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Veröffentlicht am 24.05.2018

Gute Unterhaltung für zwischendurch

Calendar Girl - Verführt (Calendar Girl Quartal 1)
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"Ich mach es", flüsterte ich. "Natürlich machst du es", Millie lächelte. "Du hast keine andere Wahl."



Inhalt:
Mia Saunders braucht Geld. Viel Geld. Eine Million Dollar, um ihren Vater zu retten. Er ...

"Ich mach es", flüsterte ich. "Natürlich machst du es", Millie lächelte. "Du hast keine andere Wahl."



Inhalt:
Mia Saunders braucht Geld. Viel Geld. Eine Million Dollar, um ihren Vater zu retten. Er liegt im Krankenhaus, weil er seine Spielschulden nicht begleichen konnte. Um die Summe aufzutreiben, heuert Mia bei einer Agentur an und lässt sich als Begleitung buchen. Ihre Gesellschaft kostet 100.000 Dollar pro Monat. Sex ist ausdrücklich nicht Teil des Deals – leicht verdientes Geld! Und der Liebe hat Mia sowieso abgeschworen. Als sie ihrem ersten Kunden, dem Hollywood-Autor Wes Channing, gegenübersteht, ist schnell klar: Zwischen den beiden knistert es gewaltig. Vor ihnen liegt ein Monat voll heißer Leidenschaft. Doch Mia darf sich nicht verlieben. Denn Wes ist nur Mr Januar...

Cover:
Das Cover gefällt mir sehr gut. Die Farbkombination finde ich sehr hübsch und Blumen gehen immer :)

Meine Meinung:
Die Escort Thematik finde ich sehr interessant. Mia verbringt immer einen Monat bei ihrem Kunden und hat somit jeden Monat einen anderen. Sexuelle Gefälligkeiten werden nicht gefordert - sie kann sich aber freiwillig dazu entscheiden und erhält dafür eine Bonuszahlung.
Mia ist mir sympathisch. Sie ist entschlossen, ehrgeizig und tut alles für ihre Liebsten. Ihre Mutter hat sie früh verlassen und ihr Vater hat sich in den Trost des Alkohols gestürzt, weshalb Mia die Mutterrolle für ihre Schwester einnehmen musste. Ihre Schwester ist mittlerweile neunzehn, dennoch bemuttert Mia sie noch ziemlich stark, was mich etwas gestört hat.
Anfangs steht sie dem Job sehr skeptisch gegenüber, aber mit der Zeit merkt sie, dass dieser ihr helfen kann, sich selbst zu finden.

Der Schreibstil ist locker und sehr leicht zu lesen.


"Ich habe inzwischen das Gefühl, dass ich dieses Jahr überstehen und etwas daraus lernen kann, statt nur meinen Vater zu retten . Ich glaube, ich kann ich auch mich selbst retten."

Der erste Monat Januar hat mir sehr gut gefallen. Wes ist ein toller Mann, was auch Mia merkt. Die beiden ergeben ein gutes, authentisches Team und haben mir einen schönen Start in das Buch ermöglicht.

Den Monat Februar hingegen mochte ich nicht so gerne. Ich bin mit Alec überhaupt nicht warm geworden. Er ist Künstler und dadurch etwas eigenartig. Zudem ist Mia in dem Monat recht anstrengend. Sie verhält sich teilweise sehr zickig und dadurch unprofessionell. Natürlich wird man nicht in einem Monat zum perfekten Escort-Girl, aber ihre Zickereien waren wirklich unnötig und fehl am Platz. Ich war froh, als der Monat endlich vorbei war und der März beginnen konnte.

Der März hat mir wieder sehr gut gefallen. Diesmal wird sie von einem schwulen Paar angeheuert und ihre Geschichte hat mich sehr berührt. In dem Teil ist sie viel mehr als nur ein Escort-Girl. Hector und Tony waren mir auch sehr sympathisch und sind ein süßes Paar.


"Durch ihn war mir bewusst geworden, dass ich mehr war als Mia, die Schwester, die Tochter, die Freundin. Ich war eine Frau."


