Ich habe mich sehr auf „OMG diese Aisling“ gefreut, weshalb es dann auch mit in den Urlaub dürfte. Gelesen habe ich es nun schon und ich bin leider sehr enttäuscht 😕
Das Buch wurde als sehr humorvoll beschrieben ...
Ich habe mich sehr auf „OMG diese Aisling“ gefreut, weshalb es dann auch mit in den Urlaub dürfte. Gelesen habe ich es nun schon und ich bin leider sehr enttäuscht 😕
Das Buch wurde als sehr humorvoll beschrieben mit einer authentischen Protagonistin, mit der sich jeder in gewisser Weise identifizieren könne. Beides traf meiner Meinung nach nicht zu 🙈 Aisling ist eine extrem engstirnige und ignorante Protagonistin, mit der ich überhaupt nicht klar gekommen bin. Manche Aussagen von ihr haben mich sogar ziemlich gestört und aufgeregt. Den angepriesenen Humor konnte ich leider auch nicht entdecken. Die Story war für mich extrem langweilig ohne roten Faden. Ständig ging es ums Feiern und Alkohol trinken, Belanglosigkeiten wurden aneinander gereiht und das ewige Hin und Her in der Liebesgeschichte ging mir auf die Nerven. Besonders als es dann plötzlich ein Liebesviereck gab 🙄
Das letzte Drittel war etwas tiefgründiger und emotionaler, aber mich konnte es leider nicht mehr erreichen, weil die Charaktere mit einfach egal waren.
Schade, hab mir sehr viel von dem Buch versprochen 😕
Bei „Meine Hand in deiner“ war es etwas anders, aber nicht besser: Mia taucht eines Tages vor Wades Haustür auf und bittet ihn, sie zu heiraten. Sie ist nämlich gerade frisch vor ihrem Exfreund geflüchtet ...
Bei „Meine Hand in deiner“ war es etwas anders, aber nicht besser: Mia taucht eines Tages vor Wades Haustür auf und bittet ihn, sie zu heiraten. Sie ist nämlich gerade frisch vor ihrem Exfreund geflüchtet - einem Drogenboss, der sie mehrfach zusammengeschlagen hat. Wade willigt ein und freut sich auf die Ehe. Er sieht in ihr die große Liebe. Wie unrealistisch ist diese Reaktion bitte? 🙈 Nur ganz selten hat Wade das ganze mal hinterfragt, direkt geheiratet hat er sie aber trotzdem. Ich konnte mich weder in ihn noch in sie hineinversetzen, weil die Gefühle einfach nicht ankamen. Die Story mit dem Drogenboss hätte Potential gehabt, wurde aber nicht genutzt. Eigentlich kam er gar nicht mehr vor. Dass Mia eigentlich höchst traumatisiert sein müsste (Vergewaltigung, Gewalt etc) war auch egal, weil Wade hat sie ja mit seiner Liebe geheilt. Ach Leute, ich kann sowas nicht mehr lesen :( _
Für mich endet die Reihe erst mal mit Band 9. Vielleicht lese ich irgendwann weiter, aber erst mal habe ich — leider!!! — genug.
Der Klappentext hat mich sehr angesprochen, weshalb ich sehr gespannt auf das Buch war. Ich wusste zunächst gar nicht, dass es sich um einen 2. Band handelt, aber das war kein Problem. Denn am Anfang hat ...
Der Klappentext hat mich sehr angesprochen, weshalb ich sehr gespannt auf das Buch war. Ich wusste zunächst gar nicht, dass es sich um einen 2. Band handelt, aber das war kein Problem. Denn am Anfang hat die Autorin die Geschehnisse aus Band 1 grob zusammengefasst. Generell hat man eine sehr ausführliche Einführung in die High Fantasy Welt erhalten - mir war sie etwas zu ausführlich. Ich mag es lieber, wenn man mitten ins Geschehen reingeworfen wird.
