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Veröffentlicht am 23.01.2020

Eine außergewöhnliche Geschichte

Das Knistern der Sterne
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"Das Knistern der Sterne" ist der erste Roman, den ich von der Autorin Claire Hoffmann gelesen habe und es ist auch die erste Kreuzfahrt, die ich unternommen habe. Auf dieser Kreuzfahrt lerne ich zwei ...

"Das Knistern der Sterne" ist der erste Roman, den ich von der Autorin Claire Hoffmann gelesen habe und es ist auch die erste Kreuzfahrt, die ich unternommen habe. Auf dieser Kreuzfahrt lerne ich zwei ganz besondere Menschen kennen.
Stella, die arbeitlos ist, und wieder allein ist, ist in einem desolaten Zustandt. Da lernt sie im Park den 70jährigen Balhasar kennen. Der ehemalige Literaturprofessor hat ihr ein ungewöhnliches Angebot. Er lädt sie auf eine Kreuzfahrt ein. Er stellt jedoch eine Bedingung: Stella darf nicht nach seiner Vergangenheit fragen. Als die beiden an Bord sind, beginnt eine spannende Reise, mit sternenklaren Nächten und der Weite des Ozeans. Die beiden erleben verschiedene Abenteuer. Doch eines ist gewiss, jeder der beiden hat etwas zu verbergen.
Ich muss gestehen, dass ich am Anfang mit dem Schreibstil der Autorin und auch mit der Geschichte nicht ganz zufrieden war. Irgendwie hatte ich aufgrund des Klappentextes etwas anderes erwartet. Wir lernen zwei unterschiedliche Protagonisten kennen. Da ist die etwas verzweifelte Stelle, die mit sich überhaupt nicht im Reinen ist, und die aber ein besonderes "Gespür" besitzt. Doch Stelle ändert sich im Laufe dieser Reise und zum Ende hat mich die Geschichte dann endlich in ihren Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Ich habe die Kreuzfahrt mit Balthasar genossen. Auch ein ganz besonderer älterer Herr. Und man spürt auch förmlich, das die beiden von Geheimnissen umgeben sind und mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen haben. Aber werden die bei den gestärkt und bereit für einen Neuanfang zurückkommen?
Das Cover hat mich magsich angezogen, es hat wirklich etwas besonderes. Eine nette Unterhaltsungslektüre für die ich gerne 4 Sterne vergebe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.06.2019

Eine unterhaltsame Lektüre

Müssen wir da auch noch hin?
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In "Müssen wir das auch noch hin?" , das sind 39 kurze und komische Geschichten rund um das Reisen, erzählt uns der Autor Dietmar Bittrich aus eigener Erfahrung, was alles passieren kann, wenn einer eine ...

In "Müssen wir das auch noch hin?" , das sind 39 kurze und komische Geschichten rund um das Reisen, erzählt uns der Autor Dietmar Bittrich aus eigener Erfahrung, was alles passieren kann, wenn einer eine Reise tut. Eigentlich ist doch Reisen etwas Wunderbares, dem viele schöne Dinge vorausgehen. Alleine schon das Planen und Vorbereiten steigert die Freude auf das Resien. Doch dann auf Reisen begegnet man dem einen oder anderen Hindernis. Vor allem kommt es auch zu Erlebnissen mit Menschen, denen man doch eigentlich gar nicht nah sein will.

Ich bin von Anfang an in die Lektüre eingetaucht und habe jeder der 39 Geschichten wirklich genossen. Natürlich gab es auch besondere Favoriten, und zwar "Bitte nur noch eine Minute" oder "Vor der Reise waren man bestens befreundet". Das sind nur zwei Beispiele. Oft hatte ich beim Lesen der einzelnen unterhaltsamen Geschichten ein Grinsen im Gesicht. Und ab und an kam mir eine Erzählung ziemlich bekannt vor.

Diese nette Lektüre ist genau die richtige Unterhaltung für zwischendurch. Das Cover macht ja auch schon gute Laune, gefällt mir sehr gut. Gerne vergebe ich für dieses Lesevergnügen der besonderen Art 4 Sterne.

