Spannend bis zum Schluss, dabei gewöhnungsbedürftig
MädchenjägerLondon, an sich schon ein spannendes und dankbares Pflaster für Thriller: hier verschwinden 38 Frauen, ohne die kleinste Spur zu hinterlassen - das ist selbst für eine mehrfache Millionen-Stadt nicht wenig ...
London, an sich schon ein spannendes und dankbares Pflaster für Thriller: hier verschwinden 38 Frauen, ohne die kleinste Spur zu hinterlassen - das ist selbst für eine mehrfache Millionen-Stadt nicht wenig und damit umso erstaunlicher. Detective Mark Heckenburg, genannt Heck, ist der Einzige, der hier einen Zusammenhang sieht - bis er Unterstützung durch Lauren, eine verzweifelte Angehörige eines potentiellen Opfers, erhält.
Ein wirklich vielversprechendes und nicht alltägliches Thema, spannend bis hin zur Brutalität: für Leser, die sowas lieben, also durchaus empfehlenswert. Ich selbst bevorzuge das Subtile, Hintergründige - ja, auch bei Thrillern und bin daher eher nicht auf meine Kosten gekommen, obwohl - oder gerade weil - die Fälle überaus anschaulich geschildert werden.
Kein typischer englischer Thriller, dazu ist er aus meiner Sicht zu gradlinig. Aber was mir wirklich zu schaffen machte, war die aus meiner Sicht umständliche und schwerfällige Sprache, die nichts von literarischer Größe hatte. So etwas nimmt leider auch packendsten Buch viel von seinem Charme und dem kriminellen Geist!