten Pageturner. Die Wendungen sind überraschend, teilweise völlig unerwartet, und die Auflösung überzeugt mit einer Täteridentität, die kaum vorhersehbar ist. Besonders stark ist die Darstellung der Figuren – ihre Ängste, ihre Verzweiflung und ihre inneren Konflikte stehen diesmal stärker im Vordergrund als die reine Ermittlungsarbeit.
Ein kleiner Kritikpunkt: Trojans Privatleben nimmt etwas viel Raum ein, wodurch die Ermittlungen gelegentlich in den Hintergrund rücken. Dennoch bleibt die Geschichte fesselnd und atmosphärisch dicht.
Fazit
Ein spannender, psychologisch intensiver Thriller, der weniger auf Brutalität setzt, dafür aber mit starken Charakteren, cleveren Wendungen und einem unvorhersehbaren Finale punktet. Perfekt für Thrillerfans, die gerne mit rätseln und Wert auf Atmosphäre statt Splatter legen.
Das Cover fügt sich stimmig in die Dilogie ein und transportiert erneut die emotionale Grundstimmung der Reihe. Es wirkt sanft, melancholisch und gleichzeitig hoffnungsvoll – genau die Mischung, die auch ...
Das Cover fügt sich stimmig in die Dilogie ein und transportiert erneut die emotionale Grundstimmung der Reihe. Es wirkt sanft, melancholisch und gleichzeitig hoffnungsvoll – genau die Mischung, die auch Lucy verkörpert. Optisch passt es hervorragend zur Geschichte und macht neugierig auf den Abschlussband.
Inhalt:
Nach Lucys Zusammenbruch steht die Welt für Cal still. Er verliert sich in Schuldgefühlen, Alkohol und den Schatten seiner Vergangenheit, während Lucy versucht, nach vorne zu blicken. Sie glaubt an ihn, an ihre gemeinsame Zukunft und kämpft mit unerschütterlicher Geduld gegen seine inneren Mauern an. Doch je näher sie sDas Coverich kommen, desto deutlicher wird, dass ein dunkles Geheimnis zwischen ihnen steht. Erinnerungen, alte Wunden und neue Hoffnungen verweben sich zu einer bittersüßen Reise, in der beide lernen müssen, dass Liebe Arbeit bedeutet – und dass Heilung Zeit braucht.
Meinung:
Der zweite Band der Heartsong-Dilogie knüpft direkt an den Vorgänger an und lässt sich nicht unabhängig lesen. Während der erste Teil für mich ein echtes Highlight war, konnte dieser Abschluss emotional nicht ganz mithalten. Die Themen sind weiterhin intensiv, berührend und stellenweise erschütternd, doch die Tiefe, die Band 1 so besonders gemacht hat, bleibt hier etwas flacher.
Was jedoch herausragt, ist die Charakterentwicklung. Lucy ist ein strahlender Sonnenschein, voller Wärme, Kreativität und Hoffnung. Cal hingegen kämpft mit seinen Dämonen, wirkt einnehmend, verletzlich und manchmal einschüchternd. Ihre Dynamik ist kraftvoll, authentisch und zeigt eindrucksvoll, wie viel Arbeit eine Beziehung bedeuten kann.
Die Rückblicke, die bittersüßen Momente und das erneute Kennenlernen der beiden haben mich sehr bewegt. Gleichzeitig hätte ich mir an manchen Stellen mehr Widerstand, mehr Reibung und einen steinigeren Weg gewünscht. Einige Konflikte lösen sich zu leicht, manche Antworten fühlten sich fast zu vollständig an.
Trotzdem verliert man sich schnell in der Geschichte, teilt Lucys Hoffnung, ringt mit Cal und spürt die Last ihrer Vergangenheit. Kleine Lichtblicke, emotionale Szenen und die liebevolle Art der Figuren tragen das Buch und machen es zu einem würdigen Abschluss – auch wenn es nicht ganz an die Einzigartigkeit des ersten Teils heranreicht.
Fazit:
Ein bewegender, emotionaler und stellenweise schmerzhafter Abschluss der Dilogie, der viele Fäden zusammenführt und die Charaktere wachsen lässt. Auch wenn der Funke nicht so stark übergesprungen ist wie im ersten Band, bietet die Geschichte berührende Momente, starke Entwicklungen und eine bittersüße Atmosphäre, die lange nachhallt.
4 von 5 Sternen – eine klare Leseempfehlung für alle, die Lucy und Cal bereits ins Herz geschlossen haben.