Den Schreibstil von Rachel Crane habe ich als eher beschreibend anstatt als erzählend empfunden. Landschaften, Orte etc kann die Autorin sehr bildhaft beschreiben und Fakten und Zusammenhänge sowie Legenden sehr gut erklären. Somit hat mir das Worldbuilding mit seinen Mythen und den unterschiedlichen Orten und Landschaften sehr gut gefallen. Hinten im Buch gibt es noch eine schöne Karte zur Veranschaulichung. Aber die Handlung selbst wird mehr trocken als lebendig erzählt, was bei mir für Langeweile gesorgt hat.
Die Handlung selbst hat mich leider auch nicht so richtig angesprochen. Die Story mit den Schatten und der Besessenheit finde ich eine gute Idee, aber die Umsetzung war nicht so gut gelungen. Ständig hat sich alles wiederholt. Die Protagonistin Rayne reitet die ganze Zeit durch die Gegend, teils ohne Ziel, teils mit Ziel, welches sie aber nie erreichen konnte, weil immer was dazwischen kam. Immer wieder begegnen ihr die selben Gegner, gegen die sie kämpfen muss. Oder aber Rayne ist glücklich, weil sie auf vermeintliche Verbündete trifft, findet dann aber schnell heraus, dass sie ebenfalls besessen und damit Feinde sind und entscheidet sich für die Flucht. Dieses Muster wiederholt sich auf den 540 Seiten mehrmals und Abwechslung bietet eigentlich nur die eingeflochtene Liebesgeschichte, welche mich aber auch nicht überzeugen konnte. Ich habe leider kein Knistern zwischen den Charakteren spüren können.
Die Protagonistin selber mochte ich mal und mal nicht. Sie ist kein naives Dummchen, ist durchaus in der Lage schlaue und durchdachte Entscheidungen zu treffen. Aber sie ist auch keine coole, starke Frau und damit für mich nichts Besonderes. Für mich hat sie nichts, was sie von anderen Protagonisten abhebt. Ihre Magie war zwar nett und hilfreich, aber verstanden, was sie nun wirklich kann und woher ihre Magie kommt, habe ich nicht.
Den Gegenpart Skandar fand ich ganz cool, er ist ein starker und entschlossener Krieger mit einer interessanten Vergangenheit. Allerdings hatte ich trotzdem recht wenig Bezug zu ihm.
Die Nebencharaktere blieben extrem blass und es gab keinen, der nicht austauschbar gewesen wäre.
Das Ende war ganz nett und an sich ein guter Abschluss, konnte für mich aber auch nichts mehr herausreißen.
Fazit:
Insgesamt war mir das Buch zu langweilig, stellenweise habe ich mich förmlich durchgequält. Die Handlung hatte keinen richtigen Spannungsbogen, die Charaktere keine Tiefe und der Schreibstil war nichts für mich. Schade, von mir gibt es keine Empfehlung.
Ich war unfassbar gespannt auf dieses Buch. In letzter Zeit habe ich mich recht viel mit Sexismus und Feminismus beschäftigt und dachte, "Elite" wäre genau die richtige Geschichte für mich. Leider hat ...
Ich war unfassbar gespannt auf dieses Buch. In letzter Zeit habe ich mich recht viel mit Sexismus und Feminismus beschäftigt und dachte, "Elite" wäre genau die richtige Geschichte für mich. Leider hat mir das Buch aber überhaupt nicht zugesagt.
Zu aller erst der Schreibstil: Er war sehr unangenehm zu lesen, sodass ich nur sehr langsam vorankam. Lange, verschachtelte Sätze (teilweise über eine halbe Seite lang), eine komische und unpassende Sprache und merkwürdige Dialoge. Teilweise gehen die Gesprächspartner gar nicht auf das Gesagte des anderen ein und reden einander vorbei. Das war einfach nicht meins und führte dazu, dass ich mich zum Weiterlesen zwingen musste.
