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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.03.2019

Ein schöner Abschluss

Always and forever, Lara Jean
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Die ersten beide Teile habe ich geliebt und auch der dritte Teil konnte mein Herz erobern. Ich liebe Lara Jeans und Peters Geschichte einfach.
Der dritte Teil ist der reifste Teil der Reihe. Nicht nur, ...

Die ersten beide Teile habe ich geliebt und auch der dritte Teil konnte mein Herz erobern. Ich liebe Lara Jeans und Peters Geschichte einfach.
Der dritte Teil ist der reifste Teil der Reihe. Nicht nur, weil Lara Jean vor großen Entscheidungen steht, sondern auch, weil sie erwachsen geworden ist. Aus dem unsicheren Mädchen, das sich vor allen versteckt hat und Angst vor dem Autofahren hatte, ist eine selbstständige junge Frau geworden. Die Entwicklung, die Lara Jean innerhalb der Reihe durchläuft ist stark und sie wird selbstbewusst. Während sie in P.S. I still love you noch mit Unsicherheiten und Eifersucht zu kämpfen hat, ist davon in Always and Forever, Lara Jean nichts mehr zu spüren. Sie vertraut Peter und er ihr. Damit präsentieren sie eine gesunde Beziehung, die man bewundert. Diese Entwicklung bedeutet jedoch nicht, dass die alte Lara Jean verloren geht. Sie liebt es immer noch zu backen, zu basteln und hängt an ihrer Familie. Wie es so schön heißt, hat sie sich nicht verändert, sondern ist einfach nur erwachsen geworden.
Die weiteren Charaktere präsentieren ähnliche Entwicklungen. Peter ist immer noch der beliebte Schüler, aber auch ein sehr guter Freund und hängt an Lara Jean. Er zeigt viel Reife in seiner Denkweise über die Beziehung. Selbst die quirlige Kitty wirkt auf einmal erwachsen.
Somit werden die Charaktere lebensecht beschrieben und man verliebt sich im dritten Teil noch mehr in sie. Sie wirken echt und ihre Entwicklungen lassen sie stärker werden.
Die Handlung präsentiert keine große Spannung, aber das stört nicht. Man kann das Buch trotzdem nicht aus der Hand legen, weil man in Lara Jeans Welt so verloren geht. In Always and Forever, Lara Jean geht es vor allem um die College-Entscheidung. Wird sie an ihrem Traumcollege angenommen oder nicht? Ist sie bereits dafür weit wegzuziehen oder nicht? Das sind alles Fragen mit denen sich jeder, der selbst vor der Uni-Entscheidung steht, beschäftigt und ich konnte ihre Sorgen sehr gut nachvollziehen. Mich hat das Buch an meine eigene Zeit nach dem Abitur zurückversetzt, in der ich nicht wusste, wie ich mich entscheiden soll. Genauso wie Lara Jean war ich eine Zeit lang sogar selbst davon überzeugt gewesen, nach ein oder zwei Semester die Uni zu wechseln, um wieder in der Nähe meiner Heimatstadt leben zu können. Am Ende kam alles anders und auch auf Lara Jean warten Überraschungen, die zeigen, dass sich am Ende alles fügt.
Die Hochzeit von ihrem Vater bringt frischen Wind in die Geschichte und ich finde die Vorbereitungen sehr gut geschildert. Genauso wie die Ängste, die Margot präsentiert, denn sie machen die Geschichte realistisch. Auch in Always and Forever, Lara Jean wird eine lebhafte Familiendynamik präsentiert und das Thema Familie spielt eine genauso wichtige Rolle wie in den ersten beiden Teilen.
Die Beziehung von Peter und Lara Jean ist gefestigt, was ich sehr schön finde. Jedoch müssen sie auch in diesem Teil kleine Hürden überwinden, weil das Schuljahr zu Ende geht und beide aufs College gehen werden. Die Probleme werden nahbar beschrieben und wirken nicht überdramatisiert auf mich.
Neben den tollen Charakteren und den guten Themen punktet die Geschichte aber vor allem auch durch Jenny Hans tollen Schreibstil und die vielen lustigen Momente. Genauso wie To all the boys I've loved before und P.S. I still love you konnte mich auch der dritte Teil oft zum schmunzeln bringen und hat mein Herz erwärmt.
Das Ende finde ich somit sehr gut gelungen und liefert einen runden Abschluss der Reihe.

