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Veröffentlicht am 08.03.2026

Royals of nightfall

Royals of Nightfall. Dämonenfluch (Royal Shadows 1)
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Mit diesem Buch liefert Julia Kuhn einen spannenden und düsteren Auftakt. Es werden britische Royal-Vibes mit Urban Fantasy und Dämonenjäger-Action verbunden. Eine Mischung, die überraschend gut funktioniert ...

Mit diesem Buch liefert Julia Kuhn einen spannenden und düsteren Auftakt. Es werden britische Royal-Vibes mit Urban Fantasy und Dämonenjäger-Action verbunden. Eine Mischung, die überraschend gut funktioniert und sofort neugierig auf mehr macht.

Felicia ist eine sympathische Protagonistin mit einer ungewöhnlichen Rolle. Als „Royal Secret Girl“ kennt sie sich bestens mit den Skandalen und Geheimnissen der britischen Königsfamilie aus. Naja, zumindest glaubt sie das. Als sie plötzlich von einem Dämon angegriffen wird, wird ihr ganzes Weltbild auf den Kopf gestellt. Besonders gefallen hat mir, wie sie trotz Angst und Überforderung nicht aufgibt, sondern immer tiefer in diese verborgene Welt eintaucht.

Das Geheimnis rund um die Royal Guards als Dämonenjäger ist aus meiner Sicht eine richtig starke Idee. Die Verbindung aus Londoner High Society, königlichen Intrigen und übernatürlichen Bedrohungen sorgt für eine spannende Atmosphäre. Man merkt beim lesen schnell, dass hinter den Palastmauern deutlich mehr lauert als nur höfische Etikette.

Prinz Jasper ist dabei genau die Art von geheimnisvollem Love Interest. Pflichtbewusst, kontrolliert und mit einer gewissen Distanz. Gleichzeitig aber auch faszinierend und schwer zu durchschauen. Die Dynamik zwischen ihm und Felicia sorgt immer wieder für spannende und auch humorvolle Momente.

Auch das Setting hat mir sehr gefallen. London wirkt düster und geheimnisvoll. Ich hatte das Gefühl in den verborgenen Ecken lauert jederzeit etwas Übernatürliches.

Manche Entwicklungen waren mir dennoch manchmal zu schnell, da hätte ich mir an einigen Stellen etwas mehr Tiefe bei den Figuren oder der Welt gewünscht. Gerade die übernatürlichen Hintergründe hätten für mich teilweise noch ausführlicher sein können.

Insgesamt ein spannender und atmosphärischer Fantasy-Auftakt mit einer originellen Mischung. Wer Urban Fantasy mit Romantik, Geheimidentitäten und düsterem Setting liebt, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen. Ich bin sehr gespannt auf Band 2!

Veröffentlicht am 01.03.2026

To Cage a Wild Bird

To Cage a Wild Bird
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Ein starker dystopischer Auftakt, der brutal, spannend und voller emotionaler Zerrissenheit ist.

„To Cage a Wild Bird“ bringt die Dystopie zurück. Die Story ist düster, grausam und nah dran für mich ...

Ein starker dystopischer Auftakt, der brutal, spannend und voller emotionaler Zerrissenheit ist.

„To Cage a Wild Bird“ bringt die Dystopie zurück. Die Story ist düster, grausam und nah dran für mich ein Highlight zu sein.

Die Welt von Dividium ist brutal durchdacht. Ein System, in dem Reiche aus dem Leid der Unterdrückten Profit und Unterhaltung ziehen, wirkt nicht nur beklemmend real, sondern ist konsequent zu Ende gedacht.

Raven ist eine knallharte und entschlossene Protagonistin. Ihre Motivation ist sofort greifbar. Die Liebe zu ihrem Bruder und die Bereitschaft, sich selbst in ein tödliches Gefängnis einzuschleusen, machen sie absolut interessant. Doch egal wie stark sie scheint, sie ist definitiv nicht unverwundbar. Gerade diese Mischung aus Kampfgeist und Angst hat mir gut gefallen und macht sie sehr glaubwürdig.

