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Veröffentlicht am 24.12.2018

Aus dem Tagebuch einer Geisel

Gaddafis Rache
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Das Cover gefällt mir recht gut, es ist zwar schlicht, aber dennoch ansprechend und aussagekräftig. Der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht auf dieses Buch und die Schilderungen der Erlebnisse ...

Das Cover gefällt mir recht gut, es ist zwar schlicht, aber dennoch ansprechend und aussagekräftig. Der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht auf dieses Buch und die Schilderungen der Erlebnisse von Max Göldi.

Klappentext:
Am 15. Juli 2008 wurde Hannibal Gaddafi, Sohn des damaligen libyschen Diktators Muammar Gaddafi, in Genf vorübergehend in Haft genommen. Der Vorwurf: Er und seine Frau hätten ihre Bediensteten misshandelt. Der Gaddafi-Clan sah dadurch seine Familienehre beschmutzt und begann einen unerbittlichen Rachefeldzug gegen die Schweiz, der zwei Jahre dauern und in die Geschichtsbücher eingehen sollte. Um der Schweizer Regierung Zugeständnisse abzupressen, nahm das libysche Regime den Schweizer Max Göldi und den schweizerisch-tunesischen Doppelbürger Rachid Hamdani in Haft. Nun erzählt Max Göldi von den schwierigen, nervenraubenden, bizarren und völlig absurden Irrungen und Wirrungen, die sein Leben zur Hölle machten. Er erzählt von immer wieder zerstörten Hoffnungen und großen Ängsten, davon, wie er sich während seiner Haft den sich ständig verändernden Lebensumständen anpassen musste, vom Überleben in libyschen Gefängnissen, von Entführung, Einzelhaft, Lösegeldforderungen, Willkür und kafkaesken Schauprozessen. Er weiht uns in Fluchtpläne ein, erinnert sich an boshafte Mitmenschen, überforderte Beamte, schillernde Vermittler und standfeste Diplomaten. Und daran, wie es war, als er am 14. Juni 2010 in Begleitung der damaligen Außenministerin Micheline Calmy-Rey in der Schweiz landete und endlich seine Frau wieder in die Arme schließen konnte.


Der Schreibstil ist flüssig und das Buch lässt sich gut lesen. Durch die Überschriften der einzelnen Kapitel weiß man immer direkt an welchem Tag und wo man sich beim Lesen befindet. Max Göldi hat eindrucksvoll geschildert, wie es ihm in Libyen ergangen ist und man hatte durch die direkte Sprache das Gefühl direkt dabei zu sein beim Lesen. Ich konnte mir sowohl die Personen als auch die Handlungsorte sehr gut vorstellen, da alles sehr detailliert beschrieben war und hatte somit beim Lesen ein klares Bild vor Augen.
Mich hat die Geschichte von Max Göldi beeindruckt und ich fand es war ein tolles Leseerlebnis.

Veröffentlicht am 10.12.2018

Interessantes Buch

Stieg Larssons Erbe
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Das Cover ist recht schlicht, aber dennoch ansprechend. Der Klappentext und natürlich der Titel „Stieg Larssons Erbe“ hat mich extrem neugierig gemacht auf das Buch von Jan Stocklassa. Zumal ich die Millennium ...

Das Cover ist recht schlicht, aber dennoch ansprechend. Der Klappentext und natürlich der Titel „Stieg Larssons Erbe“ hat mich extrem neugierig gemacht auf das Buch von Jan Stocklassa. Zumal ich die Millennium Trilogie von Stieg Larsson wahnsinnig gut fand und das eine der besten Reihen ist, die ich je gelesen habe.

Klappentext:
Am 28. Februar 1986 wird der schwedische Premierminister Olof Palme in Stockholm auf offener Straße erschossen. Der künftige Autor der Millennium-Trilogie, Stieg Larsson, zu diesem Zeitpunkt noch Illustrator bei der antifaschistischen Zeitung Expo, beginnt intensive Recherchen zu dem Attentat aufzunehmen, das bis heute unaufgeklärt ist. Seine Ermittlungen setzt er über Jahre hinweg fort – bis zu seinem frühen Tod im Jahr 2004. Erst 2014 stößt der Journalist und Dokumentarfilmer Jan Stocklassa auf das persönliche Archiv von Larsson. Er erhält Zugang zu dem Nachlass und entdeckt in zwanzig Pappkartons die privaten Ermittlungen Larssons zum Mordfall Olof Palme. In seinem Buch erzählt Stocklassa die bislang unbekannten Recherchen des Bestsellerautors als eine faszinierende True-Crime- Story.


Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und man merkt direkt zu Beginn, dass die Recherchen, die hinter dem Buch stecken, sehr detailliert geführt wurden. Es hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen und ich fand die ganze Ermittlung und Geschichte der Ermordung von Olof Palme sehr interessant und informativ bearbeitet in diesem Buch. Es ist wirklich eine richtig gute True-Crime-Story, die sehr detailliert geschildert ist. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz und es ist ein kurzweiliges Buch, trotz des schwierigen Themas. Es werden viele Namen genannt, an die man sich erst gewöhnen muss und man muss beim Lesen schon konzentriert sein, um nichts zu verpassen. Es ist also kein Buch, das man einfach mal so zwischendurch lesen kann.
Mir hat es gut gefallen und ich fand es spannend mehr zu den damaligen Umständen und den Ermittlungen zum Mord am schwedischen Premierminister Olof Palme zu erfahren.
Ich vergebe gerne 4 Sterne für dieses Buch von Jan Stocklassa (und es ist natürlich auch ein bisschen das Buch von Stieg Larsson).

Veröffentlicht am 10.12.2018

Super Thriller mit leicht enttäuschendem Ende

Ich weiß, wo sie ist
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Das düstere und geheimnisvolle Cover hat mich direkt angesprochen und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf dieses Thriller-Debüt von S. B. Caves.

Klappentext:
Zehn Jahre nach dem Verschwinden ...

Das düstere und geheimnisvolle Cover hat mich direkt angesprochen und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf dieses Thriller-Debüt von S. B. Caves.

Klappentext:
Zehn Jahre nach dem Verschwinden ihrer Tochter Autumn bekommt Francine einen Zettel durch den Briefschlitz geschoben, auf dem steht: Ich weiß, wo sie ist.
Am nächsten Tag steht ein junges Mädchen vor ihr und behauptet, den Brief geschrieben zu haben. Francine hält es für einen grausamen Scherz. Doch das Mädchen weiß erschreckend viel über ihre Tochter. Ist Autumn noch am Leben? Kann sie sie finden? Oder ist es bereits zu spät?

»Dieses explosive Debüt packt den Leser von der ersten Seite an und lässt ihn nicht mehr los. Düster, erschreckend und wahnsinnig spannend.«


Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen und ich war direkt drin in der Geschichte. Die Spannung baut sich nach und nach auf und die Handlung ist sehr fesselnd. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir dank der detaillierten Beschreibungen gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Durch den detaillierten Erzählstil ist man mittendrin in der Geschichte und ich habe richtig mitgefiebert. Man kann sich die Verzweiflung und alles sehr gut vorstellen. Das Ende hat mich jedoch etwas enttäuscht und dafür muss ich dann leider auch einen Stern in der Bewertung abziehen. Ich hätte mir einen kurzen Epilog gewünscht, in dem berichtet wird, wie es weiterging mit den beiden. So fand ich das Ende einfach nicht stimmig – für meinen Geschmack. Aber dennoch kann ich dieses Buch jedem Thriller-Fan empfehlen und ich fand es richtig spannend. Stellenweise ist das Buch auch grausam, aber auch das darf einen guten Thriller mit Gänsehaut-Effekt nicht fehlen.
Sicherlich ist es nicht mein letztes Buch des Autors und ich freue mich nach diesem Debüt schon auf weitere Bücher von ihm.

Veröffentlicht am 10.12.2018

Spannend und lesenswert

Töte, was du liebst
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Der Titel in Kombination mit dem Cover hat mich direkt angesprochen und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf dieses Buch von Christian Kraus.

Klappentext:
Ein abgründiger Psychothriller ...

Der Titel in Kombination mit dem Cover hat mich direkt angesprochen und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf dieses Buch von Christian Kraus.

