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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.02.2019

Düster

Graue Nächte
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Das Buch ist der 3. Band der Reihe um Kommisar Flovent und Thorson. Man kann das Buch aber gut als Einzelband lesen. Er nimmt keinerlei Bezug auf die Vorgänger.
Das Buch beginnt mit 3 Handlungssträngen. ...

Das Buch ist der 3. Band der Reihe um Kommisar Flovent und Thorson. Man kann das Buch aber gut als Einzelband lesen. Er nimmt keinerlei Bezug auf die Vorgänger.
Das Buch beginnt mit 3 Handlungssträngen. Erst nach einigen Seiten merkt man, das zwei zusammengehören, nur zu verschiedenen Zeiten spielen. Hier wären Zeitangaben in den Kapitelüberschriften hilfreich gewesen. Im Buch werden die Zustände im Land und die Personen gut beschrieben. Nur kommt die Krimihandlung nicht so richtig voran. Etwas mehr Spannung hätte ich mir schon gewünscht. Auch hat mich der Anfang etwas verwirrt, bis ich gemerkt habe, dass die Handlungen zusammen gehören. Der Schreibstil ist typisch skandinavisch und so wie man es von Indridason gewohnt ist.

Fazit
Ein ruhiger Krimi, der mir etwas zu ruhig war, deshalb vergebe ich 3,5 Sterne.

Veröffentlicht am 19.02.2019

Beschaulicher Krimi

Lago Mortale
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Simon findet auf einer Jacht eine Leiche und stolpert so in einen Mordfall. Sein Jagdinstinkt ist geweckt, er hat ja früher als Polizeireporter gearbeitet. Wer nun denkt, der Krimi nimmt an Fahrt auf, ...

Simon findet auf einer Jacht eine Leiche und stolpert so in einen Mordfall. Sein Jagdinstinkt ist geweckt, er hat ja früher als Polizeireporter gearbeitet. Wer nun denkt, der Krimi nimmt an Fahrt auf, hat sich geirrt. Es werden ausführlich die Landschaft und das Essen beschrieben. Das ist der Autorin auch sehr gut gelungen. Die Atmosphäre stimmt und auch die Protagonisten kommen gut rüber. Beim Lesen stellt sich sofort Urlaubsstimmung ein. Nur schafft sie es nicht die Krimihandlung voranzutreiben. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Geschichte konsequent aus Sicht von Simon geschrieben ist und die Ermittlungen der Polizei nur gestreift werden. Der Fall wird aber plausibel gelöst und bringt einige Überraschungsmomente.

Fazit
Das Buch ist ein typischer Regionalkrimi, was der Untertitel Piemont-Krimi schon vermuten lässt. Es ist leichte Urlaubslektüre. Wer einen spannenden Krimi erwartet ist hier falsch. Es ist eher ein Wohlfühlbuch. Von mir gibt es 3,5 Sterne.

Veröffentlicht am 19.08.2018

Schönheitswahn

In Schönheit sterben
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Stefan Ulrich legt hier den zweiten Krimi um Robert Lichtenwald und Giada Bianchi vor. Das Buch kann eigenständig gelesen werden. Es gibt fast keine Bezüge zu dem Vorgänger.
Wir werden wieder in die Toskana ...

Stefan Ulrich legt hier den zweiten Krimi um Robert Lichtenwald und Giada Bianchi vor. Das Buch kann eigenständig gelesen werden. Es gibt fast keine Bezüge zu dem Vorgänger.
Wir werden wieder in die Toskana und nach Rom entführt und Treffen alte Bekannte wieder. Der Autor beschreibt ausführlich die Lokalitäten, so dass bei mir sofort Urlaubsfeeling aufkommt. Auch die Personenbeschreibungen sind gelungen. Der Kriminalfall plätschert so vor sich hin, es kommt keine Spannung auf. Auch fand ich die Auflösung zu durchgeknallt und absolut unrealistisch.
Das Buch ist locker, flockige Unterhaltung für den Urlaub. Als Krimi ist es viel zu langweilig und dann auch noch zu abgedreht.
Kann man lesen, wenn man nichts anderes hat. Von mir 3,5 Sterne

Veröffentlicht am 07.04.2026

War nicht meins

Atom
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In diesem Buch beschreibt der Autor den Wettlauf um die Atombombe. Hauptfigur ist Simon Batley, dessen Entwicklung wir von 1920, als er Student in Berlin war, bis zum Kriegsende verfolgen. Er arbeitet ...

In diesem Buch beschreibt der Autor den Wettlauf um die Atombombe. Hauptfigur ist Simon Batley, dessen Entwicklung wir von 1920, als er Student in Berlin war, bis zum Kriegsende verfolgen. Er arbeitet als Spion für die Briten. Dabei wird immer wieder seine Beziehung zu der deutschen Wissenschaftlerin Hedi von Treyden thematisiert.
Das Buch ist gut recherchiert. Ich habe einige neue Fakten erfahren. Von Hans Kammler habe ich vorher noch nie gehört.
Aber das Buch hat mich nicht fesseln können. Es gab keinerlei Spannung, obwohl es das Thema hergegeben hätte. Da habe ich schon spannendere Bücher zu dieser Thematik gelesen. Die Fakten wirkten einfach aufgezählt und auch aus der Liebesgeschichte hätte man mehr machen können.
Ich fand das Buch ermüdend und gebe keine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 03.02.2026

Nicht mein Fall

Stumme Knochen
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Bei Bauarbeiten wird ein Skelett gefunden. Es stellt sich heraus, dass sie zu einen Kriminalfall von vor 47 Jahren gehört. Schnell gerät die Gruppe ihre ehemaligen Freunde in den Verdacht. Die Geschichte ...

Bei Bauarbeiten wird ein Skelett gefunden. Es stellt sich heraus, dass sie zu einen Kriminalfall von vor 47 Jahren gehört. Schnell gerät die Gruppe ihre ehemaligen Freunde in den Verdacht. Die Geschichte wird in kurzen Kapiteln aus Sicht der verschiedenen Personen erzählt. Die Kapitel sind mit dem jeweiligen Namen überschrieben. Am Anfang fand ich das Buch öde, aber ab ca. der Hälfte zog die Handlung an. Die Autorin hat immer wieder falsche Fährten gelegt, so dass sich die Spannung bis zum überraschenden Ende immer mehr gesteigert hat.
Einzig der Schreibstil hat mich gestört. Die Autorin arbeitet mit sehr kurzen, zum Teil unvollständigen Sätzen. Das und der langweilige Beginn haben zu einer Abwertung geführt, so dass ich nur 3 Sterne vergebe. Ich werde wahrscheinlich kein weiteres Buch dieser Autorin lesen.

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