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Veröffentlicht am 28.05.2023

Hollywood Romanze für Zwischendurch

Love Unscripted
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Norah ist eine Kellnerin in einem Restaurant, in dem der Hollywoodstar Patrick regelmäßig zu Besuch kommt, Eines Tages spricht er sie an, um sie zu seiner Fake-Freundin zu machen. Doch bald ist mehr im ...

Norah ist eine Kellnerin in einem Restaurant, in dem der Hollywoodstar Patrick regelmäßig zu Besuch kommt, Eines Tages spricht er sie an, um sie zu seiner Fake-Freundin zu machen. Doch bald ist mehr im Spiel als eine reine Geschäftsbeziehung...

Das Setting in Hollywood rund um einen erfolgreichen Hollywoodstar gefällt mir wirklich gut, auch den Trope des Fake-Datings mag ich grundsätzlich sehr gerne. Hier hat mir jedoch ein bisschen etwas gefehlt, um dem Buch die volle Sternezahl zu geben. Die Protagonisten sind wirklich toll. Norah ist das Mädchen von nebenan mit normalem Job. Ihr Charakter ist willensstark, aber dennoch ist sie eher eine schüchterne, graue Maus. Im Laufe des Buches kann sie aber zeigen, was alles in ihr steckt und ich habe ihre Entwicklung gerne gelesen. Patrick ist anfangs das Klischee, das man von einem Hollywoodstar erwartet, unnahbar, etwas unfreundlich und von sich überzeugt. Er lässt jedoch seine Schale knacken und zeigt seine gefühlvolle Seite.

Der Schreibstil ist wirklich schön flüssig. Leider wurde aber nur aus Norahs Perspektive erzählt. Bei diesem Buch hätte der Perspektivenwechsel in die Ich-Perspektive von Patrick sicherlich noch mehr Spannung dazugegeben. Denn genau diese hat mir bis kurz vorm Ende gefehlt. Das Buch war sehr geradlinig geschrieben. Die Geschichte war sehr voraussehbar, nur am Ende gab es eine kleine Überraschung,

Insgesamt war das Buch schön zu lesen und wirklich nett geschrieben für all jene, die Hollywood-Romantik mögen. Ein bisschen Spice ist auch dabei, jedoch nicht wirklich Unvorhersehbares. Dennoch hatte ich schöne Lesestunden und gebe 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.04.2023

Potenzial nicht ganz ausgeschöpft

Catching Feelings
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Im Roman "Catching Feelings" geht es um Lys und Zane. Beide treffen sich in Alaska, wo sie unterschiedliche Ziele verfolgen, die sie aber in der Firma von Lys' Vater zu Kollegen werden lassen. Beide Charaktere ...

Im Roman "Catching Feelings" geht es um Lys und Zane. Beide treffen sich in Alaska, wo sie unterschiedliche Ziele verfolgen, die sie aber in der Firma von Lys' Vater zu Kollegen werden lassen. Beide Charaktere sind gut ausgearbeitet und gefallen mir. Sie haben Tiefe und Hintergrund und erzählen die Geschichte aus ihrer Perspektive. Als Leserin erfährt man bereits vor dem anderen Protagonisten, welche Probleme die einzelnen Personen mit sich herumschleppen. Dadurch kann man die Handlungen gut nachvollziehen. Dennoch war für mich der Einstieg ins Buch etwas schleppend und ich konnte nicht so gut hineinfinden, da noch sehr viel Setting und Hintergrundgeschichte erzählt werden musste.

Dann gewinnt das Buch an Fahrt und es wird auch wirklich spannend - es kommen beinahe Krimi-Elemente dazu. Leider wird es mir jedoch am Schluss zu rasant und zu bombastisch. Meiner Ansicht nach hätte es ein ruhigerer Schluss mit weniger Drama auch getan. Ansonsten haben mir der Schreibstil und die Art zu erzählen gut gefallen.

Ein weiterer Pluspunkt waren die Themen, die angesprochen wurden: Umweltschutz steht ganz groß, aber auch Familienverwicklungen, eine Krankheit in der engsten Familie, Träume und ihre Erfüllung sowie Freundschaft stehen im Mittelpunkt. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz.

Fazit: Ein guter Roman, der mir ganz gut gefallen hat!

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Veröffentlicht am 18.03.2023

Konnte mich nicht ganz überzeugen

Der Ruf des Eisvogels
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Der Titel des Romans "Der Ruf des Eisvogels" klingt interessant und so war auch der Beginn. Man lernt Olga kennen und springt immer wieder zwischen den Vorkriegsjahren und den 90er Jahren herum. Die Geschichte ...

Der Titel des Romans "Der Ruf des Eisvogels" klingt interessant und so war auch der Beginn. Man lernt Olga kennen und springt immer wieder zwischen den Vorkriegsjahren und den 90er Jahren herum. Die Geschichte ist ihre Geschichte und wird in der Perspektive der dritten Person erzählt. Die Erzählweise ist nur manchmal leider etwas verwirrend und viel. Durch die ganzen Zeitsprünge (teilweise leider nicht durch Kapitelüberschriften gekennzeichnet) fiel es mir manchmal schwer der Handlung zu folgen. Auch wenn das Grundkonstrukt und die Zeit, in der die Handlung spielt sehr interessant waren.