Fazit: Ein würdiger Abschluss der Reihe, der echt wirkt und viele gute Themen behandelt.

Veröffentlicht am 07.11.2018

Herzerwärmend

To all the boys I've loved before
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Der Klappentext zu "To all the boys I've loved before" konnte mich sofort für das Buch begeistern, weil ich die Idee mit den Liebesbriefen super finde und diese viel Spannung verspricht.
Lara Jean ist ...

Der Klappentext zu "To all the boys I've loved before" konnte mich sofort für das Buch begeistern, weil ich die Idee mit den Liebesbriefen super finde und diese viel Spannung verspricht.
Lara Jean ist unscheinbar und eine hoffnungslose Romantikerin mit einer großen Fantasie. Ihre Familie ist sehr wichtig für sie und sie liebt es zu backen. Vor allem neben ihrer Freundin Chris erscheint sie als problemlos.
Als Hauptperson habe ich Lara Jean sofort ins Herz geschlossen, weil sie sehr loyal ist und ich mich aufgrund vieler Punkte gut in sie hineinversetzen konnte. Es war für mich schon beim Schauen des Films unglaublich zu sehen, in wie vielen Dingen, wir uns ähneln.
Ihre Schwestern sind auch sympatisch. Margot ist die typische große Schwester, die sich um alles kümmert und Kitty ist einfach bezaubernd in ihrer besonderen Art. Sie bringt den Leser oft zum schmunzeln und hat mich charakterlich stark an meine eigene kleine Schwester erinnert, was zeigt, wie real Jenny Hans Figuren wirken.
Die beschriebene Familiendynamik ist einer der Punkte dafür, weshalb ich die Geschichte so liebe, denn die Familienszenen gehen einfach ans Herz. Lara Jeans Vater ist sehr herzlich und in ihrer Familie herrscht ein angenehmes Klima, was entspannend beim Lesen ist.
Auch die weiteren Charaktere muss man einfach gern haben. In Peter habe ich mich wie so viele andere auch schnell verliebt, weil er ein gutes Herz besitzt. Nur eine Sache hätte er meiner Meinung nach am Ende anders machen sollen, als Lara Jean sich falsche Anschuldigungen anhören musste, aber es ist nun mal keiner perfekt. Das Interessante an Peter ist, dass er andauernd als typischer attraktiver beliebter Junge beschrieben wird, aber man ihn im Verlauf der Handlung besser kennenlernt und merkt, wie viel Herz er in Wirklichkeit besitzt und beginnt ihn für seinen Charakter zu lieben.
Die Handlung an sich ist abwechslungsreich und voller süßer Szenen. Obwohl kaum Aktionreiches passiert, will man immer nur weiterlesen und vergisst dabei total die Zeit.
Natürlich macht auch die Idee das Buch sehr besonders und die Handlung erfüllt die hohen Erwartungen.
Das Ende hat mir ebenfalls gut gefallen, weil Jenny Han es bis zum Schluss spannend macht, aber auch Lara Jean zeigt, dass sie im Verlauf der Geschichte eine Entwicklung durchgegangen ist. Aus der unscheinbaren Tagträumerin ist ein mutiges Mädchen geworden, das nicht mehr nur träumen möchte.
Ich liebe Bücher, die einem das Herz erwärmen, mich zum lächeln bringen und Charaktere liefern, die man nie wieder loslassen möchte. "To all the boys I've loved before" liefert all das und ist deshalb eins meiner Jahres-Highlights.

Fazit: Eine zuckersüße Idee, gemischt mit herzerwärmenden Szenen und Charakteren, die man einfach lieben muss. Eine absolute Empfehlung für die kalten Herbsttage!

