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Veröffentlicht am 16.12.2019

Deine Stimme wird gehört

Greta und die Großen
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Bilder und Erzählstil dieses Bilderbuches sind sehr ansprechend.
Die kleine Greta lebt im Wald, von den Tieren wird die um Hilfe gebeten. Mit einen Schild in der Hand will die auf die Probleme aufmerksam ...

Bilder und Erzählstil dieses Bilderbuches sind sehr ansprechend.
Die kleine Greta lebt im Wald, von den Tieren wird die um Hilfe gebeten. Mit einen Schild in der Hand will die auf die Probleme aufmerksam machen. Bald ist sie nicht mehr alleine, und es werden immer mehr.
Genau wie die wahre Greta, zeigt das Mädchen die Probleme der Welt auf. Es zeigt, auch die kleinste Stimme kann grosses bewegen.

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Veröffentlicht am 03.11.2019

Die Wahrheit ist nicht immer so wie es schrint

Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert
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Die Wahrheit über den Fall Harry Querbert

Im Garten des berühmter Schriftsteller Harry Querbert wird, bei Gartenarbeiten, die Leiche von Nola Kellergan gefunden. Bei ihr, in einer Ledertasche das Original ...


Die Wahrheit über den Fall Harry Querbert

Im Garten des berühmter Schriftsteller Harry Querbert wird, bei Gartenarbeiten, die Leiche von Nola Kellergan gefunden. Bei ihr, in einer Ledertasche das Original des Buches „Der Ursprung des Übels“, Das 15-jährige Mädchen verschwand vor 30 Jahren spurlos.  Sofort rückt Harry in das Visier der ermittelt, nicht nur, weil die Leiche auf seinem Grundstück gefunden wurde, sondern auch, weil er in er Beziehung zu dem jungen Mädchen stand.

Marcus Goldmann, ebenfalls Schriftsteller, mit Schreibblokade, guter Freund von Harry, reist nach Aurora um Harry zur Seite zu stehen. Er ermittelt auf eigen Faust, was ihm nicht nur Freunde in der kleinen Küstenstadt einbringt.

Harry beteuert seine Unschuld, doch hat er eine Sünde auf sich geladen. Marcus Ermittlungen zeigen das dunkelster der Stadtbewohner auf. Auch Nola war kein Unschuldsengel. Tief verwoben sind die Fäden im Fall Nola Kellergan und weisen auf die Wahrheit im Fall Harry Querbert. Doch am Ende stellt sich die Frage: Wer ist der wahre Täter…

Ich habe zuerst die Serie zu diesem Buch gelesen und muss gestehen, das mit Joel Dicker bis dato völlig unbekannt war. Mich hat die Serie begeistert und ich wollte wissen, was im Buch noch zu enträtseln war. Das Buch hat mich absolut begeistert. Die Beschreibung der Protagonisten, der Handlung stränge und das Verweben der Figuren liefen flüssig ineinander. Einfach nur empfehlenswert.

Veröffentlicht am 05.03.2026

Gelehrte Höflichkeit und messerscharfer Verstand

Die Rätsel meines Großvaters
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Masateru Konishis zweiter Band ist ein hervorragender Roman, der den Leser tief in die japanische Kultur eintauchen lässt. Auch wenn der Einstieg aufgrund der fremdartigen Namen und kulturellen Gepflogenheiten ...

Masateru Konishis zweiter Band ist ein hervorragender Roman, der den Leser tief in die japanische Kultur eintauchen lässt. Auch wenn der Einstieg aufgrund der fremdartigen Namen und kulturellen Gepflogenheiten etwas holprig und gewöhnungsbedürftig sein mag, lohnt es sich, dranzubleiben.
Im Mittelpunkt steht die junge Lehrerin Kaede, die nicht nur von einem persönlichen Trauma begleitet wird, sondern auch in ihren Liebesgefühlen noch unsicher ist. Die Seele des Buches ist jedoch die Beziehung zu ihrem außergewöhnlich intelligenten Großvater. Trotz seiner fortschreitenden Demenz verbindet die beiden die Leidenschaft für Kriminalliteratur. Das gemeinsame Rätseln über Bücher wird zur therapeutischen Brücke: Hier ist die Krankheit des alten Mannes weniger spürbar, und seine geistige Brillanz blitzt immer wieder auf.
Konishi zeichnet ein feinfühliges Bild der japanischen Gesellschaft, in der Gemeinschaftssinn und tiefe Höflichkeit fest verwurzelt sind. Die Geschichte ist leise und nachdenklich erzählt, entwickelt aber gerade durch diese Ruhe eine emotionale Tiefe, die lange nachhallt.
Obwohl manche Rätsellösungen etwas vorhersehbar wirken, überzeugt das Buch durch seinen angenehmen Schreibstil und die charmante Erzählweise. Ein besonderes Highlight ist zudem die optische Gestaltung mit dem wunderschönen Farbschnitt, der den Roman auch im Regal zu einem Hingucker macht.
Fazit: Ein warmherziger, „leiser“ Krimi mit viel Herz und Verstand. Ideal für Leser, die kluge Rätsel und berührende Familiengeschichten vor exotischer Kulisse lieben. 4 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 06.01.2026

Die geheime Weihnachtsbibliothek Weihnachtliche Spurensuche im Schnee

Die geheime Weihnachtsbibliothek
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Jenny Colgan entführt ihre Leserinnen und Leser erneut in eine winterliche Welt voller Charme, Herz und einer Prise Geheimnis. Die geheime Weihnachtsbibliothek verbindet all das, was man an ihren Geschichten ...

