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Veröffentlicht am 26.03.2026

Ein kreatives Logbuch mit wichtigen Themen – kleine Abzüge bei der Sprache

Logbuch einer Himmelsstürmerin
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Das Cover ist ansprechend gestaltet und passt gut zum Titel. In einem dunkleren Blau hätte es mir persönlich noch besser gefallen, da der Kontrast dadurch stärker gewesen wäre. Die Hauptfigur lächelt in ...

Das Cover ist ansprechend gestaltet und passt gut zum Titel. In einem dunkleren Blau hätte es mir persönlich noch besser gefallen, da der Kontrast dadurch stärker gewesen wäre. Die Hauptfigur lächelt in einem Raumanzug – das wirkt sehr stimmig und macht sofort neugierig auf die Geschichte.
Das Buch ist wie ein Tagebuch aufgebaut – auf liniertem Papier mit datierten Einträgen (vom 9. Februar bis 1. März), was perfekt zum „Logbuch“-Gedanken passt. Die Schrift ist gut lesbar und der Text insgesamt kindgerecht, verständlich und oft auch sehr unterhaltsam. Die Skizzen lockern das Ganze zusätzlich auf, auch wenn ich sie mir persönlich in Farbe noch lebendiger gewünscht hätte.
Mini, die Hauptfigur, ist einfach sympathisch: klein, aber voller großer Ideen. Ihr Wunsch, Erfinderin zu werden, und ihre kreative, energiegeladene Art machen sie zu einer tollen Identifikationsfigur für Kinder. Besonders schön ist, dass das Buch auch zum Mitdenken anregt.
Neben der unterhaltsamen Geschichte greift das Buch auch gesellschaftlich relevante Themen auf: Schönheitsideale, Gruppenzwang, Freundschaften, die sich verändern, sowie Fragen zur eigenen Identität. Das wird sensibel und altersgerecht eingebunden und regt zum Nachdenken an – auch über Dinge, die Kinder im Alltag beschäftigen können.
Ein kleiner Kritikpunkt für mich ist jedoch die Sprache an einigen Stellen. Begriffe wie „Kacke“ oder „Scheiße“ empfinde ich in einem Kinderbuch für diese Altersgruppe als nicht unbedingt notwendig.
Insgesamt ist es aber ein schönes Buch über Freundschaft, Träume und das Anderssein, das sich durch die tagebuchartige Struktur auch wunderbar in kleinen Etappen lesen lässt – ideal zum Beispiel als Gute-Nacht-Lektüre. Das Ende lässt einige Fragen offen (z. B. zum MINT-Wettbewerb), hier hätte ich mir noch etwas mehr Abschluss gewünscht.
Fazit: Ein kreatives, modernes Kinderbuch mit einer tollen Hauptfigur und wichtigen Themen – mit kleinen Abzügen in der Wortwahl.

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Veröffentlicht am 18.03.2026

Sympathisch, aber etwas überladen

Dieser Sommer gehört mir
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ch habe das Buch insgesamt gern gelesen, auch wenn mich nicht alle Aspekte der Geschichte vollständig überzeugen konnten.

Im Mittelpunkt steht Charlotte, deren Leben innerhalb kürzester Zeit aus den Fugen ...

ch habe das Buch insgesamt gern gelesen, auch wenn mich nicht alle Aspekte der Geschichte vollständig überzeugen konnten.

Im Mittelpunkt steht Charlotte, deren Leben innerhalb kürzester Zeit aus den Fugen gerät: Trennung, finanzielle Sorgen und ein Laden kurz vor dem Aus. Diese Ausgangssituation ist emotional dicht und nachvollziehbar beschrieben – man spürt die Überforderung und die Schwere, die auf ihr lastet. Gleichzeitig habe ich mich aber öfter gefragt, wie sie so unüberlegt handeln kann. Einige ihrer Entscheidungen wirkten auf mich sehr spontan und wenig durchdacht, was es manchmal schwierig machte, wirklich mit ihr mitzufühlen.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und lässt sich leicht lesen. Besonders die ruhigeren, zwischenmenschlichen Momente – etwa mit ihrer Familie oder in der WG – sind atmosphärisch schön eingefangen und geben der Geschichte eine warme, versöhnliche Note.

Was mich jedoch immer wieder etwas aus dem Lesefluss gebracht hat, ist der Perspektivwechsel zwischen Charlotte und ihrer Tochter Leni. Mit Leni wird ein zweiter Handlungsstrang eröffnet, der in England spielt und viel Raum einnimmt. Für mich kam das überraschend, da ich nach dem Klappentext eher eine klare Fokussierung auf Charlottes Neuanfang erwartet hatte. Lenis Geschichte ist zwar für sich genommen interessant, vor allem im Hinblick auf Freundschaft, Zugehörigkeit und erste Gefühle, wirkte auf mich aber stellenweise zu dominant und hat die eigentliche Hauptgeschichte etwas verwässert.

