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Veröffentlicht am 19.03.2017

Ein Buch zwischen den Genren

Pilsken und Pailletten
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Pilsken und Pailletten habe ich im Rahmen einer Blogtour gelesen, die im letzten Jahr über meinen Blog lief.
Zunächt ein Wort zum Cover, das mr sehr gut gefiel, weil es einfach mal etwas anderes ist, ...

Pilsken und Pailletten habe ich im Rahmen einer Blogtour gelesen, die im letzten Jahr über meinen Blog lief.
Zunächt ein Wort zum Cover, das mr sehr gut gefiel, weil es einfach mal etwas anderes ist, wie das Buch an sich auch.
Jens Nobbe ist als Protagonist, wie alle anderen Charakter in dem Krimi (ich bezeichne es jetzt mal als Krimi) etwas skurill und auch etwas verrückt, aber gerade das macht die ganze Geschichte so wirklich gut. Gerade weil man eben nicht denkt, dass es solche Menschen gibt, die Umgebung und die Konflikte aber so realistisch gebaut ist, dass man sich wirklich gut in die Handlung findet.
Die Handlung an sich ist in der Beschreibung des Buches schon recht gut beschrieben, das kann man nicht besser beschreiben, es soll aber dann auch nichts weiter vorgegriffen werden, weil das Buch ist einfach eins, was man lesen sollte. Allerdings sollte man sich schon auf einen Humor einstellen, der wirklich nicht für jeden etwas ist.
Die Mischung aus Liebe, Krimi, Thiller, Gay-Romance, Humor und Lebensweg scheint eigentlich nicht zusammen zu passen, aber in der Gesamtheit aller Einzelheiten zusammen und lässt das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen, weil man dann einfach immer wissen will, wie es weitergeht und wie das alles am Ende zusammen kommt...

Fazit:
Pilsken und Pailletten kann man eigentlich nicht so wirklich in ein Genre stecken, weil es irgendwie nicht so wirklich zuzuordnen ist, aber gerade das macht es schön, weil es dadurch mal etwas anderes ist.
Die Geschichte ist rassant, die Protagonisten sind teilweise echt skurill, eine wirklich fliessende Handlung und man kann sich gut in die Handlung versetzen, weil es sehr realitätsnah geschrieben ist.

Veröffentlicht am 19.03.2017

Da ist noch Luft nach oben...

Mord in Greetsiel - Ostfrieslandkrimi
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Das Buch kam als Rezensionsexemplar vom Verlag her zu mir und
Das Cover erinnert wirklich an Ostfriesland und man bekommt Urlaubslust, weil alles so friedlich und freundlich wirkt.

Mit einem kleinen ...

Das Buch kam als Rezensionsexemplar vom Verlag her zu mir und
Das Cover erinnert wirklich an Ostfriesland und man bekommt Urlaubslust, weil alles so friedlich und freundlich wirkt.

Mit einem kleinen Trick entführt Josefine, eine Gerichtsmedizinerin im Ruhestand, die aber alles andere als ruhig ist, ihre Enkelin Jessica nach Ostfriesland. Angeblich will sie sich dort ein Ferienhaus kaufen, was aber dem Rest der Familie gar nicht behagt. Jessica fällt die Aufgabe zu der Oma diese Idee wieder auszureden und so begleitet sie Josefine nach Ostfriesland.
Eingecheckt wird in einem Hotel, welches auch als Tagungszentrum für eine Gruppe Pharmareferenten dient. Doch ganz schnell ist es mit der Beschaulichkeit des kleinen Ortes vorbei, eine Leiche nach der anderen taucht auf...

Der Schreibstil von Susanne Ptak ist angenehm zu lesen, sie schafft es den Leser wirklich nach Ostfriesland zu versetzen und nimmt den Leser im in die Geschichte und bringt ihn zum Mitfiebern, aber es gibt auch sehr humorvolle Momente, was das Lesen sehr angenehm macht.
Der Krimi hätte etwas länger ausfallen können, es gab noch an einigen Stellen etwas Ausbaupotenzial, die 200 Seiten lesen sich wahnsinnig schnell weg, weil man der Handlung gut folgen kann, obwohl sie ohne einen grossen Spannungsbogen auskommt. Ab und zu gibt es mal eine etwas sehr gewollte Wendung, die aber zum sonstigen Stil passt und deswegen nicht so wirklich ins Gewicht fällt.

