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Veröffentlicht am 26.10.2018

Unterhaltsame Fantasy voller Sarkasmus und Action

Das Herz des Wolfes
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Zum Inhalt:

Kado ist eigentlich ganz normal. Bis auf die Ausnahme, dass er ein Halbelf ist, der von Menschen aufgezogen wurde. Und natürlich abgesehen davon, dass er auch noch ein Albino ist - dementsprechend ...

Zum Inhalt:

Kado ist eigentlich ganz normal. Bis auf die Ausnahme, dass er ein Halbelf ist, der von Menschen aufgezogen wurde. Und natürlich abgesehen davon, dass er auch noch ein Albino ist - dementsprechend weiße Haare und rote Augen hat. Dazu sollte man vielleich auch noch erwähnen, dass er sich in einem Wolf verwandeln kann, die Kindheit bei Wölfen verbracht hat, einen besten Freund hat, der zu 100% ein Wolf ist und er mit Tieren sprechen kann. Also wie gesagt ganz normal; oder zumindest fast.

Verrückt wird es erst, als in dem Wirtshaus seiner Zieheltern gesuchte Attentäter auftauchen und kurz darauf von Soldaten gesucht werden. Irgendwie eskaliert die Situation und eh sich Kado versieht, wird er vom Gott Carnor als dessen Diener eingestellt: Telepathie und Unsterblichkeit sind nur die ersten Kennzeichen, dass Kados Leben wirklich nicht mehr normal ist.

Meine Meinung:

Die Geschichte lebt in meinen Augen definitiv von den zynischen, sarkastischen und in den meisten Situationen einfach lustigen Anmerkungen des Protagonisten zu den Geschehnissen. Zwischendurch lässt dies für mich zwar etwas nach, doch vor allem zu Beginn des Buches und auch gegen Ende wieder musste ich sehr viel lachen.

An einigen Stellen war das Abenteuer für mich von zu vielen glücklichen Zufällen abhängig, nichts desto trotz hatte ich sehr viel Spaß beim Lesen.

Mein Lieblingscharakter ist definitiv Felan; er ist der absolut perfeke Sidekick zu Kado.

Ein schöner Auftakt zu einer Fantasy-Reihe.

Eine ausfürhliche Rezension gibt es wie immer auf meinem Blog unter:

https://revasbuchportal.wordpress.com/2018/10/26/kado-das-herz-des-wolfes-lukas-bayer-fantasy/

Veröffentlicht am 08.03.2020

Guter Schreibstil und Humor zu einer guten Grundidee, die in ihrer Umsetzung für mich jedoch Schwachstellen hat.

Night of Crowns, Band 1 - Spiel um dein Schicksal
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Vorweg: Ich war so wahnsinnig gespannt auf dieses Buch, seit ich das erste Mal von der zugrundeliegenden Idee gehört habe; ich musste es einfach kaufen, auch wenn ich noch nie ein Buch von Stella Tack ...

