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Veröffentlicht am 27.08.2018

Mehr erwartet

Das Feuer in mir
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Inhalt:

Nach dem Tod ihrer Schwester steht Leanne am Abgrund. Nur Damion, Anführer der Zwölf Boten, vermag wieder Licht in ihr Leben zu bringen. Er und seine ...

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Inhalt:

Nach dem Tod ihrer Schwester steht Leanne am Abgrund. Nur Damion, Anführer der Zwölf Boten, vermag wieder Licht in ihr Leben zu bringen. Er und seine Gruppe bieten ihr Geborgenheit – doch ihre Ansichten spalten das Volk. Sie sind als Sekte verschrien, die den dunklen Gott verehrt und Schwarze Magie praktiziert.

Und sie planen eine Rebellion.

Gefangen in einem Konflikt zwischen Liebe, Glaube und Moral muss sich Leanne für eine Seite entscheiden – ohne zu wissen, wem sie vertrauen kann.
Quelle: drachenmond.de

Meinung:

Leanne sah aus dem Fenster und bewunderte den Berg, der einsam aus der Landschaft aufragte.

Das Cover ist nicht ganz passend gewählt, für mich strahlt es eher High-Fantasy aus, was dieses Buch ganz einfach nicht ist. Mir persönlich gefallen auch die Farben nicht, aber das ist Geschmackssache. Im Hintergrund ist eine Person mit Umhang zu sehen, ich schätze dies soll entweder Leanne oder Damion sein, wobei, so weit ich mich erinnere, beide keinen Umhang trugen.

Ich konnte mich mit dem Schreibstil des Autors nicht anfreunden, es wurden keine Gefühle transportiert und dadurch blieben mir die Charaktere fern. Auch die Beschreibungen blieben eher abstrakt, sodass ich von keiner Szene ein genaues Bild im Kopf hatte. Geschrieben ist das Buch in der allwissenden Erzählform und wir begleiten hauptsächlich Leanne, aber auch einen Ritter auf ihrem Weg.

Zu Beginn lernt man Leanne und ihre Geschwister kennen. Sie sind Gelehrte, besser gesagt Tierforscher und sollen auf einem Berg Tiere untersuchen. Als dieser aber zu beben beginnt, wird die Schwester von Leanne getötet und sie selbst verliert sich selbst. Als sie mit ihrem Bruder auf ein Camp trifft und dort den charmanten Anführer Damion kennen lernt, hat sie wieder Freude am Leben.

Ich durfte das Buch im Zuge einer Leserunde auf Lovelybooks lesen. Irgendwie hatte ich bereits die Befürchtung, dass es nicht meins sein könnte, da irgendwie alle neueren Drachenmond Bücher nichts für mich sind. Trotzdem habe ich mit Freude begonnen zu lesen, da sich der Klappentext gut liest. Der Einstieg fiel mir etwas schwer, da ich mit dem Schreibstil nicht wirklich klar gekommen bin, aber daran habe ich mich irgendwann gewöhnt, auch wenn es nicht sehr angenehm zu lesen war. Leanne wirkte für mich gleich unnahbar, ich wusste sofort, dass sie sehr naiv ist und ich zu ihr keine Beziehung aufbauen werden kann. Ihre Schwester hingegen mochte ich, die stirbt aber schon im zweiten Kapitel und war daher nicht weiter interessant.

Die Grundidee des Buches ist ja toll, allerdings dachte ich nicht, dass es so religiös und eine solche Glaubensfrage wird. Die Sekte meint, dass Zantual, der Herrscher der Unterwelt, der einzig wahre Gott ist und die Gelehrten behaupten das Gegenteil. Als Leser kann man sich selber eine Meinung bilden, da man beide Seiten zu lesen bekommt und es keine Auflösung gibt, was nun stimmt und was nicht. Im Großteil des Buches hadert Leanne also damit, wem sie nun glauben soll. Sehr beständig ist ihre Meinung nicht, da sie immer schwankt, und am Ende trifft sie dann doch eine Entscheidung.

Der erste Punkt, der mir nicht gefallen hat, war die Liebesgeschichte. Ich verstehe nicht, wie sich Leanne in Damion verlieben kann, er tut im Buch nichts außer groß Reden schwingen und ihr zu sagen, wie schön das Leben in der Gemeinschaft ist. Ab ihrem ersten Gespräch frisst sie ihm aus der Hand und irgendwie kam es mir so vor, als würde sie damit den Verlust ihrer Schwester kompensieren. So als würde er eine Lücke in ihrem Leben füllen, dabei sieht sie nicht, wie naiv sie ist und wie abhängig sie von diesem Mann wird. Sie lässt sich zu schnell auf ihn ein, ohne ihn überhaupt richtig zu kennen.