Dann die Charaktere: Es fehlt ihnen unglaublich an Tiefe. Ihre Hintergrundgeschichten werden nur angerissen, aber nicht richtig ausgeführt. Besonders Jules war für mich überhaupt nicht greifbar, weil ihre Beweggründe gefehlt haben. Früher gehörte sie zu den "beliebten Mädchen" und war genauso wie sie. Warum jetzt nicht mehr? Warum hat sich ihr Denken geändert und setzt sich auf einmal für Gleichberechtigung ein? Klar, Menschen entwickeln sich, aber bei ihr schien es von einem Moment auf den nächsten geschehen zu sein und es gab einfach keine Erklärungen. Zudem waren ihre Handlungen gegen den Sexismus recht fragwürdig. Als ein Lehrer sie bat, ihren Tampon von ihrem Tisch zu nehmen, hat sie eine Kampagne gestartet, wo jeder ein Tampon auf den Tisch legt. Kann man mal machen? Dann gab es noch eine Aktion mit Bananen, wo ich einfach nur den Kopf schütteln konnte und am Verstand von Jules gezweifelt habe..
Generell war ihre Figur sehr unauthentisch. So verhält sich einfach keine Frau. An dieser Stelle hat man eben doch gemerkt, dass das Buch von einem Mann und keiner Frau geschrieben wurde..
Der männliche Protagonist hingegen war besser. Er hat sich gegen die Idioten eingesetzt und Statements gesetzt. Seine Art, seine Gedanken und Handlungen waren tatsächlich gar nicht mal so schlecht.
Dennoch hatte ich das Gefühl, dass die Figuren reine Klischees waren und mehr nicht. Eine Feministin mit fiesem Exfreund und Exfreundinnen, die sie aufgrund ihrer Ansichten für verrückt halten. Ein schwuler bester Freund und eine beste Freundin, die als Schlampe betitelt wird, weil sie mit vielen Männern schläft. Zudem der Sportstar mit schwieriger Vergangenheit und angeknackster Psyche. On top kommen dann jede Menge Idioten, die die Mädels wie Dreck behandeln und die Mädels, die sich alles gefallen lassen.
Es war einfach zu viel und zu unrealistisch.. Ich hätte lieber eine feministische Geschichte in einer traditionellen Schule ohne die ganzen blöden Klischees gelesen. Irgendwie konnte ich das Buch dadurch nicht ernst nehmen, obwohl es wichtige Themen anspricht.
Aber da kommen wir auch schon zu meinem nächsten Kritikpunkt: Ich konnte keinerlei Gefühle nachempfinden. Der Autor erzählt die Geschichte so distanziert und kühl, dass mir einfach alles egal war, was in dem Buch passiert ist. Das führte natürlich dazu, dass bei mir keine Spannung aufkam, sodass ich mich regelrecht durch das Buch gequält habe. Am spannendsten war für mich der Prolog, danach ging es nur noch bergab.
Besonders die Aktion am Ende war ein Witz und nur ein weiterer trauriger Versuch, eine wichtige Message in das Buch zu bringen.
Fazit:
Ich mochte nichts an diesem Buch und hätte ich es nicht in einer Leserunde gelesen, hätte ich es abgebrochen. Es sind gute Ideen und Ansätze vorhanden, aber die Umsetzung ist einfach schlecht. Viel zu viele Klischees, die das Buch meiner Meinung nach sogar ein bisschen lächerlich machen. Charaktere ohne Tiefe und ein sehr unangenehmer Schreibstil.
Es sollte mehr Bücher über Feminismus geben, aber bitte nicht solche.
2 Sterne gibt es für den Versuch und den männlichen Protagonisten James.
Nele ist 1,90m groß und leidet sehr darunter. Sie sieht sich selbst als Riesin und in der Schule hat sie kaum Freunde. Nur mit ihrem Nachbarn und besten Freund Tom kann sie über alles reden. Nele wurde ...
Nele ist 1,90m groß und leidet sehr darunter. Sie sieht sich selbst als Riesin und in der Schule hat sie kaum Freunde. Nur mit ihrem Nachbarn und besten Freund Tom kann sie über alles reden. Nele wurde noch nie geküsst und wünscht sich sehr, dass sich mal ein Junge für sie interessiert. Doch alle sind von ihrer Größe abgeschreckt, außer Jerome, der zwei Meter große Basketballspieler. Auf einer Party kommen die beiden sich näher, doch am nächsten Tag taucht ein freizügiges Video von ihr auf und Jerome wird verdächtigt, dieses gemacht zu haben. Nele glaubt aber an seine Unschuld.
