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Veröffentlicht am 15.04.2019

Was sich jeder wünscht...

The Goal – Jetzt oder nie
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Zum Inhalt:
Im letzten Teil der “Off-Campus”-Reihe von Elle Kennedy geht es um Sabrina James und John Tucker (hier haben wir unseren 2. John). Sabrina strebt ein große Karriere an. Sie will Anwältin werden ...

Zum Inhalt:
Im letzten Teil der “Off-Campus”-Reihe von Elle Kennedy geht es um Sabrina James und John Tucker (hier haben wir unseren 2. John). Sabrina strebt ein große Karriere an. Sie will Anwältin werden und demnächst in Harvard studieren. Dafür arbeitet sie hart, sie lernt viel und jobbt gleichzeitig noch und trotzdem hat sie den Titel der Jahrgangsbesten am College schon fest in der Tasche. Dafür hat sie allerdings keine Zeit für Beziehungen, zu anstrengend ist das ganze Gefühlswirrwarr, lieber ist sie auf etwas ganz ohne Gefühle aus. So kommt es auch dazu, dass sie ein Nacht mit Tucker verbringt, welcher schon vom ersten Moment an von ihr beeindruckt ist und der kein Interesse daran hat, dass es nur bei einer Nacht bleibt. Und wie es aussieht ist das Schicksal auf seiner Seite, denn diese eine Nacht hat weitreichende Folgen…

Fazit:
Sabrina ist Jemand, dem es schwer fällt anderen Menschen zu vertrauen und zu glauben, dass sie geliebt wird. Alle Menschen, die ihr je etwas bedeutet haben, haben sie am Ende verlassen und die, die noch da sind, geben ihr das Gefühl ihr nur einen Gefallen zu tun. Man kann gut verstehen, wieso Sabrina so vorsichtig ist Menschen an sich heran zu lassen. Allerdings tut mir Tucker immer Leid. Für ihn ist Sabrina, die Einzige und während es für ihn schon Liebe auf den ersten Blick war und er alles für sie Tun würde, stößt sie ihn nur immer und immer wieder weg. Tucker ist von allen der 4 Männer wahrscheinlich der gutherzigste. Er ist fürsorglich und übernimmt Verantwortung. Während man die anderen als typische “Bad Boys” beschreiben würde, ist er eher der “Good Guy”. Und wird von seinen Freunden, auch gern mal Babyface genannt, was er ihnen aber Ausreden konnte (auch dadurch, dass er sich einen Bart hat wachsen lassen). Und natürlich ist auch Tucker Eishockeyspieler, aber man merkt ihm schnell an, dass er der geborene Geschäftsmann ist.
Was mich ein wenig gestört hat, war das Tucker immer um Sabrina kämpfen musste.

Veröffentlicht am 09.07.2026

Emotionale Story

The Fabric of Our Souls
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Titel: The Fabric of our Souls
Autorin: K. M. Moronova
Verlag: blush
Preis: 17,00€
Seitenzahl: 352 Seiten
Übersetzerin: Birte Mirbach



Inhalt:

Sie sehnt sich nach dem Tod. Er kann nicht genug bekommen ...

Titel: The Fabric of our Souls
Autorin: K. M. Moronova
Verlag: blush
Preis: 17,00€
Seitenzahl: 352 Seiten
Übersetzerin: Birte Mirbach



Inhalt:

Sie sehnt sich nach dem Tod. Er kann nicht genug bekommen vom Leben. Gibt es für die beiden eine Chance?

Nach einem verzweifelten Versuch, ihrem Leben ein Ende zu setzen, findet sich Wynn in Harlow Sanctum wieder. Die altehrwürdige Klinik ist bekannt für ihre unkonventionellen Therapiemethoden und berüchtigt für die Geheimnisse, die hinter ihren Mauern lauern. Dort lernt Wynn schließlich auch Liam kennen. Liam ist düster, grausam, gebrochen – und dennoch voller Lebenswillen. Die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein. Aber können sie ineinander auch Heilung finden?


Meine Meinung:

K. M. Moronova ist in kurzer Zeit für mich zu einer Autorin geworden deren Bücher ich wahnsinnig gerne lese. Somit habe ich mich auch riesig auf “The Fabric of our Souls” gefreut. 

