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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.07.2019

Unterer Durchschnitt...

Kalte Wasser
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Lauren ist gerade Mutter von Zwillingen geworden, als der Alptraum beginnt. Eine Frau steht nachts an ihrem Krankenhausbett und schlägt ihr einen grausamen Deal vor: Eines von ihren Kindern gegen eines ...

Lauren ist gerade Mutter von Zwillingen geworden, als der Alptraum beginnt. Eine Frau steht nachts an ihrem Krankenhausbett und schlägt ihr einen grausamen Deal vor: Eines von ihren Kindern gegen eines von Laurens. Lauren kann sich retten und die Polizei rufen. Dort wird der Vorfall zuerst nicht ernst genommen. Nur die junge Polizistin Harper glaubt ihr. Als plötzlich Laurens Kinder entführt werden, ist sie überzeugt: Jemand hat es auf sie abgesehen. Wird sie langsam verrückt, oder weiß sie etwas, das sonst niemand weiß?

Das Buch ist für mich sehr schwierig zu bewerten, weil allein schon das Genre fraglich ist. Ist es ein Thriller, ein mystischer Roman oder ein Krimi? Das war mir bis zum Ende des Buches nicht ganz klar, und ich muss auch jetzt, während ich diese Rezension schreibe darüber nachdenken. Ich hätte mir vom Buch aufgrund der Beschreibung was völlig anderes erwartet, als ich bekommen habe. Die Geschichte fing für mich mit der Beschreibung der Geburt viel zu dramatisch an, hatte einen besseren Mittelteil, in dem die Autorin viele falsche Fährten legt, und ein sehr plötzliches, verwirrendes Ende, das vieles offen lässt.

Das Cover ist geheimnisvoll, passt aber nicht so richtig zur Geschichte, die abwechselnd aus Sicht von Jo Harper, der beherzten Ermittlerin und von Lauren der Mutter der Zwillinge erzählt wird. Den Charakter von Jo fand ich gut dargestellt, weil sie sich für Lauren eingesetzt und an sie geglaubt hat. Bei Lauren fand ich die Gedankengänge teilweise sehr verwirrend und konnte sie nicht ganz nachvollziehen.

Eine für mich zu mystische Geschichte, die mich nicht überzeugen konnte. Auch das zu plötzliche Ende hat mir nicht gefallen. Ich gebe eine Bewertung von 2,5 Sternen.

Veröffentlicht am 18.07.2018

Langweilig und vorhersehbar...

Das kleine französische Landhaus
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Als Emmy Jamieson im La Cour des Roses, einem wunderschönen Hotel im Val de Loire, ankommt
kann sie es kaum erwarten, dort zwei Wochen mit ihrem Freund Nathan zu entspannen. Dieser betrügt sie aber in ...

Als Emmy Jamieson im La Cour des Roses, einem wunderschönen Hotel im Val de Loire, ankommt
kann sie es kaum erwarten, dort zwei Wochen mit ihrem Freund Nathan zu entspannen. Dieser betrügt sie aber in den ersten Urlaubstagen mit Gloria, der Frau des Hotelbesitzers Rupert und brennt mit ihr durch. Die erschütterte Emmy freundet sich mit dem kränkelnden Rupert an, und unterstützt ihm mit dem Hotel. Im Dorf findet sie viele Freunde, die sie unterstützen.

Emmy genießt ihre Zeit in Frankreich und fängt an, sich zu Hause zu fühlen. Soll sie ihre Leben in England aufgeben und neu anfangen?

Der Klappentext und das Cover hat mich dazu animiert, das Buch zu lesen. Es klingt nach spritzigem Sommerroman, mit wunderbaren Landschaftsbeschreibungen und viel französischem Flair. Das schöne Cover lädt zum träumen ein..

Doch leider hat die Geschichte nicht gehalten, was sie verspricht. Es gab viele langwierige Szenen, und es gab nichts überraschendes. Alle Szenen wirkten sehr vorhersehbar und der Humor fehlte mir auch.