Obwohl Sex nicht zwingend Teil ihres Jobs sein muss, spielt er eine große Rolle. Kein Monat kommt ohne aus und Mia wirkt etwas "libidogesteuert". Aber bei einem Escort Thema war das schließlich zu erwarten und hat mich kaum gestört.

Die Geschichte ist spannend, denn man ist neugierig darauf, welche Kunden sie erhält und was diese von ihr erwarten. Mia entwickelt sich während der drei Monate stark weiter und ich hoffe für sie, dass das Jahr auch für sie selbst erfolgreich sein wird.

Fazit:
"Calendar Girl" hat mit gut gefallen. Es ist ein schönes Buch für zwischendurch und ich bin gespannt wie es weiter geht!

Veröffentlicht am 24.05.2018

Gelungenes Spin-Off

Bitterfrost
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"Ein sehr beunruhigender ironischer Gedanke schoss mir durch den Kopf. Ein sprechendes Schwert und ein totes Mädchen in der Bibliothek. Genau damit hatte auch für Gwen alles begonnen."

Inhalt:
Mit ihrer ...

"Ein sehr beunruhigender ironischer Gedanke schoss mir durch den Kopf. Ein sprechendes Schwert und ein totes Mädchen in der Bibliothek. Genau damit hatte auch für Gwen alles begonnen."

Inhalt:
Mit ihrer »Frost«-Reihe begeisterte Jennifer Estep unzählige Fans in Deutschland. Doch ist der Kampf gegen Lokis Schnitter wirklich vorüber? Auf der Mythos Academy in Colorado geschehen besorgniserregende Ereignisse, aber nur wenige erkennen die Zeichen. Rory Forseti ist eine von ihnen. Trotz ihres jungen Alters hat sich die Spartanerin bereits im Kampf gegen Loki bewiesen. Dennoch ist sie eine Außenseiterin an ihrer Schule, denn ihre Eltern waren Schnitter – Verbrecher im Dienste Lokis. Rorys Vorsätze, endlich Freunde zu finden, werden über den Haufen geworfen, als sie Zeugin eines Mordes wird. Und wie sich herausstellt, stecken auch noch Lokis Schergen dahinter! Rory kann nicht zulassen, dass erneut Menschen durch die Schnitter leiden. Als eine Spezialeinheit sie für den Kampf gegen den Feind rekrutiert, gibt es für Rory kein Zurück mehr. (Quelle: amazon)


Cover:
Das Cover passt optisch zu den weißen Covern der Mythos Academy Reihe. Das hier gefällt mir genauso gut wie die anderen. Die Augen gehören wahrscheinlich Rory und strahlen Angriffslust aus. Der Blick ist etwas zornig, was sehr gut zu Rory passt.

Meine Meinung:
Die Geschichte um Gwen Frost habe ich geliebt. Auch ihre Cousine Rory fand ich sehr sympathisch und habe mich daher sehr gefreut, dass sich das Spin-Off "Bitterfrost" um genau diese Cousine dreht. Daher war klar, dass ich es unbedingt lesen muss.

"Er ist dein Feind, Rory, und das hier ist jetzt dein Kampf."

Der Schreibstil ist wie gewohnt locker und leicht zu lesen und mit viel Humor versehen. In Sachen Humor steht Rory ihrer Cousine in nichts nach.
Rory ist ein starker Charakter, sie ist eine sehr gute Kämpferin und ehrgeizig, die Fehler ihrer Schnittereltern wiedergutzumachen. Sie ist eine Außenseiterin in der Akademie, da sie jeder aufgrund ihrer Eltern verachtet. Doch sie lässt sich davon nicht unterkriegen und schlägt sich so durch den Alltag, was ich an ihr sehr bewundere. Generell ist sie mir sehr ans Herz gewachsen, ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und mit ihr fühlen.
Sehr cool finde ich, dass sie eine Spartanerin ist. Diese Art Krieger fand ich schon in Gwens Geschichte mit am interessantesten. Und es ist auch sehr erfrischend, mal eine Protagonistin zu haben, die sich prima selbst verteidigen kann und nicht immer den Schutz durch andere benötigt.
Durch die Spezialeinheit findet sie schließlich neue "Freunde". Die Gestaltung der Charaktere finde ich sehr gelungen. Jeder ist sehr individuell mit besonderen Stärken und Schwächen.