Das Cover von “The Fabric of our Souls” gefällt mir sehr gut. Es passt in meinen Augen hervorragend zum Inhalt des Buches und konnte mich auch direkt neugierig machen. Gerade das Skelett gibt dem Buch etwas düsteres und ist ein Symbol für den Tod, was gut zur Geschichte gepasst hat. Doch mein eigentliches kleines Highlight sind die grünen Elemente, die Blätter und die Schmetterlinge. Diese zeigen, dass nur weil es Dunkelheit gibt, das Licht und die Schönheit trotzdem existieren können.

Wynn war eine interessante Protagonistin, über die ich persönlich gerne noch mehr gelernt hätte. Sie ist depressiv und möchte eigentlich nicht mehr weitermachen. Doch blieb sie für mich hier immer noch sehr blass und so bin ich mit ihr nicht so ganz warm geworden.

Liam ist ein sehr spezieller Charakter. Einerseits so ganz anders als Wynn, was ihn gerade als Gegensatz zu ihr auch richtig spannend gemacht hat. Er ist nichts für schwache Nerven und hat mich sehr von sich einnehmen können. Obwohl er selbst für mich manchmal etwas zu viel war.

Lanston war auch jemand, den ich gerne noch besser kennengelernt hätte. Er hat mir gut gefallen, aber auch hätte ich mir bei ihm gewünscht mehr Informationen zu bekommen, was ihn als Person betrifft.

Generell muss ich sagen, dass ich die Charaktere zusammen sehr geliebt habe und es gut fand in welche Richtung sich ihre Beziehungen zueinander entwickelt haben, sei es nun auf romantischer oder freundschaftlicher Ebene. Nur die Charaktere für sich allein, hätte gerne noch ein bisschen besser ausgebaut werden können.

Die Liebesgeschichte fand ich persönlich richtig spannend. Sie hat eine Entwicklung durchgemacht, die ich nicht habe kommen sehen. Vor allem habe ich am Anfang des Buches nicht erwartet, dass ich mir im Laufe der Geschichte eine Beziehung zwischen den drei Hauptcharakteren wünschen würde, doch so war es letztendlich. 

Die Handlung fand ich interessant, obwohl für mich das Buch im Verlauf der Geschichte etwas schwächer geworden ist. So habe wir durch ein Rätsel hier, da es Patienten im Harlow Sanctum gibt, die einfach verschwunden sind, nicht nur einen Fokus auf die Beziehung der Charaktere, sondern auch einen weiteren Handlungsstrang, der mich sehr neugierig gemacht hat. So war dies auch noch ein zentrales Thema in dem Buch und hat für eine tolle Spannung gesorgt. Die Idee rund um das Harlow Sanctum hat mir gut gefallen und es hat eine spannende Atmosphäre in das Buch eingebracht, die mich komplett einnehmen konnte. Es gab viele emotionale Stellen, die mich sehr haben mitnehmen können und es mir nicht leicht gemacht haben. So gab es hier auch einige Zitate, die mir richtig unter die Haut gegangen sind und mich unglaublich berühren konnten.

Dennoch muss ich zugeben, dass es mir leider gar nicht so sehr gefallen hat, wie es hier manchmal rüberkam, als könnte eine Beziehung oder eine andere Person dafür sorgen, dass man keine Probleme mehr mit der mentalen Gesundheit hat. Und obwohl mich das Ende auch sehr mitgenommen hat, fand ich es auch in gewisser Weise etwas komisch, was ich sehr schade finde.

Das Harlow Sanctum, als Setting, hat eine fantastische Atmosphäre, die düster und einnehmend war in die Geschichte gebracht. Es hat mir persönlich so auch Gothic und Dark Academia Vibes geben können, was ich irgendwie richtig cool fand.

Es ist definitiv kein einfaches Buch und behandelt einige nicht so leichte Themen, die dem Buch eine gewisse Schwere und melancholische Stimmung geben. Allerdings muss ich zugeben, dass das auch etwas ist, das mir sehr an dem Buch gefallen hat. Ich denke, dass jeder, der mit Depressionen zu kämpfen hat oder Probleme hat davon zu lesen, hier die Triggerwarnungen lesen sollte.

Der Schreibstil von K. M. Moronova konnte mich dafür wieder sehr überzeugen. Die Autorin hat einfach eine sehr besondere Art mit Worten umzugehen und konnte mich von der ersten Seite an komplett in den Bann ziehen. Es gab sehr emotionale Momente, Szenen, die nichts für schwache Nerven sind und auch einiges an spice.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.06.2026

Eishockey-Romance zum Verlieben!

Don't let me fall # 01
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Inhalt:


Sie ist die eine Frau, die er nicht haben kann. Und doch ist er bereit, für sie jedes Risiko einzugehen ...

