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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.04.2018

Schön für Zwischendurch :)

Going for the Goal
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Die Story beginnt mit Witz und einem unfreiwilligen Zusammentreffen von Jillian und Nick, welches beide über 10 Jahre nicht vergessen können. Als er plötzlich in ihrem "Büro" steht und sie als seine Agentin ...

Die Story beginnt mit Witz und einem unfreiwilligen Zusammentreffen von Jillian und Nick, welches beide über 10 Jahre nicht vergessen können. Als er plötzlich in ihrem "Büro" steht und sie als seine Agentin engagieren möchte, will sie zunächst nichts mit ihm zu tun haben, da er all ihre Regeln verkörpert, die sie sich geschworen hat nie zu brechen.
Doch schlussendlich überzeugt er bzw. sein Bruder sie und von da an kommt die Geschichte so richtig ins Rollen.
Neben der unvermeidlichen, aber wundervollen, Love-Story packt Sara Rider noch so viel mehr auf den Tisch. Intrigen, Bestechung und Erpressung gehören in dieser Story anscheinend "zum guten Ton", denn sie rutschen von einer Sache in die nächste und das, obwohl Nick sich wirklich an alle Anweisungen von Jillian hält und ihr und ihren Fähigkeiten vertraut.

Den Schreibstil mag ich sehr gern und Nick, Jillian und auch Ben (sein Bruder) waren mir von Anfang an sympathisch, da sie beide für das was sie lieben einstehen und sich um die Menschen, die sie lieben kümmern. Auch wenn sie an manchen Stellen noch tiefgründiger sein könnten. Das Lesen hat mir Spaß gemacht und die Seiten flogen nur so an mir vorbei. :)

Veröffentlicht am 21.03.2018

Wenn Berührungen Schmerz bedeuten

Meant to be
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Das Cover ist mir als erstes aufgefallen und obwohl man daraufhin zuerst etwas anderes zu erwarten scheint, passt es doch genau zur Story des Buches.

Lexi ist eine sehr zurückgezogene und dennoch präsente ...

Das Cover ist mir als erstes aufgefallen und obwohl man daraufhin zuerst etwas anderes zu erwarten scheint, passt es doch genau zur Story des Buches.

Lexi ist eine sehr zurückgezogene und dennoch präsente Person. Man lernt sie sofort als freundliche und charakterstarke Frau kennen. Sie versucht so gut wie möglich im Alltag klarzukommen, obwohl ihre Angst vor Berührungen ihr das Leben nicht gerade einfach macht. Ich habe sie dahingehend von Anfang an bewundert. Denn man braucht innere Stärke um sich seinen Ängsten dennoch Tag für Tag so auszusetzen. Mir gefällt es sehr, dass sie die Musik dabei an ihrer Seite hat. Denn manchmal macht Musik bestimmte Situationen erträglicher.
Als es dazu kommt, dass sie, von ihrem Onkel aus, eine neue Band beobachten und bzgl. ihres Potentials einschätzen soll, lernt sie Luke kennen, den Songwriter ebendieser Band. Als er Lexi dann der Band vorstellen möchte und sie dadurch unbedacht berührt merkt sie, dass Lukes Berührungen sich für sie ungewohnt gut anfühlen. Was bedeutet das für Lexi? Kann sie Luke jemals so vertrauen oder nutzt er sie nur aus? Wir ihre Vergangenheit, vor der sie sich versteckt einholen und alle Erinnerungen wieder hochkommen lassen?
Luke ist ein sehr interessanter und angenehmer Mensch. Er gibt nicht mit seinen Leistungen an, sondern ist immer nur stolz auf seine Band-Kumpels, wenn sie einen super Auftritt hingelegt haben. Er merkt schnell, wenn sich Lexi irgendwie unwohl und gestresst fühlt und versucht jedes Mal sie abzulenken und ihr so gut wie möglich zu helfen die Situation zu meistern. Aber kann er damit umgehen, dass Lexi immer und immer wieder bei der kleinsten Berührung zusammenzuckt oder droht vor Angst zu erstarren?
Besonders für Mike, Lexis Onkel, ist es unglaublich schwer, dass sie auch von ihm keine Umarmung oder ähnliches zulässt, obwohl sie weiß, dass von ihm keine Gefahr ausgeht.

Die Geschichte hat mich ab der ersten Seite gefesselt. Mit ihren herzlichen und unglaublich tollen Charakteren hat die Autorin eine Story geschaffen, die einem warm ums Herz werden lässt. Durch die lockere und leichte Schreibweise verliert man die Zeit aus den Augen und taucht erst wieder auf, nachdem das Buch zu Ende ist.

