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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.04.2017

Toller Fortsetzung

Alea Aquarius 2. Die Farben des Meeres
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Das Buch schließt direkt an den ersten Teil an, es sind erst wenige Tage vergangen. Die Alpha Cru befindet sich in einer Flaute auf dem Ärmelkanal; dabei möchte Alea doch so schnell wie möglich zum Loch ...

Das Buch schließt direkt an den ersten Teil an, es sind erst wenige Tage vergangen. Die Alpha Cru befindet sich in einer Flaute auf dem Ärmelkanal; dabei möchte Alea doch so schnell wie möglich zum Loch Ness kommen und auch Lennox interessiert sich sehr dafür, was sie dort erfahren werden. Doch der Weg dahin ist voller Abenteuer und Spannung.

Tanya Stewner ist auch mit dem zweiten Band ihrer Alea-Reihe ein wundervolles Buch gelungen. Hier wird noch mehr als im ersten Band auf die Verschmutzung der Weltmeere eingegangen, verwoben mit der magischen Geschichte, aber dennoch ein Appell an alle, über den Gebrauch von Plastiktüten oder aber auch Müllverkippung in die Weltmeere nachzudenken. All dies schwingt immer im Hintergrund mit, aber weitere Themen sind wieder Freundschaft, die Suche nach der Herkunft und erste Teenagergefühle.

Eine Reihe, die nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene gut zu lesen ist.

Veröffentlicht am 05.04.2017

Auf nach Island!

Alea Aquarius 3. Das Geheimnis der Ozeane
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Auf geht es nach Island, wo Alea darauf hofft, ihren Vater zu finden und noch weitere Meermenschen, um mehr über die Meermenschen zu erfahren und so der Verwirklichung ihres Planes, die Meermenschenkinder ...

Auf geht es nach Island, wo Alea darauf hofft, ihren Vater zu finden und noch weitere Meermenschen, um mehr über die Meermenschen zu erfahren und so der Verwirklichung ihres Planes, die Meermenschenkinder zu finden und zu vereinen.
Auf der Reise ist es schon spannend, aber in Island passieren viele, spannende Dinge und die sind nicht alle schön. Die Gefahren lauern überall. Aber auch die Liebe spielt in diesem Band eine größere Rolle als in den ersten beiden Bänden.
In diesem Buch begegnen uns noch weitere magische Wesen, aber es gibt auch ein Wiedersehen mit Finde Finjas und Kobolden. Der Leser erhält einen näheren Einblick in die faszinierende Unterwasserwelt der Meermenschen
Neben der Geschichte der Alpha Cru geht es auch hier wieder um die Verschmutzung der Meere, um Verklappung von Müll und Müllteppiche.

Tanya Stewner ist wieder ein wunderbares Buch gelungen, dessen Spannungsbogen sich kurz vor Ende noch einmal sehr steigert und am Ende wartet man ganz gespannt auf das nächste Abenteuer der Alpha Cru.

Veröffentlicht am 05.04.2017

Beeindruckende Zeitgeschichte

Der letzte Überlebende
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Sam wächst in Polen auf. Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, genießt er eine normale Kindheit. Sein Vater ist Schneider, im Sommer fahren sie immer zu Verwandten. Sie sind nicht reich, aber sie haben ...

Sam wächst in Polen auf. Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, genießt er eine normale Kindheit. Sein Vater ist Schneider, im Sommer fahren sie immer zu Verwandten. Sie sind nicht reich, aber sie haben alles, was sie brauchen. Doch schon im Prolog erfährt der Leser, dass von der Familie außer dem Erzähler niemand überleben wird. Durch den Prolog wird klar, worum es in dem Buch geht und auch bei den Beschreibungen der Vorkriegszeit klingt die Zukunft immer mit.
Am Ende des ersten Kapitels steht folgendes passendes Zitat: "Aber da gab es noch jemand anderen, der eine Idee vom Garten Eden hatte. Ein bayrischer Ex-Gefreiter [...]. Das einzige Problem bestand darin, dass er seinen Garten Eden in einem anderen Land errichten wollte. In meinem Land." (S. 31)
Sam wird zum Überlebenskünstler und entkommt dem Tod mehrmals, überlebt Auschwitz und die Bombardierung der Cap Arcona. Sicherlich keine leichte Lektüre, aber ein wichtiges Zeitzeugendokument, das zum Nachdenken anregt und uns daran erinnert, welche Schrecken die NS Herrschaft gebracht hat.