Hockey-Star Colt Thorne flüchtet vor einem Skandal an die Los Angeles University, ...

Inhalt:


Sie ist die eine Frau, die er nicht haben kann. Und doch ist er bereit, für sie jedes Risiko einzugehen ...

Hockey-Star Colt Thorne flüchtet vor einem Skandal an die Los Angeles University, nur um einen noch größeren zu riskieren. Denn Ash, die atemberaubende Fremde, die er zum ersten Mal an einer roten Ampel sieht und die ihm seitdem nicht mehr aus dem Kopf geht, ist niemand anderes als die Freundin seines Mitbewohners – und damit absolut tabu. Als wäre das nicht genug, wird Ash auch noch als seine Nachhilfelehrerin auserkoren.

Forbidden Love

Colts Verstand weiß, dass sie off-limits ist – denn der Golden Boy, den Ash will, würde sich nicht nach der Freundin seines Freundes verzehren. Doch Colts Herz kann Ashs Anziehung nicht widerstehen. Eine gefährliche Versuchung, die seine Welt auf den Kopf stellt. Eine, für die er alles riskieren würde …

Meinung:

Eishockey-Romance zum Verlieben!

Die Geschichte von Ash und Colt hörte sich einfach richtig spannend an. Vor allem, da ich den Sport in Büchern einfach liebe. Und auch wenn die Handlung hier und da für mich einige Hürden hatte, wurde ich dennoch richtig gut unterhalten.

Die Gestaltung finde ich dabei ansprechend. Die dargestellten Protagonisten sind interessant gezeichnet und ich mag, dass der thematische Bezug so auch direkt deutlich wird. Ebenfalls schön sind die Farben und die Schrift. Aus diesem Grund gefällt mir die Optik des Covers sehr gut.

Darüber hinaus ist der Schreibstil von Kelsie Rae angenehm, locker und leicht gewesen, sodass sich die Geschichte auch innerhalb kürzester Zeit auslesen ließ. Durch die wechselnden Perspektiven konnte ich mich auch ideal in beide Gedankenwelten der Charaktere hineinversetzen, was mir gut gefiel.

Im ersten Kapitel treffen wir als Lesende dabei auf Colt und Ash, die an einer Ampel schon recht angetan vom jeweils anderen gewirkt haben. Doch Ash ist in einer Beziehung und dann auch noch mit Logan, dem perfekten Eishockeyspieler und einem Freund von Colt. Auch wenn die beiden sich entsprechend aus den genannten Gründen nicht näherkommen sollten, sorgen Nachhilfestunden und das Gegenseitige provozieren auf jeden Fall dafür, dass die Funken sprühen.

Ich muss sagen, ich mag es irgendwie immer nicht so ganz, wenn man sich in einer Beziehung zu jemand anderem hingezogen fühlt in Büchern (und natürlich auch im echten Leben). Gleichzeitig bekommt man mit, dass es zwischen Ash und Logan schon länger krieselt.

So fand ich die Thematik rund um das Betrügen leider etwas schwierig, denn es fühlte sich beim Lesen so an, als wäre es total in Ordnung und das, vor allem Eishockeyspieler, das einfach tun könnten. Entsprechend geht Logan mit Ash in meinen Augen überhaupt nicht richtig um. Und das fand ich leider sehr schade.

Wo Logan also nicht für Ash da sein konnte, war es plötzlich Colt. Er ist auf jeden Fall ein toller Protagonist, der dennoch auch sein eigenes Päckchen zu tragen hat. Denn seit dem Tod seines Vaters stand er nicht mehr auf dem Eis. Umso schöner war es zu lesen, wie er seine Leidenschaft wiederfindet.

Darüber hinaus merkt man ihm an, wie viel Ash ihm bedeutet und das er für sie wirklich alles geben würde.

Ash hingegen ist eine klassische Studentin, immer sehr strebsam und für alle quasi perfekt. Doch auch sie hat zum Beispiel mit ihren Eltern zu kämpfen, zu denen sie bisher nie wirklich eine richtige Beziehung aufbauen konnte.

Ich muss sagen, ich fand die Clique rund um die Eishockeyspieler, die alle in einem Haus gewohnt haben, super interessant. Wobei man am Rand auch mitbekommt, zum Beispiel bei Mia, Ashs beste Freundin, dass ein weiterer Eishockeyspieler seine Position ausnutzt und mehr als einmal zu weit geht. Aus diesem Grund hilft Colt auch ohne zu viel darüber nachzudenken, um ihren Ex auf Abstand zu halten.