Einziger Punkt, der mir gefehlt hat, ist die Erklärung was genau dazu geführt hat, dass Lexi schlussendlich doch zu ihrem Onkel gezogen ist. Der Leser (und auch Luke) bekommt es nur angedeutet und man kann es sich ungefähr vorstellen aber eine genauere Erläuterung dessen hätte ich mir gewünscht um das komplette Ausmaß ihrer Angst noch besser und intensiver zu verstehen.

Veröffentlicht am 19.03.2018

Interessanter, fantasyreicher Auftakt.

Blood Destiny - Bloodfire
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Als ich die Verlagsvorschau durchgeblättert hatte, war mir diese Reihe schon aufgefallen. Das Cover besticht durch sein puristisches Schwarz, den Titel, den Tiger und das Mädchen.

Anfangs war ich beim ...

Als ich die Verlagsvorschau durchgeblättert hatte, war mir diese Reihe schon aufgefallen. Das Cover besticht durch sein puristisches Schwarz, den Titel, den Tiger und das Mädchen.

Anfangs war ich beim Lesen noch verwirrt von den ganzen Rudelangelegenheiten aber das legte sich sehr schnell und schon war ich mitten im Geschehen. Man lernt Mac und ihre einzigartige Persönlichkeit kennen und schätzen. Sie ist offen, ehrlich und nimmt kein Blatt vor den Mund. Das ist erfrischend und sorgt das ganze Buch über für den ein oder anderen Lacher. Durch ihre Art wirkt sie auf mich sympathisch und ich bin davon überzeugt, dass sie eine sehr loyale Freundin ist, auch wenn sie manchmal etwas unbedacht mit ihren Worten umgeht.
Wie der Klappentext schon sagt, fließt etwas "Seltsames" in ihrem Blut. Sie ist keine Gestaltwandlerin, obwohl sie bei einem solchen Rudel wohnt und mehr oder weniger integriert ist. Deshalb hat es mich anfangs gewundert, dass sie den Rudelführer auch telepathisch hören kann. Denn normalerweise ist dies nur den dem Rudel angehörigen Gestaltwandlern möglich. Doch bei ihr funktioniert es. Daher war ich mir sicher, dass sie kein gewöhnlicher Mensch sein kann.

Als John, ihr Rudelsführer und Ziehvater, ermordet wird, muss die Bruderschaft informiert werden und das bedeutet, dass Mac und ihr Rudel besonders vorsichtig sein müssen, wenn diese eintrifft. Denn es ist verboten Außenstehenden ihr wahres Ich zu offenbaren - und genau das ist Mac. Sie gehört nicht zu ihrer Art und das kann für jedes Mitglied den Tod bedeuten.

Mac hat nur eine einzige Aufgabe solang die Bruderschaft da ist. Nicht auffallen. Doch genau das Gegenteil geschieht. Ausgerechnet Corrigan, dem Lord-Alpha der Bruderschaft, fällt sie auf. Das macht fast unmöglich zu verheimlichen was sie ist. Ich glaube, er weiß genau was sie ist und ist deshalb von ihr so fasziniert. Aber das lesen wir höchstens erst im zweiten Teil der Reihe.

Der Schreibstil ist fesselnd und der Leser bekommt eine tolle Fantasy-Welt mit interessanten und witzigen Charakteren. Vielleicht geht es im nächsten Band mehr noch in den Romance Bereich, da ich sehr gespannt bin, was da zwischen Corrigan und Mac läuft.

Veröffentlicht am 22.02.2018

Ist es wirklich plötzlich Liebe?

Love Emergency – Und plötzlich ist es Liebe
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Das ist der dritte Teil der "Love Emergency" Reihe der Autorin. Es sind in sich geschlossene Romane jedoch gehört der Personenkreis zueinander. Also wer sich selbst nicht spoilern möchte fängt am besten ...

Das ist der dritte Teil der "Love Emergency" Reihe der Autorin. Es sind in sich geschlossene Romane jedoch gehört der Personenkreis zueinander. Also wer sich selbst nicht spoilern möchte fängt am besten von vorne an. :)
Shane und Sinclair. Hach ja das ist eine sehr explosive Kombination. Der Klappentext ist da am Anfang etwas irreführend, denn Shane kommt nicht wegen Sinclair in seine Heimatstadt zurück.
Als Shane auf der Hochzeitsfeier auftaucht und Sinclair durch eine Herausforderung dazu bringt mit ihm zu tanzen ahnt Sinclair schon, dass es eine schwierige Zeit werden wird, solange Shane seiner Arbeit nachgehen muss.
Sie will ihn eigentlich nicht mehr in ihr Herz lassen, welches er vor 10 Jahren in Scherben zurückgelassen hat. Aber es ist klar, dass da garantiert noch viele ungesagte Dinge im Raum stehen, die die beiden zu klären haben. Davon abgesehen ist die Anziehungskraft zwischen den beiden wahrscheinlich um einiges stärker als zu Teenagerzeiten und das macht die Abmachung, die sie aus einer Not heraus mit ihm getroffen hat, umso schwieriger.
Shane will sie und auch seine Heimatstadt neu kennenlernen. Dabei macht Sinclair es ihm gar nicht so einfach und doch kommen sie sich immer näher. Doch Vertrauen muss man sich erarbeiten und verdienen. Genau das hat er vor und wird nicht aufgeben, bis er am Ziel angekommen ist.

