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Veröffentlicht am 13.11.2020

Große Gefühle

Making Faces
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"Making Faces" ist ein unglaublich emotionales Buch, in dem es um die Liebesgeschichte zweier Menschen geht, die ihren Wert nicht erkennen. Außerdem geht es in diesem Buch noch um viel mehr, als nur eine ...

"Making Faces" ist ein unglaublich emotionales Buch, in dem es um die Liebesgeschichte zweier Menschen geht, die ihren Wert nicht erkennen. Außerdem geht es in diesem Buch noch um viel mehr, als nur eine simple Liebesgeschichte. Es geht um den Wert einer Freundschaft, den Wert von Familie, den Wert das eigenen Selbst zu erkennen und vor allem um den Wert das Leben zu schätzen zu wissen.

In diesem Buch steht nicht die Handlung im Vordergrund, sondern die großen Gefühle und Emotionen der Figuren. Dabei gelingt es der Autorin immer wieder versteckte Botschaften zwischen den Zeilen zu verstecken, die die Leser*innen zum Nachdenken anregen. Ein Beispiel für solche eine versteckte Botschaft ist, dass Schönheit im Auge des Betrachters liegt und dass Schönheit mehr als nur das Aussehen ist.

Einen negativen Punkt habe ich jedoch anzumerken. Die Szenen, in denen die Figuren miteinander intim wurden, waren meiner Meinung nach nicht immer passend. Das ist auch eine ganz persönliche Ansicht, jedoch finde ich Aussagen wie (kein Zitat) "Er nahm sich was er wollte und ich gab es ihm." immer bedenklich. Vor allem in Büchern, die eine jüngere Zielgruppe ansprechen sollen. Intimität besteht meiner Meinung nach nicht daraus, dass einer gibt und einer nimmt, sondern aus einem gegenseitigen Geben und Nehmen. Die Formulierungen in dem Buch ließen es so egoistisch und sexistisch klingen. Naja, die Momente, in denen die Figuren miteinander intim wurden waren eher selten, deswegen ist es nicht ganz so schlimm.

Zwei meiner Lieblingsfiguren sind Bailey und Ferns Vater. Beide haben immer sinnvolle und weise Außerungen getätigt und Tipps gegeben.

Alles in allem gewinnt das Buch vor allem durch die Figuren und das wecken großer Gefühle an Qualität.

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Veröffentlicht am 04.11.2020

Rührselig und emotional

All das Ungesagte zwischen uns
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"All das Ungesagte zwischen uns" ist eine rührselige und gefühlvolle Geschichte, die die Leser*innen auf eine emotionale Achterbahn entführt. Wer Spannung oder Unvorhersehbarkeiten erwartet, ist bei diesem ...

"All das Ungesagte zwischen uns" ist eine rührselige und gefühlvolle Geschichte, die die Leser*innen auf eine emotionale Achterbahn entführt. Wer Spannung oder Unvorhersehbarkeiten erwartet, ist bei diesem Buch an der falschen Stelle. Wer jedoch einen tiefen Einblick in Figuren inklusive ihrer zwischenmenschlichen Beziehungen erhalten will, ist bei diesem Buch genau richtig!

Es geht um Trauerbewältigung, um das Hinterfragen des eigenen Lebens sowie um das Aufarbeiten einer Mutter-Tochter-Beziehung und deren Probleme. Man erhält einen Einblick in die Gefühle der Figuren und fühlt mit ihnen mit.

Hoover überzeugt mit ihrem Schreibstil, in dem sie angelehnt an den Buchtitel, auch nicht immer alles direkt ausspricht, was gesagt werden soll. All dies hat mich sofort mitgerissen, trotz des etwas vorhersehbaren Inhalts.

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Veröffentlicht am 21.10.2020

Zwei Welten, die aufeinander prallen

Wild like a River
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In "Wild like a River" geht es um zwei junge Erwachsene - Haven und Jackson - die in den Wäldern Kanadas aufeinandertreffen. Die beiden kommen aus zwei unterschiedlichen Welten, jedoch finden ihre Herzen ...

In "Wild like a River" geht es um zwei junge Erwachsene - Haven und Jackson - die in den Wäldern Kanadas aufeinandertreffen. Die beiden kommen aus zwei unterschiedlichen Welten, jedoch finden ihre Herzen irgendwie zueinander.

