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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.06.2018

Eintauchen in das "Rockleben"

Rockleben (Band 2)
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Worum geht's? Der Klapptext:
"Lass ihn fliegen und bleib auf deiner Route, wenn ihr am Ende am selben Ziel landet, dann ist alles gut."
Das ist es nicht, was Almond von ihrer Großmutter hören will. Schließlich ...

Worum geht's? Der Klapptext:
"Lass ihn fliegen und bleib auf deiner Route, wenn ihr am Ende am selben Ziel landet, dann ist alles gut."
Das ist es nicht, was Almond von ihrer Großmutter hören will. Schließlich ist sie endlich glücklich mit ihrem Freund Morris, dem heißen Leadsänger der Band Burnside Close. Allerdings gibt es da ein Problem namens Rob. Der Keyboarder der Band Infernality Rises setzt alles dran, um Almond in den Wahnsinn zu treiben. Durch seine verrückten Aktionen gefährdet er nicht nur ihre Karriere, sondern auch ihre Beziehung zu Morris. Fieberhaft versucht Almond, den richtigen Weg für sich zu finden, doch die anstehende Europa-Tournee der beiden Bands macht ihr einen Strich durch die Rechnung. Denn plötzlich gibt es da die attraktive Ming, die ihr nicht nur den Job streitig machen will.
Inmitten des ganzen Chaos begreift Almond, dass sie lernen muss zu vertrauen - sich selbst, ihrem Traum und ganz besonders Morris.
Aber das ist gar nicht so einfach...

Wie ist mein Eindruck?
Spontan habe ich zu "Rockleben" gegriffen und lange habe ich auch kein Buch mit Rockstars gelesen. Durch die Geschichte rund um Almond, der Band Burnside Close sowie der New-comer Band Infernaility Rises habe ich erst gemerkt wie mir diese Bücher fehlen...ich muss unbedingt wieder öfter in die Welt der Rockstars schlüpfen

Es lag bereits länger auf meinem SUB, dadurch habe wohl etwas vergessen worum es geht, denn ich wurde ein wenig überrascht. Ich dachte mich erwartet so ein typischer Roman wo am Ende ggf. Rob mit Almond zusammen kommt...keine Ahnung was mein Kopf sich da zusammengereimt hat tzz.

Die Autorin beschreibt richtig gut und man kann wirklich gut mit Almond in die Rockstar-Welt eintauchen. Es wird gut beschrieben wie Almond irgendwie versucht das berufliche und private zu berupen, was nicht ganz einfach ist. Eine richtige Berg- und Talfahrt.
Toll fande ich auch besonders die Szene auf dem Festival. Wer würde wohl nicht gerne sowas mal erleben.
Ich hatte zwischendurch mal gegoogelt, ob es die Bands wirklich gibt, durch die ganzen Einblicke in die Songtexte, aber leider nein. Hätte ich noch als kleines Highlight gefunden.

Alle Charakter fande ich sympathisch, auch Rob, obwohl er irgendwie ein Fall für sich manchmal ist. Almond als Protagonistin fande ich gut gewählt, größtenteils konnte ich ihr handeln und so nachvollziehen, wenn es natürlich auch Szenen gab wo sie mich nicht direkt genervt hat, aber das hin- und her war manchmal etwas gewöhnungsbedürftig...vielleicht weil ich mir auch dachte Mädel sei doch froh das du so jemand wie Morris gefunden hast und so.

Insgesamt hat mir das Buch wirklich sehr sehr gut gefallen. Den ersten Teil werde ich sicherlich auch mal lesen, hat mich neugierig gemacht, wenn ich auch das ein oder andere durch "Rockleben" erfuhr. Es unterhält, hat Humor, toller Schreibstil, tolle Charakter und Story...alles in allem 5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 27.05.2018

Gelungene Fortsetzung

Maria Fortmann ermittelt / Die Klaviatur der Gerechtigkeit
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Worum geht’s? Der Klapptext:
Was tust du, wenn du nicht weißt, wem du vertrauen kannst?

