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Veröffentlicht am 30.03.2020

Ein MUSS für alle Fans von historischen Romanen

Die Farben der Schönheit – Sophias Hoffnung (Sophia 1)
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Klappentext:
Ein unerwarteter Aufbruch Berlin, 1926. Aufgewühlt verlässt Sophia ihr Elternhaus. Ihr Vater will sie nie wiedersehen, ihre Mutter ist in Tränen aufgelöst. Erst als sie vor ihrem Geliebten ...

Klappentext:
Ein unerwarteter Aufbruch Berlin, 1926. Aufgewühlt verlässt Sophia ihr Elternhaus. Ihr Vater will sie nie wiedersehen, ihre Mutter ist in Tränen aufgelöst. Erst als sie vor ihrem Geliebten steht, begreift Sophia, dass sie das gemeinsame Kind alleine aufziehen muss. Noch dazu als Unverheiratete. Verzweifelt reist sie zu einer Freundin nach Paris, wo sich ihr eine unerhörte Möglichkeit bietet. Die große Helena Rubinstein ist von Sophias Ausstrahlung und von einer ihrer selbstgemachten Cremes begeistert. Und sie bietet ihr an, in ihrem Schönheits-Imperium zu arbeiten. Sophia reist nach New York, voller Hoffnung auf ein neues Glück.

Rezension:
Sophia steckt mitten in ihrer Ausbildung zur Chemikerin. Da lässt sie sich auf eine Beziehung mit ihrem Dozenten ein. Er verspricht ihr das Blaue vom Himmel und das er in Scheidung lebt. Aber ein Dozent und seine Schülerin war natürlich öffentlich undenkbar.
Als Sophia dann merkt, dass sie schwanger ist, hofft sie, dass Oliver natürlich zu ihr hält. Aber er reagiert anders als sie es sich erhofft hatte. Er möchte das sie abtreiben lässt. Doch das kommt für Sophia nicht in Frage und sie merkt bald, dass sie mit diesem "Problem" wohl allein dasteht.
Als ihre Eltern dann von der Schwangerschaft erfahren, wirft der Vater sie aus der Wohnung.
Wie wird ihre Zukunft im Jahr 1926 aussehen, schwanger und unverheiratet.
Da bietet sich Sophia jedoch eine Chance. Ihre beste Freundin Henny, welche in Paris lebt, bittet sie zu ihr zu kommen. Sophia ist von Paris und den Menschen begeistert. Als sie dann noch die Möglichkeit bekommt für die berühmte Helena Rubinstein eine Gesichtscreme herzustellen, scheinen sich ihre Träume zu erfüllen.

Meine Meinung:
Als ich das Cover von Corina Bomanns neuen Roman gesehen habe, wusste ich direkt, dass ich dieses Buch bzw. die Trilogie lesen musste.
Und Corina Bomann hat mich wieder nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil, ich finde sie hat sich hier selbst übertroffen.
Schon nach den ersten Seiten konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Das Schicksal von Sophia hat mich völlig in den Bann gezogen. Der Schreibstil war fesselnd und kurzatmig, so dass die 541 Seiten nur so an mir vorbeirauschten.
Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung und kann es kaum erwarten, mit dem Lesen zu beginnen.
Für jeden Fan von historischen Romanen ist diese Trilogie ein "muss".

5 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 22.02.2020

Eine Biographie, die mich tief bewegte

Der Bibelraucher
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Rezension:
Durch eine liebe Freundin wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Sie erzählte mir immer wieder davon, während sie es selber lass und ich war mehr als neugierig auf diese Story. Ein paar Tage ...

Rezension:
Durch eine liebe Freundin wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Sie erzählte mir immer wieder davon, während sie es selber lass und ich war mehr als neugierig auf diese Story. Ein paar Tage später, schenkte sie mir das Buch und ich musste, vor lauter Neugierde, sofort mit dem Lesen anfangen.

