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Veröffentlicht am 08.11.2021

Fantastisches - Nicht nur für Kinder

Drachenreiter 3. Der Fluch der Aurelia
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„Vier, um sie anzukündigen, vier, um sie zu empfangen.“ (S. 26)
Cornelia Funke nimmt uns in „Der Fluch der Aurelia“ ein weiteres Mal mit in die Welt des Drachenreiters Ben und seiner Familie und Freunde. ...

„Vier, um sie anzukündigen, vier, um sie zu empfangen.“ (S. 26)
Cornelia Funke nimmt uns in „Der Fluch der Aurelia“ ein weiteres Mal mit in die Welt des Drachenreiters Ben und seiner Familie und Freunde. Es herrscht riesiger Aufruhr in der Fabelwelt. Aus den Tiefen des Ozeans soll sich die Aurelia erheben und vier Vertretern je eine Samenkapsel übergeben, aus der neue Fabelwesen entstehen. Fühlt sich die Aurelia jedoch bedroht, vernichtet sie die ganzen Fabelwesen. Das können Ben und seine Gefährten nicht zu lassen und so stellen sie sich Cadoc Aalstrom entgegen, der unbedingt an eine der Kapseln gelangen will.

Die Autorin schafft es den Einstieg in ihre Welt ganz leicht gelingen zu lassen, obwohl der zweite Band der Reihe schon fünf Jahre zurückliegt. Sofort ist der Leser in die Welt der Fabelwesen abgetaucht, in der er zunächst Ben und seinen Vater trifft und schon bald die ersten neuen Wesen kennenlernen darf. Nach diesem Einstieg entwickelt sich die Geschichte rasant weiter und die Spannung steigt mit jedem Kapitel. Getragen wird dies durch die beiden Handlungsstränge und -orte, die sich immer weiter annähern und schließlich im großen Finale aufeinander treffen. Hierbei gelingt der Perspektivwechsel fließend und Cornelia Funke schafft es an beiden Orten eine fantastische Atmosphäre zu schaffen.
Die Figuren der Autorin haben die gewohnte Tiefe und sind wie immer toll geschrieben. Auch wenn ich den Bösewicht Cadoc Aalstrom nicht leiden kann, er ist wunderbar beschrieben.
Besonders sind die wunderschönen Illustrationen, die die Geschichte begleiten und auch das wunderschöne Cover, dass die Handlungsorte der Geschichte fantastisch darstellt.
Neben den unglaublichen Beschreibungen vermittelt das Buch aber auch wichtige Themen: die Umweltverschmutzung und der Klimawandel werden angesprochen, genauso wie einige ethische Aspekte. Die wichtigste Aussage ist für mich aber: Die Kleinsten werden die Größten sein.

Der Fluch der Aurelia ist ein Buch für Kinder ab 10, aber auch für Erwachsene. Das Buch kann, obwohl es Teil der Reihe ist auch separat gelesen werden. Für die vielen Namen, die aus Band 1&2 schon bekannt sind und einige Ausdrücke auf Spanisch hat Cornelia Funke einen Anhang angelegt, der eine gute Übersicht bietet. Insgesamt ist es eine tolle abgeschlossene Geschichte, die dennoch einige Fragen offen lässt und die Hoffnung auf einen 4. Band stärkt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 04.11.2021

Zweite Chance - eiskalt genutzt

Ice Kings – Liebe gegen jede Regel
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Fünf Jahre ist es her, seit Kate und Jude sich das letzte Mal gesehen haben. Am Morgen nach einer gemeinsamen Nacht ging Jude um Profi-Eishockeyspieler zu werden und Kate blockierte jeden Kontaktversuch. ...

Fünf Jahre ist es her, seit Kate und Jude sich das letzte Mal gesehen haben. Am Morgen nach einer gemeinsamen Nacht ging Jude um Profi-Eishockeyspieler zu werden und Kate blockierte jeden Kontaktversuch. Was passiert, wenn Jude nach einem harten Check und einer schweren Verletzung zurückkommt, um die Reha in dem Zentrum zu machen, in dem Kate arbeitet?

