Eine Geschichte fürs Herz, die aber auch ernste Themen anspricht
Maybe SomedayZum Inhalt:
An ihrem Geburtstag erfährt Sydney, dass ihr Freund und ihre beste Freundin eine Affäre haben. In ihrer Not kommt sie bei dem Gitarristen Ridge unter und beim gemeinsamen Songschreiben beginnt ...
Zum Inhalt:
An ihrem Geburtstag erfährt Sydney, dass ihr Freund und ihre beste Freundin eine Affäre haben. In ihrer Not kommt sie bei dem Gitarristen Ridge unter und beim gemeinsamen Songschreiben beginnt sie sich immer mehr in ihn zu verlieben. Ridge geht es nicht anders, nur hat er seit Jahren eine Freundin, die er über alles liebt.
Meine Meinung:
Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Perspektive von Sydney und Ridge. Wodurch man als Leser einen guten Einblick in ihre Gedanken und Gefühle bekommt. Dadurch und auch dass die Autorin nach und nach immer mehr Wissenswertes über die Charaktere einstreut, versteht man immer besser, wieso sie so reagieren, wie sie reagieren. Wieso sie sich die meiste Zeit fühlen, als wenn sie zwischen den Stühlen sitzen würden.
Man leidet mit Sydney und Ridge mit und auch wenn ich im Vorfeld dachte zu wissen, wie die Geschichte ausgeht, war ich mir zwischendrin gar nicht mehr so sicher. Ebenso, für welche Konstellation ich nun die Daumen drücken soll: Ridge/Maggie oder Ridge/Sydney. Ich mochte sie alle drei.
Was mich neben den Wendungen noch überrascht hat, war, dass selbst die Nebenfiguren eigenständige Persönlichkeiten waren, die ihre kleinen Marotten hatten. Diese haben sie nicht nur lebendiger wirken lassen, sondern jeden auf seine Art menschlich gemachte.
Der Schreibstil der Autorin ist emotional und flüssig, sodass man beim Lesen gar nicht merkt, wie die Seiten dahinfliegen.
Fazit:
Eine wunderbare Geschichte fürs Herz, die aber auch ernste Themen anspricht. Dies wird bestimmt nicht mein letztes Buch von Colleen Hoover sein.