Diese Frage quält Kommissarin Maria Fortmann, seitdem sie und ihre Familie von einer Selbstjustiz-Organisation mit ...

Worum geht’s? Der Klapptext:
Was tust du, wenn du nicht weißt, wem du vertrauen kannst?

Diese Frage quält Kommissarin Maria Fortmann, seitdem sie und ihre Familie von einer Selbstjustiz-Organisation mit dem Tode bedroht wurden.

Mit ohnmächtiger Verzweiflung zieht sich Maria aus dem Dienst zurück und schottet sich von ihrem sozialen Umfeld ab. Zu mächtig scheint die Vereinigung zu sein, deren Führungsmitglieder hohe juristische und politische Ämter bekleiden.

Nach Monaten kehrt sie in den Polizeidienst zurück. Sie verdrängt die latente Gefahr und versucht, der Organisation nicht ins Gehege zu kommen. Bald wird ihr jedoch klar, dass sie so nicht weitermachen kann, ohne ihren Diensteid zu brechen und ihre Ideale zu verraten.

Maria trifft eine Entscheidung und ahnt nicht, welche Folgen diese für sie haben wird.

Wie ist mein Eindruck?
Dem Erscheinungsdatum habe ich sehr entgegen gefiebert und habe mich somit sehr gefreut als es endlich soweit war. Nach „Im Namen des ...“, dem zweiten Band der Maria Fortmann Reihe war ich soo gespannt auf die Fortsetzung.

Es ist nicht zwingend notwendig zuerst den 2. Teil, also „Im Namen des ...“ zu lesen, man bekommt immer wieder einen Einblick worum es geht und man kann der Geschichte auch so folgen, aber ich persönlich würde sagen schaden kann es nicht und es lohnt sich Aber allgemein ist es eine Reihe die man nicht streng der Reihe nach lesen muss.

Ich mag die beiden Kommissare, Maria und Gose. Freue mich auf jede neue Ermittlungen mit ihnen, es wird nicht langweilig.
Diesmal geht es um ein Mädchen das entführt und sexuell missbraucht wurde. Eigentlich scheint nach kurzer Zeit der Täter klar zu sein, aber er hat sich selbst umgebracht und auch das Mädchen zeigt nicht wirklich „Erleichtung“ darüber. Maria sucht nach einem weiteren Täter und so kommt dann auch die Selbstjustiz-Organisation ins Spiel. Seit dem sie da „reingeraten“ ist weiß Maria nicht mehr wem sie vertrauen kann, wer Teil dieser ist und wer nicht. Sie steckt nahezu in einem Teufelskreis. Eine spannende Ermittlung beginnt und Maria trifft eine schwere Entscheidung.
Ich war auch sehr gespannt auf das Wiedersehen mit Maria und Kurt, dem sie ja das ganze sozusagen zu verdanken hatte.

Wirklich ein Buch das voller Spannung steckt, von Anfang bis Ende und die nicht müde wird Zudem hat der Autor, Marcus Ehrhardt, einige nicht ahnende Wendungen im Verlauf der Ermittlungen bzw. der Geschichte eingebaut.

Sei nur dahin gestellt ob die Erholung bei dem geplanten Urlaub an der Nordsee von Maria nicht etwas getrübt werden könnte. Vorfreude auf Juli ist schon da, aber erst mal gibt’s für „Die Klaviatur der Gerechtigkeit“ 5 von 5 Sterne und volle Empfehlung von mir!

Veröffentlicht am 03.06.2018

Gar nicht so unkühl Alter ;-) Gute Umsetzung mit besonderer Sprache

Super unkühl, Alter!
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Worum geht's? Der Klapptext:
Mit 16 sollte das Leben so richtig cool werden, findet Memo. Da passt die Offenbarung, dass der Mann, den er sein Leben lang für seinen Vater gehalten hat, gar nicht sein leiblicher ...

