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Veröffentlicht am 26.10.2016

Ein typischer Trilogie-Mittelband

Die Diamantkrieger-Saga - La Lobas Versprechen
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Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
Verlag: cbt (24. Oktober 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570164259
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Preis: 17,99€
auch als E-Book erhältlich

ACHTUNG: Dies ...

Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
Verlag: cbt (24. Oktober 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570164259
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Preis: 17,99€
auch als E-Book erhältlich

ACHTUNG: Dies ist der 2. Band der Diamantkrieger-Saga. Meine Rezension kann evtl. SPOILER zum 1. Band enthalten!

Ein typischer Trilogie-Mittelband

Inhalt:

Nachdem Sara im 1. Teil dieser Trilogie erfahren hat, dass sie eine erwachende Diamantkriegerin ist, geht es hier nun um ihre Ausbildung. Diese übernimmt La Loba, Sara muss sich aber harten Regeln unterwerfen und sich in Disziplin üben, was ihr nicht unbedingt leicht fällt. Und dabei verzehrt sie sich immer noch nach Damir. Doch der ist Tiannas Mann … und spielt in diesem 2. Band auch leider nur eine kleine Rolle.

Meine Meinung:
Vom Schreibstil her hat mir das Buch wieder sehr gut gefallen, wie eigentlich immer bei Bettina Belitz. Die Wortwahl ist in der Regel sehr treffgenau. Es lässt sich flüssig lesen und man kann sich gut in die Ich-Erzählerin Sara hineinversetzen. Schließlich bekommt man ihre Gedanken und Gefühle, ihre Ängste und Zweifel hautnah mit.

Aber Bettina Belitz hat mir den Einstieg in „La Lobas Versprechen“ trotzdem nicht leicht gemacht. Den ersten Band habe ich vor fast acht Monaten gelesen und wirklich viel ist von der Handlung leider nicht hängengeblieben. Eine kurze Zusammenfassung oder wenigstens eine Handvoll der wichtigsten Details am Anfang des neuen Buches wären da für mich sehr sinnvoll gewesen. Doch in dieser Hinsicht kam leider nichts bzw. nicht genug. So dauerte es ewig, bis ich mir die Geschichte wieder einigermaßen zusammenreimen konnte. Es kann also sinnvoll sein, den 1. Band noch einmal zu lesen, um besser den Anschluss zu finden.

Die nächste Schwierigkeit: Auf den ersten 200 Seiten passiert nicht wirklich viel. Sara muss zu sich selbst finden, um mit ihrem Leben und mit ihrer Bestimmung als Diamantkriegerin zurechtzukommen. Dazu wird viel hin und her überlegt und geredet, aber wenig getan. Sie trifft sich mit dem Anwalt Goldwasser, den sie beauftragt hat, nach ihrer Mutter zu forschen, oder mit La Loba, die sie unterrichtet. Erfolge lassen auf sich warten. Es gibt immer wieder Rückschläge, und ich hatte nicht das Gefühl, dass die Handlung bzw. Saras Entwicklung vorangeht. Sara ist sich bei vielem so unsicher. Aber wenn sie jemanden fragt, erhält sie nur kryptische Antworten oder den Hinweis, dass derjenige ihr das noch nicht sagen dürfe. Dies fand ich auf Dauer etwas nervig. Und hier hätte man meiner Meinung nach auch gut ein paar Seiten kürzen können.

Aber ab einem gewissen Punkt kommt die Handlung dann in Fahrt. Es wird sehr interessant und auch spannend. Und dann merkt man, dass Sara sich nun doch ein gutes Stück weiterentwickelt hat. Diese Entwicklung ist nachvollziehbar und absolut glaubhaft. Man erfährt in diesem Band nun mehr über die Diamantkrieger, auch ein wenig über die Hydra, die Unterwelt, und über Saras Mutter.

Gerade wollte ich mit dem Ende hochzufrieden sein und mich zurücklehnen. Da holte Frau Belitz noch einmal aus und kreierte einen fiesen Cliffhanger. Nun kann ich nur hoffen, dass ich bis zum 3. Band nicht alles wieder vergesse

Die Diamantkrieger-Saga:
1. Damirs Schwur
2. La Lobas Versprechen
3. ???

★★★☆☆

Vielen Dank an den cbt Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

Veröffentlicht am 22.10.2016

Sebastian Bergman, wie er leibt und lebt

Feste feiern wie sie fallen & Im Schrank
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Gebundene Ausgabe: 112 Seiten
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag (21. Oktober 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3499290732
Originaltitel: Julen kommer bara en gång per år/Garderoben
Preis: 8,00€

Sebastian ...