Nun zum historischen Teil des Romans: Wie schon erwähnt, spielt das Buch in den Jahren rund um den zweiten Weltkrieg und im Jahr 1991. Die Zeit vor und nach dem Krieg wurde erschütternd beschrieben, vor allem die medizinische Notlage und die Not der Zwangsarbeiter wurde hervorragend erzählt. Der Roman wurde so zu einem, der mitfühlen ließ und auch schauderhaft war. Definitv jedoch keine leichte Kost!

Die Figuren waren menschlich geschildert und man konnte sich gut in sie hineinversetzen. Olga selbst ist eine toughe, starke Frau, die ihren Willen durchsetzt und so bekommt, was sie will. Ihre Enkelin Sara und ihre Tochter Becki spielen auch eine große Rolle, was die beiden betrifft, hält das Buch gegen Ende eine Überraschung bereit, die ich so nicht erwartet hätte. Auch die restlichen Nebencharaktere - wenn sie auch nicht immer die sympathischsten waren - wurden gut beschrieben und haben in das Setting gepasst. Teilweise wurde mir die Geschichte aber auch hier zu verzweigt und ich tat mir beim Lesen schwer.

Die Geschichte rüttelte mich als Leserin wach und ließ mich die Grauen des Krieges spüren. Gleichzeitig war aber auch viel Wärme im Roman verpackt - gemeinsam mit einer Liebeserklärung an die Medizin und vor allem an Frauen in der Medizin. Ein starker Roman, der Zeichen setzt. Obwohl ich die Thematik interessant fand, waren mir die verschiedenen Schichten der Geschichte und die ständigen Zeitsprünge beim Lesen etwas zu viel, sodass ich teilweise verwirrt war und der Roman sich auch gezogen hat.

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Veröffentlicht am 11.02.2022

Historischer Roman für Zwischendurch

Das Schiff der Träume
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Das Cover hat mich dazu bewogen den Klappentext zu lesen. Dieser verspricht einen Roman, im Amerika des 19. Jahrhunderts. Die Thematik des Theaterschiffs finde ich wahnsinnig interessant und ich habe es ...

Das Cover hat mich dazu bewogen den Klappentext zu lesen. Dieser verspricht einen Roman, im Amerika des 19. Jahrhunderts. Die Thematik des Theaterschiffs finde ich wahnsinnig interessant und ich habe es genossen von den Proben und dem Miteinander der Protagonisten am Schiff zu lesen.

Auch wenn die Thematik an sich spannend ist, dauert es, bis die Handlung so richtig los geht. Am Beginn zieht sich das Buch etwas und ich kam nie so in einen Lesefluss, dass ich das Buch nicht mehr weglegen konnte. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und auch die Handlung in sich schlüssig, jedoch ist die Vorgeschichte zu lang erzählt.

May, die Protagonistin, die im Roman einen Wandel durchmacht, ist eine spannende Figur, mit der ich mich schnell anfreunden konnte. Auch die Crew am Theaterschiff besteht aus lauter spannenden Figuren, die ich schnell ins Herz schließen konnte. Mit Mrs. Howard und Comfort wurde ich nicht warm, was aber vermutlich an ihrer Rolle im Buch lag. Die Verwicklungen und Beziehungen der Figuren nehmen einen großen Teil des Romans ein, was mir gut gefällt. Dadurch wird der Roman jedoch auch länger, ohne viel Handlung zu zeigen.

Neben den lustigen Szenen am Theaterschiff werden auch die Sklaverei und der Nord-Südstaaten-Konflikt thematisiert. Auch die verschiedenen Lager, abolitionistisch oder Sklavenbefürworter treffen aufeinander und diese Konflikte werden rund um die Städte in denen das Theaterschiff anlegt, ausgefochten. Am Schluss steigt die Spannung nochmals und hier wurde ich das erste Mal von dem Buch in den Bann gezogen.

Fazit: Den Schreibstil und die Figuren mochte ich sehr gerne und auch die Thematik war spannend. Dadurch, dass es aber sehr langgezogen ist und mir zu wenig passiert, kann ich hier nicht die volle Punktezahl geben.

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Veröffentlicht am 28.04.2026

Langatmiger Roman

Fool Me Once
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Janina Pohl hatte mich mit der Prämisse des Romans abgeholt. Ich mochte die Idee der Coverstory sowie die versteckten Geheimnisse rund um das Verschwinden zweier Frauen sehr gerne als Ausgangsstory. Anfangs ...

Janina Pohl hatte mich mit der Prämisse des Romans abgeholt. Ich mochte die Idee der Coverstory sowie die versteckten Geheimnisse rund um das Verschwinden zweier Frauen sehr gerne als Ausgangsstory. Anfangs konnte diese mich auch catchen, aber dann wurde es mir leider zu langwirrig und langatmig.

Malia fand ich als Charakter interessant und ich mochte es, wie sie begann, die Geschichte langsam aufzudecken und sich das Vertrauen der Brüder zu verdienen. Noah und Elijah waren schwer einzuschätzen und während zweiterer immer sympathischer wurde, war Noah von Anfang an ein Dorn während des Lesens. Seine ständige Missgunst gegenüber allem war für mich anstrengend zu lesen. Gleichzeitig hat dies der Geschichte auch einiges an Schwung genommen. Denn so waren sowohl Suspense, als auch das Romantik-Element gebremst und die Seiten zogen sich leider.

In den letzten 20% des Buches geht es dafür dann Schlag auf Schlag und ich habe es gerne fertig gelesen. Insgesamt bleibt also zu sagen, dass das Buch interessant begonnen hat und im Mittelteil sehr viele Schwächen hatte, erst das Ende machte es für mich wieder wett.

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