Worum geht's? Der Klapptext:
Mit 16 sollte das Leben so richtig cool werden, findet Memo. Da passt die Offenbarung, dass der Mann, den er sein Leben lang für seinen Vater gehalten hat, gar nicht sein leiblicher Vater ist, absolut nicht ins Drehbuch. Sein Vater ist Türke und obendrein Lehrer – uncooler geht’s ja wohl nicht! Memo will wissen, was für ein Typ sein Erzeuger so ist, und stattet dessen Schule einen Besuch ab. Er schleicht sich in den Sportunterricht seines Vaters, wo ihn der nächste Schock erwartet, denn Atilla sitzt im Rollstuhl. Und auf den Unterricht des Rollstuhl-Paukers hat die Truppe um King Kongo, die dicke Gigi und Karate-Paul mal gar keinen Bock. Von wegen cooles Leben, denkt Memo, das ist reinstes Assi-TV und alles so was von unkühl, Alter!

Wie ist mein Eindruck?
Manchmal muss es einfach ein Jugendbuch sein und das hier macht es eigentlich aller Ehre, denn alleine dieser Schreibstil passt einfach

Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern wie ich auf dieses Buch gestoßen bin, naja auch nicht so wichtig.

Der Schreibstil ist etwas besonderes, sicherlich einerseits vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, aber für dieses Buch ideal. Mag zwar sein das die Jugendlichen nicht überwiegend nur ausschließlich so miteinander kommunzieren, aber ich habe das auf dieser Ebene schon öfters mitbekommen. Es wird in der Ich-Form, aus Memo's Sicht, erzählt, so findet man eigentlich relativ rasch ein Bezug zu Memo und seiner Geschichte. Flüssig und einfach zu lesen zudem.

Ich bin zwar einerseits gut hineingekommen und doch dachte ich anfangs das wird ein normales typisches Jugendbuch, nichts besonderes. Zeitweise fragte ich mich sogar warum ich mir ausgerechnet das nun ausgesucht habe, obwohl ich ja nicht gerade wenige Bücher auf meinem SUB etc. hätte Nach ein paar Seiten gefiel es mir aber immer besser. Immer besser konnte man sich in Memo hineinversetzen, Teil von ihm werden. Größtenteils konnte ich ihn auch verstehen. Wie es wohl auch für einen Jugendlichen sein mag plötzlich zu erfahren das sein Vater eigentlich gar nicht sein Vater ist und dann noch zu erfahren wer sein wirklicher Vater/Erzeuger ist und dann kommt da beinahe nochmal ein kleiner Schlag ins Gesicht, als er vor ihm steht.
Die Geschichte ist vielleicht nicht neu, aber die Umsetzung ist ganz ok.

Memo finde ich sympathisch, er passt gut hinein. Sein Kumpel Bobo passt auch sehr gut in die Geschichte. Memo's Eltern bzw. Mutter und Erwin, sicher war es nicht einfach für sie, aber vielleicht hätten sie sich besser in Memo hineinversetzen sollen. Schwierig in so einer Situation das richtige zutun. Memo's richtiger Vater, Attilla, war mir sympathisch, wenn ich auch finde das dieses Selbstmitleid etwas nervte, aber ich will nicht wissen wie ich mich vielleicht fühlen würde, wenn ich jetzt in so einer Situation wäre, nachdem ich so ein Leben wie er geführt hätte. Zusätzlich gabs ja noch die beiden Kriminellen, Douglas I und Douglas II, über die kann man einfach nur lachen. Hätten nicht sein müssen, aber nette Nebengeschichte und für die Überraschung die Memo für seinen Vater am Ende hatten waren sie ja doch noch gut zu gebrauchen

Insgesamt hat mir dieses Jugendbuch mit dem etwas anderen Schreibstil ganz gut gefallen. Stellenweise gab es zwar kleine Hänger oder gerade einerseits der Anfang, aber mit der Zeit, besonders das Ende, fande ich gut. Gut und gerne hätte ich mir noch etwas mehr von der Geschichte gewünscht, wenn sie wohl wiederum vielleicht auch genau an der richtigen Stellen fertig war.
Einerseits könnte man meinen durch die Geschichte hätte es etwas gefühlvoll zur Sache gehen können, aber fande ich nun gar nicht, oder sie hat mich nun nicht richtig berührt...aber komischerweise störte mich das nun insgesamt gesehen nicht so arg.
Trotz kleinen Zwischenfällen oder dem nicht ganz perfekten Start vergebe ich 4 von 5 Sterne. Trotzdem ein Buch das, gerade durch den Schreibstil bzw. deren Sprache wahrscheinlich nicht jedermanns Sache ist oder eher wirklich für Jugendliche.