"Welchen Preis bist du bereit zu zahlen, um jene zu schützen, die du liebst? Das ist die Frage, die du dir selbst beantworten musst."

Das Setting ist mit dem von Gwens Geschichte sehr ähnlich. Es spielt zwar auf der Mythos Academy in Colorado, aber die ist genauso aufgebaut wie die in North Carolina und sieht auch fast genauso aus. Dadurch lassen sich einige Parallelen nicht vermeiden, das finde ich aber nicht so dramatisch.
Was mich allerdings gestört hat, sind die anderen Parallelen. Rorys Geschichte ähnelt der von Gwen leider in einigen Punkten. Da hätte ich mir mehr Kreativität von Jennifer Estep gewünscht, denn Potenzial für eine komplett andere Story wäre definitiv vorhanden. Aber ich möchte nicht spoilern, von daher werde ich nicht genauer darauf eingehen.

Insgesamt hat mir die Geschichte aber dennoch gefallen. Sie war spannend und fesselnd und die Charaktere waren mir allesamt so sympathisch, dass ich immer weiterlesen wollte.

Fazit:
Ein ausbaufähiges Spin-Off der Mythos Academy Reihe mit einigen Ähnlichkeiten. Aber dennoch wurde eine spannende Geschichte erschaffen mit tollen und authentischen Charakteren. Für alle Fans von Gwens Geschichte durchaus empfehlenswert.

Veröffentlicht am 24.05.2018

Schöne Romantasy Geschichte

Bird and Sword
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"Verschließ deinen Mund der Macht, verfluche nicht, heile nicht, bis die rechte Zeit gekommen ist. Du wirst erblühen und nach Wissen streben. Schweige, Tochter, bleib am Leben. "


Inhalt:
Ein Mädchen ...

"Verschließ deinen Mund der Macht, verfluche nicht, heile nicht, bis die rechte Zeit gekommen ist. Du wirst erblühen und nach Wissen streben. Schweige, Tochter, bleib am Leben. "


Inhalt:
Ein Mädchen ohne Stimme.
Ein König in Ketten.
Ein Fluch, der sie vereint.

Mit fünf Jahren musste Lark mit ansehen, wie ihre Mutter vor ihren Augen hingerichtet wurde. Mit dem letzten Atemzug nahm sie ihrer Tochter die Stimme und die Macht der Worte. Denn Magie ist eine Todsünde in Jeru. Dreizehn Jahre später erscheint der junge König Tiras am Hof von Larks Vater, um diesen an seine Treuepflicht im Krieg zu erinnern. Er nimmt die stumme junge Frau als Geisel mit sich. Zunächst fürchtet Lark den König, doch sie merkt schnell, dass Tiras ebenso wenig frei ist wie sie und dass die Liebe womöglich die einzige Waffe ist, die ihrer beider Ketten sprengen kann. (Quelle: amazon)


Cover:
Ich liebe das Cover! Die Farben sind sehr hübsch und die Frau ist wunderschön, vermutlich handelt es sich dabei um Lark. Die umherfliegenden Federn passen gut zum Titel und auch zum Inhalt.

Meine Meinung:
Das Buch hatte ich in einer Buchbox drin. Den Klappentext fand ich sehr ansprechend und daher habe ich mich sehr darauf gefreut.

Die Geschichte startet mit einem Prolog, indem man etwas über den Hintergrund und Larks Gabe erfährt und weshalb sie besser stumm sein sollte. Das hat den Einstieg in die Geschichte erleichtert.
Der Anfang hat mir generell sehr gut gefallen. Lark und ihre Gabe ist sehr interessant und die Geschichte beginnt schon sehr spannend, denn direkt zu Anfang wird sie vom König "entführt". Lark wird also zum Schloss gebracht und dort eingesperrt. Allerdings wird sie nicht wie eine typische Gefangene behandelt, denn sie bekommt ein eigenes Zimmer mit zwei Zofen.
König Tiras wurde mir daher schnell sympathisch. Tiras behandelt Lark wie eine Freundin und so entwickelt sich zwischen den beiden mehr. Er bringt ihr auch das Lesen und Schreiben bei, wobei sehr schöne Szenen entstanden sind.