Das Buch eignet sich aber wirklich als Lektüre zum Entspannen, wenn man eben nicht so einen typischen Krimi haben möchte, sondern es lieber etwas entspannter angehen lässt und sich dann von den Wendungen überraschen lassen möchte.

Fazit:
Ein recht netter Krimi, der nur leider etwas kurz ist, weil etwas Ausbaupotenzial hätte es schon noch geben, was aber leider nicht genutzt wurde. Trotzdem ist es ein sehr schöner Ostfrieslandkrimi geworden, der den Leser mitnimmt und mitfiebern lässt, ihn aber auch gleichzeitig mal lachen lässt und der sich auch wunderbar als Urlaubslektüre oder mal zum Abspannen lesen lässt.

Veröffentlicht am 19.03.2017

Eine junge Liebe...

A Song about Love
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Ich habe das Buch als Wanderbuch bekommen und hatte so die Möglichkeit gehabt, es zu lesen.
Das Cover ist wirklich schön, ich tippe mal, dass das Mädchen auf dem Cover Mona ist. Das Thema Musik kommt ...

Ich habe das Buch als Wanderbuch bekommen und hatte so die Möglichkeit gehabt, es zu lesen.
Das Cover ist wirklich schön, ich tippe mal, dass das Mädchen auf dem Cover Mona ist. Das Thema Musik kommt auch gleich im Cover vor, was schon ein guter Blickfang auf dem Cover ist.
Jonas hat Sommerferien und darf mit seiner Band auf einem Bandcontest spielen. Und dabei geschied etwas schönes, den Jonas verliebt sich Hals über Kopf in Mona, die schöne Musikerin und Mona verliebt sich auch in ihn. Doch dann passiert etwas, was Jonas komplett aus der Bahn wirft und er muss zusehen, dass er alles retten kann, was ihm wichtig ist...
Sabine Bartsch schafft mit Jonas und Mona zwei wirklich interessante Protagonisten, die sich innerhalb des Buches noch gut entwickeln. Doch gibt es in einige Stellen im Buch, die nicht so wirklich perfekt umgesetzt sind, manchmal ist es einfach holprig oder einfach auch unglaubwürdig. So wirklich eine Lösung für den Konflikt gibt es leider nicht, auch bietet das Buch keine wirkliche Handlungsmöglichkeit, weil die Protagonisten in Selbstjustiz verfallen, was an sich gesehen ja nie eine Lösung ist.
Sabine Bartsch schreibt in der Ich-Perspektive und aus der Sicht von Jonas, wodurch Mona etwas im Hintergrund bleibt, was aber sicher an der Perspektive liegt. Trotzdem sind Jonas und Mona sehr sympathische Charaktere, die gut in die Geschichte passen.
Der Schreibstil von Sabine Bartsch ist wirklich schön flüssig zu lesen und mit 204 Seiten ist das Buch auch nicht übermäßig lang, es gibt auch keine übermässigen Längen. Sie schneidet in dem Buch aber nicht nur locker-leichte Themen an, sondern wird auch sehr ernst in den Themen, die mit Stalking und sozialen Medien auch wirklich aktuell sind.

Veröffentlicht am 19.03.2017

Mal eine ganz andere Geschichte um Feen und Elfen...

Elfenfehde - Zweimal im Leben
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Das Cover ist erstmal total schön, wir sehen ein sich küssendes Pärchen, das sehr verliebt wirkt. Der Farbübergang zwischen den dem Pärchen und den Blau passt ganz gut und auch die kleinen Schnörkelleien ...