Ich bin auch erst spät darauf gestoßen das Adnan Maral, der Autor, niemand anderes ist als der Schauspieler der bei "Türkisch für Anfänger" Metin, den Vater bzw. Stiefvater, gespielt hat. Ich gebe zu ich bin ein Fan von der Serie wie von den Film. Welch ein Zufall g

Veröffentlicht am 03.06.2018

Kein muss, aber unterhaltsam

Maybe not
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Worum geht's?
Warren ist an sich ja nicht gerade abgeneigt neben seinen Freunden Brennan und Ridge eine weibliche Mitbewohnerin zu haben, nur von Bridgette ist er nicht alzu begeistert. Sie ist zwar überaus ...

Worum geht's?
Warren ist an sich ja nicht gerade abgeneigt neben seinen Freunden Brennan und Ridge eine weibliche Mitbewohnerin zu haben, nur von Bridgette ist er nicht alzu begeistert. Sie ist zwar überaus sexy, aber besonders gegenüber ihm abweisend, kaltschnäuzig, fast schon aggressiv. Hasst Bridgette Warren wirklich so sehr oder verbirgt sich etwas anderes dahinter? Und kann Warren ihr ein noch so kleinen Funke Sympathie für ihn herauslocken ohne gleich bei dem Spiel sein Herz zu verlieren?

Wie ist mein Eindruck?
Ich kenne Warren und allgemein die ganze WG bereits aus "Maybe Someday", damals haben sich Ridge und Sydney kennengelernt und "Maybe Not" ist so angekoppelt das man einen ganz kleinen anfänglichen Einblick in "Maybe Someday" bekommt, aber man kann es problemlos auch ohne das andere lesen.

Warren ist mir damals positiv aufgefallen, sowie auch Bridgette. Man kann sagen sie sind mir sympathisch, sie können mit ihrer Art bisschen anecken, aber letztlich haben sie das Herz am rechten Fleck. Warren ist irgendwie fast noch ein Kind geblieben, spielt gerne Streiche und so. Bridgette kommt zunächst wirklich abweisend und beinahe schon aggressiv rüber (schon in Maybe Someday), aber nun erfuhr man was dahinter steckte...schon mal interessant.

Von "Maybe Someday" war ich restlos begeistert, mehr als das sogar. Was ich nun hier von erwartet habe kann ich noch nicht mal genau sagen. Für mich stand nur fest ich muss es lesen Es ist eine Kurzgeschichte mit etwas über 140 Seiten. Eine die mich einerseits unterhalten hat und wiederum war ich etwas enttäuscht. Unterhaltsam, witzige Stellen, aber auch viele Sexszenen und obwohl mich das nicht stört fande ich es hier beinahe schon zu viel, obwohl sie wirklich gut geschrieben waren, weder klischeemässig noch was anderes.
Letztlich habe ich es nicht bereut die Kurzgeschichte gelesen zu haben, denn ich war doch neugierig auf die beiden und es hat mich auch unterhalten, aber ich würde nicht behaupten das man es gelesen haben muss. Man darf auf keinen Fall eine tiefgründige Liebesgeschichte erwarten, dafür sind glaube ich die beiden gar nicht gemacht, dafür kann man ja zu Ridge und Sydney in "Maybe Someday" greifen

Alles in allem knappe 4 Sterne!