Man könnte die erste Hälfte des Buches als "ereignislos" beschreiben, denn außer als Havens und Jacksons Zusammentreffen passiert nicht wirklich viel. Rückblickend betrachtet denke ich, dass die ausführlichen Beschreibungen über die Natur und die Tiere ein Spiegel von Havens Welt darstellen soll, wohingegen Jacksons Welt (College, Partys, ...) erst in der zweiten Hälfte des Buch seinen Platz findet.

Für mich sind die Figuren eines Buches immer ein ausschlaggebendes Kriterium, wie ich es finde und da ich die Figuren dieses Buches sehr sympathisch und interessant finde, hat mir auch das Buch im Großen und Ganzen sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 19.10.2020

Eine zweite Chance

The Brooklyn Years - Was von uns bleibt
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An "The Brooklyn Years - Was von uns bleibt" mag ich besonders, dass die Protagonistinnen nicht erst 16 Jahre alt sind, sondern schon junge Erwachsene. Damit kann ich mich besser identifizieren und es ...

An "The Brooklyn Years - Was von uns bleibt" mag ich besonders, dass die Protagonistinnen nicht erst 16 Jahre alt sind, sondern schon junge Erwachsene. Damit kann ich mich besser identifizieren und es war nicht komisch Liebes- und vor allem Sexszenen zwischen Teenagern zu lesen, so wie in der Vorgänger-Reihe "The Ivy Years". Daher ist manchen Leserinnen der Protagonist Leo evtl schon bekannt, jedoch muss man "The Ivy Years" nicht gelesen haben, um "The Brooklyn Years" zu verstehen. Das Buch kann ohne Vorwissen ruhigen Gewissens gelesen und verstanden werden.

Leo und Georgia oder auch Gigi genannt, waren mal ein Paar und ihre Leben treffen nun wieder aufeinander. Alte, neue, aber vor allem große Gefühle tauchen auf, die die Leser*innen mindestend genauso mitreißen, wie die Figuren. Beide Figuren waren sympathisch, jedoch hätte ich es gut gefunden, wenn noch mehr auf deren (gemeinsame) Vergangenheit eingegangen wäre, sodass man besser nachvollziehen kann, warum die beiden Figuren so sind, wie sie sind.

Man muss sich bewusst sein, dass es in diesem Buch Sport, genauer Eishockey, eine wichtige Rolle spielen. Aus diesem Grund häufen sich Beschreibungen von dem Alltag als Eishockeyspieler sowie Spielabläufe, etc.

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Veröffentlicht am 15.10.2020

Kein Escape Room, sondern Rätselbuch

Escape Room Adventskalender. Die drei unheimlichen Geschenke
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Die Idee, Kindern die Adventszeit ohne Süßigkeiten zu versüßen finde ich super. Solch ein Buch bzw. Adventskalender, in dem man Rätsel lösen muss, ist für Kinder sehr ansprechend.

Jedoch finde ich die ...

Die Idee, Kindern die Adventszeit ohne Süßigkeiten zu versüßen finde ich super. Solch ein Buch bzw. Adventskalender, in dem man Rätsel lösen muss, ist für Kinder sehr ansprechend.

Jedoch finde ich die Betitelung "Escape-Krimi für Kinder" nicht sehr passend. Meiner Empfindung nach hatte der Adventskalender nichts mit einem Escape-Room gemeinsam, sondern eher mit einem Rätselbuch. Das soll nicht bedeuten, dass es nicht gut so ist, wie es ist.
Das Buch besteht zum großen Teil aus einem Weihnachtskrimi und einigen kleinen Rätseln. Die Zeit, die man zum Lösen der Rätsel braucht ist eher gering. So können auch schon jüngere Kinder (gemeinsam mit den Eltern) diese lösen. Zusätzlich gibt es auf manchen Seiten Tipps, die einem auf die Sprünge helfen, wenn man mal festhängt und nicht auf die Lösung komt.

Trotz der Tatsache, dass es sich bei der Geschichte um einen Krimi handelt, kommt Weihnachtsstimmung auf, z.B. durch das weihnachtliche Setting oder weihnachtliche Motive (Rentier, Adventskranz, Geschenke, ...) oder aber durch die weihnachtilichen Elemente in der Geschichte.