Jenny Colgan entführt ihre Leserinnen und Leser erneut in eine winterliche Welt voller Charme, Herz und einer Prise Geheimnis. Die geheime Weihnachtsbibliothek verbindet all das, was man an ihren Geschichten liebt: liebenswerte Figuren, ein atmosphärisches Setting und eine Handlung, die zwischen Romantik und Abenteuer pendelt.
Im Mittelpunkt steht Mirren, die von dem etwas verschrobenen Schlossbesitzer Jamie engagiert wird, um ein mysteriöses Buch zu finden – ein Buch, dessen Titel niemand kennt. Schon dieser Auftrag wirkt wie der Auftakt zu einem bibliophilen Rätselspiel. Doch die Situation wird noch komplizierter, als Mirren auf dem schottischen Schloss eintrifft und dort ausgerechnet Theo, ihren Ex, wiedertrifft. Auch er wurde mit derselben Aufgabe betraut.
Das Setting – ein baufälliges Schloss in den schottischen Highlands, abgeschieden und voller Geschichte – trägt viel zur Stimmung des Romans bei. Neben Jamie lebt dort nur Bonnie, die mit ihren warmen Mahlzeiten und ihrer herzlichen Art für ein Gefühl von Zuhause sorgt. Als dann auch noch Jamies Schwester Esma auftaucht und ein Schneesturm alle von der Außenwelt abschneidet, entsteht eine wunderbar dichte, fast märchenhafte Atmosphäre.
Die Suche nach dem geheimnisvollen Buch entwickelt sich schnell zu einem kleinen Abenteuer, das nicht nur die Figuren, sondern auch die Leserinnen und Leser in seinen Bann zieht. Zwischen knarrenden Dielen, versteckten Räumen und alten Familiengeheimnissen entfaltet sich eine Geschichte, die sowohl spannend als auch warmherzig ist.
Besonders schön ist die behutsame Annäherung zwischen Mirren und Jamie. Ihre Beziehung wächst leise, glaubwürdig und mit viel Gefühl – genau die Art von Romantik, die Colgan so gut beherrscht. Trotz der winterlichen Kälte draußen entsteht im Schloss eine Wärme, die man beim Lesen fast körperlich spürt.
Das Ende hält eine überraschende Wendung bereit, die der Geschichte einen zusätzlichen emotionalen Akzent verleiht, ohne kitschig zu wirken.
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⭐ Fazit
Die geheime Weihnachtsbibliothek ist ein romantischer Wohlfühlroman mit spannenden Elementen, der perfekt in die Winter- und Weihnachtszeit passt. Jenny Colgan gelingt es, eine märchenhafte Stimmung zu erzeugen, ohne die Figuren aus den Augen zu verlieren. Wer Geschichten liebt, die Herz, Humor und ein kleines Mysterium verbinden, wird hier voll auf seine Kosten kommen.

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Winterromantik auf Wangerooge

Winterträume in der kleinen Bücherei an der Nordsee
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Jedes Jahr aufs Neue freue ich mich auf den Winter‑ und Weihnachtsroman von Felicitas Kind, hinter dem das eingespielte Autorenduo Regine Kölpin und Gitta Edelmann steckt. Schon das glitzernde, stimmungsvolle ...

Jedes Jahr aufs Neue freue ich mich auf den Winter‑ und Weihnachtsroman von Felicitas Kind, hinter dem das eingespielte Autorenduo Regine Kölpin und Gitta Edelmann steckt. Schon das glitzernde, stimmungsvolle Cover versprüht Vorfreude – und genau diese Wärme und Magie findet man auch zwischen den Buchseiten wieder. Dieses Mal geht es auf die winterliche Nordseeinsel Wangerooge, wo man sich sofort willkommen fühlt.
Im Mittelpunkt steht Tina, leidenschaftliche Bücherfreundin und Vorsitzende des Fördervereins der kleinen Inselbücherei. Eigentlich sollte sie voller Tatendrang der Wiedereröffnung entgegenfiebern, doch als die neue Bibliothekarin kurzfristig abspringt, gerät alles ins Wanken. Unterstützung erhält sie ausgerechnet von Urlauber David, der ihre Liebe zu Büchern teilt und sich schnell als unverzichtbare Hilfe – und als jemand, der ihr Herz berührt – entpuppt. Doch seine Abreise rückt näher, und die Frage nach einer gemeinsamen Zukunft schwebt wie ein zarter Schatten über all der Vorfreude.
Der Roman ist ein echtes Wohlfühlhighlight: warmherzig, atmosphärisch und voller winterlicher Inselmagie. Die Autorinnen schaffen es mühelos, die besondere Stimmung Wangerooges einzufangen – man hört förmlich den Wind, riecht das Meer und spürt die Geborgenheit der kleinen Gemeinschaft. Besonders die Bücherei „Dat Bookjeglück“ ist ein Ort, den man am liebsten sofort selbst besuchen würde: heimelig, liebevoll renoviert und voller Herzblut. Tina ist eine Protagonistin, die man sofort ins Herz schließt – engagiert, warm, ein bisschen chaotisch, aber immer authentisch.
Auch die zarte Liebesgeschichte zwischen Tina und David ist wunderschön erzählt: ruhig, glaubwürdig und voller kleiner Momente, die ans Herz gehen. Die beiden verbindet nicht nur die Liebe zu Büchern, sondern auch ein tiefes Verständnis füreinander. Ob es für sie eine Zukunft gibt, hält die Spannung bis zum Schluss aufrecht – begleitet von einer ordentlichen Portion Weihnachtszauber.
Winterträume in der kleinen Bücherei an der Nordsee ist ein Roman, der sich anfühlt wie eine warme Umarmung. Ein Buch, das man zuklappt und am liebsten sofort die Koffer packen würde, um selbst einen Winter auf Wangerooge zu verbringen.
Für mich ein Lesevergnügen der Extraklasse.

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