Stacey Lynn entführt uns in eine tolle Geschichte, die Dank des flüssigen Schreibstils zu einer Wohlfühllektüre wird. Sie kommt ohne großes Drama aus (auch wenn es ganz ohne nicht geht) und hat zwei Protagonisten, mit denen man sofort mitfühlen kann. Während Jude sich seiner Gefühle sicher ist, muss Kate sich erst darüber klar werden, was sie will. Beide sind sehr willensstarke Persönlichkeiten, entwickeln sich im Verlauf aber weiter.

„Ice Kings – Liebe gegen jede Regel“ ist eine tolle Geschichte, die sich schnell lesen lässt und sich perfekt für gemütliche Stunden eignet.

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Veröffentlicht am 20.08.2021

tolle Rockstar-Romance

Maybe-Reihe / Maybe Next Time (Maybe-Reihe 1)
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Sängerin und Bassistin Kathrin Fort hat Männern abgeschworen und ist überzeugter Single. Gemeinsam mit der Band Maybe Next Time und ihrem ebenso verrufenen wie attraktiven Sänger und Gitarristen Asher ...

Sängerin und Bassistin Kathrin Fort hat Männern abgeschworen und ist überzeugter Single. Gemeinsam mit der Band Maybe Next Time und ihrem ebenso verrufenen wie attraktiven Sänger und Gitarristen Asher Adams soll es auf die nächste Tour gehen.

Kathrin hat zwei Vorsätze:
Kein Sex mit Kollegen.
Keine Gefühle für Kollegen.

Dumm nur, dass sie und Asher schon vor der gemeinsamen Tour Regel eins brechen.

Emilia Cole schmeißt uns mitten hinein in ihre Geschichte. Wir lernen Kit kennen, die sich als Frau in der Welt der Rockbands behauptet und Asher, den typischen Rockstar, der immer von Frauen umschwärmt ist. Im Verlauf der Geschichte geraten die beiden immer wieder aneinander, was ja auch nicht zu vermeiden ist bei einer gemeinsamen Tour. Die beiden und auch ihr Verhältnis zueinander entwickelt sich toll während des Romans. Immer wieder sehen sie sich neuen Herausforderungen gegenüber.
Mir gefallen auch die Nebencharaktere, die Bandkollegen der Beiden und auch der Manager, gut. Sie sind ebenfalls mit Tiefe gefüllt und tragen ihre eigenen Päckchen, die hier teilweise geöffnet werden. Mein Favorit unter den Nebencharakteren ist glaube ich Keith. Er ist so herrlich realistisch.
Der Autorin gelingt es das Tourleben der beiden Bands authentisch einzufangen und mit ihrem Schreibstil die Atmosphäre von Konzerten zu erschaffen. Die Gefühle zwischen Kit und Asher und die Emotionen im gesamten Buch kommen toll rüber. Man kann in der Geschichte richtig abtauchen.
Ein gelungener Rockstar-Roman, auf dessen Fortsetzung ich mich schon sehr freue. Von mir eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 12.08.2021

Eine Bibliothek ist nicht nur eine Bibliothek

Die letzte Bibliothek der Welt
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„Bücherei als Boot
Bücher als Rettungsringe
Ohne ertrinkt man.“ (Jackson, S.124)

Das eine Bibliothek nicht nur eine Bibliothek ist, weiß June Jones ganz genau. Seit Jahren arbeitet sie in der Bibliothek ...

„Bücherei als Boot
Bücher als Rettungsringe
Ohne ertrinkt man.“ (Jackson, S.124)

Das eine Bibliothek nicht nur eine Bibliothek ist, weiß June Jones ganz genau. Seit Jahren arbeitet sie in der Bibliothek ihres kleinen Heimatdorfes Chalcot. Sie hat den Job nach dem Tod ihrer Mutter von dieser übernommen und ihre Träume dafür aufgegeben. Als der Bibliothek die Schließung droht, muss die sonst sehr schüchterne June lernen, sich zu wehren. Zur Seite steht ihr eine Gruppe Leser, die auf den ersten Blick so gar nicht zusammen passen.