Das Cover ist erstmal total schön, wir sehen ein sich küssendes Pärchen, das sehr verliebt wirkt. Der Farbübergang zwischen den dem Pärchen und den Blau passt ganz gut und auch die kleinen Schnörkelleien auf dem Cover passen einfach dazu, es wirkt einfach komplett stimmig.
Feodora, die alle nur Feo nennen, verkriecht sich nach einem Erdbeben in der Bibliothek, in der sie zum Zeitpunkt des Erdbebens war. Sie kann niemanden erreichen und scheinbar schein die Welt durch den Einschlag der Meteoriten untergangen, doch dann passiert etwas, was man nicht erwartet.
Ein Elfenlord taucht plötzlich auf und eröffnet Feo, dass sie für die Veränderungen in dieser Welt und auch in der Anderswelt verantwortlich sein sollte und sie auch als Einzige auch die Möglichkeit hat, die Veränderungen in der Welt anzuhalten, aber nur, wenn sie ihren angeblichen Widersacher tötet. Feos Welt steht Kopf, den sie weiss nicht, was sie glauben soll und auch nicht, wem sie trauen kann...
Feo ist als Protagonistin einfach nur hinreissend, ihre Art gefällt sofort und sie nimmt auch im Laufe des Buches in ihrer Liebeswertigkeit immer mehr zu. Auch die Charaktere in den Nebenschauplätzen (wie die Eltern von Feo, der Elfenlord etc.) hat Mariella Hedy mit viel Sorgfalt gestaltet, eventuell ist es dann auch später im Lauf der Reihe wichtig, wie sie die Charakter aufstellt, das kann man aktuell nicht ausschliessen, aber man merkt, dass sich die Autorin genau überlegt hat, wie sie die Charakter in die Handlung einbindet und wie deren Beziehung zu Feo aussieht.
Das Schreibstil von Mariella Hedy ist wirklich etwas besonders, weil sie schafft keine unnötigen Länge, aber trotzdem erfährt man alles, was wichtig ist, damit man auch den Wandel der Welten verstehen kann. Die Welten sind dabei wirklich gut durchdacht und auch wenn man sich sonst nicht auf Anderswelten einlassen würde, versteht man, wie es in der Welt vor sich geht.
Sie schreibt sehr locker, so kommt man sehr gut in das Geschehen im Buch hinein und verliert auch zwischendrin nie den Faden in der Geschichte. Die Stimmungsänderungen zwischen den Welten fängt sie auch gut ein und sie lässt den Leser in eine andere Welt eintauchen, die einfach interessant und vielseitig ist.

Fazit:
Das Buch unterscheidet sich komplett von anderen Bücher, die mit Feen und Elfen zu tun haben, wer also mal Lust auf einen Geschichte hat, die eben mal nicht nur im Tal der Elfen oder ähnliches spielt, der sollte sich das Buch mal ansehen. Zusammen mit einem wirklich tollen Schreibstil kann man sich von Mariella Hedy in eine andere Welt entführen lassen.

Veröffentlicht am 19.03.2017

Ganz nette Idee...

Sag mir, was du magst, und ich verrate dir, wer du bist
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Seine Mitmenschen einfach mal so durchschauen, das wäre doch mal was. So oder so ähnlich werden sich das auch Sebastian Friedrich und Anna Müller gedacht haben, also sie dieses Buch zusammen geschrieben ...

Seine Mitmenschen einfach mal so durchschauen, das wäre doch mal was. So oder so ähnlich werden sich das auch Sebastian Friedrich und Anna Müller gedacht haben, also sie dieses Buch zusammen geschrieben haben. Das Cover ist echt nett gestaltet, aber man sollte das Buch immer mit einem Augenzwinkern lesen.
Es geht im Endeffekt darum, was man aus den Vorlieben oder Gewohnheiten der Menschen schliessen und daraus auf deren Wesen ableiten kann. Die Idee des Buches ist wirklich gut, auch wenn man von der Umsetzung jetzt nichts wissenschaftliches erwarten darf, aber Sebastian Friedrich und Anna Müller bekomme es gut hin, den Menschen einzuschätzen.
Es ist locker und unterhaltend und daher zum Empfehlen, wenn man einfach mal etwas mit den Vorlieben seiner Mitmenschen spielen will, aber man sollte nicht erwarten, dass alles zu 100 % zutrifft. Trotzdem ist es zum Schmunzel und für zwischendurch wirklich gut geeignet.