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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.03.2020

Leider nicht so überragend wie Band 1

Soul Mates, Band 2: Ruf der Dunkelheit (Unvergessliche Romantasy von SPIEGEL-Bestsellerautorin Bianca Iosivoni)
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"Ruf der Dunkelheit" ist der zweite Band des Soul Mates-Zweiteilers von Bianca Iosivoni. Band 1 fand ich hervorragend - leider konnte der zweite Band da nicht so ganz mithalten.

Mein größtes Problem mit ...

"Ruf der Dunkelheit" ist der zweite Band des Soul Mates-Zweiteilers von Bianca Iosivoni. Band 1 fand ich hervorragend - leider konnte der zweite Band da nicht so ganz mithalten.

Mein größtes Problem mit diesem Buch war, dass ich teilweise den Faden verloren habe. Wer steht denn nun auf welcher Seite? Wer hat welche Kräfte und zu welchen Informationen hat er dadurch Zugang? Und was genau hat es mit dieser Prophezeiung auf sich?
Vieles war für mich relativ unklar und ich habe mich beim Lesen manchmal schwer getan, musste manchmal blättern und nochmal nachlesen - das hat den Lesefluss ein bisschen gestört.
Außerdem war "Ruf der Dunkelheit" im Vergleich zu "Flüstern des Lichts" sehr düster und melancholisch. Gerade die Zeit, die Rayne bei den Dunkelseelen verbrachte, lag recht schwer auf dem Gemüt. Und in dieser Situation konnte ich auch ihre Handlungen nicht immer so ganz nachvollziehen.

Weiterhin ein großer Pluspunkt: Colt hat mir total gut gefallen. Wie umsichtig und aufopferungsvoll er mit Rayne, aber auch mit seiner Gruppe von Lichtseelen umgeht, hat mir gut gefallen. Ein toller Anführer und bestimmt ein tolles Gefühl, ihn als Seelenpartner zu haben.

Das Ende fand ich leider auch nicht so ganz gelungen - viel Durcheinander, wenig Logik, ein irgendwie erzwungenes Happy End... Eigentlich schade, weil der erste Band mir wirklich gut gefallen hat.

Mein Fazit: 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 12.03.2020

Toller Plot, aber keine Lieblingsfiguren

Mister West
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"Mr. West" ist der dritte Band der Dirty-Reihe von Vi Keeland. Die Bücher hängen nicht zusammen und können wunderbar alleinstehend gelesen werden. Für mich war das der erste Roman dieser Reihe.

Ich bin ...

"Mr. West" ist der dritte Band der Dirty-Reihe von Vi Keeland. Die Bücher hängen nicht zusammen und können wunderbar alleinstehend gelesen werden. Für mich war das der erste Roman dieser Reihe.

Ich bin in diesem Fall ein bisschen hin und her gerissen. Die Story an sich hat mir ganz gut gefallen, allerdings war ich mit der Umsetzung nicht so ganz glücklich. Ich habe anfangs relativ lange gebraucht um in die Geschichte rein zu kommen, da ich einfach keinen Draht zu den Protagonisten gefunden habe. Weder Rachel noch Caine waren mir übermäßig sympathisch und ich habe mich auch schwer getan, die Chemie zwischen den beiden nachzuempfinden. Das ständige Hin und Her fand ich auch eher abturnend.

Im Laufe der Zeit hat mir die Geschichte dann besser gefallen, da ich mich mehr auf die Handlung als auf die Beziehung der beiden konzentrieren konnte. Gerade als die Vergangenheit ins Spiel kam, wurde es für mich interessanter.

Mein Fazit: Kann man mal zwischendurch lesen, muss man aber nicht. 3 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 02.03.2020

Mittelmäßiger Abschluss der Reihe

Daughters of Darkness: Lara
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"Lara" ist Teil 3 der Daughters of Darkness-Reihe von Bianca Iosivoni, einem Spin Off zu den HUNTERS-Romanen.

Dem Genre Romantic Suspense stehe ich immer etwas skeptisch gegenüber, da ich in der Vergangenheit ...

"Lara" ist Teil 3 der Daughters of Darkness-Reihe von Bianca Iosivoni, einem Spin Off zu den HUNTERS-Romanen.

Dem Genre Romantic Suspense stehe ich immer etwas skeptisch gegenüber, da ich in der Vergangenheit schon das ein oder andere Mal schlechte Erfahrungen damit gemacht habe. Zu viel Blut, zu viele gewaltverherrlichende Szenen, zu viel Psycho... Dennoch wollte ich den Daughters of Darkness eine Chance geben, da ich Bianca Iosivoni als Autorin sehr schätze.

Lara's Geschichte konnte mich gar nicht so richtig mitnehmen. Ich fands doof, dass sie sich von Alex so einwickeln ließ, hab aber zugleich keinen Draht zu Tyler aufbauen können.
Zu Beginn des Buchs hab ich mich gefreut, weil ich ein großer Fan von Schnitzeljagden bin - aber leider wurde die Statuette dann etwas zu schnell und einfach gefunden.
Die Kapitel, die aus Alexs Perspektive erzählt waren, fand ich komplett unnötig - schöner wäre es doch gewesen, wenn man über manche Umstände längere Zeit im Ungewissen geblieben wäre.
Am Ende dann noch diese Rettungsaktion - hm, ich rechne bei einem Roman wie diesem wirklich nicht mit Realitätsnähe, aber das war mir tatsächlich ein bisschen zu viel des Guten.