Weiters wurde mir auch zu viel über die Götter geredet, es gab alle Informationen doppelt und man hätte sich ein paar Sätze sparen können. Diese Stellen waren für mich besonders langweilig. Der "Krieg" zwischen der Sekte und den Gelehrten wird aber noch mit einem Krieg, den der König führt ausgeschmückt und die Kirche wird ebenso hinein gezogen. Für mich waren das zu viele Parteien, die Sache mit dem König habe ich sowieso nicht ganz verstanden, das passte nicht zum Rest des Buches.

Was aber interessant hätte werden können, war die Geschichte um Lon, den Ritter und den Tieren. Lon, der Bruder von Leanne, mag sein Leben nicht und schließt sich bereitwillig den Zwölf Boten an, von ihm bekam man dann aber immer weniger zu lesen, was ich sehr schade fand, da man, hätte man ein paar Kapitel aus seiner Sicht eingebaut, mehr von der Sekte und den Ritualen erfahren könnte. Der Ritter wird gegen Ende immer präsenter, spielt auch bei finalen Showdown eine wichtige Rolle, doch sein Ende in dem Buch war eher mau. So ganz verstehe ich nicht, was die Rückblenden aus seinem Leben bewirken sollten, außer Seiten zu füllen. Zu Beginn des Buches, als Leanne noch Tiere ausforscht, hat sie einige richtig cool beschriebene Spezies gefunden, von diesen hätte ich gern noch mehr gelesen, man hätte sie auch noch anders einbauen können, da eine Andeutung auf Drachen gemacht wurde. Hier wurde dann leider viel Potential verschenkt.

Gegen Ende war es dann nur noch ewig hin und her, was Leanne nun tun soll. Ich muss zugeben, ich habe einige Kapitel nur überflogen, da ewig geredet wurde und sich die Geschichte selber nicht vom Fleck bewegt hat. Manch einer mag sowas mögen, für mich fehlten aber die Verbindungen zu den Charakteren und auch ein wenig Action. Dadurch, dass ich keine Beziehung zu den Personen aufbauen konnte, waren sie mir, hart ausgedrückt, egal. Damion mochte ich sowieso nie, er wirkte einfach nur falsch und ich glaube ihm einfach nicht, dass er nichts von den Machenschaften der Sekte wusste. Leanne wirkte auf mich wie ein 14-jähriges Mädchen, das noch sehr naiv war, dies hat sich leider bis zum Ende nicht geändert.

Fazit:

Für mich war das Buch leider absolut nichts, es war eine große Enttäuschung, obwohl man eine richtig coole Story daraus machen hätte können. Der Mittelteil schien besser zu werden, allerdings wurde das durch die Naivität von Leanne wieder zunichte gemacht. Ich vergebe leider nur 2 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 23.07.2018

Mehr erhofft

Die Kuriositäten des Gideon Crowe
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Inhalt:

Die Entscheidung, sich der Freakshow von Gideon Crowe anzuschließen, ist eigentlich keine Entscheidung. Es ist Nates Strafe und seine Chance zugleich.
Gefangen ...

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Inhalt:

Die Entscheidung, sich der Freakshow von Gideon Crowe anzuschließen, ist eigentlich keine Entscheidung. Es ist Nates Strafe und seine Chance zugleich.
Gefangen in einem Haus aus Glas, ausgestellt zur Belustigung anderer, denkt er, er wäre seinen Problemen entkommen. Seinem kaputten Zuhause und den Menschen, die ihn nicht verstehen. Gleichzeitig soll es ein Schritt in Richtung seines Ziels sein: Frida wiederzusehen.
Nate erkennt schnell, dass das ein Irrtum war. Sein Ziel ist weiter entfernt denn je, und sein größtes Problem lässt ihn auch hier nicht in Ruhe.
Allein gelassen und einsam beginnt Nate, auf den einzigen Menschen zu hören, dem er vertraut: sich selbst.

Meinung:

Der Stempel rolle über Esras Handrücken und hinterließ den stilisierten Abdruck eines Zirkuszeltes.

