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Veröffentlicht am 23.03.2026

Hauptfigur etwas arrogant, sieht so aus, als gäbe sich das; lebhafter, interessanter Text

Tapetenwechsel 1
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Auch diese Inhaltsangabe gilt wieder einmal dem kompletten Roman und nicht dem vorliegenden ersten Teil. Der Abriss des Hauses ist noch nicht in Sicht. Kathrin ist erst einmal eingezogen und hat ihre neue ...

Auch diese Inhaltsangabe gilt wieder einmal dem kompletten Roman und nicht dem vorliegenden ersten Teil. Der Abriss des Hauses ist noch nicht in Sicht. Kathrin ist erst einmal eingezogen und hat ihre neue Stelle angetreten. Man hat sie und ihr Umfeld etwas kennenlernen dürfen. Wirklich angenehm war sie mir dabei nicht. Sie wirkte etwas arrogant und die übrigen Personen waren, aus Kathrins Augen heraus betrachtet, alle irgendwie hässlich oder dumm. Es deutet sich zwar an, dass sich der ein oder andere Charakter in eine andere Richtung entwickeln könnte. Aber sollte das nicht passieren, dann wären die mir alle zu prototypisch und eindimensional. Zutrauen würde ich der Autorin Kirsten Rick solche Wendungen jedoch, weil der Text inhaltlich wie sprachlich kreativ ist. Es gibt überraschende Bilder und bei bewundernswert gleichmäßig interessantem Erzählfluß leitet die Autorin gekonnt zwischen der Handlung und einer Anmerkung, einer Erinnerung oder einer Erklärung hin und her. Daraus ergibt sich ein lebendiger Text, in dem mich lediglich etwas störte, wie schnöselig Kathrin ist. Mit der reelen Hoffnung, dass sich das im Folgenden ändert, bewerte ich dieses Buch mit 4 Sternen.

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Veröffentlicht am 18.03.2026

Etwas esoterisch, hat mich allerdings neugierig auf den Rest der Geschichte gemacht

Deine Seele in mir 1
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Zwar mochte ich die esoterische Grundidee des Romans und einige Annahmen, die bei der Ausarbeitung anklangen, nicht besonders. Die Geschichte bzw. deren Anfang in diesem ersten Teil eines Serials fand ...

Zwar mochte ich die esoterische Grundidee des Romans und einige Annahmen, die bei der Ausarbeitung anklangen, nicht besonders. Die Geschichte bzw. deren Anfang in diesem ersten Teil eines Serials fand ich gut erzählt. Aus der Sicht der Hauptfigur Matt heraus wirken sein Erleben und seine Entwicklung, welche durch das Trauma des Prologs angestossen wurde, authentisch und nachvollziehbar. Auch wie er sich mit den Kents durch seinen Beruf eines Physiotherapeuten und wegen seiner Hilfsbereitschaft anfreundet, erschien mir glaubwürdig. Die Figuren wirkten sympathisch; selbst die nervige, egozentrische Geschäftsfrau weckte durch Matts Betrachtung etwas an Sympathie in Form von Mitleid. Die Darstellung des Innenlebens der Hauptfigur war gekonnt in die Handlung eingebettet und der Text las sich ohne Längen. Dieser erste Teil hat mich auf jeden Fall neugierig auf den Rest der Geschichte gemacht und erhält von mir 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 13.03.2026

Viel Einfühlung in die Hauptfiguren spürbar, überraschend, braucht etwas mehr Konzentration

Das Leben in meinem Sinn 1
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Jetzt habe ich schon wieder den Beginn eines auf mehrere Veröffentlichungen aufgeteilten Romans erwischt. Obwohl mir diese Konzept nicht liegt und beim vorliegenden Buch der erste Teil am Schluss krass ...

