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Veröffentlicht am 29.08.2020

Vom Finden von Freunden – und davon, wie sie sich ergänzen

Das Faultier und die Motte
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Die Idee zu diesem Buch gefällt mir ausgesprochen gut. Ganz spielerisch lernen die Kinder Symbiosen kennen und deren Wert. Auch ist klar gezeigt, dass Freundschaft keine Einbahnstraße ist, sondern aus ...

Die Idee zu diesem Buch gefällt mir ausgesprochen gut. Ganz spielerisch lernen die Kinder Symbiosen kennen und deren Wert. Auch ist klar gezeigt, dass Freundschaft keine Einbahnstraße ist, sondern aus Geben und Nehmen gleichermaßen besteht.

Der „große Psychotest“ am Ende kann den Kids die Augen dafür noch mehr öffnen, ihnen den Blick dafür schärfen. Ganz gleich, wie sie (beim ersten Versuch) abschneiden, sie lernen durch die Antworten auch viel über sich und eben Freundschaft. Dabei empfinde ich dies und die Geschichte zuvor nicht als belehrend. Im Gegenteil, ich meine, dass sie den Kids ganz klar die Freiheit lässt, selbst darauf zu kommen.

Die Bilder sind mit unbeschreiblich viel Liebe gezeichnet. Sie bringen die Aussagen auf den Punkt und benötigen dazu kaum etwas außenherum. Homer ist wunderbar gelungen. Ein Kater, der Charakter zeigt, der Stärken und Schwächen hat und bereit ist, an sich zu arbeiten. Ein sehr schönes Vorbild!

Die „Freundschaftsarten“, die dann gezeigt werden, sind sachlicher gestaltet, dennoch aber kindgerecht. Und auch Erwachsene können hier noch Neues dazulernen! Homer sieht sich quasi alles an und am Ende trifft er eine Entscheidung.

Ein kleines Buch, aber ein wunderschönes Buch. Meiner Meinung nach gehört es in jedes Kinderzimmer! Fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 10.12.2019

Leckere (Weihnachts-)Plätzchen und mehr!

Das Freulein backt! zur Weihnacht
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Themenbackbücher mag ich sehr und gerade zu Weihnachten kann ich gar nicht genug in Backbüchern blättern, immer wieder – auch in alten Büchern – neue Rezepte entdecken, jedes Jahr ein paar meiner üblichen, ...

Themenbackbücher mag ich sehr und gerade zu Weihnachten kann ich gar nicht genug in Backbüchern blättern, immer wieder – auch in alten Büchern – neue Rezepte entdecken, jedes Jahr ein paar meiner üblichen, aber auch zuvor noch nicht (selbst) gemachten Plätzchen zaubern. Nicht immer gelingen sie, wie auf den Fotos, aber bisher hat das noch niemanden gestört.

Im vorliegenden Buch vom „Freulein“ (nein, das ist kein Schreibfehler – hier wird nicht die Frau in der Verkleinerungsform genannt, sondern das Freuen gibt den Namen) finden sich, wie der Titel schon sagt, die Lieblingsrezepte der Hessen. Nun bin ich aus Baden-Württemberg und so interessieren mich die Rezepte meiner „Nachbarn“ doch brennend. Und siehe da – jemand hat „meinen“ Rotweinkuchen eingereicht! Mein Mann liebt diesen Kuchen und er ist wirklich ganz leicht zu machen – quasi gelingsicher! Ja, in diesem Buch gibt es nicht nur Plätzchen, sondern auch Kuchen, Bratäpfel, Desserts, Stollen und sogar salziges Gebäck! Mir gefällt diese Mischung ausgesprochen gut.

Die Rezepte sind übersichtlich gestaltet. Auf Nährwertangaben wurde verzichtet. Es gibt eine Zutatenliste und eine verständliche Anleitung. Bei jedem Rezept steht, von wem es stammt. Hin und wieder finden sich auch hilfreiche Tipps. Die Zeitangaben sind immer fett gedruckt, sodass man sie schnell findet. Das hätte mir auch für die Temperaturen gefallen. Vielleicht in einer anderen Farbe, damit es sich abhebt.

Die Zutaten sind recht einfach zu bekommen. Das meiste hat man wohl schon vorrätig, wenn man gerne und oft backt. Bei einigen Lebensmitteln könnte das anders sein, z.B. beim Stevia-Pulver (nicht jeder schafft den Zucker ab) oder Bratapfellikör (ich bin da eher für Kirschlikör zu haben …!). Spekulatiusgewürz hat man nicht unbedingt zu Hause, bekommt es aber in der Winterzeit in jedem Lebensmittelgeschäft.