Das Cover ist schön gestaltet, es verrrät nichts über den Inhalt, da es einfach in Lila gehalten ist und darüber groß der Titel steht. Ich mag das Cover sehr gerne, überhaupt mag ich Cover, denen man den Inhalt nicht ansieht.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen, erzählt wird das Buch aus der allwissenden Perspektive. Es gibt sehr viele Beschreibungen und Details, oftmals war mir das schon zu viel, doch dadurch kann man sich auch alles besser vorstellen.

Nate wird gezwungen der Freakshow von Gideon Crowe beizutreten und dort wird er in einen Glaskasten gesperrt. Er bildet sich aber ein, Frieda zu sehen, ein Mädchen, das er sehr gerne hat.

Zuerst, welche Mutter gibt ihren Sohn einfach so an einen Fremden? Nates Mutter hat ihn sozusagen an Crowe verkauft, da dieser sich nicht gut benommen hat. Man merkt sofort, dass Nate nicht ganz normal ist, da er sich immer wieder im Spiegel betrachtet, dennoch habe ich nicht wirklich herausgefunden, was denn nun so besonders an ihm ist.

Die Freaks sind wirklich einzigartig, es gibt Feuerspuker, kleine Menschen und Akrobaten, manche haben wirklich magische Fähigkeiten, andere nicht, aber ich fand die Mischung wirklich gelungen. Fast das gesamte Buch spielt sich in dem Glaskasten, das ihr zu Hause ist, ab und ich muss sagen, dass es sehr schnell langweilig wurde. Nate hat sich nicht mit seinen Mitmenschen beschäftigt, er hat lieber aus dem Fenster gestarrt und nichts gegessen. Das Buch wurde eintönig, es ist nichts passiert, die Situation hat sich nicht verändert. Einzig die Rückblenden waren etwas interessant, da man hier auch Frieda und die anderen Freunde von Nate trifft. Was es mit Frieda auf sich hat, kann man sich als Leser recht schnell denken, dadurch viel auch hier die Spannung weg und ich hatte wenig Motivation zum weiterlesen.

Auch das Ende war nicht neu, es war irgendwie einfach aus. Was es allerdings mit Crowe auf sich hat und wie Esra in die ganze Sache passt, hat sich mir nicht erschlossen. Insgesamt war mir das Buch zu langatmig und hatte zu wenig Spannung. Etwas ABwechslung hätte sicher nicht geschadet.

Fazit:

Leider konnte mich dieser Roman nicht überzeugen, ich hoffe, dass mir das andere Buch der Autorin mehr gefallen wird. Ich vergebe 2 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 25.06.2018

Etwas zu viel des Guten

After Work
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Stell dir vor, du triffst einen Mann in einer Bar.
Und er ist heiß und sexy und interessant.
Stell dir vor, du erzählst ihm alles von dir.
Und du ...

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Inhalt:

Stell dir vor, du triffst einen Mann in einer Bar.
Und er ist heiß und sexy und interessant.
Stell dir vor, du erzählst ihm alles von dir.
Und du küsst ihn.

Dann stell dir vor, du kommst am nächsten Morgen ins Büro.
Und er ist dein neuer Chef.
Quelle: luebbe.de

Meinung:

"Naja, ich bin eben ein Mädchen, das alles im Griff hat", sagte Lexia Vikander und bemühte sich, so deutlich wie möglich zu sprechen, ohne zu lallen.

Das Cover wäre an sich ganz schön, wäre es nicht so unfassbar unpassend. Lexia wird in dem Buch immer wieder als mollig beschrieben, sogar als dick, da erschließt sich mir nicht, warum sie ein dünnes Model, das nicht mollig ist, aufs Cover packen. Eigentlich sehr schade, da eine mollige Frau einmal aus der Menge herausgestochen hätte.

Der Schreibstil der Autorin ist gut, für mich allerdings nur lesbar, wenn ich nicht länger am Stück lese. Ein paar Kapitel gehen, doch dann wird es für mich immer anstrengender, diesen eigenen Schreibstil zu lesen, und ich kann nicht einmal genau benennen, woran es liegt. Das Buch wird aus der allwissenden Erzählperspektive geschrieben und die Kapitel sind abwechselnd aus Adams und Lexias Sicht geschrieben.

Zu Beginn lernen wir Lexia und Adam kennen, die sich zufällig in einer Bar treffen. Lexia schüttet ihm sein Herz aus und ist geschockt, als sie am nächsten Morgen feststellen muss, dass er ihr neuer Chef ist.