Endlock ist ein grausames Setting. Hier wird permanenten Druck erzeugt. Die Spiele, die Jagd auf Gefangene und die allgegenwärtige Gewalt sorgen für echte Spannung und lassen kaum Zeit zum Durchatmen.

Besonders gelungen ist dabei die Found-Family-Dynamik, die inmitten der Hoffnungslosigkeit kleine Lichtblicke schafft.

Die Beziehung zwischen Raven und Vale entwickelt sich langsam und mit spürbarer innerer Zerrissenheit. Vale bleibt lange undurchsichtig, was die Frage nach Vertrauen konstant offenhält. Die emotionale Entwicklung bleibt für mich an manchen Stellen dennoch etwas vorhersehbar.

Für mich gibt’s ein wenig Abzug in der Wertung, da einige klassische Elemente, stark an bekannte Dystopien erinnern und sich nicht immer komplett neu anfühlen. Außerdem hätte ich mir an manchen Stellen noch mehr Tiefe in der Weltpolitik und den Nebenfiguren gewünscht.

Dennoch ist die Story ein intensiver, düsterer und emotionaler Auftakt mit einer starken Heldin, hohem Spannungsfaktor und einer langsam knisternden Romance. Trotz kleiner Schwächen hat mich das Buch überzeugt. Ich bin neugierig auf die Fortsetzung.

Veröffentlicht am 07.02.2026

ocean dance

Ocean Dance
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Mit „Ocean Dance“ liefert Katelyn Erikson eine gefühlvolle Romance, die nach Salzluft, Sonne und Neuanfang schmeckt. Die Geschichte verbindet Tanzleidenschaft mit einer Prise Drama und ganz viel Herz.

Norah ...

Mit „Ocean Dance“ liefert Katelyn Erikson eine gefühlvolle Romance, die nach Salzluft, Sonne und Neuanfang schmeckt. Die Geschichte verbindet Tanzleidenschaft mit einer Prise Drama und ganz viel Herz.

Norah ist eine starke, ehrgeizige Protagonistin, deren Traum von einer Profikarriere plötzlich ins Wanken gerät. Ihr Schmerz, ihre Zweifel und ihr Kampfgeist wirken authentisch und machen es leicht, mit ihr mitzufühlen. Mika ist der perfekte Gegenpol: ruhig, unterstützend und mit einer eigenen Vergangenheit, die ihn greifbar macht. Seine Rolle als Tauchlehrer mit Tanzbackground fügt sich überraschend stimmig in die Handlung ein und sorgt für einige besonders schöne Momente.

Die Atmosphäre ist eindeutig eines der Highlights des Romans. Türkisblaues Wasser, Trainingseinheiten am Strand und Sonnenuntergänge schaffen ein echtes Wohlfühlsetting, das sofort Urlaubsgefühle weckt. Auch die langsame Annäherung zwischen Norah und Mika wirkt emotional und glaubwürdig.

An manchen Stellen hätte die Geschichte etwas mehr Tiefe oder überraschende Wendungen vertragen, da einige Entwicklungen recht vorhersehbar bleiben. Dennoch überzeugt der Roman mit Gefühl, Romantik und einer starken Botschaft über Vertrauen, Mut und zweite Chancen.

Fazit: „Ocean Dance“ ist eine warmherzige Liebesgeschichte voller Sommerfeeling, Tanzleidenschaft und leiser Emotionen – perfekt für alle, die sich nach Meer, Romantik und einem Happy End sehnen.

Veröffentlicht am 07.02.2026

unbreakable Hearts

Unbreakable Heart. Unsere Liebe ist gefährlich
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Mit „Unbreakable Heart“ entführt Lana Rotaru ihre Leser:innen nach Venedig und verbindet glamouröse Upper-Class-Vibes mit einer dramatischen Liebesgeschichte voller Emotionen und Gefahren.

