Gut aber nicht umwerfend
Hades' Hangmen - RiderHades Hangmen - Rider ist der dritte Band aus dieser Reihe und beschäftigt sich mit der Geschichte von Rider und Harmony. Eine Rezension zu diesem Buch zu verfassen ist aus diversen Gründen nicht wirklich ...
Hades Hangmen - Rider ist der dritte Band aus dieser Reihe und beschäftigt sich mit der Geschichte von Rider und Harmony. Eine Rezension zu diesem Buch zu verfassen ist aus diversen Gründen nicht wirklich einfach. Da es sich um einen fortführenden Teil handelt ist es schwierig darüber zu berichten ohne zu Spoilern außerdem behandelt diese Geschichte wieder Themen und schildert Szenen die wirklich nicht einfach zu lesen waren. Rider ist nach seinem Verrat an den Hangmen wieder zurück zu seiner Gemeinde um seine Rolle als Prophet Cain zu übernehmen. Jedoch erlebt er nicht die Erfüllung durch diese Rolle wie er gedacht hatte. Er ist mit vielem nicht einverstanden und sogar schockiert über Praktiken seiner Gemeinde, die er bisher immer wieder als Lüge abgestempelt hatte. Nun herauszufinden dass das alles wahr ist lässt ihn an seinem Glauben zweifeln. Diesen Zwiespalt nutzt sein Zwillingsbruder und „stößt“ ihn vom „Thron“ und lässt Cain/Rider einsperren um seinen Platz einzunehmen. Nun sitzt Rider gebrochen und geschlagen in einer Zelle und hat keinerlei Hoffnung mehr herauszukommen und die schrecklichen Taten in der Gemeinde zu unterbinden. Bis Harmony in die Zelle neben an gesperrt wird. Harmony ist eine weitere Verfluchte und soll den Propheten heiraten. Rider und sie Freunden sich an und geben sich gegenseitig Kraft. Harmony war mir von Anfang an sympathisch vor allem als herauskam wer sie nun wirklich ist und wie ihre Rolle aussieht. Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Bei Rider sieht es aber ganz anders aus. Aufgrund all der Ereignisse aus den Vorgeschichten mochte ich ihn einfach nicht, auch sein Sinneswandel hat nichts daran geändert. Für mich ist es einfach unverständlich wie man so verbohrt in seinem Glauben sein kann und derartige Taten im Namen seiner Religion durchführen kann. Am Schreibstil der Autorin hatte ich nichts auszusetzen muss jedoch sagen dass die Geschichte erst ab 50% für mich interessant wurde. Davor ging es nahezu nur um das Gefühlsleben der Protagonisten und wie sie mit sich und allem hadern. Erst als die Hintergründe der Sekte aufgedeckt wurden und die Hangmen ins Spiel kamen fing das Buch an Spaß zu machen. Die Geschichte nimmt wie gesagt erst ab der Hälfte fahrt auf und bekommt interessante Wendungen. Im Grunde waren alle auftauchenden Probleme nachvollziehbar und auch die Lösungen angebracht. Natürlich gab es auch wieder einen Teaser für die nächste Geschichte auf die ich mich sehr freue. Für die Geschichte von Rider und Harmony gab es 3 Sterne von mir. Nicht umwerfend aber eine solide Geschichte.