„Ich redete mir ein, dass Tiras mir nichts bedeutete, sein Leid mich nichts anging. Seltsamerweise war er jedoch inzwischen eine Art Retter für mich geworden, denn er eröffnete mir neue Welten, obwohl er mich einsperrte.“

Der Schreibstil ist sehr schön und angenehm zu lesen. Es herrscht eine sehr ruhige Atmosphäre, da Lark schließlich nicht sprechen kann. Ihre Gedanken und ihr Umgang mit Worten ist sehr schön eingeflochten, sodass die Seiten nur so dahin fliegen. Die Idee einer stummen Protagonistin finde ich sehr interessant und auch die Art, wie sie sich verständigen kann, hat mir sehr gut gefallen. Generell ist sie mir mit ihrer gütigen und auch mutigen Art sehr ans Herz gewachsen. Sie wirkt zunächst so zart und zerbrechlich, aber in ihr steckt viel mehr und im Laufe der Geschichte wird sie immer stärker und gewinnt einiges an Selbstvertrauen.

„Worte können grausam sein, wenn man die Wahrheit nicht hören will.“

Die Geschichte ist sehr spannend, da es noch um so viel mehr geht, als Lark und ihre Gabe und ihre Beziehung zu dem König. Ich hätte nicht erwartet, dass hinter dem Buch so viele Überraschungen stecken.

Allerdings kam das Ende etwas schnell. Teilweise ist die Geschichte kaum vorangekommen und dann kam alles auf einmal. Das hätte man etwas geschickter lösen können.

Die Nebencharaktere sind teils etwas blass. Die beiden Vertrauten von Tiras und Lark - Kjell und Boojohni - werden als Einzige näher beleuchtet, aber auch sie hätten etwas mehr Aufmerksamkeit verdient.
Die Geschichte ist in sich abgeschlossen und der zweite Teil wird von Kjell handeln.

Fazit:
Eine sehr schöne Romantasy Geschichte mit zwei sehr besonderen Protagonisten. Das Buch war mal etwas anderes und schön zu lesen, aber kein Highlight für mich. Dennoch freue ich mich sehr auf Kjells Geschichte im zweiten Teil.

Veröffentlicht am 24.05.2018

Eine sehr schöne, gemütliche und magische Geschichte für die Winterzeit

Wolkenschloss
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"In der Nacht träumte ich, mit den sieben Hugos auf einer Luftströmung hoch über dem Wolkenschloss zu kreisen, so als wäre ich einer von ihnen. Es war seltsam, das Hotel von oben zu betrachten, es sah ...

"In der Nacht träumte ich, mit den sieben Hugos auf einer Luftströmung hoch über dem Wolkenschloss zu kreisen, so als wäre ich einer von ihnen. Es war seltsam, das Hotel von oben zu betrachten, es sah aus wie eine märchenhafte, zerklüftete Felsformation, die aus dem Schnee herausragte, als sei sie ein Stück vom Berg"

Inhalt:
Die siebzehnjährige "Fanny Funke, Schulabbrecherin aus Achim bei Bremen" macht ein Jahrespraktikum im altehrwürdigen Grandhotel "Wolkenschloss" in den Schweizer Bergen. Dort hat sie herausfordernde Aufgaben als Kindermädchen, Zimmermädchen und im Wellnessbereich. Hinzu kommt das Entlüften von Geheimnissen des ein oder anderen Hotelgastes, sich das nervige Gequassel eines neunjährigen anhören und sich zwischen zwei Jungs zu entscheiden... Ganz schön viel Aufregung für Fanny, doch das war noch nicht alles. Zusätzlich muss sie ein lebensgefährliches Abenteuer überstehen...

Meine Meinung: Zunächst zum Cover, welches wirklich ganz zauberhaft aussieht. Es ist sehr mädchenhaft mit seinen Rosa- und Lilatönen, Gold und Glitzer, aber ich steh da voll drauf! Zudem ist es sehr schön, dass alle wichtigen Charaktere im Buch auf dem Cover zu sehen sind. Eine total liebevolle und detaillierte Gestaltung! Auch ohne den Schutzumschlag ist das Buch sehr hübsch.