Bereits der Umschlag ist ein Hingucker. In dem knalligen Orange fällt er direkt in den Blick. Neben den Büchern werden auch auf dem Cover einige wichtige Charaktere aus dem Buch, sowie June dargestellt.
Das Herzstück der Geschichte sind eindeutig die vielen Charaktere, die mir sehr schnell ans Herz gewachsen sind. Alle haben unterschiedliche Probleme und Eigenarten, aber sie alle sind regelmäßige Besucher der Bibliothek. Sie alle tragen auch einen Teil dazu bei, dass June sich weiterentwickeln kann und man diese Entwicklung so toll verfolgen kann.
Das Buch besticht außerdem durch die vielen Verweise auf andere Bücher, die June liest oder ihren Lesern empfiehlt. Für die Romantik-Fans gibt es auch noch eine süße Liebesgeschichte, die aber nicht in den Mittelpunkt gerückt wird.
Der Autorin ist es gelungen einen leichten Einstieg in das Buch zu geben und den Leser durch die Leichtigkeit und den flüssigen Stil gut durch das Buch zu führen.

In „Die letzte Bibliothek der Welt“ spricht die Autorin viele verschiedene gesellschaftliche Themen an. Das bei weitem wichtigste aber ist die Bedrohung der Bibliothek durch die Schließung im Rahmen von Budgetkürzungen. Dieses Thema ist so wichtig und der Roman sollte vor allem den Verantwortlichen in diesem Bereich Empfohlen werden, denn: Eine Bibliothek ist eben nicht nur eine Bibliothek.

Ein schöner Roman, der mit Sicherheit zu meinen Jahreshighlights gehören wird.

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Veröffentlicht am 22.07.2021

Gewinnt die Liebe?

Speed My Heart
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Mae ist eine Studentin, die Aaron, den besten Freund ihres Bruders, als Gegenleistung für seinen Aufpasser- und Fahrdienst bei Partys zu Supercross-Rennen begleiten muss. Hier trifft sie bei ihrem ersten ...

Mae ist eine Studentin, die Aaron, den besten Freund ihres Bruders, als Gegenleistung für seinen Aufpasser- und Fahrdienst bei Partys zu Supercross-Rennen begleiten muss. Hier trifft sie bei ihrem ersten Rennen auf Eric Guyette. Gut aussehender selbstbewusster Supercross Star. Allerdings verbirgt Eric ein Geheimnis vor Mae. Das junge Liebesglück wird von einer Wette mit seinem Kollegen Domenic Ramos gefährdet.
Ebenso wie in Band 1 fand ich den Schreibstil der Autorin sehr flüssig und angenehm, sodass ich wieder durch die Kapitel geflogen bin. Sarah Saxx beschreibt den Sport Supercross erneut sehr toll und so, dass man neugierig auf den Sport wird. Emotionen werden super transportiert und ich konnte mit den Charakteren mitfühlen, hierzu trägt vor allem die wechselnde Perspektive bei.
Das Cover sticht mit seiner grünen Farbe deutlich hervor und macht neugierig auf das Buch. Mit den geprägten Reifenspuren und der Schrift stellt es die Verknüpfung zum ersten Band dar.
Eric ist uns bereits aus Band 1 bekannt. Erschien r dort zunächst als „Bösewicht“, so stellt man in diesem Band fest, dass er durchaus eine gewisse Tiefe hat. Wir bekommen einen Einblick in Erics Seele und Beweggründe, die sonst unter seiner frechen Art und seinem Selbstbewusstsein verborgen bleiben.
Mae ist eine starke Protagonisten mit Prioritäten und Ansichten, die sie konsequent vertritt, mit einer riesigen Portion Mut und der Fähigkeit zu vergeben und zu vertrauen. Emotionale Tiefen lernt Mae in diesem Buch zu überwinden.
Neben Mae und Eric und ihren tollen Entwicklungen behalte ich auch die Nebencharaktere in guter Erinnerung, die in dieser Geschichte alle ihren Platz bekommen, um ihre Story zu erzählen. Außerdem habe ich mich über das Wiedersehen mit Brooke und Matt gefreut.
Nachdem auch Mae und Eric eine rasante Geschichte durchleben, in der es auf und ab geht (einige Wendungen hatte ich erwartet, andere nicht) löst sich nachher alles in Wohlgefallen auf. Mir hat es sehr gefallen, dass sich zum Ende der Dilogie alle Fragen klären. Das Ende rundet alles noch einmal gut ab.
Alles in allem ist „Speed my heart“ ein packender und spannender Roman, der allen Haupt- und Nebenfiguren gerecht wird und eine tolle Story rund um Liebe, Freundschaft, Familie, Vertrauen und Mut bietet. Von mir eine klare Leseempfehlung.

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