Die Handlung war also gewissermaßen geprägt von der Trennung zwischen Logan und Ash, der gleichzeitig vorhandenen Anziehung zwischen ihr und Colt und der vorgespielten Beziehung zwischen Colt und Mia, was wiederum für Eifersucht bei Ash gesorgt hat. Ich finde, in einer offenen Freundschaft, hätten beide Seiten das Thema ansprechen können und das war irgendwie erst sehr spät der Fall.

Insgesamt konnte ich die Handlung entsprechend nachvollziehen. Und auch die Eishockey-Thematik wird aufgegriffen, wobei ich mir doch irgendwie bei dem Cover einen noch stärkeren Fokus auf den Sport gewünscht hätte. Aber vielleicht waren meine Erwartungen durch das Cover entsprechend auch einfach andere.

Dennoch bin ich gespannt, was mich im zweiten Band erwarten wird, denn die Geschichte von Theo und Blakely hat sich bereits in diesem Band angedeutet. Auch wenn ich mich leider noch bis Dezember gedulden muss.

Wer noch nach einer Sports-Romance sucht, um vom Alltag abzuschalten und über die genannten Punkte hinwegsehen kann, dem kann ich die Geschichte empfehlen.

Veröffentlicht am 13.06.2026

Penelope Douglas ist einfach die Queen der Dark-Romance-Geschichten!

Falls Boys
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"Die Sterne müssen dich nicht sehen. Sie kennen dich."

Inhalt:

Bad Girl trifft Good Boy in einer Welt voller Gegensätze

Ein missglückter Deal zwingt die taffe Überlebenskünstlerin Aro auf die Flucht ...

"Die Sterne müssen dich nicht sehen. Sie kennen dich."

Inhalt:

Bad Girl trifft Good Boy in einer Welt voller Gegensätze

Ein missglückter Deal zwingt die taffe Überlebenskünstlerin Aro auf die Flucht vor der Polizei, und ausgerechnet der privilegierte Hawke wird unfreiwillig zu ihrem Retter. In der verlassenen Geheimbar Carnival Tower suchen sie Zuflucht, und Welten prallen aufeinander, während sie sich verstecken.

Obwohl sie einander nicht vertrauen, sind sie auf den anderen angewiesen. Und je mehr Zeit Aro und Hawke zusammen verbringen, desto verwirrender werden ihre Gefühle. Doch Geheimnisse und die Schatten ihrer Vergangenheit drohen, ihr fragiles Glück zu zerstören …

Meinung:


Penelope Douglas ist einfach die Queen der Dark-Romance-Geschichten!

Ehrlicherweise lese ich einfach jeden Roman von der Autorin und so musste auch “Falls Boys” direkt bei mir einziehen. Und diese Geschichte konnte mich dabei wieder fesseln, auch wenn ich den Titel im Vergleich zu anderen ihrer Werke etwas schwächer fand.

Die Optik selbst ist dabei eher zurückhaltend und schlicht, gefällt mir mit der Schrift als Eyecatcher jedoch wieder sehr gut. Außerdem ist der passend gestaltete Farbschnitt wiederum ein richtiger Hingucker. Toll finde ich, dass der etwas düstere Look so auch sehr gut zur Geschichte selbst passt. Also definitiv ein sehr ansprechendes Design.

Auch der Schreibstil von Penelope Douglas war dieses Mal wieder unglaublich packend, einnehmend und locker zugleich. Ich bin entsprechend auch nur so durch die Seiten der Geschichte geflogen. Zwischenzeitlich wollte ich das Buch ehrlicherweise auch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Durch die unterschiedlichen Perspektiven konnte ich mich als Leserin aber auch ideal in beide Gedankenwelten hineinversetzen. Das fand ich wirklich sehr gelungen umgesetzt und beschrieben.

In der Geschichte selbst steht Aro im Mittelpunkt, auf die der Begriff Überlebenskünstlerin wirklich perfekt zutrifft. Sie hatte noch nie ein wirklich gutes Leben und hat sich dennoch immer wieder durchgeschlagen. Vor allem, weil sie für ihre Geschwister da sein möchte. Das spürt man auf jeden Fall auf jeder Seite mehr und mehr. Denn sie tut manche Aspekte nicht für sich, sondern um sie zu beschützen und ihnen etwas zu Essen zu kaufen.

Ich fand sie teilweise sehr mutig, auch wenn ihre Handlungsweisen nicht immer richtig waren, habe ich sie dennoch mehr als einmal verstanden. Sie gibt irgendwie in jeder Situation immer ihr Bestes und schaut anschließend, was passiert.

