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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.10.2020

Sehr theoretisch

How To Be an Antiracist
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Der Autor fordert den Leser auf aktiv zu werden. Es reicht nicht zu sagen, ich bin kein Rassist. Jeder muss aktiv antirassistisch handeln.

Der Autor geht immer von seinen eigenen Erfahrungen aus und ...

Der Autor fordert den Leser auf aktiv zu werden. Es reicht nicht zu sagen, ich bin kein Rassist. Jeder muss aktiv antirassistisch handeln.

Der Autor geht immer von seinen eigenen Erfahrungen aus und hält sich selbst den Spiegel vor. Gespickt ist das Ganze mit vielen Informationen rund um den Rassismus in den USA. Obwohl der Autor seinen eigenen Erfahrungen einbringt, ist mir das Sachbuch zu theoretisch. Er holt mich als Leser nicht ab.

Nachdem ich jetzt einige Bücher zum Thema Rassismus gelesen habe, fand ich dieses am schwächsten. Die Fakten über den Rassismus findet man in fast allen Büchern. Die persönliche Ansprache ist am besten bei #Black Lives Matter gelungen. Wir müssen über Rassismus reden richtet sich an Weiße und reflektiert ihr Verhalten. Dieses Buch ist eine Mischung von beiden, aber erreichte mich nicht wirklich.

Veröffentlicht am 26.09.2020

Aktuell

Licht aus, Hahn zu!
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Ein Buch, wie man die Umwelt schonen kann, konzipiert für 2- jährige. Mein Eindruck ist eher, dass das Buch ab 18 Monate geeignet ist. Für mein Kind, das genau 24 Monate alt ist derzeit, sind die Texte ...

Ein Buch, wie man die Umwelt schonen kann, konzipiert für 2- jährige. Mein Eindruck ist eher, dass das Buch ab 18 Monate geeignet ist. Für mein Kind, das genau 24 Monate alt ist derzeit, sind die Texte zu kurz und die Bilder zu einfach gehalten.

Das Thema ist natürlich aktuell und man möchte auch kleine Kinder schon früh sensibilisieren. Aber irgendwie ist es mir etwas zu wenig. In einer Geschichte hätte es mir besser gefallen.

Fazit: Für das angegebene Alter ist das Buch etwas zu einfach gestaltet.

Veröffentlicht am 31.08.2020

Kein Thriller

American Spy
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Marie Mitchell wird eines nachts angegriffen in ihrem Haus. Sie überwältigt den Einbrecher. Trotzdem flieht sie mit ihren beiden Kindern. Denn wegen ihrer Vergangenheit lebt sie in Angst. Diese Vergangenheit ...

Marie Mitchell wird eines nachts angegriffen in ihrem Haus. Sie überwältigt den Einbrecher. Trotzdem flieht sie mit ihren beiden Kindern. Denn wegen ihrer Vergangenheit lebt sie in Angst. Diese Vergangenheit schreibt sie in Tagebuchform für ihre Kinder auf.

Der Beginn hat mir gut gefallen. Dann kommt aber keine Spannung auf oder Nähe zu Marie. Die Geschichte plätschert vor sich hin. Und selbst Stellen, die spannend sein könnten, sind es durch die Erzählform nicht. Man weiß ja schon, dass sie überlebt.

Was sie nach der Rückkehr aus Ghana macht war nicht verständlich für den Leser. Was brachte ihr das? Genauso die Flucht zu Beginn ist ja sinnlos wie man im Laufe der Geschichte merken wird. Und was sie dann vor hat mit Robbie habe ich auch nicht verstanden.

Wie Marie sich als Frau in einer Männerdomäne behaupten muss, war ganz interessant. Und auch welche Manipulationen sie erleben musste. Aber auch das hat mich wenig berührt, weil Marie einfach wenig greifbar für den Leser ist.

Fazit: Das Buch ist kein Thriller und nicht spannend. Ich schwanke zwischen 2 und 3 Sternen.

Veröffentlicht am 31.08.2020

Fehlt das gewisse Etwas

Hot Client
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Layla ist Anwältin. Doch als ein neuer Mandant vor ihr steht, möchte sie ihn lieber nicht vertreten. Sie kennen sich schon und sie hat Angst, dass er wieder ihr Herz brechen wird.

Gray ist mir zu dominant. ...

Layla ist Anwältin. Doch als ein neuer Mandant vor ihr steht, möchte sie ihn lieber nicht vertreten. Sie kennen sich schon und sie hat Angst, dass er wieder ihr Herz brechen wird.

Gray ist mir zu dominant. Man kann nicht so recht verstehen, warum Layla ihn toll findet. Klar kann das einerseits erotisch sein, wer drauf steht. Aber irgendwie ist es sehr einseitig und es fehlen die Zweifel.
Layla ist mir auch etwas eindimensional. Eigentlich gäbe es genügend Probleme um tiefer zu gehen. Leider schafft es die Autorin nicht so.

Die erotischen Szenen haben mich nicht überzeugt. Zum Glück gab es nicht mehr.

Nachdem ich schon so viel positives von der Autorin gehört hatte, bin ich doch enttäuscht. Die Geschichte hätte mehr Tiefe ermöglicht, bleibt aber komischerweise sehr oberflächlich und lässt den Leser nicht nah an die Personen heran.

Veröffentlicht am 23.08.2020

Wenig Nähe zu den Charakteren

Die Letzten ihrer Art
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1880er Jahre: Michail arbeitet im zoologischen Garten von Petersburg. Als eine neue Art entdeckt wird, plant er eine Expedition in die Mongolei. Diese wird sein Leben verändern.
1990er Jahre: Karin hat ...

1880er Jahre: Michail arbeitet im zoologischen Garten von Petersburg. Als eine neue Art entdeckt wird, plant er eine Expedition in die Mongolei. Diese wird sein Leben verändern.
1990er Jahre: Karin hat sich der Neuansiedlung der Prezewalski Pferde in der Mongolei verschrieben. Sie tut dafür alles. Ihr Sohn Mathias begleitet sie bei der ersten Übersiedlung der Pferde.
2060er Jahre: Eva lebt mit ihrer Tochter zurückgezogen auf einem Hof. Dort haben sie zwei Prezewalski Pferde.

Mein größtes Problem mit dem Buch war, dass mir alle Personen fremd bleiben. Keine Geschichte hat mich berührt. Teilweise wurde es auch zu oberflächlich erzählt und zu wenig in die Tiefe gegangen.

Bei der zukünftigen Geschichte fehlen viele Informationen. Was ist eigentlich genau passiert? Auch bis zum Ende bleibt vieles vage. Ich konnte dieser Geschichte wenig folgen.

Schlachten, kranke Pferde, herumliegende Kadaver, Geburten. Das sind alles Bestandteile der Tierhaltung. Sie werden in dem Buch auch geschildert. Allerdings fragt man sich, ob manche Schilderung nicht weniger effekthaschend möglich gewesen wäre.

Und beim Nachwort habe ich festgestellt, dass die Geschichte rein fiktiv ist. Schade. Es gibt genügend Geschichten und Arten, deren Erhalt man hätte schildern können.

Fazit: Ich mag den Schreibstil der Autorin. Leider wurde ich nicht mit den Personen warm und konnte der einen Geschichte wenig abgewinnen. Schade, dass es eine rein fiktive Geschichte ist.