Veröffentlicht am 23.10.2018

Emotional, nahbar und echt - mein neues Lieblingsbuch von Bianca Iosivoni

Was auch immer geschieht
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"Was auch immer geschieht" liefert all das, was ich mir von einem guten New Adult - Buch wünsche und hat mich begeistert.
Zunächst einmal braucht man nicht lange, bis man sich in Callies Welt zurechtfindet, ...

"Was auch immer geschieht" liefert all das, was ich mir von einem guten New Adult - Buch wünsche und hat mich begeistert.
Zunächst einmal braucht man nicht lange, bis man sich in Callies Welt zurechtfindet, sondern wird direkt in die Geschichte geworfen und kann die Handlung problemlos verfolgen. Genauso wie man auch schon von der ersten Seite an von der einmaligen Atmosphäre der Geschichte in den Bann gezogen wird. Man fühlt sich in dieser wie Zuhause und ich habe mich schon lange nicht mehr so wohl in einer Geschichte wie in dieser gefühlt. Deshalb fiel mir der Abschied nach dem Ende auch schwer und ich hätte "Was auch immer geschieht" am liebsten sofort gerereadet.
Die Atmosphäre ist auch der Grund dafür, weshalb die Handlung ohne große Spannung und viel Aktion auskommt. In den ersten 300 Seiten passiert nämlich nicht viel, aber dennoch möchte man immer nur weiterlesen und kann das Buch schwer aus der Hand legen. Die letzten 100 Seiten und die Auflösung werden dafür so intensiv geschildert, dass die Gefühle unter die Haut gehen und den Leser mitnehmen.
Ein weiterer großer Pluspunkt sind die Charaktere. Callie ist in ihrer Denkweise sehr reif, was sie sympatisch macht. Hinzukommt, dass sie aufgrund des Verlusts ihrer Eltern ein schweres Innenleben hat, was Bianca Iosivoni authentisch schildert. Man kann sich einfach super in sie hineinversetzen, weil ihre Gefühlslage, genauso wie die Verwirrung, die sie aufgrund von Keith verspürt, so real beschrieben werden.
Keith ist einfach nur toll. Er ist kein zu weicher Softy, aber auch kein unausstehlicher Bad Boy, sondern einfach nur perfekt. Er besitzt ein großes Herz, ein wirklich Großes und hat gleichzeitig auch eine erfrischende freche Art. Zudem ist er verständnisvoll und man muss ihn einfach lieben. Er wirkt einfach nur echt und so wie einer der Jungs, die man aus der Realität kennt und das ist neben all den zu traumhaft beschriebenen Jungen in Büchern toll.
Die weiteren Nebencharaktere schließt man auch sofort ins Herz. Vor allem Callies kleine Schwester Holly sorgt für viele witzige Momente, die etwas Entspannung in die ernste Thematik bringen.
Eine weitere Sache, die mir gut gefallen hat, ist, dass die Liebesgeschichte nicht so sehr im Fokus stand, sondern auch weitere Themen. Vor allem das Thema Trauer wird hier bis zum Schluss behandelt.
Dieses schwierige Thema in Verbindung mit einer Liebe, die nicht sein darf, macht die Geschichte besonders emotional und einmalig.
Außerdem muss ich positiv anmerken, dass die Geschichte während Callies Semesterferien im Sommer spielt. Die meisten New Adult - Romane behandeln das College-Leben, vor allem einen Neustart mit diesem, bei dem die Vergangenheit vergessen werden soll.
Bianca Iosivoni macht in ihrer Geschichte quasi das Gegenteil und lässt ihre Hauptpersonen nach Hause kommen. Damit zeigt sie auch die große Bedeutung von Familie und Kindheitsfreunden, was mich berührt hat, weil ich mich darin sehr wiedergefunden habe.
Somit ist "Was auch immer geschieht" ein ganz besonderes Buch voller Emotionen, das durch seine Wohlfühlatmosphäre und nahbaren Charaktere punktet. Ich liebe es und habe hiermit mein neues Lieblingsbuch von Bianca Iosivoni gefunden.

Fazit: Emotional, nahbar und echt! Mein neues Lieblingsbuch von Bianca Iosivoni.