Puh, also ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich hatte einige Probleme mit dem Buch und hätte ich es nicht in einer Leserunde gelesen, hätte ich es abgebrochen. Der Einstieg war eigentlich ganz vielversprechend, Lexia ist dicker und hatte es darum nicht immer leicht, sie arbeitet in einer, von Männern dominierten, Branche und muss sich immer wieder beweisen. Hinzu kommt, dass sie gerade betrunken ist und Adam, einen Mann den sie gerade erst getroffen hat, ihr Leid beichtet. Dieser Einstieg war eigentlich ganz witzig, darum habe ich mir vom Rest des Buches auch solchen Witz erwartet, doch dieser blieb meistens aus, was es zu einer eher trockenen Lektüre machte.

Der Inhalt ist schnell zusammen gefasst, Lexia will sich beweisen und zieht einen großen Auftrag an Land. Natürlich machen es ihr ihre männlichen Kollegen nicht leicht und hinzu kommt noch, dass ihr Adam nicht aus dem Kopf geht. Während es Buches hat sie sehr mit Selbstzweifel zu kämpfen, bis am Ende alles gut wird. Das wars, mehr passiert nicht wirklich. Es gab keine erwähnenswerten Dramen oder sonstigen Zwischenfälle.

Was mich nun an dem Buch gestört hat, waren einige Dinge. Zuerst einmal war mir das Tempo zu langsam. Es ist schon ein ziemlicher Schinken und man hätte gut 200 Seiten weglassen können, denn es wird oft nur geredet oder nachgedacht. Diese Szenen tragen nicht wirklich zur Story bei und haben mich eher gelangweilt.

Womit ich gleich beim nächsten Punkt bin, der einerseits positiv, andererseits negativ ist. Die Autorin schreibt sehr viel über Gleichberechtigung, über Feminismus und den Einfluss, denn Werbung auf uns hat. Ich fand es toll, dass so viele Dinge angesprochen wurden, wie dass Dicke nicht in die Gesellschaft aufgenommen werden und es immer noch Branchen gibt, die eindeutig von Männern regiert werden. Auch spricht die Autorin an, dass Frauchen sich oft eingeschüchtert fühlen und glauben, nicht qualifiziert für einen Job zu sein, obwohl sie es sind. Darum würden sie sich auch unter ihrem Wert verkaufen oder sich gar nicht erst bewerben. Viele dieser Probleme kann man auf die Realität umlegen, man sieht, dass es wirklich so ist und es ist super, dass auch in einem Buch jemand darüber schreibt. Aber hier wurde es fast schon übertrieben. Lexia denkt ununterbrochen an diese Probleme und was die Menschen ändern könnten, dabei werden so viele Dinge angesprochen, aber immer nur kurz und es wird auf nichts näher eingegangen. Dadurch haben wir in dem Buch rund 10 Themen auf die nicht eingegangen wird. Hätte man sich hier für zwei oder drei entschieden und diese mehr behandelt, wäre es meiner Ansicht nach besser gewesen, als immer neue Aspekte anzusprechen und diese dann in der Luft hängen zu lassen. Für mich war hier zu wenig Input.

Positiv hingegen war wieder, dass viele Szenen wie aus dem echten Leben sind. Unerwartete Todesfälle, Krankheiten, ein blöder Chef und gemeine Kollegen. Es gibt so viel in dem Buch, was mich an das echte Leben erinnert hat und nicht an den Haaren herbei gezogen wirkte. Endlich ein Buch, das sich am wahren Alltag orientiert. Vielleicht war es aber auch genau darum oft zäh, da wirklich viele alltägliche Kleinigkeiten beschrieben wurden.

Natürlich gibt es hier auch eine Liebesgeschichte, die mich meist nur genervt hatte. Keiner der beiden wollte sich seine Gefühle eingestehen und es gab ein ewiges hin und her. Sie gingen mir schon wirklich auf den Geist. Dann meinten beide, dass es nur eine Sache für eine Nacht werden kann, da er ja ihr Chef ist. Verständlich, dass sie ihre Karriere nicht riskieren wollen, aber beide hatten bereits dort Gefühle und es war klar, dass es nicht gut gehen kann. Leider konnte ich mit dieser Liebesbeziehung nicht anfangen. Was aber gut geschrieben war, waren die Sexszenen. Wirklich gefühlvoll und schön, anders als in vielen anderen Büchern.

Das Ende war dann nochmal gut, es hat mir wirklich gefallen. Lexia steht endlich für sich und ihre Ideale ein und sagt offen ihre Meinung. Diese Stelle war mir die liebste in dem Buch. Es wird zwar nie gesagt, wie dick Lexia eigentlich ist, welche Kleidergröße sie hat, aber man merkte schon, dass ihr ihr Gewicht sehr zu schaffen macht. Auch hat unser "Bösewicht" noch eine Abreibung bekommen, zwar handelt es sich hier um eine fiese Schulkollegin von Lexia, aber trotzdem ist sie die Böse.