Veröffentlicht am 20.02.2017

Besser als der erste Teil

The Sleeping Prince – Tödlicher Fluch (Tödlich 2)
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Dies ist nach Goddess of Poison - Tödliche Berührung der zweite Teil der Reihe. Es beginnt mit dem Märchen vom schlafenden Prinzen und da kamen meine Erinnerungen an den ersten Band hoch und gespannt habe ...

Dies ist nach Goddess of Poison - Tödliche Berührung der zweite Teil der Reihe. Es beginnt mit dem Märchen vom schlafenden Prinzen und da kamen meine Erinnerungen an den ersten Band hoch und gespannt habe ich auf eine Fortsetzung der Ereignisse gewartet, doch nein! Ich brauchte erst ein wenig, um mich zu orientieren, aber diese Geschichte wird aus der Sicht von Errin, der Schwester von Lief erzählt. Alle glauben, dass Lief tot ist, doch Errin nicht. Errin lebt mit ihrer Mutter in einem kleinen Dorf in sehr ärmlichen Verhältnissen. Wenn sie nicht Heil- und Gifttränke an einen mysteriösen Fremden verkaufen würde, der nie sein Gesicht zeigt, könnten sie nicht überleben, gerade jetzt, wo ihre Mutter auch noch schwer krank ist...

Meiner Meinung nach ist dieser Band um einiges besser als der erste Teil, der mir auch schon gut gefiel, aber da gelang es der Autorin nicht konsequent den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten. Doch hier gelingt es ihr. Der Leser erfährt hier mehr über die Legenden, aber auch mehr über die unterschiedlichen Reiche und die Geschichte um den Schlafenden Prinzen. Melinda Salisbury ist ein spannendes, phantastisches Buch gelungen, das mit einem Cliffhanger endet, der mich jetzt schon mit Spannung auf die Fortsetzung warten lässt.

Veröffentlicht am 07.02.2017

Ein Highlight

Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster
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Fred ist alleinerziehender Vater des 13jährigen Phil. Er hat sich zum Sterbebegleiter ausbilden lassen und ist ganz aufgeregt, weil er für Karla das erste Mal diese Rolle ausführen wird. Fred plant gerne ...

Fred ist alleinerziehender Vater des 13jährigen Phil. Er hat sich zum Sterbebegleiter ausbilden lassen und ist ganz aufgeregt, weil er für Karla das erste Mal diese Rolle ausführen wird. Fred plant gerne alles, kommt grundsätzlich zu früh und stellt sich vor, wie es ablaufen wird. Doch so läuft es mit Karla nicht, die unheilbar an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt ist.
Die Kapitel werden abwechselnd aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, vorrangig aus denen Freds und Phils, einige aus der Sicht von Karla, nur in Listenform und dann gibt es noch eine weitere Perspektive. So erhält der Leser tiefe Einblicke in die Gedankenwelt der Personen.
Ich hatte ein wenig Angst dieses Buch zu lesen, weil ich in den letzten Monaten mehrere Menschen an diese Krankheit verloren habe und gerade wieder eine Freundin kämpft. Doch es hat mir geholfen, dieses Buch zu lesen. Es ist nicht gefühlsduselig, es zeigt keine heile Welt, doch es gibt hoffnungsvolle Szenen.
Die Autorin hat eine Ausbildung zur Sterbebegleiterin und es fließt viel Hintergrundwissen ein.
Ein wunderbares Buch, nicht nur über den Tod, sondern auch über Freundschaft, Beziehungen und das Leben.