Gebundene Ausgabe: 112 Seiten
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag (21. Oktober 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3499290732
Originaltitel: Julen kommer bara en gång per år/Garderoben
Preis: 8,00€

Sebastian Bergman, wie er leibt und lebt

Der nächste große Sebastian-Bergman-Kriminalroman ist noch nicht in Sicht. Für Fans des extravaganten Polizeipsychologen gibt es hier nun 2 Kurzgeschichten über ihn. Leser der Reihe wissen, wie Sebastian Bergman tickt. Und so verwundert es auch nicht, dass es in der ersten Geschichte „Feste feiern, wie sie fallen“ quasi nur um Sebastians Triebe geht, denen er auch an Weihnachten nicht entkommt.

Zwar beginnt auch die zweite Erzählung „Im Schrank“ mit einem Techtelmechtel, wobei Sebastian vorübergehend Quartier im Kleiderschrank beziehen muss, da der Ehemann überraschend früher zurückkommt. Doch schafft Sebastian es hier, aus seiner prekären Lage heraus zur Lösung eines Kriminalfalles beizutragen, was sogar noch mit leidlicher Spannung einhergeht.

Während ich die erste Kurzgeschichte als absolut belanglos empfand, hat mir die zweite sehr gut gefallen. Aber man muss sich natürlich darüber im Klaren sein, dass dieses Büchlein, das im Format noch kleiner als ein normales Taschenbuch ist, nicht mit den normalen Sebastian-Bergman-Romanen zu vergleichen ist. Für Fans der Person Sebastian Bergman ist es ein kleines Schmankerl für zwischendurch. Man kann es lesen, verpasst aber nichts, wenn man es nicht tut. Man erfährt hier nichts Neues über die Figur.

Insofern ist es vielleicht ein ganz nettes Geschenk für absolute Sebastian-Bergman-Fans.

Aber Achtung: Diese beiden Erzählungen sind keine Erstveröffentlichungen. „Feste feiern, wie sie fallen“ ist dem Band „Tatort Tannenbaum. Kommissare feiern Weihnachten“, herausgegeben von Friederike Ney, entnommen. „Im Schrank“ ist bereits erschienen in „Jul-Morde. Skandinavische Weihnachtskrimis“, herausgegeben von Sibylle Klöcker.

★★★☆☆

Herzlichen Dank an den Rowohlt Taschenbuch Verlag, der mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar zugeschickt hat.

Veröffentlicht am 17.10.2016

Idee klasse – Umsetzung mäßig

Menduria
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Gebundene Ausgabe: 376 Seiten
Verlag: Ueberreuter Verlag; Auflage: 2 (5. März 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3764150587
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
Preis: 16,95 €
auch als E-Book ...

Gebundene Ausgabe: 376 Seiten
Verlag: Ueberreuter Verlag; Auflage: 2 (5. März 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3764150587
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
Preis: 16,95 €
auch als E-Book erhältlich

Idee klasse – Umsetzung mäßig

Auf dieses Buch wurde ich durch das Cover aufmerksam. Ich finde es wirklich wunderschön und denke, es verspricht eine gefühlvolle, fantastische Story. Leider wird dieses Versprechen nicht ganz gehalten. Doch das passt gut zu einer Figur dieser Geschichte, Darian, der auch gerne das Blaue vom Himmel herunter verspricht, ohne zu wissen, ob er sein Versprechen halten kann.

Inhalt:
Die 16-jährige Lina lebt mit ihrem Bruder Ben und ihrer Mutter Ariana zusammen. Sie ist ein nettes Mädchen, das den Hund der betagten Nachbarin ausführt und auch gerne ein Schwätzchen mit der alten Dame hält. Doch eines Tages gerät Linas Leben aus den Fugen. Sowohl Oma Steinmann als auch Ariana werden von dem grassierenden mysteriösen „Koma-Virus“ befallen. Lina begegnet einer weißen Wölfin, die sie mit nach Menduria nimmt, eine Parallelwelt, wo Lina dazu bestimmt ist, im Buch der Gezeiten zu lesen und die Welten zu retten.

Meine Meinung:
Das Buch machte es mir anfangs nicht leicht, es zu mögen. Zuerst bin ich über den einfachen, doch etwas unbeholfenen Schreibstil gestolpert. Die Sätze sind kurz und klar, ohne Schnörkel, ohne Gefühl, ohne jede Raffinesse. Zwar gibt es viele Dialoge, die Leben in die Geschichte bringen und die ich auch zum größten Teil gut gelungen fand, aber das reicht eben nicht für ein gutes Buch.