Fazit:

Ich war froh, als ich fertig war. Es wird für mich zu viel angesprochen und zu wenig behandelt, mit den Charakteren konnte ich mich nicht anfreunden, da sie sehr distanziert wirkten und es kamen keine Gefühle bei mir an. Durch viele langatmige Szenen wurde es manchmal schon anstrengend zu lesen, daher kann ich leider nur 2 von 5 Sterne vergeben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Figuren
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Gefühl
Veröffentlicht am 28.05.2018

sehr viel schlechter als Band eins

Weil ich Will liebe
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Inhalt:

Es ist jetzt über ein Jahr her, dass Will Layken zum ersten Mal begegnet ist. Und ihre Liebe scheint täglich stärker zu werden. Doch als Will im ...

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Inhalt:

Es ist jetzt über ein Jahr her, dass Will Layken zum ersten Mal begegnet ist. Und ihre Liebe scheint täglich stärker zu werden. Doch als Will im neuen Studienjahr auf seine Ex-Freundin Vaughn trifft, beschließt er, Layken nichts davon zu erzählen. Ein fataler Fehler, denn als Layken die beiden zufällig sieht, missversteht sie die Situation.
Quelle: dtv.de

Meinung:

Ich habe das Gefühl, dass das jetzt endlich unser Jahr wird – Lakes und meins. Verdient hätten wir es jedenfalls.

Das Cover ist passend zum ersten Teil gestaltet und ich finde es immer noch nicht schön. Man hätte für die Reihe so tolle abstrakte Cover machen können und raus gekommen ist dabei nur ein Farbkleks. Der Titel ist meiner Meinung nach wieder unlogisch, denn dieser Band ist auch Sicht von Will geschrieben.

Der Schreibstil der Autorin war wieder sehr gut zu lesen, er wa flüssig und auch der Satzbau, sowie die Wörter waren einfach gewählt. Dieses Mal lesen wir aus Sicht von Will und bekommen dadurch einen besseren Einblick in seine Gefühle und in sein Denken, was etwas Abwechslung rein bringt. Wie auch schon der erste Teil ist er aus der Ich-Perspektive geschrieben.

Die Geschichte spielt ein paar Monate nach dem Ende von Band eins, das Leben von Will und Lake hat sich eingependelt und die beiden sind glücklich, bis die Ex von Will, Vaughn auftaucht. Durch sie entstehen ganz neue Probleme.

Dieses Buch habe ich wieder mit Kristin zusammen gelesen, da wir die komplette Trilogie zusammen lesen möchten. Wir waren beide mit dem Ende von Band eins zufrieden, das hätte man so lassen können, trotzdem waren wir gespannt, was nun im zweiten Teil noch passiert. Der Einstieg fiel mir sehr leicht, wir haben direkt mit diesem Buch begonnen, dadurch hatte ich die Geschichte noch sehr gut im Kopf und musste nicht erst wieder mit den Charakteren warm werden. Durch den flotten Einstieg ging alles schnell weiter und die Leseabschnitte hatte ich alle schnell durch.

Es gibt Drama, unendlich viel Drama, für mich zu viel Drama. Das Buch besteht aus einer Aneinanderreihung von Ereignissen, die dazu beitragen, dass Lake und Will es schwer haben in ihrer Beziehung. Hätte man sich ein Ereignis ausgesucht, hätte ich es verstanden, aber das Buch besteht aus nichts anderem und wurde mir daher auch schnell zu viel. Dies beginnt bereits am Anfang, Will hat zusammen mit seiner Ex einen Kurs auf der Uni und beschließt, es Layken nicht zu sagen, damit sie sich nicht aufregen muss. Es kommt wie es kommen muss und Layken erwischt die beiden zusammen. Hier handelt es sich aber um eine normale Situation einer gestörten Ex. Vaughn kreuzt einfach so bei Will zu Hause auf und will mit ihm reden, da er dies nicht möchte fängt sie an zu weinen und er bekommt ein schlechtes Gewissen und will sie trösten. Natürlich erscheint Lake in genau diesem Moment und rennt dann heulend weg. Diese Situation würde für mich zu übertrieben dargestellt, es ist verständlich, dass sie zuerst schockiert ist, aber dann lässt sie auch nicht mit sich reden und drängt Will aus ihrem Leben.

