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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.05.2021

Genialer detailverliebter Fantasyroman

Element
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Xylon, der das Element Holz kontrolliert, und Wasserelementarin Myra versagen bei ihrer Prüfung, bekommen aber die Chance, sie nachzuholen. Dafür müssen sie einen gefährlichen Auftrag erfüllen und begeben ...

Xylon, der das Element Holz kontrolliert, und Wasserelementarin Myra versagen bei ihrer Prüfung, bekommen aber die Chance, sie nachzuholen. Dafür müssen sie einen gefährlichen Auftrag erfüllen und begeben sich auf eine Reise, um ihre Heimat zu schützen.
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Man kann sich wunderbar in Xylon und Myra hineinversetzen, da man immer wieder in ihre Gedanken abtauchen kann. Die beiden sind unglaublich faszinierende Charaktere und die Beziehung, die zwischen den beiden entsteht, ist einfach nur toll zu lesen. Es wird einfach nie langweilig. Besonders begeistert mich aber die erschaffene Welt. Nicht nur wegen den Elementaren, die alle unglaublich vielseitige Fähigkeiten haben, sondern vor allem wegen den ganzen Beschreibungen. Sei es die Stadt Nereid, der Wald Hestia mit seinen darin lebenden Wesen oder auch einfach die Charaktere, die keine Elementare sind. Alles ist bis ins kleinste Detail ausgearbeitet und man spürt die Mühe und das Herzblut, was in dem Buch steckt.

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Veröffentlicht am 20.03.2021

Ein schöner, queerer Roman

All The Fucks We Give
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Julien, der bei seinem Bruder wohnt und manchmal ohne Grund ausflippt, und Sasha, der vor Menschen eher flieht, als auf sie zuzugehen. Grundverschieden, aber trotzdem fühlen sie sich von einander angezogen.
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Julien ...

Julien, der bei seinem Bruder wohnt und manchmal ohne Grund ausflippt, und Sasha, der vor Menschen eher flieht, als auf sie zuzugehen. Grundverschieden, aber trotzdem fühlen sie sich von einander angezogen.
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Julien und Sasha kommen beide in ihren eigenen Sichten zu Wort und man kann sich so in ihre unterschiedlichen Leben und Gedankenwelten hineinversetzen. Ihre Beziehung geht zwar recht schnell von statten, aber von einem Happy End ist deshalb noch lange nicht zu reden. Es wird wunderbar gezeigt, dass Liebe und eine feste Beziehung noch lange kein Allheilmittel sind und Probleme trotzdem noch weiter existieren. Doch nicht nur Julien und Sasha sind charakterlich gut ausgearbeitet, auch die meisten Nebencharaktere wirken gut entwickelt, insbesondere Sashas Tante, die ich sehr schnell ins Herz geschlossen habe.

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Veröffentlicht am 20.03.2021

Schöne französische Romanze

Never Too Close
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Seit sie sich getroffen haben, sind Loan und Violette beste Freunde. Wen also außer ihrem besten Freund sollte Violette fragen, als sie ihre Jungfräulichkeit verlieren möchte? Aber kann es wirklich bei ...

Seit sie sich getroffen haben, sind Loan und Violette beste Freunde. Wen also außer ihrem besten Freund sollte Violette fragen, als sie ihre Jungfräulichkeit verlieren möchte? Aber kann es wirklich bei einem Mal bleiben?
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Vor allem wird das Buch von der zauberhaften Beziehung von Violette und Loan getragen, die ab dem allerersten Treffen im Fahrstuhl beschrieben wird. Die beiden sind so unterschiedlich, nicht nur von ihrem Charakter, sondern auch von ihrer Lebensweise her, aber trotzdem wirkt ihre Freundschaft nahezu perfekt und mühelos. Auch die Steigerung ihrer Beziehung tut der besonderen Dynamik keinen Abbruch. Violette ist so verträumt, dass sie gleich sympathisch wirkt und ihre pelzige Mitbewohnerin macht die ganze WG noch witziger. Das Ende der Geschichte ist zwar recht vorhersehbar, aber trotzdem überraschen einige der Wendungen und entstehenden Dramen dennoch.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Nicht mein Fall

Die Flüsse von London
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Peter ist ein Londoner Constable und als sich herausstellt, dass er eine Begabung für Magie hat, wird er kurzerhand von Thomas Nightingale unterrichtet. Seine Aufgabe: einen toten Schauspieler aufhalten, ...

Peter ist ein Londoner Constable und als sich herausstellt, dass er eine Begabung für Magie hat, wird er kurzerhand von Thomas Nightingale unterrichtet. Seine Aufgabe: einen toten Schauspieler aufhalten, der London in Angst und Schrecken versetzt.
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Das ganze Buch ist aus der Perspektive von Police Constable Peter geschrieben, aber ich muss gestehen, dass ich ihn nicht besonders sympathisch fand. Er ist wahnsinnig ich-bezogen und beschwert sich viel. Auch die Darstellung der unterschiedlichen Frauenfiguren hat mir nicht so recht gefallen. Sie haben entweder wie reine Plotelemente gewirkt oder waren als Love Interest gedacht. Der Weltenbau ist sehr cool gestaltet, besonders die vielen lebendigen Flüsse von London haben mir super gut gefallen. Der Kriminalfall, der mit Peters Hilfe gelöst werden soll, ist unglaublich kompliziert aufgebaut und es gibt mehr als nur eine Stelle, die nicht ganz logisch wirkt. So liest sich ein Großteil der Handlung leider recht konstruiert. Der Schreibstil war sehr angenehm.

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Veröffentlicht am 12.04.2026

Weinerliche Protagonistin

Dark Syrup – Das Aroma von Rauch und Honig
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Seit ihrem Unfall und den verlorenen Kräften versteckt sich Hexe Rosa im Café Honigmond und verlässt sich auf die Kräfte ihrer drei Flaschengeister. Doch dann verschwindet Bea, die Besitzerin und ebenfalls ...

Seit ihrem Unfall und den verlorenen Kräften versteckt sich Hexe Rosa im Café Honigmond und verlässt sich auf die Kräfte ihrer drei Flaschengeister. Doch dann verschwindet Bea, die Besitzerin und ebenfalls Hexe, spurlos.
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Rosa konnte mich als Protagonistin leider nicht wirklich überzeugen. Sie war zwar im Grunde recht sympathisch, aber anstatt sich aufgrund ihrer Probleme mit Lösungen auseinanderzusetzen, hat sie lieber den Kopf in den Sand gesteckt und sich deswegen beschwert. Ihre Flaschengeister fand ich da deutlich interessanter, ihre Persönlichkeiten wirken deutlich ausgearbeiteter und gerade ihren Wunsch nach Freiheit konnte ich sehr gut nachvollziehen. Das absolute Highlight für mich war aber auf jeden Fall das Café Honigmond, die Atmosphäre war wirklich schön beschrieben. Die Handlung ist interessant geschildert, aber gerade der Teil mit der Lovestory wirkt ein wenig unnötig. Der Schreibstil war sehr schön zu lesen und ich fand auch, dass Hamburg als Handlungsort toll gewählt ist.

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