Klappentext:
Ein abgründiger Psychothriller über eine gespaltene Persönlichkeit und das Psychogramm einer gestörten Seele, geschrieben von dem forensischen Psychiater und Psychotherapeuten Christian Kraus.

Ein Mörder geht um in Hamburg. Getrieben von einem alten Versprechen aus dunkler Vergangenheit, tötet er erst Katzen, dann Menschen.
Als der junge Kommissar Alexander Pustin seine Stelle bei der Hamburger Mordkommission antritt, muss er schnell seinen ersten Fall aufklären: An der Elbe wurde ein Toter aufgefunden – Todesursache: ein Stich ins Herz. Die Gerichtsmedizinerin Luise Kellermann obduziert die Leiche, und Alexander fühlt sich sofort von der Ärztin angezogen. Doch Luise ist spröde und abweisend und lässt kaum Kontakte zu. So wehrt sie zunächst auch Alexanders Versuche ab, sie aus der Reserve zu locken. Ganz allmählich bricht er ihren Panzer aus Kälte und Abwehr auf – und wird mit der dunklen, ja sogar gefährlichen Seite der Ärztin konfrontiert.
Wer ist Luise wirklich?
Abgründig, verstörend und hochspannend – ein Psychothriller von einem Experten für gestörte Seelen.


Der Schreibstil ist flüssig und locker und die Spannung direkt von Beginn an gegeben. Der Spannungsbogen hält sich auch bis zum Schluss, so dass das Buch an keiner Stelle langweilig oder langatmig wird. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir dank der detaillierten Beschreibungen gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Die verschiedenen Perspektiven aus denen das Buch erzählt wird, machen es sehr abwechslungsreich.

Mich hat dieser Psychothriller gut unterhalten und ich hatte spannende und abwechslungsreiche Lesestunden mit diesem Buch.

Veröffentlicht am 08.11.2018

Gelungener Auftakt

Das falsche Grab
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Das Cover ist recht schlicht, aber zusammen mit dem Klappentext macht es neugierig auf das Buch von Kathleen Weise und den Auftakt einer Reihe um den Entomologen Dr. Klaas Hansen.

Klappentext:
Der erste ...

Das Cover ist recht schlicht, aber zusammen mit dem Klappentext macht es neugierig auf das Buch von Kathleen Weise und den Auftakt einer Reihe um den Entomologen Dr. Klaas Hansen.

Klappentext:
Der erste Fall für den Entomologen Dr. Klaas Hansen

Im Rahmen seiner Forschungsarbeit führt Dr. Klaas Hansen in einem Waldstück ein Experiment durch. Seine Bienen sind so konditioniert, dass sie Beweisstücke anhand von Gerüchen erkennen können – ähnlich wie Spürhunde. Während des Experiments finden die Sniffer Bees jedoch unerwartet einen Leichnam. Aber wer ist der unbekannte Tote und warum wurde er im Wald vergraben? Als die Presse von der Sache Wind bekommt, gerät Hansen unter Druck. Um seinen Job zu behalten, muss er nicht nur beweisen, dass das Bienenprojekt ein Erfolg ist, sondern auch der Polizei helfen, den Fall schnellstmöglich aufzuklären. Als wäre das nicht schwierig genug, handelt er sich auch noch Ärger mit den Kollegen der örtlichen Polizeihundestaffel ein und begegnet einer geheimnisvollen Fremden, die der Geschichte um den Toten im Wald eine völlig neue Wendung gibt …


Nachdem ich den Klappentext gelesen habe war ich sehr neugierig auf das Buch und die Sniffer Bees – tolles und für mich neues Thema auf jeden Fall schon mal für einen Krimi. Der Schreibstil ist flüssig und die Spannung baut sich nach und nach auf. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir dank der detaillierten Beschreibungen gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Mich hat der Krimi um Dr. Klaas Hansen und „seine“ Bienen durchgehend gut unterhalten, wenn auch die Spannung nicht allzu hoch war. Aber ich fand die Geschichte durchgehend interessant und lesenswert.
Von mir eine Empfehlung für alle Krimi-Fans, die eine etwas ungewöhnlichere Geschichte suchen und verdiente 4 Sterne für diesen Auftakt um Dr. Klaas Hansen von Kathleen Weise.