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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.03.2026

Leider nicht empfehlenswert

Sie war es. Sie war es nicht.
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Meinung: Das Cover von hat mich sofort angesprochen. Auch der Einstieg klang vielversprechend: Katie wird verdächtigt, vier Männer vergiftet zu haben und ihre Reaktion darauf lautet nur: „Sie haben es ...

Meinung: Das Cover von hat mich sofort angesprochen. Auch der Einstieg klang vielversprechend: Katie wird verdächtigt, vier Männer vergiftet zu haben und ihre Reaktion darauf lautet nur: „Sie haben es verdient!“ Das macht sie natürlich sofort extrem verdächtig und weckt eigentlich große Neugier darauf, was wirklich passiert ist. Leider konnte mich das Buch dann aber nicht wirklich packen. Ich bin nur schwer in die Geschichte hineingekommen und für meinen Geschmack zieht sich vieles unnötig in die Länge. Die Spannung, die ich mir von der Handlung erhofft hatte, blieb für mich größtenteils aus.
Die Geschichte wird aus fünf unterschiedlichen Perspektiven erzählt, was grundsätzlich eine interessante Idee ist. Dadurch lernt man die Figuren zwar besser kennen, allerdings konnten mich die meisten Charaktere emotional nicht erreichen. Im Gegenteil: Einige haben mich eher genervt, als dass ich mit ihnen mitgefühlt.
Der Schreibstil ist angenehm und leicht zu lesen, und dank der kurzen Kapitel kommt man auch recht schnell voran.
Die Auflösung am Ende konnte mich leider ebenfalls nicht überzeugen.
Deshalb gibt es von mir dieses Mal keine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 24.02.2026

Leidwr war es nichts

Verdacht - Drei Frauen. Zwei Opfer. Ein mörderischer Plan.
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Meinung: Das Cover und der Titel haben meine Neugier sofort geweckt. Natalie, die unter traumatischen Erinnerungen und Blackouts leidet, ein anonymer Drohbrief, ein Mord und der Verdacht gegen ihren Ehemann, ...

Meinung: Das Cover und der Titel haben meine Neugier sofort geweckt. Natalie, die unter traumatischen Erinnerungen und Blackouts leidet, ein anonymer Drohbrief, ein Mord und der Verdacht gegen ihren Ehemann, das hätte richtig spannend werden können. Leider beginnt die Geschichte sehr ruhig und entfaltet sich nur langsam. Für mich zog sich der Anfang deutlich in die Länge, ohne dass wirklich Spannung aufgebaut wurde. Zwar ist der Schreibstil leicht und flüssig zu lesen, und auch die wechselnden Erzählperspektiven haben mir grundsätzlich gefallen, doch das allein konnte die fehlende Intensität nicht ausgleichen.
Besonders enttäuscht haben mich die Charaktere. Sie blieben für mich durchweg zu distanziert und blass. Ich konnte zu keiner Figur eine echte Bindung aufbauen. Gerade Natalies Angst und ihre Verzweiflung hätten emotional spürbar sein müssen, doch bei mir kam davon leider nichts an. Ihre innere Zerrissenheit wirkte eher oberflächlich als greifbar.
Auch die Spannung blieb hinter meinen Erwartungen zurück. Es gab vereinzelte Momente, in denen sie kurz aufflackerte, doch für einen Thriller war mir das insgesamt deutlich zu wenig. Ich habe auf mitreißende Wendungen und nervenaufreibende Szenen gehofft, aber diese blieben weitgehend aus.
Das Ende war ganz in Ordnung, konnte für mich jedoch nichts mehr retten. Insgesamt hatte die Geschichte eine interessante Idee, doch die Umsetzung hat mich leider nicht überzeugt

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Veröffentlicht am 21.01.2026

konnte mich nicht komplett überzeugen

This Story Might Save Your Life
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Meinung: Das Cover hat mich sofort angesprochen, genau deshalb ist dieses Buch bei mir eingezogen. Die Autorin kannte ich zuvor nicht, und ich war wirklich gespannt auf diese Geschichte.
Der Einstieg fiel ...

Meinung: Das Cover hat mich sofort angesprochen, genau deshalb ist dieses Buch bei mir eingezogen. Die Autorin kannte ich zuvor nicht, und ich war wirklich gespannt auf diese Geschichte.
Der Einstieg fiel mir leicht. Joy und Benny betreiben gemeinsam den Podcast „Was dich nicht umbringt, lässt dich überleben“ ein starkes Motto, das neugierig macht. Die beiden wirken wie beste Freunde, ein eingespieltes Team, fast unzertrennlich. Als Joy plötzlich verschwindet und auch ihr Ehemann nicht mehr auffindbar ist, war ich sofort gefesselt. Die Scherben im Badezimmer lassen keinen Zweifel daran, dass hier etwas Schlimmes passiert sein muss. Dass Benny schnell ins Visier der Polizei gerät, sorgt zusätzlich für Spannung.
Der Schreibstil ist angenehm, flüssig und leicht zu lesen. Anfangs war ich wirklich begeistert und dachte, dieses Buch könnte etwas für mich werden. .
Was mich zunehmend enttäuscht hat, waren die sehr oberflächlich gehaltenen Charaktere. Ich wollte Joy fühlen, ihre Angst, ihre Gedanken, ihre Verzweiflung doch ich kam ihr einfach nicht nahe. Auch zu Benny konnte ich keine wirkliche Verbindung aufbauen. Zwar wollte ich unbedingt wissen, was mit Joy und ihrem Mann passiert ist, doch auf dem Weg dorthin zog sich die Handlung immer mehr in die Länge. Die wechselnden Perspektiven zwischen Vergangenheit und Gegenwart klangen spannend, konnten mich aber nicht dauerhaft fesseln. Statt Spannung empfand ich oft Leerlauf.