Vorweg: Ich war so wahnsinnig gespannt auf dieses Buch, seit ich das erste Mal von der zugrundeliegenden Idee gehört habe; ich musste es einfach kaufen, auch wenn ich noch nie ein Buch von Stella Tack gelesen habe und nicht mehr gerade in die eigentliche Zielgruppe der Jugendbücher falle.
Zum Inhalt:
Alice Leben scheint eigentlich auf die perfekte Highschool_Lovestory hinauszulaufen, als sie auf einer Schulfeier einer der naheliegenden Privatschulen beginnt, ständig und überall Spinnen zu sehen, die außer ihr niemand wahrzunehmen scheint. Dies erstickt die in ihren Anfängen liegende Beziehung im Keim und gefährdet darüber hinaus nicht nur ihre Freundschaften, sondern vor allem auch ihre Schullaufbahn. Da sie das Schuljahr nicht mehr schafft, aber auch mit niemanden darüber reden kann, was ihren Leistungsabfall verursacht hat, bekommt sie das Angebot die Summer-School der Privatschule Chesterfield zu besuchen. Chesterfield ist neben St. Burrington eine sehr elitäre Privatschule in der Umgebung.
Als sie dort ankommt, ist vieles seltsam. Ihre Mitschüler verhalten sich nicht wie Schüler, sondern scheinen etwas gemeinsam vor ihr zu verstecken. Band schon findet sie auch heraus, was es ist; ein uralter Fluch liegt auf den beiden Internaten, welches immer wieder Schüler zwingt, die Rolle von Schachfiguren einzunehmen und an einem Duell um Leben und Tod gegen die andere Schule teilzunehmen; denn nur Schwarz oder Weiß kann gewinnen.
Meine Meinung:
Die Idee klang so richtig toll auf dem Klappentext und auch der Anfang hat mir gut gefallen. Aber was mich gestört hat; die Realisierung des „Schachspiels“ hatte für mich - außer die Bezeichnung der Figuren - eigentlich nichts mit Schach zu tun. Für mich hätte man diese Verknüpfung auch einfach weglassen können und lieber das Prinzip ohne diese Referenz aufbauen sollen.
Das Positive: Der Schreibstil ist sehr angenehm, einfache Sätze und dadurch einfach zu lesen. Hin und wieder auch recht lustige Dialoge. Daher für mich also ein Pluspunkt für den Schreibstil. Allerdings sind die Charaktere für mich recht eindimensional geblieben. Ich habe nicht das Gefühl entwickelt, sie zu kennen oder überhaupt irgendeine Meinung zu ihnen zu haben. Das ist in meinen Augen recht schade. Besonders bewusst wurde mir das, als in der Mitte des Buches ein hartes Schicksal eine der Figuren ereilt, deren Name ich zuvor noch nicht einmal irgendwo gelesen habe, denn in Buchrücken sind zwar die wichtigsten Charaktere neben ihrer entsprechenden Schachfigur aufgelistet, doch sind dort nur 10 der eigentlich 16 Spielfiguren pro Seite namentlich erwähnt…
Daher kommt das Buch für mich insgesamt auf 3 Sterne. Teil 2 werde ich wahrscheinlich lesen, wenn er erscheint, aber einfach aus Neugier darüber, was die Auflösung ist und weniger aus absoluter Begeisterung für das Buch.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.06.2019

Geheimnisse und eine Reise zur Selbstfindung

Prophezeiungen für Jedermann
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Zum Inhalt:

In einer Parallelwelt ist Magie im Gegensatz zu unserer vorhanden, auch wenn die "normalen" Menschen eine enorme Angst vor dieser haben und deshalb die Magie an allen möglichen Stellen zwar ...

Zum Inhalt:

In einer Parallelwelt ist Magie im Gegensatz zu unserer vorhanden, auch wenn die "normalen" Menschen eine enorme Angst vor dieser haben und deshalb die Magie an allen möglichen Stellen zwar genutzt aber beschränkt und eingeschlossen wird.

Darüber hinaus kann jeder Bürger jeder Zeit vom so genannten Orakel zum Zweck einer Prophezeiung berufen werden. Diese stellt die Menschen vor unterschiedlich schwere Aufgaben, deren Stellung nicht immer eindeutig sind.

Zwar kann sich jeder zur Erfüllung seiner Aufgabe, durch die der Träger durch ein magisches Sigel gezwungen wird und daher auch nicht längere Zeit auf sich beruhen lassen kann, drei Wochen Urlaub von Arbeit, Schule oder ähnlichem nehmen, allerdings gibt es keine Garantie, dass die Aufgaben in dieser Zeit auch erledigt werden können.

Zachs Leben ist in dieser Welt nicht immer einfach, versucht er doch geradezu auch von außen angetrieben immer wieder nach Perfektion zu streben. In seinem Vorhaben wird er dabei jedoch regelmäßig durch den Zufall behindert, was gerade seine Verlobe sehr stört.