Auf der anderen Seite ist da Hawke, der eigentlich aus gutem Elternhaus stammt und sich dennoch durch Aro auch ein wenig von diesem entfernt (wobei sich das dann später wiederum ändert). Ich fand er hatte seine eigenen Unsicherheiten, auch wenn er nach außen hin wie der bekannte und beliebte Typ auftritt und ja eigentlich auch alles hat.

Beide kämpfen jetzt gemeinsam gegen die andere Seite, denn sie haben in einer Aktion leider beide nicht die richtigen Entscheidungen getroffen. Die Handlung baut sich entsprechend viel um diese Folgen auf und das gemeinsame Leben, dass sie zusammen schaffen, auch wenn sie sich nicht unbedingt binden wollen. Ihre Liebesgeschichte ist dabei definitiv nicht klassisch, entwickelt sich jedoch in einem nachvollziehbaren Tempo und war in meinen Augen weder viel zu schnell noch zu langsam erzählt.

Vor allem Hawke hat Probleme mit Intimität und ich fand die Darstellung des männlichen Hauptprotagonisten hier sehr gut. Das habe ich so bisher noch nie gelesen, aber genau diese Themen sind doch eigentlich so wichtig. Umso schöner war es dann zu erfahren, wie er Vertrauen fasst und dadurch seinen eigenen Weg geht, damit umzugehen.

Spannend waren aber auch die Szenen im Carnival Tower und gewissermaßen auch das Geheimnis, das sie dadurch mehr und mehr aufdecken. Das hat mich ehrlicherweise etwas überrascht, doch die Puzzleteile am Ende haben ein interessantes Gesamtbild gezeigt.

Aber auch viele andere Szenen sind mir einfach total im Kopf hängen geblieben und ich bin mir sicher, ich werde sie nicht mehr so schnell vergessen. Vor allem, weil Aro und Hawke auch absolut zusammenhalten, auch wenn sie es beide wahrscheinlich anfänglich gar nicht vermutet hätten.

Die Geschichte lebt jedoch auch sehr von den Nebenprotagonisten, die ich ebenfalls sehr spannend gezeichnet fand, auf unterschiedliche Art und Weise. Umso mehr freue ich mich deshalb ja auch auf ihre eigenen Geschichten in den Folgebänden.

Insgesamt auf jeden Fall ein Buch, das mich gut unterhalten konnte. Auch wenn ich anfänglich dachte, dass es sich um einen Einzelband handelt, scheint dies nicht der Fall zu sein, und deshalb bin ich gespannt, wann die deutschen Übersetzungen erscheinen werden.

Wer noch nach einer interessanten Dark-Romance-Geschichte der etwas anderen Art ist, sollte sich "Falls Boys" in meinen Augen auf jeden Fall einmal etwas näher ansehen und in die Welt eintauchen.

Veröffentlicht am 02.05.2026

Eine magische, mystische Welt und eine herzerwärmende Geschichte!

Nymphentraum (Nektar und Ambrosia, Band 2)
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"Du bist nur eine Gefahr für mich, wenn du mich liebst."

Inhalt:

Sie ist sein Schicksal. Er ihre totgeglaubte große Liebe.

Galateia hat es gerade noch rechtzeitig an Bord der Wolkenschwinge geschafft. ...

"Du bist nur eine Gefahr für mich, wenn du mich liebst."

Inhalt:

Sie ist sein Schicksal. Er ihre totgeglaubte große Liebe.

Galateia hat es gerade noch rechtzeitig an Bord der Wolkenschwinge geschafft. Jenes Schiffes, in dessen Kapitän die Nymphe ausgerechnet ihre totgeglaubte Liebe Akis wiedererkennt. In ihren Träumen tanzt Galateia mit dem Satyr noch immer barfuß zwischen goldenen Baumschatten und über weiches Moos. Jetzt steht er leibhaftig vor ihr.

Doch Akis wirkt verändert: düster, rau und scheinbar unberührt von ihrer gemeinsamen Geschichte. Alles, was ihn interessiert, ist die Rettung der Magie. Was aber, wenn die Prophezeiung sie beide braucht? Wie kann Galateia den Schmerz der Vergangenheit vergessen und Akis wieder vertrauen, war er es doch, der sie zerstört hat?


Meinung:

Eine magische, mystische Welt und eine herzerwärmende Geschichte!