Die Handlung fand ich lange Zeit recht verwirrend. Hier fehlte mir über weite Strecken ein roter Faden. Die Autorin führt eine Vielzahl von fantastischen Wesen ein und auch verschiedene Orte in Menduria, von denen ich keine Vorstellung hatte, wie sie zusammenhängen und wo sie sich befinden. Dies klärte sich für mich zu einem Teil erst viel später.

Die Protagonistin Lina mochte ich dagegen von Anfang an. Sie war mir sehr sympathisch, wenn auch etwas zu naiv und unbedarft. Auch Darian, den Dunkelelf und Bad Boy der Geschichte, habe ich schnell ins Herz geschlossen. Leider bleiben diese beiden wie auch alle anderen Charaktere relativ blass und strotzen nur so vor Stereotypie.

Die Handlung weist leider nur wenige Überraschungen auf – sie ist leicht vorhersehbar. Lina benimmt sich zwar manchmal ziemlich dumm und unvorsichtig, aber trotzdem fällt es ihr leicht, quasi im Vorbeigehen die sieben Siegel des Gezeitenbuches zu brechen. Besonders beim letzten Siegel fand ich das nicht nachvollziehbar.

Eine kleine Liebesgeschichte gibt es natürlich auch – leider muss sie ohne große Gefühle auskommen. Ich konnte zwar schon verstehen, was die beiden aneinander finden, aber die Entwicklung ging mir einfach viel zu schnell und ohne Drama.

Spannung ist zwar nicht durchgehend, in einigen Szenen aber doch zur Genüge vorhanden.

Doch die Idee hinter der Geschichte fand ich einfach klasse. Sie ist zwar auch nicht ganz neu, aber hier trotzdem sehr gut gelungen. Ich möchte auch gar nicht näher darauf eingehen, weil es sonst den Lesespaß verderben würde.

Fazit:
Ein noch etwas unausgereift wirkender Debütroman, der sich zwischen einer Fantasy- und der realen Welt bewegt. Potenzial ist durchaus zu erkennen und wurde im Verlauf des Buches auch immer mehr genutzt. Die zweite Hälfte konnte mich einigermaßen fesseln und lässt mich nun neugierig auf den 2. Band zurück.

Die Reihe:
1. Menduria. Das Buch der Welten
2. Menduria. Das Gefüge der Zeiten

★★★☆☆

Veröffentlicht am 17.10.2016

Tierische Verwandlungen – fantasievoll und detailliert

Animorphia – Phantastische Tiermotive
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Broschiert: 96 Seiten
Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 1 (25. Februar 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3596036646
Originaltitel: Animorphia
Größe und/oder Gewicht: 25,1 x 1,3 x 25,1 cm

Tierische ...

Broschiert: 96 Seiten
Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 1 (25. Februar 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3596036646
Originaltitel: Animorphia
Größe und/oder Gewicht: 25,1 x 1,3 x 25,1 cm

Tierische Verwandlungen – fantasievoll und detailliert

Nachdem ich schon „Mein phantastischer Ozean“ von Johanna Basford getestet habe, folgt hier nun mein 2. Malbuch für Erwachsene. Im Gegensatz zu Basford, die sehr gefällige, eher niedliche Motive gewählt hat, ist „Animorphia“ wilder. Hier verwandeln sich meistens wilde Tiere in fantastische Wesen. Einen ersten Überblick kann man sich in der Leseprobe des Verlags verschaffen.

Wahnsinnig detailreiche Zeichnungen, die es auszumalen gilt, stellen selbst für Erwachsene eine Herausforderung dar. Hier ist ein gespitzter Stift absolutes Muss, um ein schönes Ergebnis zu erzielen. Ich bin ja Fan von Holzfarbstiften, habe deshalb auch nur diese ausprobiert. Mit feinen Filzstiften von Stabilo o. Ä. sollte es aber auch möglich sein, die winzigen Flächen auszumalen. Einige wenige Bilder sind nicht ganz so fein gezeichnet und daher auch für größere Kinder geeignet.

Die Bilder sind ganz unterschiedlich. Mal füllen sie eine ganze Seite, mal sind nur wenige kleinere Tiere auf einer Seite und man soll den Rest der Fläche selbst bemalen. Oder ein Motiv ist nur halb gezeichnet und man kann es dann selbst fortführen.

Einen großen Mangel gibt es allerdings für mich: 33 Bilder, also etwa zwei Drittel des Malbuchs, beanspruchen eine ganze Doppelseite, d. h. sie verlaufen über den Buchfalz. Es ist quasi unmöglich, bis ganz nach innen zu malen, ohne dem Buch den Rücken zu brechen, Seiten herauszulösen oder mit Filzstiften auch die gegenüberliegende Seite zu beschmieren.