Kurz vor dem Antritt seines Praktikums wird Zacharias vom Orakel berufen und bekommt eine Quest gestellt, die ihm auf dem ersten Blick sehr gut lösbar erscheint. Doch schon bald muss er erkennen, dass seine Reise nicht so schnell wie erwartet beendet sein wird und ihr Andauern und Ausgang sein Leben maßgeblich verändern werden.

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist angenehm und gut zu lesen. Hier und da musste ich (Ab)Sätze wiederholt lesen, da sich mir der Kontext erst kurz später erschloss. Die Nebencharaktere bleiben häufig eher blass und weißen keine große Tiefe auf; neben Zacharias lernt man auch kaum einen Charakter wirklich gut kennen. Zachs Wesensveränderungen sind jedoch sehr gut nachvollziehbar.
Die Welt hätte für mich hier und da auch etwas anschaulicher beschrieben sein können, da dadurch in der Regel nicht ganz klar wurde, wie sich die Unterschiede zwischen unserer und dieser Parallelwelt darstellen.
Die Handlung ist immer wieder für eine Überraschung gut und kam mit einigen Überraschungen um die Ecke.
Alles in allem eine spannende Idee, die für mich jedoch noch etwas Luft nach oben in der Umsetzung hatte. Sehr gutes Buch für eine seichte Unterhaltung, die zum Nachdenken anregen kann.

Veröffentlicht am 01.04.2019

Viel versprechender Auftakt einer Reihe; inhaltich und formal noch Luft nach oben in den weiteren Bänden.

Demon Blood
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Zum Inhalt:



Kates Leben könnte soweit eigentlich ziemlich gut sein; in der Schule hat sie gute Noten und ihr Freund Paul ist unter den Mädchen hoch in Kurs und hat sich doch für sie entschieden. ...

Zum Inhalt:



Kates Leben könnte soweit eigentlich ziemlich gut sein; in der Schule hat sie gute Noten und ihr Freund Paul ist unter den Mädchen hoch in Kurs und hat sich doch für sie entschieden.



Doch kurz bevor ihre Eltern und ihre Schwestern aufbrechen, um ihre schwerkranke Oma zu besuchen, wird Kates Leben ordentlich durcheinander gewürfelt. Beim heimlichen Weggehen mit ihrer kleinen Schwester und Paul wird diese von einem unangenehmen Mann angemacht und scheinbar unter Drogen gesetzt. Zum Glück ist ein mysteriöser Fremder in der Nähe, der Kates Schwester redet. Von da an kreuzt dieser immer wieder ihren Weg. Doch nicht genug des ganzen wird Kate in einem unbeobachteten Moment nach einem spannenden Abend mit ihren Freunden und - unter anderem - einen Besuch bei der Wahrsagerin sowie Streit mit Paul, wird sie jedoch von seltsamen Fremden angegriffen und erneut eilt ihr der mysteriöse Kerl zu Hilfe. Die Dinge, die sie dann erfährt, werfen alles was sie bisher wusste über den Haufen und besonders ihre Beziehung zu Paul steht auf wackeligen Beinen.



Meine Meinung:



kann Spoiler enthalten



Der Schreibstil liest sich recht angenehm. In der Regel flüssig, hier und da jedoch auch etwas holprig. Der Beginn ist recht vollgepackt und spannend, allerdings entwickelt sich dann die Geschichte zu einer recht repetitiven Dreiecks-Beziehungsgeschichte, auf der - für meinen Geschmack - zu sehr der Fokus lag. Kate fehlt manchmal das gewisse Etwas; sie wirkt häufig etwas passiv und die Dinge geschehen mehr oder weniger mit ihr. Immerhin wird ihr Leben gerade vollkommen durcheinandergeworfen, aber eigentlich schaut sie die meiste Zeit nur zu. Das Ende kam dann doch sehr abrupt und fiel (leider) etwas knapp aus, macht aber neugierig auf die Fortsetzung.

