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Veröffentlicht am 28.02.2018

Die Mitternachtsrose

Die Mitternachtsrose
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Lucinda Riley besticht immer wieder durch ihren tollen Schreibstil, einer tollen Geschichte die voller Emotionen und Spannung ist. Sie verknüpft Vergangenheit und Gegenwart. Es war wieder ein großes Lesevergnügen. ...

Lucinda Riley besticht immer wieder durch ihren tollen Schreibstil, einer tollen Geschichte die voller Emotionen und Spannung ist. Sie verknüpft Vergangenheit und Gegenwart. Es war wieder ein großes Lesevergnügen.

Indien 2001: Anahita feiert ihren 100sten Geburtstag mit ihrer Familie. Bei dieser Gelegenheit vertraut sie ihrem Urenkel Ari ihre niedergeschriebene Lebensgeschichte an und nimmt ihm das versprechen ab nach ihrem totgeglaubten Sohn zu suchen. Erst 10 Jahre nach dem Tod von Anahita begibt sich Ari auf die Suche. Dafür reist er nach England.

Zur selben Zeit reist die amerikanische Schauspielerin Rebecca auch nach London um dort einen Film zu drehen. Dieser wird auf dem Anwesen und im Herrenhaus von Lord Astbury gedreht. Als sie dort ihre frappierende Ähnlichkeit zur verstorbenen Lady Violet erkennt, ist ihre Neugier geweckt. Dann taucht Ari Malik auf dem Anwesen auf und die beiden gehen auf Anahitas Spurensuche. Dabei decken sie so manches dunkles Familiengeheimnis auf.

Lucinda Riley hat einen flüssigen und leichten Schreibstil. Man kommt schnell in die Geschichte rein und ist gleich mittendrin. Ihre Beschreibungen von Indien sind sehr bildlich und exotisch. Man fühlt sich direkt in das 20 Jahrhundert Indiens zurück versetzt. Zudem schreibt sie sehr emotional so das mir so manches mal die Tränen kamen. Es ist auch sehr spannend mit Anahita, Ari und Rebecca auf die Reise zu gehen.

Die Charaktere sind alle sehr schön gezeichnet und liebevoll beschrieben. Zudem kann man sich in die Hauptcharaktere gut hinein versetzen und fühlt mit ihnen mit. Sehr schön fand ich auch das sie sich im laufe des Buches auch weiter entwickelten.

Was mich etwas störte waren die übersinnlichen Anwandlungen die Anahita in ihrem leben immer hatte. Das hätte meines Erachtens nicht unbedingt sein müssen. Auch gab es ein zwei Situationen bei denen ich mit den Ohren geschlackert habe, da sie etwas übertrieben dargestellt wurden.

Alles zusammen genommen ist es aber ein toller Unterhaltungsroman von einer Autorin die ihr Handwerk versteht. Sie fesselt den Leser und verschafft ihm so unbeschwerte, träumerische Lesestunden.

Veröffentlicht am 19.02.2018

Finde mich - bevor sie es tun

Finde mich - bevor sie es tun
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Finde mich bevor sie es tun ist ein Roman bei dem ein Verwirrspiel entwickelt wurde, das selbst dem Leser oft ein großes Fragezeichen ins Gesicht schreibt.

Rosa ist eine junge Studentin die mit einigen ...

Finde mich bevor sie es tun ist ein Roman bei dem ein Verwirrspiel entwickelt wurde, das selbst dem Leser oft ein großes Fragezeichen ins Gesicht schreibt.

Rosa ist eine junge Studentin die mit einigen Problemen zu kämpfen hat. Eines Nachts geht sie auf den Cromer Pier spazieren und verschwindet spurlos. Alle gehen von einem Selbstmord aus obwohl ihre Leiche nie gefunden wurde. Nur ihr Freund Jar glaubt nicht daran. Er ist der festen Überzeugung das Rosa noch lebt und ihr was schreckliches passiert ist. Auch 5 Jahre nach ihrem verschwinden hält er an seiner These fest. Nicht nur das plötzliche auftauchten von Rosas Tagebuch sondern auch eine Nachricht von Rosa lässt Jar daran glauben das sie noch lebt. Finde mich Jar. Finde mich bevor sie es tun. Was ist damals wirklich passiert? Lebt Rosa noch oder spielt jemand mit Jar ein grausames Spiel?

Der Schreibstil ist flüssig und leicht, auch gerade durch die Perspektiv Wechsel ist es abwechslungsreich und spannend und hat auch ein gutes Tempo. Man sieht wie Jar damit klarkommt und was er alles unternimmt Rosa zu finden. Man lernt aber auch Rosa durch ihr Tagebuch kennen, doch stimmt alles was da steht? Ist sie für den Geheimdienst tätig? Ab dem zweiten Teil des Buches folgt noch eine dritte Perspektive die einem ein ganz anderen Blickwinkel aufzeigt.