Und was ist überhaupt mit Vaughn los? Zuerst weint sie bei Will zu Hause und dann sagt sie, dass sie das so nicht wollte und geht einfach. Dies ist übrigens der letzte Auftritt von ihr, man hört bzw. liest dann nur noch ihren Namen, sie selbst taucht nur noch einmal kurz auf und das wars.

Zurück zu Layken. Ich mochte sie in diesem Buch gar nicht, sie wirkte komplett verändert und lässt Will gar nichts erklären. Das geht bis zum Ende so weiter, bis er sich eine übertrieben romantische Geste einfallen lässt, die ihr beweist, dass er sie wirklich liebt und plötzlich ist alles wieder gut, ohne reden. Ich konnte die Handlungen von Layken leider gar nicht nachvollziehen, sie kam mir wie ein kleines, stures Kind vor, dessen eigene Meinung richtig ist und alle anderen erzählen nur Quatsch.

Als wäre das nicht schon genug Drama für ein Buch, taucht auch noch ein alter Freund von Will auf und zieht bei ihm ein. Dieser hat natürlich auch noch ein Geheimnis, ebenso wie Gavin und Eddie. Und vergessen wir nicht das große Drama am Ende vom Buch, bei dem fast jemand gestorben wäre. Ich hoffe ich habe nun kein Drama vergessen. Es nervte mich ab der Hälfte nur noch, weil alles zu überspitzt und unrealistisch dargestellt wurde, die Charaktere haben sich zurück entwickelt und sich nicht richtig mit den Problemen befasst.

Es gibt aber auch ein paar kleine, positive Punkte. Einmal hätten wir hier, dass Lake und Will immer noch nicht miteinander geschlafen haben, sie zeigen, dass wahre Liebe warten kann und man nichts überstürzten sollte, wenn man sich nicht sicher ist. Diese Botschaft fand ich wirklich toll. Caulder und Kel, sowie die neue Nachbarin von ihnen, konnten mir auch hin und wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern, die beiden sind einfach total niedlich und mit der neuen Nachbarin kommt auch frischer Wind dazu.

Das Ende war dann für meinen Geschmack zu viel des guten. Ja, es war schön und romantisch, aber für mich einfach nur übertrieben. Neunzig Prozent des Buches wird gestritten und nicht miteinander gesprochen und dann ist alles Friede, Freude, Eierkuchen. Das ging mir zu schnell und für mich passte es einfach nicht zusammen. Hätte die Autorin nach dem ersten Band aufgehört, wäre es super gewesen, aber so wurde der ganze Zauber von Will und Layken zerstört, was ich schade finde, da der erste Band eigentlich ziemlich gut war.

Fazit:

Für mich war dieses Buch nur Drama und das nicht einmal gut. Wenn eine Krise überwunden war, folgte die nächste, es war einfach zu viel des Guten. Die Sicht von Will hat mir gefallen und es wirkte auch, als wär er der einzig normale Mensch in dem Buch. Layken war total verändert und hat ganz komisch auf gewisse Situationen reagiert, was die Stimmung aus dem ersten Band zerstört hat. Ich konnte diesem Buch recht wenig abgewinnen und vergebe daher nur 2 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 03.04.2018

Naja

Schattentraum: Hinter der Finsternis
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Inhalt:

„Als ich zum ersten Mal in deine Augen sah, wusste ich es“, murmelte er und zog mich dichter an sich heran, sodass sein Mund oberhalb meines Ohrs ...

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Inhalt:

„Als ich zum ersten Mal in deine Augen sah, wusste ich es“, murmelte er und zog mich dichter an sich heran, sodass sein Mund oberhalb meines Ohrs verharrte. „Du warst meine Hoffnung.“
Nach dem Tod ihrer Mutter wünscht sich Emma nichts sehnlicher, als der Finsternis zu entfliehen, die sie seitdem heimsucht. Womit sie dabei nicht rechnet, ist Gabriel, der plötzlich in ihr Leben tritt. Mit seinem arroganten Charme nimmt er ihre Gedanken völlig für sich ein. Doch die Dunkelheit lässt Emma nicht los. Alpträume, in denen ihr Schattenwesen erscheinen, machen ihr das Leben schwer. Und auch Gabriel ist nicht der, der er vorgibt zu sein – jede seiner Berührungen könnte sie in den Abgrund ziehen. Bald weiß Emma nicht mehr: Was ist Traum und was Wirklichkeit?
Quelle: amazon.de

Meinung:

Mathe war nicht mein Fach.