Gerade die Dynamik zwischen Leni und Stella fand ich teilweise schwer nachvollziehbar, auch wenn sie gut zeigt, wie kompliziert Freundschaften in einem neuen Umfeld sein können.

Insgesamt bietet der Roman eine gefühlvolle Geschichte über Neuanfang, Familie und Selbstfindung, mit einigen schönen Momenten und einer stimmigen Entwicklung zum Ende hin. Allerdings hätte ich mir eine stärkere Fokussierung auf Charlotte und etwas mehr Klarheit in einzelnen Handlungssträngen gewünscht.

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Veröffentlicht am 18.03.2026

Schöner Einstieg in die Finanzwelt für Kinder mit kleinen Kritikpunkten

Von Geld, Gold und Guppys
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Das Buch ist kindgerecht und gut verständlich geschrieben. Erste Themen rund ums Geld werden einfach erklärt, sodass auch jüngere Leser gut folgen können. Die Zeichnungen sind schön gestaltet und passen ...

Das Buch ist kindgerecht und gut verständlich geschrieben. Erste Themen rund ums Geld werden einfach erklärt, sodass auch jüngere Leser gut folgen können. Die Zeichnungen sind schön gestaltet und passen gut zum Text, auch wenn das Cover auf mich persönlich etwas überladen wirkt.

Das Buch hat ein A4-Format – hier hätte ich mir eine etwas kompaktere Größe gewünscht. Es ist ein Softcover mit leicht verstärktem, mattem Papier, was ich für Kinderhände sehr angenehm finde. Die Seiten laden außerdem immer wieder zum Mitmachen und Ausfüllen ein.

Durch das Buch begleiten die beiden Fische Goldie und Fondia. In sieben Kapiteln geht es unter anderem darum, warum es Geld gibt, was Geld macht, während man schläft, wann man sein erstes eigenes Geld verdient oder was Geldprofis mit ihrem Geld tun. Die Inhalte sind verständlich erklärt und auch für Erwachsene ist noch das eine oder andere Interessante dabei.

Die Altersempfehlung liegt bei 8 Jahren. Einige Themen wie Börse, Zinsen, eigenes Konto oder Geld verdienen finde ich persönlich eher ab etwa 10 Jahren passend.

Ein paar Punkte hätte ich mir noch etwas ausführlicher gewünscht: Beim Thema Währungen hätte der Euro stärker im Fokus stehen können, zum Beispiel mit Hinweisen, in welchen Ländern er genutzt wird oder wie die Münzen und Scheine aussehen. Im „Geldlabor“ wird Investieren anhand eines Zitronenbaum-Beispiels erklärt – hier hätte ich mir zusätzlich den Hinweis gewünscht, dass auch Zutaten wie Zucker für die Limonade Kosten verursachen.

Insgesamt ist das Buch übersichtlich gestaltet, gut lesbar und bietet mit Übungen, Lösungen, einem kleinen Test und dem „Finanzführerschein“ am Ende einen schönen Abschluss. Ein gelungener Einstieg in die Finanzwelt für Kinder.

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Veröffentlicht am 18.03.2026

Vom Büro in die Berge – eine steile, aber lohnende Reise

Manche mögen's steil
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Auch dieses Buch fügt sich wunderbar in die Reihe von Ellen Berg ein. Das Cover ist wie gewohnt ansprechend und hat einen hohen Wiedererkennungswert. Es passt optisch gut zum Thema Wandern in den Bergen, ...

Auch dieses Buch fügt sich wunderbar in die Reihe von Ellen Berg ein. Das Cover ist wie gewohnt ansprechend und hat einen hohen Wiedererkennungswert. Es passt optisch gut zum Thema Wandern in den Bergen, obwohl das abgebildete ältere Paar nicht wirklich zu der eigentlichen Hauptfigur, Victoria, und ihrer Geschichte passt. Ein kletterndes Paar am Berghang hätte das Thema vielleicht besser eingefangen, da es viel mehr von Victorias Abenteuer widerspiegelt.

Victoria ist Softwareentwicklerin und ein echtes Nerd-Girl. Sie arbeitet in einer großen Firma und leitet dort ein Team – menschliche Kontakte sind dabei eher Nebensache. Ihr Leben dreht sich hauptsächlich um die Arbeit, während sie sich in der Einsamkeit des Internets verliert. Ihre Mutter lebt im Heim und ihre einzige enge Freundin ist Kollegin Cat. In der Firma steht nun die Bewerbung um den Posten der IT-Chefin an, aber der Job ist nicht nur ihr Ziel. In einer männerdominierten Branche gibt es ordentlich Konkurrenz – vor allem von den eher unnahbaren Kollegen.