Veröffentlicht am 20.10.2018

Eine wundervolle Weihnachtsgeschichte

Winterzauber in Notting Hill
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Die Geschichte dreht sich um Isla und Hannah. Beide lernt man schon zu Beginn kennen und es dauert nicht lange, bis man beide Schwestern ins Herz schließt. Sie sind beide sehr unterschiedlich, werden aber ...

Die Geschichte dreht sich um Isla und Hannah. Beide lernt man schon zu Beginn kennen und es dauert nicht lange, bis man beide Schwestern ins Herz schließt. Sie sind beide sehr unterschiedlich, werden aber so liebenswürdig beschrieben, dass man sie einfach gernhaben muss.
Isla, deren ganzes Leben sich nur um das Wohlergehen ihrer Schwester dreht, durchläuft eine Entwicklung während der Geschichte, die ihr gut tut.
Das Gleiche gilt auch für die weiteren Charaktere, die lebensecht beschrieben werden.
Der CEO Chase und seine beiden Töchter Maggie und Brooke nehmen ebenfalls viel Raum in der Geschichte ein. Seine beiden Töchter sorgen für viele witzige Momente in dem Buch und man kann gar nicht anders als sie zu mögen. Chase ist ein sehr komplexer Charakter, was mir gut gefallen hat, weil man während dem Verlauf der Geschichte immer mehr über ihn erfährt und es damit spannend bleibt.
Die Handlung an sich entwickelt sich langsam, aber dafür angenehm. Durch das nicht zu schnelle Erzählen, lebt man sich schnell in der Geschichte ein und fühlt sich bald in dieser zuhause und möchte gar nicht mehr, dass sie endet. Dafür sorgt auch Mandy Baggots unverwechselbarer Schreibstil. Sie erzählt mit so viel Witz und Charme, dass man gar nicht anders kann, als sich in der Geschichte wohlzufühlen. Gleichzeitig gelingt es ihr die britische Atmosphäre so gut zu vermitteln, dass man das Gefühl hat, sich selbst in London zu befinden.
Die Liebesgeschichte zwischen Chase und Isla entwickelt sich nicht zu schnell, sondern in realistischem Tempo und wird so traumhaft beschrieben, dass es zu der Weihnachtsthematik passt.
Obwohl vieles an der Handlung vorhersehbar ist, gelingt es der Autorin für Überraschungen zu sorgen, so, dass man sich beim Lesen nicht langweilt.
Die Geschichte überzeugt jedoch vor allem durch ihre kleinen Momente. Szenen, die einen zum schmunzeln bringen, die Realität vergessen lassen oder einem einfach das Herz erwärmen.
Und dieser besondere Zauber bleibt bis zum Ende erhalten, was die Geschichte zu einem wundervollen Weihnachtsbuch macht.

Fazit: Warmherzig und voller Charaktere, die man gernhaben muss. Eine wundervolle Weihnachtsgeschichte für die kalten Tage.

Veröffentlicht am 22.09.2018

Einzigartig und voller Spannung

Ich fürchte mich nicht
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Dieses Buch ist anders als alles, was ich bisher gelesen habe. Neben der mitreisenden Geschichte, fällt einem zunächst der einzigartige Schreibstil auf. Es gibt so viele Metaphern und besondere Formulierungen, ...

Dieses Buch ist anders als alles, was ich bisher gelesen habe. Neben der mitreisenden Geschichte, fällt einem zunächst der einzigartige Schreibstil auf. Es gibt so viele Metaphern und besondere Formulierungen, das ich mir beim ersten Lesen nur "Wow" dachte.
Die Geschichte wiederum stellt, obwohl sie zum Bereich der zahlreichen Dystopien gehört, eine Ausnahme dar. Der Fokus liegt auf der Hauptperson und man fiebert beim Lesen mit und will immer mehr erfahren. Es gibt kaum Pausen, stattdessen wirkt das Buch wie eine Achterbahnfahrt, bei der man vom Kleinen zum Großen kommt und immer mehr erfährt.

Fazit: Ein mitreißender einzigartiger Roman voller Gefühl, der einem im Gedächtnis bleibt.