Emily ist eine ...

Mit „Unbreakable Heart“ entführt Lana Rotaru ihre Leser:innen nach Venedig und verbindet glamouröse Upper-Class-Vibes mit einer dramatischen Liebesgeschichte voller Emotionen und Gefahren.

Emily ist eine sympathische Protagonistin, die man schnell ins Herz schließt. Ihr Wunsch nach Freiheit, Normalität und Selbstbestimmung steht im starken Kontrast zu der Welt, in die sie durch Luca hineingezogen wird. Luca selbst verkörpert den klassischen Traumhelden: charmant, leidenschaftlich und hin- und hergerissen zwischen familiären Verpflichtungen und echten Gefühlen. Gerade dieser innere Konflikt macht ihn greifbar und verleiht der Geschichte Tiefe.

Besonders gelungen ist die Atmosphäre: Maskenbälle, Palazzi, enge Gassen und das geheimnisvolle Flair Venedigs ziehen sich wie ein roter Faden durch den Roman und verleihen der Handlung eine fast filmische Kulisse. Auch die Mischung aus Romance, Drama und einem Hauch von Crime sorgt für Spannung und treibt die Geschichte gut voran.

An einigen Stellen hätte man sich jedoch etwas mehr Raum für Charakterentwicklung und weniger klassische Genre-Muster gewünscht, da manche Wendungen vorhersehbar sind. Dennoch gelingt es der Autorin, die emotionale Intensität hochzuhalten und die Leser:innen mitfiebern zu lassen.

Fazit: „Unbreakable Heart“ ist eine gefühlvolle, spannende New-Adult-Romance mit viel Drama, einer gefährlichen Liebe und einer wunderschönen Kulisse. Ideal für alle, die große Gefühle, verbotene Liebe und italienisches Flair lieben.

Veröffentlicht am 07.02.2026

small town love

Small Town Love (Minot Love Story 3)
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Mit „Small Town Love“ liefert Christiane Bößel eine unterhaltsame Small-Town-Romance, die gekonnt mit dem beliebten Enemies-to-Lovers-Trope spielt und dabei einige schöne Überraschungen bereithält.

Eve ...

Mit „Small Town Love“ liefert Christiane Bößel eine unterhaltsame Small-Town-Romance, die gekonnt mit dem beliebten Enemies-to-Lovers-Trope spielt und dabei einige schöne Überraschungen bereithält.

Eve ist eine sympathische, wenn auch zunächst etwas überforderte Protagonistin, deren Frust über den Umzug in die Kleinstadt Minot absolut nachvollziehbar ist. Donovan, der neue Nachbar, macht ihr den Start nicht gerade leichter: arrogant, provozierend und immer einen frechen Spruch auf den Lippen. Die Wortgefechte zwischen den beiden sorgen für viel Humor und Tempo in der Geschichte. Genau diese Reibung macht ihren Schlagabtausch so unterhaltsam und lebendig.

Der Zwillingstrick mit Tristan bringt zusätzliche Spannung hinein und sorgt für emotionale Verwirrung – für Eve wie auch für die Leser:innen. Besonders gelungen ist, wie sich Donovans Charakter nach und nach entfaltet. Hinter der harten Schale verbirgt sich mehr Gefühl und Tiefe, als man anfangs vermutet, und die Entwicklung der Beziehung wirkt größtenteils glaubwürdig und warmherzig.

Der Schreibstil ist locker, flüssig und perfekt für zwischendurch. Die Small-Town-Atmosphäre ist spürbar, wenn auch nicht ganz so intensiv ausgearbeitet, wie sie es hätte sein können. An manchen Stellen sind Wendungen vorhersehbar, was dem Lesevergnügen aber kaum schadet.

Fazit: „Small Town Love“ ist eine charmante, romantische Wohlfühlgeschichte mit Humor, Herz und einem gelungenen Enemies-to-Lovers-Vibe. Ideal für alle, die Kleinstadtromanzen und freche Dialoge lieben.