Dann kommt es zu einem Teamtraining in den Bergen, bei dem auch der Chef und viele unliebsame Kollegen dabei sind. Dort begegnet Victoria Joe, dem Bergführer, der sie auf eine Weise durchschaut, die sie zunächst nicht ganz versteht. Die Bergtour wird nicht nur zu einer körperlichen Herausforderung, sondern auch zu einer Entdeckungstour, die Victorias Team und ihre eigenen Kräfte in neuem Licht erscheinen lässt.....

Die Geschichte ist unterhaltsam und spannend - ich bin beim Lesen förmlich über die Seiten geflogen. Besonders schön war es, während des Lesens einen Blick auf die Alpen zu werfen – das hat meine Stimmung noch einmal verstärkt. Die Erzählung nimmt einen mit auf eine Reise, auch wenn es einige vorhersehbare Wendungen gibt. An manchen Stellen blieben für mich jedoch ein paar Fragen offen und es gab die eine oder andere Ungereimtheit.

Nichtsdestotrotz ist es ein solides Buch, das sich locker und leicht lesen lässt. Besonders gefallen hat mir der schöne Epilog, der der Geschichte einen runden Abschluss gibt. Es ist eine Geschichte über berufliche Herausforderungen, Teamdynamik und persönliche Weiterentwicklung, mit einer Prise Humor und Spannung.

Insgesamt ein unterhaltsames Buch, das Spaß macht und zum Nachdenken anregt

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Veröffentlicht am 19.02.2026

Praktische Impulse für Beziehungen – lebendig, nachdenklich und gut gestaltet

Die 13 Beziehungswölfe
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Das Buch hat mir insgesamt wirklich gut gefallen.
Der Einstieg gelingt leicht, weil jedes Kapitel einen anderen „Wolf“ und damit eine Facette von Beziehungen beleuchtet. Besonders gelungen finde ich die ...

Das Buch hat mir insgesamt wirklich gut gefallen.
Der Einstieg gelingt leicht, weil jedes Kapitel einen anderen „Wolf“ und damit eine Facette von Beziehungen beleuchtet. Besonders gelungen finde ich die erzählerischen Beispiele, die Reflexionsfragen und praktischen Übungen – z. B. zur Gewaltfreien Kommunikation, zum Umgang mit Geld oder zu Rollenverteilungen. Viele Geschichten wirken nah am Alltag und regen dazu an, die eigenen Beziehungsmuster zu hinterfragen.
Auch die Gestaltung des Buches ist sehr ansprechend. Das Cover gefällt mir gut: Die pinke Farbe dominiert und zieht sofort den Blick auf sich. Oben rechts in der Ecke ist ein jaulender Wolf aus Ästen dargestellt, was das Motiv der „Wölfe“ kreativ aufgreift. Der Titel prangt in blauer Schrift in der Mitte – hier ist mir der Kontrast zum Pink allerdings etwas zu gering.
Pink- und Rosatöne begegnen einem im gesamten Buch und ziehen sich wie ein roter (oder vielmehr rosa) Faden durch die Gestaltung. Sie strukturieren die Kapitel, heben wichtige Passagen hervor und sorgen für Orientierung, ohne überladen zu wirken. Besonders gut gefällt mir die Idee, hinter jedem Kapitel eine Art kleine „Checkkarte“ einzubauen mit Punkten wie: Gefährlichkeit, bevorzugte Jagdmethode, Chancen auf Flucht, domestizierbar, Methoden zur Zähmung und Geheimwaffe gegen diesen Wolf. Diese spielerische Aufbereitung macht die Inhalte greifbar und sorgt gleichzeitig für einen hohen Wiedererkennungswert.
Auch die grafische Darstellung der Wölfe aus verschiedenen Verästelungen zwischen den Kapiteltrennungen ist richtig schön umgesetzt und verleiht dem Buch eine besondere visuelle Identität.
Punktabzug gibt es für einige Kapitel, die mir etwas kürzer oder theoretischer erschienen – etwa der Nähe-Distanz-Wolf oder der Tempowolf. Beim Out-of-the-box-Wolf hätte ich mir gewünscht, dass Fachbegriffe direkt im Text erklärt werden und nicht erst im Glossar. Auch der zufriedene Wolf wirkt im Vergleich zu den anderen Kapiteln etwas abstrakter und weniger konkret.

Fazit:
Ein nachdenklich machendes Buch, das praktische Impulse für Paare und Einzelpersonen bietet, um die eigene Beziehung bewusster zu gestalten. Spannend, inspirierend und lebendig

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