Jetzt habe ich schon wieder den Beginn eines auf mehrere Veröffentlichungen aufgeteilten Romans erwischt. Obwohl mir diese Konzept nicht liegt und beim vorliegenden Buch der erste Teil am Schluss krass abgeschnitten wurde, habe ich mir trotzdem den Beginn eines weiteren Romans von Susanna Ernst heruntergeladen. Denn ich mochte Das Leben in meinem Sinn sehr. Der Anfang der Geschichte ist etwas geheimnisvoll mit dieser mysteriösen Entität, die sagt, sie sei kein Engel, jedoch Milliarden Schutzbefohlene hat und deren Geschick sacht zu lenken scheint. Ich wurde schnell neugierig, zumal die Handlung immer wieder überraschte mit einem Wechsel zwischen der Gegenwart und einer anderen Ebene. Ich brauchte etwas mehr Konzentration, um mich durchzufinden: Was ist das Jetzt und was ist die Vergangenheit, ein Traum oder eine Filmszene? Teils überlappen sich diese Ebenen sogar. Ich musste stellenweise etwas genauer lesen, damit alles klar bleibt. Dieses Verflochtene hat mir aber gefallen, nicht nur, weil es Abwechslung mit sich brachte, sondern auch Einfühlung in die Hauptfiguren, aus deren Perspektive heraus die Geschichte erzählt wird. Beide waren mir sympathisch. Sprachlich kommt die Autorin mit wenig Redewendungen aus, was den Text ehrlich und persönlich klingen lässt. Die Inhaltsangabe des Verlags halte ich für einen Missgriff, denn dieser Teil geht bei Weitem nicht so weit. Dass Ben sich verliebt haben könnte, klingt nur an. Er selbst hält es für Befangenheit. Am Film-Set hält sich die Geschichte nicht ganz so viel auf, wie man glauben würde, denn dieser Teil erzählt erst einmal von Ben, seinem bisherigen Leben und wie es passiert, dass er zu dieser Serie kommt. Die "ungeahnten Wege" sind noch gar nicht in Sicht. Insgesamt möchte ich diese Geschichte mit 4 Sternen bewerten.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Einfühlsam wird die Situation zwischen einem alten Leben und dem Neuanfang beschrieben

Wenn dein Herz woanders wohnt – Sehnsuchtsträume
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Mir gefällt das Konzept der Vorgeschichte besser, um einen Autoren kennenzulernen, als das Konzept, dass ein Roman in mehrere Teile zerlegt wird. Hier jedoch wurde der Schnitt gut gewählt: Ich hatte den ...

Mir gefällt das Konzept der Vorgeschichte besser, um einen Autoren kennenzulernen, als das Konzept, dass ein Roman in mehrere Teile zerlegt wird. Hier jedoch wurde der Schnitt gut gewählt: Ich hatte den Eindruck, Leonie hätte am Schluss die erste Hürde, eine Etappe auf ihrem Weg hinter sich gebracht; auch wenn sich der Text, wäre er eine Kurzgeschichte, zu ausführlich mit den Figuren beschäftigt und zu viele Handlungsstränge angelegt wurden. Die Inhaltsangabe des Verlags ist eigentlich falsch, da sie auf das Ende des Textes fokussiert und ignoriert, dass er hauptsächlich die Situation der beiden Hauptfiguren, aus deren Sicht die Story erzählt wird, darstellt. Den Anfang fand ich etwas unglücklich, weil für mich zu esoterisch mit den affirmativen Sätzen/Beschwörungsformeln am Spiegel und den Farbnamen. Das hat sich jedoch bald verwachsen und für mich harmonisch in die Geschichte eingefügt. Ich fand sie bald einnehmend, weil ich zunächst Leonie und später Thies in ihrer Situation sehr gut verstehen konnte und die Geschichte ohne Klischees auskommt. Ich fand sie sehr individuell, auch sprachlich entwickelte Judith Wilms ihren eigenen, persönlichen Stil. Und auch das, was ihre Figuren denken, wie sie erleben, wirkte auf mich individuell und damit glaubwürdig und berührend. Ich bin nicht abgeneigt, die Story weiter zu verfolgen, und bewerte sie mit 4 Sternen.

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Veröffentlicht am 04.03.2026

Eine phantasievolle Kurzgeschichte mit sympathischen Figuren

Doktor Maxwells weihnachtliche Zeitpanne
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Mir hat diese Kurzgeschichte sehr gut gefallen, denn sie war phantasievoll und ein bißchen berührend und sie hatte auch etwas Humor. Auf jeden Fall hat sie mich neugierig gemacht auf weitere Untersuchungen ...

Mir hat diese Kurzgeschichte sehr gut gefallen, denn sie war phantasievoll und ein bißchen berührend und sie hatte auch etwas Humor. Auf jeden Fall hat sie mich neugierig gemacht auf weitere Untersuchungen historischer Ereignisse, die Dr. Maxwell in zeitgenössischer Umgebung betreibt (Zeitreise darf man es aus irgendeinem Grund nicht nennen). Die Figuren blieben etwas blass, was angesichts der Anzahl der Figuren und des spärlichen Raums von 30 Seiten nachvollziehbar ist. Es musste deren Charakterisierung zugunsten der Handlung knapp ausfallen. Aber Dr. Maxwell und ihr Team wirkten auf mich trotzdem sympathisch und auch etwas frech/witzig und die Handlung war nicht ganz vorhersehbar. Von mir bekommt diese Kurzgeschichte 4 Sterne.

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