Nach dem ersten Band war ich sehr neugierig auf den Titel von Galateia und Akis, der sehr facettenreich und wieder magisch mitreißend klang. Auch wenn ich Teil eins ehrlicherweise etwas stärker fand, habe ich es dennoch sehr genossen, das Buch zu lesen.

Allein optisch macht der Titel für mich einiges her. Ich liebe einfach die vielen besonderen Details und Elemente, die den Vibe wirklich so gut einfangen. Und zusammen einfach so hübsch aussehen! Außerdem ist auch der Farbschnitt wunderschön und rundet das Gesamtbild so in meinen Augen mehr als perfekt ab.

So hätte ich mir das Buch ehrlicherweise auch nur aufgrund der Gestaltung gekauft, denn ich finde diese einfach hübsch!

Zudem war der Schreibstil von Malou Bichon wahnsinnig einnehmend, mitreißend und magisch zugleich. So bin ich auch förmlich nur so durch die Seiten geflogen und wollte das Buch keinesfalls mehr aus der Hand legen.

Schön fand ich dabei, durch die wechselnden Sichtweise auf die Handlung zu blicken und mich so in die verschiedenen Charaktere hineinzuversetzen. Ebenfalls gelungen fand ich die unterschiedlichen Teile, die die Handlung in meinen Augen eingerahmt haben.

Dabei ist auch die Welt wieder sehr detailreich beschrieben worden, genauso wie die fantastischen Elemente rund um die griechische Mythologie. Dieses wirklich sehr faszinierende Setting und Wordbuilding ist auf jeden Fall vollkommen gelungen in meinen Augen. Wobei ich es dieses Mal schon sehr gut fand, dass man die einzelnen Charaktere bereits kannte und auch alles rund um ihre Wesen.

Inhaltlich begleiten wir zwar ein anderes Paar, dennoch geht die Geschichte dort weiter, wo Band eins geendet ist. Ich habe mich auch schnell wieder eingefunden.

Dabei treffen die beiden auf Akis Schiff wieder aufeinander, wobei sie so viel aus der Vergangenheit miteinander verbindet, dass sich Stück für Stück offenbart, jedoch noch nicht vollständig erzählt scheint. Denn es handelt sich bei der Geschichte um eine Second-Chance-Romance, die für seine Lesende einiges bereithält. Dabei hat Galateia eigentlich gedacht, Akis verloren zu haben, doch jetzt finden sie wieder zueinander und das in einer komplexen Handlung.

Auch wenn ich mir ehrlicherweise ein wenig mehr Tiefgang gewünscht hätte, gefiel mir persönlich der Fokus auf die beiden sehr gut, um ihre intensiven Gefühle und Emotionen besser greifen zu können. Zudem fehlte mir im Vergleich auch die eine oder andere spannende Szene, wobei die Geschichte an sich dennoch nachvollziehbar erzählt wird. Und auch die eine oder andere Überraschung hält der Titel in meinen Augen defintiv wieder bereit, die ich so nicht erwartet habe. Wobei natürlich auch noch einige Fragen bei mir offen sind, die sich hoffentlich im Verlauf der Geschichte auflösen werden.

Auch die Charaktere waren für mich ganz besonders. Denn Galateia lässt sich nicht in klassische Muster pressen, ist mit ihrer wissbegierigen und dennoch offenen Art für mich oft, aber auch sehr inspirierend gewesen. Ich fand vor allem spannend, dass in einer Romantasy-Geschichte diese Thematik aufgegriffen und wirklich mehr als gelungen umgesetzt wurde. So konnte ich hier und da auf jeden Fall auch noch etwas lernen.

Zudem fand ich vor allem ihre Entwicklung über das Buch hinweg sehr erwähenswert. Denn sie findet mehr und mehr zu sich und steht für sich selbst ein, was ich sehr bewundert habe. So ist sie in meinen Augen sehr stark und auf eigene Art ein sehr besonders Vorbild.

Und auch Akis auf der anderen Seite hat sein Herz am richtigen Fleck und ist für mich ein sehr facettenreicher und wandelbarer Protagonist gewesen. Seine Art ließ mich auf jeden Fall mehr als einmal schmunzeln.

Insgesamt eine gute Fortsetzung, die leider nicht vollständig mit dem ersten Band mithalten konnte, mich aber dennoch sehr neugierig auf den kommenden dritten Teil macht! So ist Malou Bichon mit diesem Band auf jeden Fall eine sehr mitreißende Geschichte gelungen, die ich sicherlich auch nicht mehr so schnell vergessen werde, da bin ich mir sicher.