Kerstin Gier hat einen locker-leichten Schreibstil mit viel Humor. Es gibt so viele lustige Stellen, bei denen die Protagonistin in ein Fettnäpfchen tritt oder Sätze und Situationen, die einen einfach zum schmunzeln bringen.

"Anton hatte sein Einhorn "Glitzertod" genannt, das von Elias hieß "Flauschmörder", aber ansonsten schienen es völlig normale Kinder zu sein"

Die einzelnen Charaktere sind ganz liebevoll gestaltet, einige haben teils sehr merkwürdige Eigenheiten, die ihnen eine einzigartige Persönlichkeit verleihen. Anfangs sind es ganz schön viele Charaktere, um da den Überblick zu behalten gibt es ein Charakterverzeichnis auf den letzten Seiten des Buches, welches auch nichts spoilert. Besonders verliebt habe ich mich in die "Verbotene Katze" und in die "Hugos". Diese haben das Buch wirklich versüßt.

"„[…], den wirklich unglaublich verfressenen Hugo (verfressen waren sie alle, doch der wirklich unglaublich verfressene Hugo war einfach … wirklich unglaublich verfressen) […]"

"Die verbotene Katze hieß so, weil es sie eigentlich gar nicht geben durfte."

Durch diese Details hat mir das Buch viel Spaß gemacht, obwohl die ersten 300 Seiten kaum etwas passierte. Kerstin Gier schafft mit dem Hotel in den Schweizer Bergen als Schauplatz eine sehr gemütliche Atmosphäre und zusammen mit seinen Charakteren und dem Humor lädt es zum Wohlfühlen ein. Zudem spielt die Geschichte im Winter um Weihnachten herum, sodass es perfekt zur aktuellen Jahreszeit passt.

Eine Liebesgeschichte fehlt in diesem Buch natürlich auch nicht, diese ist aber sehr schlicht und wenig tiefgründig gehalten. Es entsteht eine Dreiecksbeziehung, welche mich aber nicht gestört hat, da sie nicht im Mittelpunkt der Geschichte steht und eher am Rande thematisiert wird.

In der zweiten Hälfte entwickelt sich die Geschichte in eine ganz andere Richtung. Mit einer kriminalen Storyline wird es richtig spannend und actionreich, was mich nach der ersten, sehr entspannten und gemütlichen Hälfte, total überrascht hat.

Diese Mischung aus Humor, Liebe und Action hat mir sehr gefallen. Die Charaktere sind toll ausgearbeitet und gerade Fanny ist mir sehr ans Herz gewachsen. Ich finde es wirklich schade, dass es sich lediglich um einen Einzelband handelt, denn so ist es mir schwer gefallen, das "Wolkenschloss" und seine Mitarbeiter sowie Gäste wieder gehen zu lassen.

Fazit: Magisch, humorvoll, gemütlich und auch spannend. Das Setting ist toll und man wünscht sich, selber ein Gast im "Wolkenschloss" zu sein. Anfangs ist das Buch sehr ruhig, aber zum Schluss wird es umso actionreicher. Eine Empfehlung von mir für die Winterzeit! :) 4 von 5 Sternen

Veröffentlicht am 24.05.2018

Superhelden sind auch nicht perfekt

Karma Girl
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"Superhelden sind nicht perfekt, weißt du? Dass einige von uns superstark sind, bedeutet nicht, dass wir keine Angst haben können. Auch wir fürchten uns und sind manchmal unsicher und haben Sorgen."

Inhalt:
Als ...

"Superhelden sind nicht perfekt, weißt du? Dass einige von uns superstark sind, bedeutet nicht, dass wir keine Angst haben können. Auch wir fürchten uns und sind manchmal unsicher und haben Sorgen."