Das Cover von dem Buch ist wirklich ein Traum, also ich habe es schon so oft gesehen und mir gefällt es immer wieder. Die Lichteffekte und das Mädchen passen für mich einfach gut zusammen, auch die Farben gefallen mir sehr gut. Ich schätze, dass die Frau Emma darstellen soll, obwohl ich sie mir immer jünger vorgestellt habe.

Der Schreibstil der Autorin ist ganz passabel. Man merkt hier richtig, dass es ihr erstes Werk ist, denn es sind einige Rechtschreib- und Logikfehler in dem Buch, welche man einfach nicht überlesen kann. Außerdem sind viele Gespräche sehr unrealistisch geschrieben, so redet im echten Leben niemand. Ansonsten war es allgemein sehr geschwollen geschrieben, es ist einfach ein Erstlingswerk.

Zu Beginn lernen wir Emma kennen, ihre Mutter ist erst gestorben und sie zieht, zusammen mit ihrem Vater, zu ihrer Großmutter. Dort geht sie dann auf eine neue Schule und lernt neue Leute kennen, darunter auch den mysteriöse Gabriel.

Ich habe das Buch zusammen mit Marlen gelesen und es hat richtig Spaß gemacht. Nicht weil das Buch so toll war, aber weil wir zusammen richtig gut lästern konnten. Ich entschuldige mich bereits jetzt, falls ich die Rezension nicht sehr positiv ausfällt, aber das Buch war ein großer Haufen Klischees, vereint mit einer Prise (also einer wirklich kleinen Prise) Fantasy und einer nicht wirklich tollen Liebesgeschichte.

Der Einstieg war einfach, da der Schreibstil noch recht unausgereift ist und man dadurch nicht viele Gehirnzellen braucht, geht es schnell voran. Emma ist in der Schule und dann kommt ein Anruf, die Rektorin redet mit ihre, ihre Mutter ist gestorben. Kein sehr einfallsreicher Einstieg, da es einen solchen bereits 1000 Mal gibt und Emma bereits weint, bevor die Rektorin überhaupt ein Wort zu ihr sagt. Als Leser weiß man bereits vom ersten Satz weg, was passiert ist. Wir dachten uns noch nichts dabei, wir hatten die Hoffnung, dass die Klischees nachlassen würden und das Buch noch gut wird.

Emma zieht also mit ihrem Vater in eine kleine Stadt, dort geht sie auf eine neue Schule und die Klischees gehen weiter. Sie findet zwei Freunde, Skander und Meggie und hat auch sofort die Oberzicke als Feindin. Hallo Klischees. Und es hörte auch nicht auf, sie blieb das Mauerblümchen, wollte nicht zu sehr auffallen und dann läuft sie in einen älteren Jungen, Gabriel, der sie ignoriert und kein Wort mit ihr redet. Doch mit der Zeit taucht er immer wieder auf, aber genau in den Momenten in denen sie in Gefahr ist oder Hilfe braucht. Fast nicht komisch, ein kleiner Stalker ist das. Als Leser konnten wir da nur noch den Kopf schütteln.

Dann gab es noch so viele andere unlogische Dinge, die ich aber gar nicht alle aufzählen kann bzw. will, denn dann würde ich gar nicht fertig werden. Die Story selbst bliebt mir gar nicht so sehr in Erinnerung, da jedes x-beliebe Buch genauso abläuft. Auf jeden Fall verliebt sich Emma auf den ersten Blick in Gabriel, der sie nicht beachtet und wenn er mit ihr redet nur wie Dreck behandelt. Doch dies ist nicht der Hauptteil der Story, es gibt noch einen Bösewicht, Belial. Wenn man zu Beginn etwas aufpasst ist es so eindeutig, wer er ist, dass es fast schon blöd ist. Also wirklich blöd. Als es dann rauskam habe ich Marlen einmal eine lange Sprachnachricht gemacht und mich da drüber aufgeregt. Unser Belial hat übrigens sehr tolle Kräfte, er kann Menschen in Träumen besuchen und sie in sein Arbeitszimmer bringen. Ja, das hört sich lächerlich an und genauso haben wir es beim Lesen empfunden.

