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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.05.2018

Wissen ist Macht

Verkaufs-Kassette "Ravensburger Minis 78 - Wieso? Weshalb? Warum?"
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Die Wieso? Weshalb? Warum? -Reihe ist durchaus schon lange bekannt.
Tolle finde ich aber die ganz kleinen Bücher für unterwegs.
Gerade diese eignen sich sehr gut für Erstleser und passen eben in jede Tasche.

Neben ...

Die Wieso? Weshalb? Warum? -Reihe ist durchaus schon lange bekannt.
Tolle finde ich aber die ganz kleinen Bücher für unterwegs.
Gerade diese eignen sich sehr gut für Erstleser und passen eben in jede Tasche.

Neben den informativen Geschichten und kleinen Zeichnungen findet man in dieser Reihe aber auch tolle Mitmachideen und Malseiten, sowie Rätsel.

Meine Kinder haben am liebsten das Buch "Eisenbahn" und "Fahrzeuge" - typisch Jungs eben.
Alles toll und kindgerecht erklärt.


MALEN, SPIELEN UND RÄTSELN: EISENBAHN / FAHRZEUGE / PIRATEN / RITTER

Veröffentlicht am 14.05.2018

Eher was für Jungs

Leselöwen - Mit Karacho ins Abenteuer!
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In dieser Box findet man gleich drei Bände für Erstleser:
"Polizeigeschichten" (Bd. 1)

"Abenteuergeschichten" (Bd. 2)

"Seefahrergeschichten" (Bd. 3)

Jedes der Bücher ist in einer sehr stabilen Ausführung ...

In dieser Box findet man gleich drei Bände für Erstleser:
"Polizeigeschichten" (Bd. 1)

"Abenteuergeschichten" (Bd. 2)

"Seefahrergeschichten" (Bd. 3)

Jedes der Bücher ist in einer sehr stabilen Ausführung und sehr schön bebildert.
Die Texte sind schön groß, so dass es eben auch für Erstleser bestens geeignet ist zum lesen.
Die Geschichten sind alle kurzweilig und leicht verständlich, so dass die Kinder auch am ball bleiben und gerne lesen.
Das Lieblingsbuch meiner Kids ist dabei der Band Abenteuergeschichten.

Ich kann diese Box nur empfehlen, wenn auch das Thema doch sehr jungslastig erscheint.

Veröffentlicht am 15.04.2026

Toller Auftakt

The Ruby Circle (1). All unsere Geheimnisse
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Dieser Auftaktband zur Highclare‑Reihe überrascht mit einer Mischung aus Glamour, Geheimnissen und sehr menschlichen Momenten. Obwohl das Eliteinternat mit seinen abgeschotteten Mauern zunächst wie eine ...

Dieser Auftaktband zur Highclare‑Reihe überrascht mit einer Mischung aus Glamour, Geheimnissen und sehr menschlichen Momenten. Obwohl das Eliteinternat mit seinen abgeschotteten Mauern zunächst wie eine glänzende Kulisse wirkt, entfaltet sich die Geschichte vor allem über Louisa – ein Mädchen, das nach einem zerstörerischen Medienskandal verzweifelt versucht, irgendwo wieder Boden unter den Füßen zu finden. Ihr Blick von außen auf die Welt der Reichen und Einflussreichen macht den Roman besonders reizvoll, weil er zeigt, wie fremd und gleichzeitig verführerisch diese Umgebung sein kann.

Der erste Teil konzentriert sich stark auf Louisas Loslösung von ihrer manipulativen Mutter. Diese Phase wirkt ruhig, aber nie belanglos, weil man Louisa dabei sehr nah kommt. Danach verschiebt sich der Fokus: Prüfungen, Reitsport, neue Freundschaften und eine vorsichtige, aber spürbare Anziehung zu Theo bestimmen den Ton. Die Autorin versteht es, immer dann Tempo aufzunehmen, wenn die Handlung droht, sich zu verlieren. Dramatische Szenen – etwa die Konfrontation auf einer Vernissage – sind so packend inszeniert, dass man unweigerlich weiterliest.

Die Atmosphäre bleibt insgesamt weniger düster, als die vielen Andeutungen vermuten lassen. Zwar gibt es geheimnisvolle Orte, verschwundene Personen und rubinrote Einladungen zu einer rätselhaften Party, doch die Auflösungen bleiben eher realistisch und bodenständig. Das ist nicht unbedingt ein Nachteil, aber Mystery‑Fans sollten wissen, dass der übernatürliche Nervenkitzel ausbleibt.

Besonders gelungen ist das Knistern zwischen Louisa und Theo: zurückhaltend, manchmal frustrierend, aber glaubwürdig. Gleichzeitig bleiben einige Nebenfiguren blasser, als es das komplexe Setting erlauben würde. Der Reitsport ist präsent, ohne die Handlung zu dominieren – ein angenehmer Balanceakt, der auch Nicht‑Pferdefans abholt.

Auf den letzten Seiten zieht die Spannung deutlich an, und der Cliffhanger sorgt dafür, dass man den nächsten Band kaum ignorieren kann. Ein paar offene Fragen bleiben bewusst stehen, was nicht jeder mögen wird, aber Lust auf mehr macht es allemal.