Was mir persönlich nicht so gut gefiel waren ab dem zweiten Teil die Tierversuche die immer weiter in dem Mittelpunkt rückten und so einen ganz anderen Aspekt der Geschichte aufzeigte. Für mich persönlich sind Tierversuche nicht nötig und schon gar nicht solche wie hier beschrieben.

Es ist eine sehr verwirrende Geschichte die dem Leser verschiedene Anhaltspunkte gibt, die aber oft in die Irre führt. Auch das Ende klärt zwar einiges wirft aber auch wieder Fragen auf.

Alles in allem ein tolles Buch, dem ich wegen der Tierversuche die wirklich abartig waren einen Punkt abziehe. Auch wenn man dadurch vieles in der Geschichte besser versteht, es hätte nicht so beschrieben werden müssen.

Veröffentlicht am 16.02.2018

Karibische Affäre

Karibische Affäre
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Ich bin ein totaler Agatha Christie Fan. Ich liebe ihre Bücher und auch die Verfilmungen sehe ich gerne. Agatha Christies Romane haben immer etwas gemütliches, sind spannend und man rätselt immer mit. ...

Ich bin ein totaler Agatha Christie Fan. Ich liebe ihre Bücher und auch die Verfilmungen sehe ich gerne. Agatha Christies Romane haben immer etwas gemütliches, sind spannend und man rätselt immer mit. So ist es auch bei Karibische Affären.

Miss Marple bekommt von ihrem Neffen eine Reise in die Karibik spendiert. Dieser Urlaub war zur Erholung gedacht. Doch Miss Marple langweilt sich dabei ziemlich. Den ganzen Tag hört sie hanebüchene Geschichten von Major Palgrave. Diesen hört sie nur mit halben Ohr zu, bis er von einem Mord erzählt und behauptet der Mörder sei auf der Insel. Dann stirbt der Major plötzlich und Jane Marple bekommt Zweifel an den Umständen, also beginnt sie selbst zu ermitteln. Dabei deckt sie die verschiedensten Affären auf.

Auf gewohnte leichte Weise nimmt Agatha Christie uns mit um einen Mord aufzuklären. Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Das Buch lässt sich dadurch schnell lesen. Agatha Christies Krimis sind spannend, kurzweilig und doch auch etwas amüsant.

Frau Christies Miss Marple ist einfach ein Unikat. Sie ist charmant, schlau und gewieft. Sie gibt sich oft als schrullige alte Dame aus die nichts als stricken und tratschen im Kopf hat. Genau das führt dazu das Jane Marple immer unterschätz wird und am Ende doch den Täter überführt.

Was mir persönlich auch immer wieder gut gefällt ist, das man nie weiß wer der Täter ist. Man hat immer wieder Vermutungen aber bis kurz vor Ende, wenn die Auflösung kommt, ist man doch überrascht.

Allerdings hatte das vorliegende Buch so einige Längen, da wurde es etwas langweilig. Die Seiten werden mit Befragungen gefüllt die sich am Ende um Belanglose Dinge drehen. Bei den Protagonisten gibt es kaum Interaktion. Sie entwickeln sich leider nicht weiter. So richtigen Zugang fand ich zu keinem der Charaktere. Man hat teilweise das Gefühl sie stagnieren.

Aber im großen und ganzen war es ein Lesevergnügen dieses Buch zu lesen.

Veröffentlicht am 27.01.2018

Gefährliche Wahrheiten

Gefährliche Wahrheiten
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Gefährliche Wahrheiten von Megan Miranda ist ein wirklich spannendes Buch wo die Ereignisse Schlag auf Schlag folgen. Ich habe noch nie ein Buch so schnell gelesen wie dieses. Such wenn es eigentlich ein ...

Gefährliche Wahrheiten von Megan Miranda ist ein wirklich spannendes Buch wo die Ereignisse Schlag auf Schlag folgen. Ich habe noch nie ein Buch so schnell gelesen wie dieses. Such wenn es eigentlich ein Thriller für Jugendliche ist, hat mich dieses Buch doch sehr gefesselt und den Atem geraubt.

Kelsey ist 17 Jahre alt und lebt mit ihrer Mutter in einem abgeschotteten Haus. Kelseys Mutter hat dieses seit der Geburt von Kelsey nicht mehr verlassen, da überall Gefahren lauern. Und niemand weiß es so gut wie Kelsey und ihre Mutter. Diese wurde vor 17 Jahren entführt und 1 Jahr gefangen gehalten bevor sie fliehen konnte. Doch sie hat absolut keine Erinnerungen mehr daran. Kelsey verhält sich deswegen möglichst unauffällig, wenn sie draußen ist, doch durch einen Unfall gerät sie in die Medien und plötzlich verschwindet ihre Mutter und auf dem Gelände schleichen Fremde Personen rum.