Die Rezepte sind wunderbar bebildert. Ist nicht jedem wichtig, ich freue mich darüber – ich mag es, wenn ich sehe, wie das Ergebnis werden sollte und ich es mit meinem vergleichen kann. Die Fotos sind im aktuell „modernen“ Stil gehalten – wenig Deko drumrum, die dann aber auch rustikal, fast schon antik gehalten. Mir gefällt es noch immer, auch wenn ich merke, dass ich mich langsam daran sattsehe und gerne eine neue Idee in einem Backbuch finden würde.

Unterteilt ist das Buch in die Kapitel Keksiges; Fruchtiges; Cremiges; Kuchiges, Nussiges; Salziges und Schokoladiges. Jedes Kapitel hat seine eigene Farbe als Kennung. Das finde ich sehr gelungen. Übrigens – die Linzer Torte mit Sternen zu dekorieren, satt der üblichen Streifen, finde ich klasse. Muss ich mir unbedingt für das ganze Jahr merken und auch mal Herzen, Monde oder sonstige Ausstechformen (bei mir: Katzen) probieren. Sieht so toll aus!

Ganz wunderbar lassen sich fast alle Leckereien auch „unterm Jahr“ machen und genießen. Statt der Torte mal ein paar Kekse zum Kaffeekränzchen – da werden die Freundinnen staunen, aber sicher schnell auch begeistert sein.

Da ich keine Blogs verfolge, war mir Sandra Nauheimer bisher nicht bekannt. Wenn ich mir das Buch so ansehe, ist das wohl ein Fehler. Mir gefällt das Buch, mir gefallen die Rezepte – das gibt ganz klar fünf Sterne!

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Veröffentlicht am 14.04.2026

Jahreszeitenküche

„Hier und heute“ ist ein guter Tag zum Kochen
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Wenn sechs TV-Köche ihre Ideen für die Jahreszeitenküche einbringen, kann das doch nur ein tolles Buch werden! Ganz klar! Ja, nicht jedes Rezept ist nach meinem Geschmack, aber ich bin auch eine sehr mäkelige ...

Wenn sechs TV-Köche ihre Ideen für die Jahreszeitenküche einbringen, kann das doch nur ein tolles Buch werden! Ganz klar! Ja, nicht jedes Rezept ist nach meinem Geschmack, aber ich bin auch eine sehr mäkelige Esserin. Das fängt schon mal bei Roter Beete an und dazu gibt es hier einige Rezepte. Macht aber nichts, ich finde hier trotzdem enorm viele leckere Gerichte für mich. Meine beiden Highlights sind die Weiße Frühlings-Lasagne und die Knusprige Kürbislasagne, dicht gefolgt von Parmigiana di Melanzane.

Zunächst wird das Team von Hier und heute vorgestellt und die drei vorkommenden Icons erklärt, dann geht es los mit den vier Jahreszeiten. Diese werden anhand ihrer typischen Gemüsesorten vorgestellt, wobei man gleich noch die Info bekommt, was die sechs Köche dazu beisteuern.

Jedes Rezept kommt mit einem ansprechenden und aussagekräftigen Foto dazu. Nährwertangaben gibt es dafür keine. Der Aufbau der Rezepte ist schlicht, ansprechend, übersichtlich. Die Arbeitsanweisungen sind gut verständlich und weder zu knapp, noch zu ausführlich. Immer wieder findet sich noch ein zusätzlicher Tipp zum Rezept. Die verwendeten Zutaten sind recht bodenständig und saisonal meist gut zu bekommen, wenn manche Gemüse auch nicht überall, also in allen Regionen, üblich und verbreitet sind. Die Rezepte sind herrlich alltagstauglich und selten sehr aufwendig. Sie sind nicht zu exotisch, aber doch international gemischt.

Das Rezeptverzeichnis am Ende ist alphabetisch nach Zutaten sortiert. Die vegetarischen und veganen Rezepte sind gekennzeichnet. Etwas umständlich ist das dann schon, wenn man beispielsweise den Wurzelgemüse-Eintopf sucht und der unter K wie Kassler steht. Da wäre ein zweites Rezeptverzeichnis nach Rezeptname doch hilfreich.

Für mich ist dies eins jener Kochbücher, die man gerne immer wieder hervorholt und etwas daraus kocht, aber auch ideal, um es Kochbegeisterten oder jungen Paaren zur Hochzeit zu schenken. Die meisten Rezepte schaffen nämlich auch Anfänger ganz gut. Ich gebe vier Sterne!