Besonders schade fand ich, dass die Ermittlungen fast komplett in den Hintergrund gerückt sind. Ich hatte mir einen spannenden Thriller erhofft, doch stattdessen lag der Fokus stark auf der Liebesgeschichte zwischen Joy und Benny. Diese nahm für meinen Geschmack zu viel Raum ein und konnte die fehlende Spannung nicht ausgleichen. Genau hier hat mich das Buch verloren.
Am Ende blieb bei mir ein Gefühl von verpasstem Potenzial. Die Idee war gut, der Anfang vielversprechend, doch die Umsetzung konnte mich leider nicht überzeugen. Man kann dieses Buch lesen, aber es ist definitiv kein Muss.


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Veröffentlicht am 27.09.2025

Bin enttäuscht

Two Sides to Every Murder
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Meinung: Das Cover mit dem auffälligen Farbschnitt war für mich ein echter Hingucker und hat sofort meine Neugier geweckt. Als das Buch endlich bei mir ankam, musste ich direkt loslegen. Der Prolog klang ...

Meinung: Das Cover mit dem auffälligen Farbschnitt war für mich ein echter Hingucker und hat sofort meine Neugier geweckt. Als das Buch endlich bei mir ankam, musste ich direkt loslegen. Der Prolog klang vielversprechend, ohne Umschweife stürzt man mitten ins Geschehen. Die Grundidee hat mir gefallen: Vor sechzehn Jahren verwandelte sich Camp Lost Lake in einen Ort des Schreckens, drei Menschen verloren in einer Nacht ihr Leben. Seitdem liegt das einstige Ferienlager verlassen und verfällt. Kurz vor dem Abriss wagt Olivia den Schritt dorthin, in der Hoffnung, Hinweise auf ihren leiblichen Vater zu finden. Dort trifft sie auf Reagan, deren Mutter für die Morde verantwortlich gemacht wird und bis heute auf der Flucht ist. Reagan glaubt an die Unschuld ihrer Mutter und will endlich Beweise dafür finden. Soweit so gut, doch in der Umsetzung hat es für mich einige Schwächen gegeben. Am Anfang hatte ich Mühe, den Überblick über die vielen Figuren zu behalten, erst später wurde es etwas klarer. Die Erzählung aus den Perspektiven von Olivia und Reagan ist zwar abwechslungsreich, aber die Kapitel waren mir zu lang und haben das Tempo gebremst. Auch die Figuren blieben für mich zu blass, ich konnte weder richtig mitfühlen noch mitfiebern. Was mich am meisten gestört hat, waren die Passagen, die einfach nicht in die Handlung passten. Es wirkte, als hätte die Autorin krampfhaft versucht, noch mehr Spannung hineinzubringen, was jedoch eher deplatziert wirkte. Die anfängliche Spannung war schnell verflogen und es fehlte mir der rote Faden. Das Ende hingegen war tatsächlich eine Überraschung, damit hatte ich nicht gerechnet, was für mich noch mal ein kleiner Pluspunkt war. Insgesamt ist es für mich ein kurzweiliges Buch, das man lesen kann, aber nicht unbedingt lesen muss. Vor allem Jugendliche, die Lust auf eine leichte Mystery-Hexen-Geschichte haben, könnten mehr Freude daran haben als ich

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Veröffentlicht am 24.07.2025

Leider kein Thriller

Pretty Perfect
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Meinung: Das Buch hat mich mit seinem ansprechenden Cover und einem vielversprechenden Klappentext sofort neugierig gemacht. Leider konnte der Inhalt dieses erste Interesse nicht aufrechterhalten.
Der ...

Meinung: Das Buch hat mich mit seinem ansprechenden Cover und einem vielversprechenden Klappentext sofort neugierig gemacht. Leider konnte der Inhalt dieses erste Interesse nicht aufrechterhalten.
Der Einstieg in die Geschichte gelingt leicht: Elly, frisch geschieden, reist allein auf einen ursprünglich als romantischen Paarurlaub geplanten Trip. Die Stimmung ist zunächst entspannt – bis plötzlich zwei Morde geschehen. Ein Unwetter verhindert, dass die Gäste die Insel verlassen können.
Die Ausgangslage klingt spannend und bietet viel Potenzial. Doch leider bleibt die Spannung weitgehend an der Oberfläche. Der Schreibstil ist zwar flüssig und leicht zu lesen – das Buch lässt sich in kurzer Zeit durchlesen.
Was mich jedoch besonders gestört hat, war die Vielzahl an Figuren. Es fiel mir schwer, die Namen auseinanderzuhalten, und ich hatte häufig das Gefühl, den Überblick zu verlieren. Zudem wirkten die Charaktere auf mich blass und distanziert – ich konnte keine echte Verbindung zu ihnen aufbauen.
Auch die Thriller-Elemente bleiben für meinen Geschmack zu zahm. Die Geschichte dümpelt stellenweise vor sich hin, ohne echte Spannung aufzubauen. Immer wieder ertappte ich mich bei dem Gedanken: Wann ist dieses Buch endlich zu Ende?
„Pretty Perfect“ bietet eine interessante Grundidee, scheitert aber leider an der Umsetzung. Wer einen fesselnden Thriller erwartet, wird hier wahrscheinlich enttäuscht

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