Zunächst hatte ich so meine Probleme mit dem Schreibstil, der Autorin. Doch dies hat sich nach ein paar Seiten zum Glück gelegt und der Stil wurde flüssiger und auch spannend. Das Buch ist aus der Ich Perspektive von Kelsey geschrieben und diese erzählt am Anfang von ihrer immer wieder kehrenden Routine von Tag zu Tag. Dies ist wichtig um die Geschichte besser zu verstehen, war aber anfangs etwas zäh zu lesen. Nach dem ersten Kapitel wurde es besser und man war in der Geschichte gefangen. Dazu hat auch der spannende und sehr authentische Schreibstil beigetragen. Man hat immer die Furcht von Kelsey gespürt und mit ihr mitgefühlt und mitgelitten. Denn was nach und nach an das Tageslicht kommt erzählt eine ganz andere Geschichte, als die Kelsey ihr Leben lang kannte und wonach sie lebte.

Ein wirklich tolles Buch was ich nur schwer weglegen konnte. Dadurch das es anfangs etwas zäh war und es auch ein paar Übersetzungsfehler gab (falsche Satzstellungen die keinen Sinn ergaben), ziehe ich einen Punkt ab. Es ist aber auf jeden fall lesenswert. 

Veröffentlicht am 26.01.2018

Die Eisprinzessin schläft

Die Eisprinzessin schläft (Ein Falck-Hedström-Krimi 1)
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Die Eisprinzessin schläft ist der erste Roman von Camilla Läckberg rund um Erica Falck und Patrick Hedström. Diese Ermitteln mehr oder weniger zusammen. Diesem Buch sind schon einige gefolgt. Ich habe ...

Die Eisprinzessin schläft ist der erste Roman von Camilla Läckberg rund um Erica Falck und Patrick Hedström. Diese Ermitteln mehr oder weniger zusammen. Diesem Buch sind schon einige gefolgt. Ich habe auch schon welche gelesen und auch die Verfilmungen kenne ich zum Teil. Aus diesem Grund habe ich mir vorgenommen mich der Reihe nun von Anfang an zu widmen.

Erica ist nach Fjällbacka zurück gekommen um sich dort um ihr verwaistes Elternhaus zu kümmern. Als sie eines morgens spazieren geht kommt ihr jemand ganz aufgeregt entgegen und nimmt sie mit in das Haus ihrer alten Freundin Alexandra. Diese liegt tot in der Badewanne und das Wasser um sie ist gefroren. Niemand kann sich erklären warum die junge erfolgreiche Frau sich das Leben genommen hat. Doch dann kommt raus das Alexandra ermordet wurde. Alle sind geschockt und Erica Falck beginnt selbstständig zu ermitteln, da sie einen Nachruf schreiben soll. Dabei kommt sie dem Polizisten Patrick Hedström näher der schon seit Kindertagen in Erica verliebt ist.

Anfangs hatte ich so meine Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen. Da ich es als Hörbuch gehört habe, haben mich die ganzen Szenenwechsel etwas verwirrt und die Geschichte kam nur zäh in Gang. Aber beim weiter hören hat sich einiges geklärt. Die Stimme der Leserin war sehr angenehm. Man konnte ihr gut folgen und hat auch die Szenen quasi vor dem inneren Auge gesehen. Dazu kommt ein toller Schreibstil der Autorin, der leicht und flüssig ist. Durch die anfänglichen verschiedenen Szenen baut sie von Anfang an eine tolle Spannung auf.

Auch die Charaktere sind gut beschrieben und ausgearbeitet. So sind alle sehr authentisch und lebendig beschrieben und man hatte von allen ein klares Bild vor Augen. Sie schafft es dass der Leser von den Charakteren berührt wird. Egal ob positiv oder negativ. So war mir Patricks Chef Mellberg sehr unsympathisch, der inkompetent und egoistisch handelt und seinen Kopf durchsetzen will. Und am Ende auch noch die Lorbeeren einsammelt obwohl er nichts getan hat. Sehr sympathisch dagegen waren mir Erica und Patrick.

Frau Läckberg verbindet in ihrem Roman eine aktuellen Fall der aber schon in der Vergangenheit seinen Lauf nahm. So wird nach und nach ein dunkles Geheimnis aufgedeckt womit der Leser absolut nicht rechnet. Aber genau das macht das Buch zu etwas spannendem und führt dazu das man unbedingt weiter hören oder lesen will. Es lohnt sich auf jeden fall am Anfang dran zu bleiben.