An einigen Stellen erinnert es weiterhin doch eher an eine Fanfiction, anstatt eines eigenständigen Romans, konnte sich dann jedoch auch wieder von diesem Charakter lösen.



Besonders die ersten Kapitel des Buches waren jedoch wirklich sehr fesselnd.



Die Reihe hat auf jeden Fall Potential für die Zukunft.

Veröffentlicht am 16.02.2019

Schwacher Einstieg mit spannenden Ende.

Nightflyers
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Zum Inhalt:

Eine Mission wird gestartet. Ihr Ziel: in den unendlichen Weiten des Universums ein jahrhundertealtes Mysterium auf die Spur zu kommen. In vielen unterschiedlichen Kulturen und auf ebenso ...

Zum Inhalt:

Eine Mission wird gestartet. Ihr Ziel: in den unendlichen Weiten des Universums ein jahrhundertealtes Mysterium auf die Spur zu kommen. In vielen unterschiedlichen Kulturen und auf ebenso vielen verschiedenen Planenten gibt es immer wieder Berichte von einem fremdartigen Schiff und dessen Ursprung. Die Volcryn - so wird diese geheimnisvolle Lebensform genannt faszinieren den Leiter des Teams D'Branin bereits seit sehr langer Zeit und endlich hat er die Mittel, um den ganzen auf den Grund zu gehen und nach der Wahrheit hinter den zahlreichen Legen zu suchen.

Unterstützt wird er von einem Team, dessen Mitglieder die unterschiedlichen Talente in verschiedenen Bereichen besitzen Telepathie, Empathie, Linguistik usw.

Das Schiff, welches sie zu ihrem Missionsziel bringen soll, ist die Nightflyer. Ein vollkommen autonom funktionierendes Schiff unter dem Kommando von Roy Eris. Bereits bei der Ankunft auf dem Schiff wird klar, dass dies kein gewöhnlicher Kapitän ist; kommuniziert er doch lediglich über holographische Darstellungen und Lautsprecher mit dem Team und verbringt seine Zeit abgeschottet in der Kommandozentrale.

Doch nicht nur die Weite des Weltalls und der beengte Raum machen den Passagieren schnell zu schaffen. Der Telepath des Teams - Thale - nimmt nach kurzer Zeit eine weitere Präsenz war, die auf ihn einen bedrohlichen Eindruck macht und ihn immer unruhiger werden lässt.

Misstrauen gegen einander und vor allem gegen Roy Eris spalten das Team.


Meine Meinung:

Der Schreibstil konnte mich nicht richtig überzeugen. Einige Dinge werden recht häufig wiederholt und andere, wie das Sexleben der Crew, thematisiert, ohne für mich einen Mehrwert für die eigentliche Handlung zu haben in den meisten Fällen.

Mit den Charakteren habe ich mir zu Beginn auch wirklich schwer getan sie auseinander zu halten. Das hat einige Kapitel gedauert, bis ich mir soweit merken konnte wer jetzt wer ist und vor allem was die jeweilige Aufgabe und Fähigkeit des betreffenden Charakters ist.

Zu Beginn plätschert die Geschichte regelrecht dahin, bevor sie endlich Fahrt aufnimmt. Und trotzdem war ich die ganze Zeit gespannt, wie es denn wohl weitergeht, da der Klappentext doch recht eindeutige Andeutungen gemacht hatte.

Auch dem wirklich guten Sprecher Reinhard Kuhnert ist es geschuldet, dass ich nicht die Lust am Hören zu Beginn verloren habe. Es hat einige Kapitel gedauert, doch dann konnte ich gar nicht mehr aufhören die Geschichte zu verfolgen und wollte unbedingt die Auflösung erfahren, auch wenn ich doch recht schnell schon eine Vermutung hatte, die sich als zutreffend herausgestellt hat.


Eine ausführliche Rezension wie immer auf meinem Blog unter: https://revasbuchportal.wordpress.com/2019/02/16/nightflyers-die-dunkelheit-zwischen-den-sternen-george-r-r-martin-scifi/