Fazit:
Ein fesselnder Jugendroman über Selbstfindung, Machtspiele und erste Gefühle, der mit seinem Setting und der stetigen Spannung überzeugt. Kleine Schwächen in der Figurenzeichnung verhindern das ganz große Funkeln, aber die Sogwirkung ist da – und macht neugierig auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 12.04.2026

Magisch, warmherzig und voller Frühlingszauber

Spring Academy. Die Diebin der Tautropfen
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Dieser Band der Seasons Academy hat mich sofort in eine farbenfrohe, lebendige und gleichzeitig geheimnisvoll schattige Frühlingswelt gezogen. Der Schreibstil ist bildreich, leichtfüßig und schafft es, ...

Dieser Band der Seasons Academy hat mich sofort in eine farbenfrohe, lebendige und gleichzeitig geheimnisvoll schattige Frühlingswelt gezogen. Der Schreibstil ist bildreich, leichtfüßig und schafft es, die Jahreszeit so greifbar zu machen, dass man fast den Duft von Blüten in der Luft spürt. Genau diese Atmosphäre trägt die Geschichte und macht sie zu einem echten Wohlfühl-Abenteuer.

Im Mittelpunkt steht Linnea – eine herrlich liebenswerte, chaotische Protagonistin, deren Humor und offene Art sofort ans Herz gehen. Ihre Sprüche bringen Leichtigkeit in die Handlung, und gerade ihre kleinen Missgeschicke machen sie unglaublich authentisch. Valerian, der Herr des Frühlings, wirkt anfangs distanziert, aber hinter seiner kühlen Fassade steckt ein Charakter, der mit jeder Szene mehr Tiefe gewinnt. Die Dynamik zwischen den beiden ist intensiv, manchmal überraschend schnell, aber immer emotional aufgeladen.

Besonders gelungen sind die magischen Wesen, die die Welt bevölkern. Ob Knospenkobold oder mürrischer Grym – sie verleihen der Geschichte Charme und Witz. Auch die Prüfungen, denen sich Linnea stellen muss, sind spannend beschrieben und bringen eine gute Portion Nervenkitzel ins Geschehen.

Die Handlung entfaltet sich stetig, Geheimnisse werden nach und nach gelüftet, und zum Ende hin steigt die Spannung deutlich an. Gerade der Schluss trifft mitten ins Herz: berührend, schockierend und so offen, dass man am liebsten sofort zum nächsten Band greifen würde.

Was den Roman besonders macht, ist die Mischung aus Magie, Emotionen und einer Gefahr, die ganz anders ist als in den vorherigen Teilen. Nicht alles ist perfekt – manche Entwicklungen wirken etwas hastig –, aber die Atmosphäre, die Figuren und der Humor machen das mehr als wett.

Fazit: Ein warmes, magisches Frühlingsabenteuer mit liebenswerten Charakteren, starken Emotionen und einem Ende, das nachhallt. Für Fans der Reihe ein Muss – und für alle, die Frühlingsvibes, Magie und charmante Protagonisten lieben, eine klare Empfehlung.

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Veröffentlicht am 12.04.2026

Atmosphärisch, fesselnd, mit kleinen Schwächen

Rosefield Academy of Arts – The Secrets We Keep
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Rosefield Academy of Arts – The Secrets We Keep hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Ana Woods erschafft eine Welt, die zugleich elitär, geheimnisumwoben und emotional aufgeladen wirkt. Die Academy ...

Rosefield Academy of Arts – The Secrets We Keep hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Ana Woods erschafft eine Welt, die zugleich elitär, geheimnisumwoben und emotional aufgeladen wirkt. Die Academy selbst ist ein Schauplatz, der fast wie ein eigener Charakter funktioniert – glänzend an der Oberfläche, aber voller Risse, durch die Dunkelheit und Intrigen hindurchschimmern. Diese Dark-Academia-Note ist elegant umgesetzt, ohne zu schwer zu wirken.

Im Zentrum steht Hazel, deren Weg zwischen musikalischem Ehrgeiz und der Suche nach Antworten über den Tod ihrer Schwester berührt. Ihre Entwicklung ist glaubhaft, manchmal schmerzhaft, und gerade deshalb spannend zu verfolgen. Auch die Dynamik zwischen ihr und Tristan sorgt für emotionale Spannung, selbst wenn nicht jede Szene den ganz großen Funken überspringen lässt.

Die Handlung lebt von Wendungen, Geheimnissen und unterschwelliger Gefahr. Einige Twists sind gelungen, andere wirken vertraut, weil ähnliche Motive in diesem Genre häufiger vorkommen. Besonders im Mittelteil verliert die Geschichte etwas an Tempo, bevor sie wieder anzieht. Trotzdem bleibt der Stil der Autorin ein Highlight: bildhaft, melodisch und angenehm fließend.

Was mich am meisten überzeugt hat, ist die Atmosphäre – dieses Zusammenspiel aus Kunst, Musik, Elite-Uni-Vibes und unterschwelliger Bedrohung. Gleichzeitig hätte ich mir bei manchen Figuren mehr Tiefe gewünscht, um emotional noch stärker einzutauchen.

Fazit: Ein stimmungsvolles Dark-Academia-Erlebnis mit viel Gefühl, einem starken Setting und einer Protagonistin, die man gerne begleitet. Nicht vollkommen überraschend, aber definitiv fesselnd genug für intensive Lesestunden.

Wenn du Geschichten magst, die Geheimnisse, Kunst und eine Prise Romantik verbinden, wirst du hier auf deine Kosten kommen.

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