Auch die Charaktere haben mich nicht sonderlich beeindruckt. Habe während des Lesens keine Freundschaft mit ihnen geschlossen und keine Beziehung mit ihnen aufgebaut. Ich konnte nicht mit ihnen mitleben leben und mitfiebern.

Das Buch hat mich aber auch zum nachdenken gebracht. Die Wärme der Menschen, denen Emmy in Frankreich begegnet hat mich sehr beeindruckt. Ihre Kollegen in England waren sehr kalt und nur auf sich bedacht...

FAZIT: Leider konnte mich das Buch nicht mitreißen. Ein Sommerroman mit sehr langwierigen und vorhersehbaren Szenen. Gute Idee, aber man hätte mehr daraus machen können.

1 Stern für das Cover, einen für die Wärme der Franzosen und ein halber für die Idee.

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  • Handlung
  • Atmosphäre
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 08.05.2018

Leider nicht so fesselnd...

Sommernachtstod
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"Ein meisterhafter Kriminalroman [...]. Man kann ihn nicht weglegen, die Handlung ist beeindruckend, die Auflösung vollkommen überraschend."

Dieser Satz und das Cover hat mich dazu animiert, diesen Krimi ...

"Ein meisterhafter Kriminalroman [...]. Man kann ihn nicht weglegen, die Handlung ist beeindruckend, die Auflösung vollkommen überraschend."

Dieser Satz und das Cover hat mich dazu animiert, diesen Krimi aus Schweden zu lesen. Freute mich auf Spannung pur. Leider wurde ich enttäuscht.

Erzählt wird die Geschichte von der Therapeutin Vera Lindh, deren Bruder Billy mit dem Alter von fünf Jahren auf bisher ungeklärte Weise verschwunden ist. Auf einmal taucht bei ihrer Therapiesitzung ein neuer Patient auf. Isak, der die alarmierende Geschichte eines kleinen Jungen erzählt, der vor Jahren verschwand. Was ist damals wirklich geschehen? Und wie vertrauenswürdig ist Isak?

Also so wirklich gefesselt hat mich dieser Kriminalroman nicht. Die erwartete Spannung kam erst im letzten Drittel des Buches auf. Die Handlung plätscherte nur so dahin. Abwechselnd wurde vom Jahr 1983 von den Ermittlungsarbeiten und von Vera in der Gegenwart berichtet. Aufhören zu lesen konnte man aber trotzdem nicht, weil man unbedingt wissen wollte, wie das Buch endet. Und es hat sich gelohnt. Absolut überraschend für mich!

FAZIT: Schwacher Kriminalroman mit starkem Ende. Kann man Lesen, muss man aber nicht!

3 Sterne! Einen für das Cover und zwei für das gute Ende!

Veröffentlicht am 25.03.2018

Zu seichte Lektüre für mich...

Bernsteinzauber und Liebesglück
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Das Cover von "Bernsteinzauber und Liebesglück" ist sehr schlicht. Man sieht eine weiße Bank, im Hintergrund einen Leuchtturm und auf der Bank liegt das Bernsteinherz, das Herzstück der Geschichte.

Man ...

Das Cover von "Bernsteinzauber und Liebesglück" ist sehr schlicht. Man sieht eine weiße Bank, im Hintergrund einen Leuchtturm und auf der Bank liegt das Bernsteinherz, das Herzstück der Geschichte.

Man schreibt die 50ger Jahre. Drei Freundinnen, Susanne, Margarethe und Christine treffen sich jedes Jahr an der Nordsee und machen dort Urlaub. Eines Tages findet eine der Freundinnen am Strand einen Bernstein und die drei beschließen einen Pakt. Sie gehen zu einem Juwelier und lassen sich daraus drei Herzen machen. Und diese Herzen sollen die großen Lieben der drei bekommen.