Schon nach den ersten Seiten, in denen es um die Kinderzeit von Wilhelm Buntz ging, war ich geschockt und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Was der “kleine” Wilhelm in seinem jungen Leben erleiden musste, hat mich tief bewegt und atemlos zurückgelassen. Er wird insbesondere durch die Behandlung der Erwachsenen, als “schwarzes Schaf” gesehen, um dass es sich nicht lohnt zu kämpfen.
Keiner merkt, so kam es mir auf jeden Fall vor, dass es Hilferufe eines Kinder und eines Jugendlichen sind, geliebt und akzeptiert zu werden. Wenn man aber mit dem Gedanken aufwächst, dass man nichts wert ist und das man einfach nur böse ist, dass es niemanden gibt, der einen liebt, dann war die Entwicklung von Wilhelm Buntz vorauszusehen.

Fazit:
Ich habe selten eine Biographie gelesen, die mir so nahe ging. Klar hat Wilhelm Buntz sehr viele schlechte Dinge getan, für die er auch verhaftet wurde und lebenslänglich hinter Gitter musste. Als junger Erwachsener war er für seine Taten selbst verantwortlich und musste dafür bestraft werden.
Während seines Aufenthalts im Gefängnis beginnt er die Bibel zu lesen, reißt jede gelesene Seite heraus, um damit seinen Tabak rauchen zu können. Er liest die Worte, kann aber anfangs nicht an einen Gott glauben. Doch dann wird er eines besseren belehrt.

Nach seiner Entlassung beginnt er, sich bei “seinen” Opfern zu entschuldigen und erlebt Menschen, die ihn sprachlos machen und ihn an Gott glauben lassen.

***** 5 von 5 Sternen

Wobei ich es schwierig finde, so ein ergreifendes Buch zu bewerten. Da mich Wilhelm Buntz Story jedoch so packen konnte, gut geschrieben ist, vergebe ich gerne 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 08.01.2020

Spannung bis zum Schluss

Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.
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Rezension:
Jenny König bricht, zusammen mit einer Gruppe, zu einem Digital-Detox-Trip auf. In 2000 Metern Höhe sollen sie 5 Tage ohne Handy und Internet auskommen.
In einem Bergsteigerhotel, welches gerade ...

Rezension:
Jenny König bricht, zusammen mit einer Gruppe, zu einem Digital-Detox-Trip auf. In 2000 Metern Höhe sollen sie 5 Tage ohne Handy und Internet auskommen.
In einem Bergsteigerhotel, welches gerade renoviert wird, sollen sie diese Tage verbringen. Doch schon kurze Zeit nach der Ankunft, fehlt von einem Mitstreiter jegliche Spur. Durch den inzwischen einsetzenden, starken Schneefall kann er das Hotel nicht verlassen haben. In kürzester Zeit ist die Gruppe völlig von der Aussenwelt abgeschnitten und kann das Hotel nicht mehr verlassen.
So beginnen sie nach dem Vermissten zu suchen.
Als sie ihn schließlich finden, ist er mehr tot als lebendig. Er wurde schwer misshandelt und seiner Sinne beraubt. Die Augen verbrannt, der Gehörgang durchstochen und die Zunge abgeschnitten.
Von da an beginnt für die Gruppe ein Horrortrip.
Ohne die Möglichkeit Hilfe zu holen, sind sie auf sich allein gestellt und sie wissen, dass nur einer von Ihnen der schreckliche Psychopath sein kann.

Mein Fazit:
Ich habe den Roman innerhalb von 2 Abenden verschlungen. Das allein sagt schon aus, wie spannend er war. Ich konnte ihn nicht aus der Hand legen. Während ich den Psychothriller gelesen habe, habe ich ihn gleichzeitig als Hörbuch gehört. Es kam mir so vor, als hätte diese Kombination das ganze noch grauenvoller und perfider gemacht. Der Sprecher des Hörbuches, Herbert Schäfer, hat die Story so genial vorgelesen, dass mir oft eine Gänsehaut über den Rücken lief.
Arno Strobel hat mich mit seinem neuen Roman dermaßen mitgenommen, dass ich sehr schnell mitten unter den Protagonisten in dem Berghotel war.
Er schaffte es, dass man ständig daran zweifelte und überlegte, wer den nun der Täter ist. Man springt von einem Protagonisten zum anderen, doch wer letztendlich dahintersteckte, darauf wäre ich nie gekommen.
Ein genialer Psychothriller, ein toller Schreibstil und eine Story, die nur aus der Feder von Arno Strobel kommen kann.