Inhalt:
Als die Reporterin Carmen Cole an ihrem Hochzeitstag ihren Verlobten mit ihrer besten Freundin im Bett erwischt und auch noch herausfindet, dass er in Wahrheit ein Superheld und sie seine Erzschurkin ist, bricht für sie eine Welt zusammen.Daraufhin zieht sie ihren eigenen Rachefeldzug gegen die Superhelden. Sie möchte verhindern, dass nochmals jemand so belogen wird, wie sie es wurde. Carmen macht es sich also zur Aufgabe, die Identität der Helden zu enttarnen - und das sehr erfolgreich. Jedoch kommt es bei der Demaskierung eines Mitglieds der berühmten "Fearless Five" zu einer Tragödie und sie hört mit ihrer Aufgabe auf. Allerdings haben die Erzschurken "Terrible Trinity" auch Interesse an der Demaskierung der Superhelden und zwingen sie, den Anführer der "Fearless Five" zu enttarnen. Doch es gibt ein Problem: Sie findet ihn unglaublich attraktiv...

Cover:
Das Cover gefällt mir sehr gut! Man erkennt direkt das Superhelden Thema und ich liebe Superhelden einfach, musste es daher unbedingt haben.

Meine Meinung:Der Schreibstil ist, wie gewohnt von Jennifer Estep, schön locker und flüssig mit viel Humor. Das Buch war sehr leicht zu lesen und daher hatte ich es bereits in 2 Tagen durch. Besonders aufgefallen sind mir die Alliterationen in den Namen, z.B. Carmen Cole, Travis Teague, Morgana Madison, Sam Sloane,... usw. Das finde ich ganz nett, denn das passt gut zu dem Superhelden Thema.

"Wir alle besitzen besondere Fähigkeiten. Sie machen uns weder besser noch schlechter als andere. Nur anders."

Die Protagonistin ist sehr ehrgeizig, etwas dickköpfig und hat viel Humor. Sie ist gut darin, einzelne Informationen zusammenzufügen, sodass sie ein sinnvolles Ganzes ergeben und hat eine sehr gute Intention, was Gründe für ihren Erfolg in ihrem Job sind. Zudem hat sie eine sympathische Schwäche für Kuchen und auch für den Superhelden "Striker". Allerdings hätte ich mir etwas mehr Selbstbewusstsein gewünscht, denn ihre ständigen Zweifel über sich selbst haben mich etwas genervt.
Die Beweggründe und ihre Motivation, Superhelden zu demaskieren, finde ich verständlich. Carmen ist aufgrund ihres Exfreundes, der sie belogen und betrogen hat, zutiefst verletzt und hegt daher einen Groll gegen die Helden.

"Wir wissen, dass Schurken betrügen und stehlen und lügen. Aber Helden tun das ebenso. Sie lügen ihre Freunde und Familie an, sie erfinden Ausreden und lassen diejenigen, die ihnen am nächsten stehen, wieder und wieder im Stich."

Vor der Tragödie hat Carmen Cole eine Menge Superhelden erfolgreich enttarnt, sie hat also viel Erfahrungen in dem Bereich gesammelt und das merkt man auch. Öfters witzelt sie darüber, wie naiv die Helden teilweise sind um zu glauben, dass niemand sie erkennen kann, nur weil sie einen Anzug (und eine Maske) tragen. Jennifer Estep hat mit dem Buch die Superhelden etwas aufgezogen und vieles ausgesprochen, was ich mir bei dem einen oder anderen Film auch schon gedacht habe (Superman wird mit Nerd-Brille auf der Nase in einer Zeitungsredaktion nicht erkannt, ernsthaft?).

""Kommt schon. Findet ihr nicht auch, dass eine Brille und ein hautenger Elastan-Anzug eine ziemlich schlechte Verkleidung sind?""

Die Superhelden und Erzschurken sind interessant gestaltet. Der ein oder andere hätte noch etwas mehr Tiefe vertragen können, aber insgesamt haben sie mir gut gefallen.
Leider fand ich es etwas vorhersehbar. Ich habe mir denken können, welcher Superheld zu welchem realen Menschen gehört und ich lag dabei immer richtig. Das ist etwas schade, aber es war dennoch spannend für mich.

Insgesamt war das Buch vor allem eins: unterhaltsam. Es ist an vielen Stellen sehr witzig, die Protagonistin überzeugt mit ihrem Humor. Etwas Erotik ist auch enthalten.

Fazit:
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Es ist ein schönes, leichtes Buch für zwischendurch und für Superhelden Fans nur zu empfehlen!