Viele Jahre später. Das Schicksal nimmt seinen Lauf. Hannah, die Enkelin von Christine macht sich auf Rügen auf die Suche nach der großen Liebe ihrer Großmutter. Und findet selber den Mann ihres Lebens. Das ist erste Geschichte, genannt "Ein Sommer auf Rügen".

Die zweite Geschichte "Liebe zart wie Porzellan" führt Celina, die das Bernsteinherz von falschen Mann zurückholen möchte, nach Meissen.

Geschichte Nummer drei "Prickelnde Küsse am Nordseestrand" handelt von Emily die es nach St. Peter-Ording zieht um die große Liebe ihrer Haushälterin Margarethe zu finden.

Das Buch war angenehm zu lesen und hat einen flüssigen Schreibstil. Mit den Charakteren konnte ich mich leider nicht anfreunden. Sie waren mir alle zu oberflächlich und hatten keine Ecken und Kanten.

Die erste Geschichte habe ich noch mit Vergnügen gelesen, die zweite ähnelte der ersten sehr und war gleich aufgebaut. So machte mir das Lesen keinen Spaß mehr. Normalerweise liebe ich Bücher die im Norden Deutschlands spielen und die Inhaltsangabe klang sehr interessant. Die Idee des Buches war sehr auch gut, aber ist sehr ausbaufähig. Die Spannung und der Überraschungsmoment fehlte einfach. Man wartete vergeblich darauf.

Ich gebe 2,5 Sterne für eine zu seichte, vorhersehbare Lektüre.

Veröffentlicht am 20.05.2025

Wichtiges Thema zu wenig ausgeschöpft!

Dein Heimweg
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Der Klappentext von "Dein Heimweg" von Hannah Essing hat im Newsletter von Netgalley sehr interessant geklungen und so entschied ich mich es anzufragen. Zumal mich der Titel an das Buch von Sebastian Fitzek ...

Der Klappentext von "Dein Heimweg" von Hannah Essing hat im Newsletter von Netgalley sehr interessant geklungen und so entschied ich mich es anzufragen. Zumal mich der Titel an das Buch von Sebastian Fitzek erinnert.

Worum geht es? Emmy, unsere Hauptprotagonistin hat seit kurzem einen neuen Job begonnen. Nämlich bei einem Start-Up Unternehmen das eine App entwickelt hat, die Frauen den Heimweg erleichtern soll. Kurz danach findet sie eine Leiche. Das Opfer ist eine Arbeitskollegin und es gibt bereits ein zweites. Wer hat die Frauen ermordet und was sind die Hintergründe?

Emmy ist ein Charakter mit vielen Geheimnissen. Nach und nach erfahren wir Teile davon. Die Kapitel beginnen abwechselnd mit "Damals" und "Heute" und zwischen jedem Kapitel findet man kurze Social Media Kommentare wie Frauen ihren Heimweg empfinden.

Langsam wird aufgerollt was geschah, als Emmy den Job begonnen hat und wie es ihr heute geht. Sie beginnt nachzuforschen und ist bald selber nicht mehr sicher. Wem kann sie trauen und wem nicht?

Meiner Meinung nach hätte man sowohl mit den Charakteren als auch mit der Geschichte mehr machen können. Das Potenzial wurde nicht ganz ausgeschöpft. Hätte gerne mehr über Emmy erfahren und auch den Grund diverser Handlungsweisen und den Beziehungen zu gewissen Menschen in ihrem Umfeld. Auf mich wirkte die Geschichte eher nichtssagend und die Charaktere farblos beschrieben. Die durchgehende Spannung blieb auf der Strecke.

Ein Pluspunkt ist allerdings dass ich nicht auf dem Schirm hatte wer der eigentliche Mörder war. Das Motiv wiederum war mir nicht so klar...

FAZIT: Wichtiges Thema zu wenig ausgeschöpft! 2 Sterne von mir!

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