5 von 5 Herzen

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Veröffentlicht am 23.11.2019

Spannung bis zur letzten Seite

Am dunkelsten Tag
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Videorezension: https://youtu.be/5KFw3x6JPIA

Mein Fazit:
Ein gelungener, sehr spannender Roman aus der Feder von Nora Roberts. Meine Meinung zu diesem Buch findest Du in meinem Video.

Wie immer ein toller ...

Videorezension: https://youtu.be/5KFw3x6JPIA

Mein Fazit:
Ein gelungener, sehr spannender Roman aus der Feder von Nora Roberts. Meine Meinung zu diesem Buch findest Du in meinem Video.

Wie immer ein toller Schreibstil und eine aufregende Story, für spannende Lesestunden.

Sterne: 5 von 5

Veröffentlicht am 09.09.2019

Spannend und mystisch

Die Melodie der Schatten
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Rezension:
Der Roman spielt in Schottland im Jahre 1837. Fiona ist in einer Kutsche unterwegs, zusammen mit ihrer Tante und einem männlichen Begleiter. Fiona soll die Tante in den Highlands unterstützen. ...

Rezension:
Der Roman spielt in Schottland im Jahre 1837. Fiona ist in einer Kutsche unterwegs, zusammen mit ihrer Tante und einem männlichen Begleiter. Fiona soll die Tante in den Highlands unterstützen. Doch auf dem Weg dorthin, wird die Kutsche überfallen. Fiona kann unbemerkt fliehen, muss jedoch beobachten, wie ihre Tante und der Begleiter getötet werden und die Kutsche in Brand gesetzt wird. Als sie sieht, dass sie ihre Tante nicht mehr retten kann, kämpft sie sich durch Wälder und Gestrüpp, bis sie auf ein altes Herrenhaus stößt.

Dort findet sie Unterschlupf, aber der Herr des Hauses ist ihr alles andere als angenehm. Er erscheint ihr undurchsichtig und unnahbar. Ein richtiges Gespräch kann sie mit ihm nicht führen, da er alles andere als begeistert auf ihre Anwesenheit reagiert.
Wiederum ist sie von seinem Aussehen mehr als angezogen und sie möchte unbedingt hinter die steinernde Fassade von Aiden blicken.
Und was sind das für eigenartige Geräusche, die Fiona mitunter nachts hört? Sie vernimmt schleifende Schritte im Flur, die oft direkt vor ihrer Tür stoppen. Wo kommt die eigenartige Melodie her, die sie Nacht für Nacht verfolgen? Sind an den Gerüchten, dass es im Herrenhaus spuken würde, vielleicht doch etwas dran? Oder versucht jemand Fiona um den Verstand zu bringen, um sie irgendwie wieder los zu bekommen?

Fazit:
Von der ersten Seite an, konnte mich der Roman in seinen Bann ziehen. Maria W. Peter hat mich wunderbar in die Zeit um 1837 entführt und durch die leicht schaurige Story ist mir mehr als einmal eine Gänsehaut über den Rücken gekrochen. Immer wieder war ich am zweifeln, was den Hausherren betraf. War er wirklich zwielichtig und hatte etwas zu verbergen? Oder versucht auch er die Gefühle zu Fiona zu unterdrücken?
Der Schreibstil von Maria W. Peter ist fesselnd und die Charakter sind sehr gut ausgearbeitet, so dass die 668 Seiten nur so an mir vorbei flogen.
Eine klare Leseempfehlung von mir ♥.

Sterne: 5 von 5