Am Anfang konnte ich mich mit dem Buch leider gar nicht anfreunden. Der Schreibstil war gewöhnungsbedürftig. Nele hat einen leichten "Asi-Slang", einen sarkastischen Humor und sehr trockene Gedankengänge, woran ich mich erst mal gewöhnen musste. An sich ist sie zwar eine interessante Protagonistin, aber so richtig anfreunden konnte ich mich nicht mit ihr. Später im Buch hat mir ihr Humor aber doch noch gefallen und für einige Lacher gesorgt.
Nele hat eine kleine Schwester Lea, die noch mitten in der Pubertät steckt und leider dementsprechend genervt hat. Sie und Nele haben die ganze Zeit über nur gestritten.
Neles bester Freund Tom ist drogensüchtig, was ich sehr schwierig fand. Er war Nele nicht immer ein guter Freund und mir war er leider überhaupt nicht sympathisch. Seine Kifferei hat mich einfach genervt. Zudem hatte ich nicht das Gefühl, dass vernünfig mit dem Thema Drogenkonsum umgegangen wird. Es wurde nicht aufgeklärt und auch nicht abgeschreckt. In einem Jugendbuch finde ich das nicht passend, hier hätte mehr passieren müssen.
Die erste Hälfte des Buches geht es eigentlich nur um Neles Größe und die Schwierigkeiten, die das mit sich bringt. Die eigentliche Handlung startet erst ab der Hälfte.
Als das Video von Nele veröffentlicht wird, habe ich wirklich mit Nele mitgelitten. Allerdings war das nach ein paar Seiten wieder vorbei. Plötzlich stand das Video im Hintergrund und Jerome und seine Probleme im Vordergrund. Zwar wollte sie unbedingt seine Unschuld beweisen, aber wer das Video wirklich gemacht hat, war ihr eigentlich egal. Nele mag eine starke Persönlichkeit sein, aber das wirkte einfach nicht realistisch. Das Drama um das Video ging für mich in die falsche Richtung.
"Liebe ist so scheisskompliziert" thematisiert eine Menge wichtiger Themen wie Mobbing, Suizid, Drogenkonsum und Missbrauch. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass einiges davon künstlich herbeigeführt wurde. Die Vergangenheit von Jerome wurde nicht ausreichend ausgearbeitet, sodass sie unrealistisch wirkte. Zudem wurden die Themen nicht sensibel und ausführlich genug behandelt.
Dazu das Ende, die Auflösung, wer das Video gemacht hat und wie damit umgegangen wurde. Ich dachte, ich lese nicht richtig. Ich frage mich wirklich, was die Autorin sich mit dem Epilog gedacht hat. Denn dieser versaut das ganze Buch und noch schlimmer: Meiner Meinung nach wird das Auftauchen von Nacktbildern Jugendlicher im Netz vollkommen verharmlost. Zudem wird der Täter in Schutz genommen und hat keine Konsequenzen zu befürchten von wegen "Er hat es ja gar nicht so gemeint". Mit dem Ende wird dem Leser das Gefühl vermittelt, dass Nacktbilder/-videos im Internet völlig ok sind , wenn man sich nicht für seinen eigenen Körper schämt. Über Folgen von solchem Material im Internet wird sich keine Gedanken gemacht. Mich hat das Ende wirklich wütend gemacht und wer "Du wolltest es doch" gelesen hat, kann darüber nur den Kopf schütteln.
Fazit:
"Liebe ist so scheisskompliziert" versucht ernste Themen mit viel Humor zu thematisieren, was aber nach hinten los geht. Einige Themen werden nicht ernsthaft behandelt und nur grob angeschnitten. Zudem ist die Botschaft des Buches wirklich schlecht: Drogen haben nur manchmal Konsequenzen und Missbrauch ist ok, wenn der Täter es gar nicht so gemeint hat. Nein, einfach nein. Gerade Jugendlichen kann ich das Buch nicht empfehlen.