Trotz alledem muss ich sagen, dass ich das Buch recht zügig durch hatte. Der Schreibstil war sehr angenehm und ich habe mich nichtsdestotrotz unterhalten gefühlt.

Mein Fazit: 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 06.01.2020

Rockstar-Romanze, bei der der Rockstar eher schlecht abschneidet

Faded - Dieser eine Moment
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„Faded – Dieser eine Moment“ ist der erste Teil der „Faded“-Dilogie von Julie Johnson. Teil zwei erscheint im März 2020 und knüpft direkt an Teil eins an. Zugegeben: Ich habe ein bisschen gebraucht, um ...

„Faded – Dieser eine Moment“ ist der erste Teil der „Faded“-Dilogie von Julie Johnson. Teil zwei erscheint im März 2020 und knüpft direkt an Teil eins an. Zugegeben: Ich habe ein bisschen gebraucht, um mit dem Roman warm zu werden.

Das Setting ist absolut zauberhaft – Nashville kommt total mystisch rüber und man kann sich richtig vorstellen, wie in dieser Stadt die musikalischen Träume des einen zerplatzen, während der andere als Star der Countryszene hervorgeht. Felicity landet in Nashville auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit und schlägt sich dort tapfer und ohne zu meckern als Kellnerin durch. Sie war mir von Anfang an sympathisch und ich habe mich ehrlich gefreut, dass sie in ihrer Kollegin Carly so eine liebe Freundin gefunden hat.

Zu Ryder hingegen habe ich überhaupt keinen Zugang gefunden. Sein großer Traum, auf den er auch furchtbar fixiert ist, ist, ein Star zu werden, um Nashville endlich den Rücken kehren zu können. Im Laufe des Buches entwickelte Ryder sich für mich zum tragischen Anti-Helden – ein melancholisches Ende ist somit für Teil eins der Dilogie vorprogrammiert.

Was mich am meisten gestört hat, ist die Entwicklung der beiden in der ersten Hälfte des Buches. Es geschieht alles sehr sprunghaft, man kann gar nicht nachvollziehen, wo da auf einmal die Gefühle herkommen. Entsprechend übereilt erscheinen auch manche Entscheidungen. Gerade Felicity, die eigentlich ein eher vorsichtiger Mensch ist, schmeißt ohne großes Zögern ihre Überzeugungen über Bord.

Im letzten Drittel hat sich das wieder ein bisschen relativiert. Die Rahmenhandlung gewann zunehmend an Bedeutung und die Charaktere und ihre Handlungen wurden zunehmend klarer. Das Ende war zwar nach einer gewissen Zeit vorhersehbar, aber trotzdem packend beschrieben. Ich werde Teil zwei deshalb auf jeden Fall noch lesen – will ja schließlich wissen, wie es weiter geht.

Mein Fazit: 3 von 5 Sternen. Ich hoffe, dass mich Teil zwei gleich von Anfang an so richtig mitnehmen kann.

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Veröffentlicht am 26.10.2019

Für ein Jugendbuch recht schwermütig

Die Furchtlosen Fünf
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"Die furchtlosen Fünf" war das erste Buch, das ich von Anna McPartlin gelesen habe. Ich habe es ausgewählt, weil ich gehofft habe, dass es meinem Sohn gefallen könnte. Er ist ein großer Fan von Abenteuerbüchern ...

"Die furchtlosen Fünf" war das erste Buch, das ich von Anna McPartlin gelesen habe. Ich habe es ausgewählt, weil ich gehofft habe, dass es meinem Sohn gefallen könnte. Er ist ein großer Fan von Abenteuerbüchern und Büchern über Kinderbanden, deshalb dachte ich, das könnte passen.

Die Geschichte ist gut durchdacht und es gibt durchaus die ein oder andere lustige Szene. Die Kinder sind sehr ideenreich und äußerst mutig. Ich fand es sehr schön, wie detailreich die Autorin die Charaktere der furchtlosen Fünf herausgearbeitet hat, allen voran natürlich Jeremy und Johnny J., über deren familiären Hintergrund man im Laufe des Buches einiges erfährt.

Dennoch muss ich sagen, dass mir der Roman für ein Jugendbuch für Kinder ab 10 Jahren zu schwer war. Man hat ständig das Gefühl, dass die Fünf sich von den traurigen Umständen gezwungen fühlen, den Laden und den Geldtransporter zu überfallen - sie fühlen sich ständig schlecht, haben Angst vor den Folgen und kommen generell recht schwermütig rüber. Auf der einen Seite ist das natürlich gut so, da es zeigt, dass ihr Unrechtsempfinden völlig intakt ist. Andererseits hat es mir das Lesen des Romans recht schwer gemacht, weil ich von Seite zu Seite immer mehr mit den Kindern mitgelitten habe und dabei der Spaß auf der Strecke blieb. Die fröhlichen Kinder, die auf dem Cover abgebildet sind, hatte ich zu keiner Zeit vor Augen.

Mein Fazit: Die Story hätte für mich großes Potenzial gehabt - ich hätte es aber schöner gefunden, wenn neben der Message auch ein wenig Lesefreude transportiert worden wäre. 3 Sterne von 5!