Veröffentlicht am 30.12.2017

Eine besondere Geschichte

Ich treffe dich zwischen den Zeilen
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"Ich treffe dich zwischen den Zeilen" ist der erste Roman, den ich von der englischen Autorin Stephanie Butland gelesen habe. Wir lerne eine ganz besondere Protagonistin kennen. Ihr Roman hat mich sehr ...

"Ich treffe dich zwischen den Zeilen" ist der erste Roman, den ich von der englischen Autorin Stephanie Butland gelesen habe. Wir lerne eine ganz besondere Protagonistin kennen. Ihr Roman hat mich sehr berührt.

Der Inhalt: Loveday ist ein ganz besonderer Mensch. Sie ist gern für sich allein und will mit Menschen nicht soviel zu tun haben. Mit ihren Piercings und tiefschwarz gefärbten Haaren versucht Loveday, die Welt von sich fernzuhalten. Ihre Welt sind die Bücher. Sie arbeitet in Archies Antiquariat und hier fühlt sie sich einfachl wohl. Irgendetwas ist in der Vergangenheit passiert, das Loveday fürs Leben geprägt hat. Und Archie stellt keine Fragen, hier kann sie sein wie sie ist. Doch dann kommt eines Tages Nathan in den Laden und endlich bekommt die Mauer, die sie um sich errichtet hat, einen Riss. Er nimmt Loveday mit zu einem Poetry-Slam und durch Gedichte können beide ausdrücken, was sie sonst nicht mitteilen können. Doch eines Tages führt Loveday ein Buch zurück in die Vergangenheit. Gelingt es ihr mit Natans Hilfe darüber zu sprechen, findet sie den Mut sich zu öffnen und mit Nathan ein neues Leben zu beginnen .....

Wenn man dieses Buch aus der Hand legt, ist man nachdenklich - ich zumindest. An der Schreibstil der Autorin mußte ich mich erst gewöhnen, aber nach einen Seiten bin ich in die Geschichte eingetaucht. Ich kann mir Loveday vorstellen - wie sie in ihrer eigenen Welt lebt. Und dann ist da Archie, der soviel Verständnis hat. Hier in seinem Antiquariat habe ich mich auch wohlgefühlt. Ich man hat gespürt, dass es Loveday genauso gegangen ist. Und dann ist da Nathan, der einfach nicht locker lässt und Loveday aus der Reserve lockt. Auch der Besuch eines Poetry-Slam hat mir gefallen. Eine tolle Idee, so seinen Gedanken und Gefühlen freien Lauf zu lassen. Eine wirklich sehr emotionale Geschichte, die mir sehr gut gefallen hat.

Das Cover passt auch wunderbar zur Geschichte. Ich vergebe für diese unterhaltsame Lektüre gerne 4 Sterne und freue mich auf den nächsten Roman der Autorin.

Veröffentlicht am 19.12.2017

Nette Lektüre für die Vorweihnachtszeit

Morgen küsst der Weihnachtsmann
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In "Morgen küsst der Weihnachtsmann" dürfen wir gleich drei weihnachtliche Geschichten von verschiedenen Autorinnen lesen.

Die erste Geschichte "Höhenflug der Leidenschaft" von Stephanie Bond. Die Geschichte ...

In "Morgen küsst der Weihnachtsmann" dürfen wir gleich drei weihnachtliche Geschichten von verschiedenen Autorinnen lesen.

Die erste Geschichte "Höhenflug der Leidenschaft" von Stephanie Bond. Die Geschichte handelt von Violet, die auf der Suche nach der wahren Liebe ist. Dann fällt ihr ein Brief in die Hände, den sie zu Collegezeiten geschrieben. In diesem Brief kommen ihre gemeinen Wünsche und Sehnsüchte zum Audruck. Und ausgerechnet dieser Brief fällt dem Frauenhelden Dominick in die Hände. Und dann muss Violet ausgerechnet mit Dominick verreisen und das ausgerechnet über Weihnachten. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. In der Geschichte spielt auch die Leidenschaft eine große Rolle.