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Veröffentlicht am 28.03.2026

Schöne Rezepte!

Türkiye – Türkisch backen
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Eigentlich kein Wunder, dass ich mal wieder vor diesem Buch nichts von der Autorin mitbekommen hatte. Aber es wäre für mich eher erstaunlich, wenn ein Koch- oder Backbuch nicht von einer Influencerin käme! ...

Eigentlich kein Wunder, dass ich mal wieder vor diesem Buch nichts von der Autorin mitbekommen hatte. Aber es wäre für mich eher erstaunlich, wenn ein Koch- oder Backbuch nicht von einer Influencerin käme! Macht ja nichts, so kommen auch Leute wie ich in den Genuss ihrer Rezepte!

Ehrlich gesagt hätte ich mehr süßes Gebäck erwartet und auch weniger Variationen ein und desselben Rezepts. Schlecht ist das Buch dennoch nicht. Ich habe sehr viele neue Anregungen gefunden. Ich liebe die türkische Küche, ob Kochen oder Backen. Und dass es für jedes Gebäck gern mal zig Varianten aus den unterschiedlichsten Gebieten gibt, ist nicht allzu überraschend. Ist es doch in Italien nicht anders!

Eine Seite des Buches ist immer für Zutatenlisten und Arbeitsschritte, sowie die eine oder andere Bemerkung. Ab und an findet sich auch ein QR-Code zu einer Videoanleitung. Hier fiel mir auf, dass es dann nicht immer die gleichen Mengen sind und sich auch Backzeiten unterscheiden. Das irritiert ein wenig. Die andere Seite wird mit einem Foto ausgefüllt, das das fertige Ergebnis zeigt. Leute, da bekommt man Hunger! Nährwerte oder Kalorienangaben finden sich keine. Das dürfte auch besser so sein, denn alles ist echt verführerisch!

Unterteilt sind die Rezepte in die Kapitel Klassiker; Regionale Spezialitäten; Pide; Pogaca; Börek; Frittiertes Gebäck; Süßes. Hier sucht man die Rezepte im vorderen Teil nach den türkischen Bezeichnungen. Im Register am Ende des Buches sucht man nach Zutat, alphabetisch sortiert.

Insgesamt mag ich das Buch sehr, ziehe aufgrund der kleinen Kritikpunkte jedoch einen Stern ab. Somit gebe ich vier sehr gute Sterne!

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Veröffentlicht am 26.03.2026

Sommer-Rezepte

Gut bei Hitze
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Das Buch bietet Rezepte zu den Kapiteln Zum Trinken; Kaltes; Warmes; Süßes. Wie der Titel schon sagt, sollen sie besonders bei Hitze gut tun und gut schmecken. Zudem sind sie nicht kompliziert, also erfrischend ...

Das Buch bietet Rezepte zu den Kapiteln Zum Trinken; Kaltes; Warmes; Süßes. Wie der Titel schon sagt, sollen sie besonders bei Hitze gut tun und gut schmecken. Zudem sind sie nicht kompliziert, also erfrischend einfach.

Die selbstgemachten Getränke sind tatsächlich sehr ansprechend und lecker. Kaltes bietet Rezepte für Fermentiertes, kalte Suppen, Salate und belegte Brote. Warmes bietet leichte Gerichte von lauwarm bis heiß. Süßes schließlich zeigt sommerliche Desserts und Leckereien.

Alle Rezepte kommen mit Foto. Mir ist das immer super wichtig, weil ich dazu tendiere, Rezepte ohne Foto einfach zu überlesen. Kleine Texte stehen den eigentlichen Rezepten immer vor, dann kommen die Zutaten und die Arbeitsschritte. Alles ist gut verständlich formuliert und erklärt. Angaben zur Portionsanzahl sind vorhanden, Nährwertangaben nicht. Vegetarische und vegane Rezepte sind auch vorhanden. Im Register sind sie am V im Kreis zu erkennen, wobei die veganen Rezepte mit einem blauen Punkt mit weißem V und die vegetarischen Rezepte mit einem weißen Punkt mit blauem V zu erkennen sind.

Die Zusammenstellung gefällt mir sehr. Alle Bereiche sind abgedeckt und die Zubereitung ist zumeist schnell zu schaffen und vor allem einfach. Die Zutaten sind teilweise etwas exotisch. Zumindest weiß ich nicht, was Favabohnen sind und wo ich die auftreibe, zumal frisch. Trotzdem gefällt mir das Buch sehr gut und auch Anfänger können die Rezepte gut nacharbeiten. Ich gebe vier Sterne!

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