Veröffentlicht am 03.06.2018

Ein nicht ganz perfektes Buch mit einer nicht ganz perfekten Protagonistin

Liebe geht immer
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Worum geht's? Der Klapptext:
Gerade war Charlottes Leben noch ein rosarotes Zuckerwatteparadies, dann ist sie vor allem eins: ex. Exfreundin, Exredakteurin, exglücklich. Aus dem Paradies gekickt von einer ...

Worum geht's? Der Klapptext:
Gerade war Charlottes Leben noch ein rosarotes Zuckerwatteparadies, dann ist sie vor allem eins: ex. Exfreundin, Exredakteurin, exglücklich. Aus dem Paradies gekickt von einer Frau, die zu perfekt ist, um wahr zu sein. Und so nimmt Charlotte den Kampf auf – gegen Hüftspeck und Schweinehunde. Nach Lauftraining, No-Carb, Mind-Coaching und minus 15 Kilo stellt sie fest: Ein Leben ohne kleine Sünden ist möglich, aber sinnlos. Außerdem hat sie Lars kennengelernt, und der hat nicht nur wunderbare Grübchen, sondern macht auch die besten Schokoküchlein der Welt.

Wie ist mein Eindruck?
Ein nicht ganz perfektes Buch mit einer nicht ganz perfekten Protagonistin.

Der Schreibstil von "Liebe geht immer" gefällt mir, es ist locker und leicht zu lesen. Die Ich-Form bevorzuge ich meist sowieso bei solchen Romanen...irgendwie erleichtert es mir den Einstieg und das man sich mit dem/der Protagonist(in) besser auseinandersetzen kann.
Charlotte war mir von vorneherein wirklich sympathisch, aber ich habe oft genug auch den Kopf geschüttelt und habe es schade gefunden wie sie manchmal ihre Liebsten um sich herum vor den Kopf stößt. Für den Leser verbeisst sie sich wahrscheinlich viel zu stark um die perfekte Charlie zu werden. Einerseits Hut ab, das sie so konsequent für ihren Traum an einigen Dingen gearbeitet hat, aber für den Leser, so ging es zumindest mir so, hat sie sich manchmal viel zu sehr hineingesteigert jemanden zu werden der sie nicht ist. Es ist eben wirklich nicht einfach den optimalen Mittelweg zu finden.

Es gab auch noch zahlreiche andere Charakter die unheimlich sympathisch waren, eigentlich fast alle, wenn man von ihrem Ex-Chef und LIebhaber sowie dem Guru mal absieht Charlotte's Leben und das Leben eines Katers treffen ziemlich schnell aufeinander, auch dieser Kater hat eine tolle Rolle in der Geschichte gespielt...vielleicht hat er ja die perfekte ergattern können

Wie erwähnt, es ist kein perfektes Buch, aber irgendwie mag ich die Geschichte. Manchmal bin ich mir wie in einem guten unterhaltsamen Liebeskomödie vorgekommen.
So unrecht hatte Charlotte größtenteils auch nicht als sie meinte sie wäre zu dick dafür, vielleials sie von Oliver gekündigt wird und so. Es macht einem klar in was für einer traurigen Gesellschaft wir manchmal doch leben.
Und klar das mit der Astrologie, die durch Matilda und dem Guru, eine stärkere Rolle einnehmen sowie auch die Selbsthilfe-Tipps, die man an jedem Ende eines Kapitels zu lesen bekommt, ist alles nicht jedermanns Sache. Hätte manchmal weniger sein können, aber ein Drama finde ich es jetzt auch nicht und ich persönlich habe auch die Tipps meist ausgelassen, muss man ja nicht zwingend lesen, bin einfach nicht der Typ dafür und ob es in einem Roman sein muss, darüber lässt sich streiten, wenn es auch zur Story passt.
Alles in allem unterhält es, hat humorvolle wie gefühlvolle Szenen...wenn ich auch von beidem gerne noch ne Portion mehr gehabt hätte. Es hat Stellen gehabt wie mal mehr mal weniger gefesselt haben...eben nicht ganz perfekt, aber gut, daher bekommt Myriam Klatt für ihren Roman "Liebe geht immer" von mir 4 Sterne!