Bevor ich näher auf Belial eingehe kurz zur Fantasy in dem Buch. Hier sind Fae unsere magischen Wesen, diese sind wie bei der Plötzlich-Fee-Reihe, es gibt Dunkelfae und die Lichtfae, Belial ist der Herrscher über die Dunkelfae. Man nimmt dadurch automatisch an, dass er sehr stark ist und wirklich tolle Dinge kann, aber er macht im gesamten Buch nichts anderes als Emma in ihren Träumen zu besuchen, Schatten herumschwirren zu lassen und sie in sein Arbeitszimmer zu bringen. Es gibt am Ende auch noch einen Höhepunkt gegen ihn, dabei macht er auch nichts anderes. Kann er nichts? ist er überhaupt ein richtiger Bösewicht? Er ist einfach so unbeeindruckend.

Ab hier könnten nun Spoiler enthalten sein.

Weiter zu Emma und Gabriel. Selten habe ich so blöde Protaginsten in einem Buch gehabt. Emma weiß, dass die Schatten böse sind, trotzdem lässt sie zu, dass sie ihr nahe kommen, aus dem Grund, dass sie Gabriel eins auswischen will. Ja genau, er hat sie ignoriert und nun geht sie zur dunklen Seite, denkt sich dabei aber, dass sie das gar nicht will und es ihr weh tut. Logisch, nicht? Ich mach auch immer Dinge, die ich nicht will. Und dann Gabriel. Er mag Emma und doch versucht er sich immer wieder von ihr fern zu halten und will sie ihn vergessen lassen, dass es ihn gibt (er hat diese Fähigkeit) weil es so besser für sie ist. Allerdings kann er dies nicht wirklich gut begründen und ich verstehe bis jetzt nicht, was ihn dazu bewegt, das zu wollen.

Dann gibt es in dem Buch immer wieder gällische Ausdrücke, wobei einer davon bis hin zum Ende nie erklärt wird. somit musste Marlen es googeln. Es wird allgemein sehr wenig in dem Buch erklärt, Emma wird im Dunkeln gelassen, einzig die Bibliothekarin hilft ihr bei ihrer Recherche. Jeder Mensch mit ein paar Gehirnzellen merkt hier, dass diese nicht ganz normal sein kann, wenn sie über diese ganzen Dinge Bescheid weiß, aber Emma ist natürlich richtig schockiert, als sie merkt, dass diese auch von den Fae und dem ganzen Übernatürlichem Zeug weiß.

Das Ende konnte aber nochmal alles toppen. Es geht auf den Frühjahrsball, aber erst nachdem Emma ewig lange herumjammert, dass sie nicht gehen will, es ihr keinen Spaß macht und keine Ahnung was noch. Doch dann findet sie ein Kleid und das ändert natürlich ihre Meinung, sie muss dann auf den Ball gehen, wegen dem Ball. Wie immer so logisch. Dort passiert dann noch so einiges und all diese Dinge sind zum Haare raufen! Zuerst geht sie mit Skander tanzen, dann kommt der eifersüchtige Gabriel, tanzt mit ihr und plötzlich ist Skander weg. Emmas Freundin erleidet auch noch einen Zusammenbruch, weil der Junge den sie mag sie nicht mag. Emma geht sie suchen und dann taucht wieder Belial auf, der sie in sein Arbeitszimmer entführt. Dort spielt Emma wieder die Heldin, fällt in Ohnmacht und wacht zu Hause auf. Man erfährt nie, was genau in diesem Zimmer passiert ist, das macht mich fertig. Es wird gesagt, dass Gabriel sie gerettet hat, aber wie genau dies passiert ist, wird nicht erklärt. Das letzte Kapitel war dann für mich einfach nur noch blöd. Gabriel will Emma beschützen und ich verstehe bis jetzt den Grund nicht, warum er tut, was er eben tut. Die beiden sind einfach nur doof, keiner gesteht sich seine Liebe, sie tänzeln immer nur umeinander herum, es ist schon nicht mehr lustig.

Für mich war das Buch eher ein Reinfall, die Idee selbst war so gut und hätte so viel Potential aber die selten blöden Charaktere, die vorhersehbare Story und der eher unausgereifte Schreibstil haben das Buch eher zu einem Witz gemacht.

Fazit:

Ich habe alle neuen Bücher von Mona Kasten mit Begeisterung gelesen, ich mochte ihr Again-Reihe, Save me war toll und sogar Coldworth City war gut, aber hier merkt man einfach zu sehr, dass sie einfach ein wenig experimentiert hat und nicht alles ganz durchdacht war. Ich mochte die Story, hätte man sie mehr ausgebaut, manche Sachen anders geschrieben und die Charaktere nicht so klischeehaft gemacht, wäre das Buch sicher toll, aber so werden es leider nur 2 Sterne.