In der zweite Geschichte "Starstruck - Sinnliches Weihnachtsfest" von Julie Kenner lernen wir Chris und Alyssa kennen. Chris ist Alyssas Nachbar und bester Freund. Und eine Liebe zwischen Freunden gibt es doch nicht. Denn Alyssa hat eigentlich einen anderen Kandidaten vor Augen. Aber nach einer Partynacht entflammt die große Leidenschaft zwischen Chris und Alyssa. Doch wie sollen die beiden mit dieser Situation umgehen. Auch diese Geschichte hat mich sehr gut unterhalten.

Und zum Schluss unterhält uns Lori Wilde mit "Verführung unterm Mistelzweig". Die taffe Anwältin Alana und der Polizist Noah sind hier die Protagonisten. Und bis zwischen den beiden ein großes Feuer entfacht, braucht es einige Weihnachtswunder. Diese Geschichte hat mich auch sehr gut unterhalten.

Ein insgesamt gelungenes Gesamtpaket für unterhaltsame Lesestunden. Das Cover gefällt mir sehr gut, ist sehr ansprechend. Gerne vergebe ich für diese Weihnachtsgeschichten 4 Sterne.

Veröffentlicht am 22.10.2017

Eine abenteuerliche Reise in die Vergangenheit

Das Jahr der Schmetterlinge
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"Das Jahr der Schmetterlinge" ist das erste Buch, das ich aus der Feder der Autorin Harriet Evans gelesen habe. Die Autorin nimmt uns auf eine abenteuerliche Reise mit auf ein altes verfallenes und verwunschenes ...

"Das Jahr der Schmetterlinge" ist das erste Buch, das ich aus der Feder der Autorin Harriet Evans gelesen habe. Die Autorin nimmt uns auf eine abenteuerliche Reise mit auf ein altes verfallenes und verwunschenes Herrenhaus.

Der Inhalt: Nina Parr wird nun bald 26 Jahre und ist geschieden. Mit ihrem Exmann verbindet sie jedoch immer noch eine besondere Liebe. Leider ist ihr Vater früh verstorben und Nina möchte gerne mehr über ihn und seine Familie erfahren. Doch ihre Mutter hüllt sich in Schweigen. Doch dann taucht ein anonymer Brief mit alten Fotos auf. Und als sich Nina auf die Suche nach ihrer Vergangenheit macht, stößt sie auf ein verfallenes Anwesen ihrer Vorfahren, das von einem großartigen Schmetterlingsgarten umgeben ist. Dieser Ort übt auf Nina eine große Faszination aus, doch birgt er auch ein düsterer Geheimnis.....

Mit gemischten Gefühlen habe ich dieses Buch beendet. Obwohl es spannend war und ich an manchen Stellen ein Gänsehautfeeling hatte, ging mir bei der Geschichte das gewisse Etwas ab. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut. Man kann sich auch alles bildlich vorstellen. Sie erzählt abwechselnd von Ninas Leben, aber wir tauchen auch tief in die Geschichte ihrer Vorfahren ein. Und dieses düstere und dunkle Geheimnis ist manchmal ziemlich gruselig. Auch der Besuch des alten verfallenen Familienbesitzes Keepsake hat bei mir seltsame Gefühle ausgelöst. Ich habe mich hier einfach nicht wohlgefühlt. Das Leben von Nina und ihrer Mutter war auch nicht immer einfach, aber das gab es eine nette Dame, die sich immer rührend um Nina gekümmert hat, wenn ihr Mutter arbeiten musste. Und ein Glückgriff war der Stiefvater, der wirklich ein ganz besonderer Mensch ist. Nina setzt ja wirklich alles daran, dass Familiengeheimnis zu lösen, um wieder nach vorne schauen und mit der Vergangenheit abschließen zu können.

Eine gute Unterhaltungslektüre. Besonders die vielen Schmetterlinge auf Keepsake haben mich begeistert. Ihre Vielfalt ist einfach großartig. Das Cover verströmt für mich eine gewisse Melancholie, es passt aber zur Geschichte. Ich vergebe für diese Lektüre 4 Sterne.