Die Charaktere waren mir beide sympathisch und ich konnte gar nicht so recht verstehen, wie man Shane als Jugendlichen/jungen Erwachsenen so schlecht behandeln konnte, nur weil sein Bruder damals auch schon Mist gebaut hat. Es war ja nicht Shane der Verantwortliche. Aber gut. So läuft das wahrscheinlich in Kleinstädten.

Der Plot war eigentlich recht simpel mit einigen Hochs und Tiefs und ich konnte Sinclair aber auch Shane verstehen. Daher war es für mich schön zu sehen, wie sich die beiden wieder angenähert haben. Dennoch ging mir das etwas zu schnell und an bestimmten Stellen zu einfach,
Eine Person konnte ich überhaupt nicht ausstehen, aber wer das ist müsst ihr selbst herausfinden. Der Schreibstil ist locker und leicht, sodass ich das Buch gestern in einem Rutsch gelesen habe. Der ein oder andere Schlagabtausch zwischen den zweien brachte mich zum grinsen und an anderen Stellen war ich genauso traurig oder verwirrt wie die Protagonisten. Samanthe Beck versteht es ihre Leser abzuholen, mitzureißen und in die Geschichte eintauchen zu lassen.

Veröffentlicht am 16.02.2018

Guter Abschlussband :)

Burning Souls - Wie Glut und Asche
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Ich kannte bzw. kenne die Vorgänger nicht. Das hat mich aber beim Lesen gar nicht beeinflusst, da es immer andere Personen sind.
Das Cover mag ich sehr gern auch wenn es meiner Meinung nach einen etwas ...

Ich kannte bzw. kenne die Vorgänger nicht. Das hat mich aber beim Lesen gar nicht beeinflusst, da es immer andere Personen sind.
Das Cover mag ich sehr gern auch wenn es meiner Meinung nach einen etwas heißeren Inhalt vermuten lässt als es am Ende ist.
Aufgrund des leichten und lockeren Schreibstils liest sich das Buch ziemlich schnell. Das Setting, welches die Autorin hier angesetzt hat mochte ich sehr gern, da es mal etwas anderes als das normale Großstadtleben ist. Jenna gefiel mir als Person von Beginn schon, obwohl ich manchmal ihre Ansichten bzgl. Ian nicht immer nachvollziehen konnte. Denn sie fühlte sich in ihrer Beziehung ja schon nicht mehr wohl als sie zum Arbeiten im Glacier Nationalpark im Sommer aufbrach.
Riley ist ein absoluter Gentleman. Er fand Jenna schon zu Beginn faszinierend und gab sich mit einer Freundschaft zu ihr zufrieden, als sie ihm sagte sie sei vergeben. Ich denke manch einer hätte die ein oder andere Situation zwischen den beiden schamlos ausgenutzt. Aber er zeigte Manieren und bewies damit innere Stärke und auch irgendwie Durchhaltevermögen.
Mit Ian konnte ich irgendwie gar nichts anfangen. Er ist für mich so nichtssagend, dass ich nicht mal weiß, wieso die beiden sich nicht schon längst getrennt haben. Wahrscheinlich war es für die zwei wirklich reine Bequemlichkeit.
Die Beziehung zwischen Riley und Jenna entwickelt sich zaghaft und gleichzeitig intensiv. Anders kann ich es nicht beschreiben. Besonders süß fand ich, dass Riley sie so ohne weiteres auf diese Hochzeit begleiten wollte und sich dort super einfügen konnte.
Daher konnte ich die Reaktion von Jenna an dem einen Abend überhaupt nicht nachvollziehen. Ihre Gedankengänge haben mich so geärgert. Besonders, dass ihr handeln diesbezüglich genauso fragwürdig und regelrecht dumm war.
Doch Einsicht ist der erste Weg zur Besserung. Wenn es bis dahin nicht schon zu spät ist..

Mit dem Schreibstil und den Charakteren konnte ich mich schnell anfreunden. Die Geschichte war eher seicht und hatte zwar Höhen und Tiefen aber eine Achterbahnfahrt war es nicht. Gegen Ende nahm die Geschichte nochmal an Fahrt auf und es blieb einem nicht viel mehr als hoffen übrig.

Burning Souls ist ein gutes Buch für zwischendurch mit freundlichen, interessanten und witzigen Charakteren, die einem das Herz warm werden lassen.