Das Bearbeiten des Malbuchs macht einerseits Spaß, entsteht doch ein wirklich tolles Kunstwerk dabei. Andererseits wirkt es entspannend, fördert aber auch die Konzentration und die eigene Fantasie. Dabei gibt es auch sehr viele Details zu entdecken, die man nach Art eines Wimmelbuchs suchen kann. Verschiedene in den Zeichnungen versteckte Figuren sind im Anhang aufgeführt. Eine Lösung, wo sich die entsprechenden Dinge befinden, ist auch dabei.

★★★☆☆

Veröffentlicht am 11.10.2016

Hexenschwestern

Töchter des Mondes - Cate
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Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
Verlag: Egmont INK; Auflage: 1 (9. August 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3863960247
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
Originaltitel: The Cahill witch chronicles: ...

Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
Verlag: Egmont INK; Auflage: 1 (9. August 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3863960247
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
Originaltitel: The Cahill witch chronicles: Book 1 – Born Wicked
Preis: 17,99 €
auch als E-Book erhältlich

Hexenschwestern

Inhalt:

Cate, Maura und Tess sind wie ihre verstorbene Mutter Hexen. Ihr Vater ahnt davon nichts. In ihrer Gesellschaft in Neu-England am Ende des 19. Jahrhunderts werden Hexen verfolgt, und zwar durch die Bruderschaft, die im Namen des Herrn rücksichtslos alle Frauen unterdrückt. So ist es Cates oberste Priorität, dass niemand etwas von ihren magischen Kräften erfährt. Auf dem Sterbebett musste sie ihrer Mutter versprechen, sich um ihre jüngeren Schwestern zu kümmern, dafür zu sorgen, dass sie in Sicherheit sind. Doch das ist gar nicht so einfach, denn die beiden lieben ihre Magie und lassen sich ungern von Cate herumkommandieren. Als dann noch eine Gouvernante ins Haus kommt und schließlich Cate von einer Prophezeiung erfährt, in der die drei Schwestern eine große Rolle spielen, wird es richtig gefährlich. Damit nicht genug, fällt es Cate auch außerordentlich schwer, sich zu entscheiden, ob sie ihren Jugendfreund Paul heiraten will oder nicht.

Meine Meinung:
Die drei Mädchen sind vom Charakter her ziemlich unterschiedlich, sodass man sie auch gut auseinanderhalten kann. Die quirlige Tess mag ich sehr gern, auch die etwas rebellische Maura. Cate erscheint durch ihre vernünftige Mutterrolle anfangs ein wenig langweilig, aber je weiter die Handlung fortschreitet, desto interessanter wird auch sie. Die Geschichte wird von Cate in der Ich-Form im Präsens erzählt. Dadurch ergibt sich natürlich automatisch mehr Nähe zu ihr als zu Maura oder Tess. Man bekommt so vor allem einen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle, in ihre Zweifel, ob sie stark genug ist, ihre Schwestern zu beschützen und wer denn nun der geeignete Heiratskandidat für sie ist. An manchen Stellen wurde mir das dann aber fast ein bisschen zu viel, da wären mir einfach knallharte Fakten lieber gewesen als das ewige Lamentieren.

Die Handlung kommt leider recht langsam in Gang. Auf den ersten hundert Seiten passiert fast gar nichts. Man lernt die drei Schwestern, ihren Vater, ihre verstorbene Mutter, die Hausangestellten und die Nachbarn kennen, erfährt etwas über die Bruderschaft und ihre Handlungsweisen. Richtig interessant wird es erst, als Cate von der Prophezeiung erfährt, als sie neue Freundschaften schließt und überlegen muss, wem sie trauen kann und wem nicht. Da wird es dann aber schön spannend und auch gefühlvoll.

Der Schreibstil hat mich nicht so sehr fesseln können. Er ist halt der Gesellschaft des 19. Jahrhunderts angepasst, was ein bisschen hochgeschraubt wirkt. Aber man kann es auf jeden Fall gut lesen, es ist in meinen Augen nur nichts besonders Tolles. Ich lese aber eigentlich auch nicht so gerne historische Romane.

Das Buch endet an einer nervenaufreibenden Stelle mit einem Cliffhanger. Ich kann es kaum erwarten, den zweiten Band in den Händen zu halten, weil ich jetzt unbedingt wissen möchte, wie es Cate, Maura und Tess weiter ergeht.

Fazit:
Nettes Jugendbuch, das etwas lahm beginnt, sich dann aber gut steigert.

Die Reihe:
1. Cate
2. Sternenfluch
3. Schicksalsschwestern

★★★☆☆