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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.06.2022

Niedliche Geschichte

Liebe funkelt apfelgrün
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Das Cover strahlt auf den ersten Blick totale Sommergefühle aus und passt super zur Geschichte.
Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft und schafft es, dass man sich die Landschaft und die Umgebung genau ...

Das Cover strahlt auf den ersten Blick totale Sommergefühle aus und passt super zur Geschichte.
Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft und schafft es, dass man sich die Landschaft und die Umgebung genau vorstellen kann. Auch Gefühle werden sehr gut rübergebracht.
Mila ist eine sehr sympathische, aber auch ziemlich naive junge Frau die im Verlauf der Geschichte mehr über sich selbst und ihre Zukunft herausfindet. Sie ist außerdem sehr liebenswert auch wenn ihre Neugier manchmal zu groß ist.
Finley hingegen konnte ich kaum richtig einschätzen da er trotz vieler Auftritte recht blass geblieben ist und man nur Bruchstücke seines wahren Ichs erkennen konnte. Dadurch war die Chemie zwischen den beiden für mich kaum greifbar.
Die Geschichte beginnt mit kurzen Rückblicken um die Flucht nach Schottland besser nachvollziehen zu können. Das fand ich persönlich etwas störend, da zwischen dem Grund und der Abreise nur ein Monat lag und man dadurch etwas rausgeworfen wurde.
Auch Milas Gefühle für Theo waren kaum nachvollziehbar, da man nur kurze Einblicke in ihre gemeinsamen Momente hatte. Da sie Theo gegenüber auch extrem naiv war und kaum etwas hinterfragt hat, hatte ich da leider ein paar Probleme. Der Klappentext deutet auch daraufhin, dass sie erst sehr spät von seiner Verlobten erfährt, was eigentlich gar nicht der Fall ist. Sie weiß es sehr früh, geht aber sehr blauäugig an die Sache ran und glaubt seinen Lügen.
Der Liebeskummer zieht sich durch die ganze Geschichte und wirkt zeitweise sehr erzwungen.
Generell kommt mir die eigentliche Liebesgeschichte im Buch viel zu kurz, da es zu viele andere Nebenstränge gab. Diese waren zwar sehr süß mitzuverfolgen, dadurch hatte das Buch allerdings auch einige Längen. So ist die Liebe sehr oft nur in den Hintergrund geraten und wurde am Ende auf wenigen Seiten abgespeist, was ich ziemlich schade fand.
Insgesamt ging mir am Ende alles viel zu schnell und Probleme wurden extrem einfach gelöst.

Fazit

Wer eine leichte Sommerlektüre mit tollem Setting sucht sollte sich dieses Buch definitiv zulegen. Wer auf eine große Liebesgeschichte hofft könnte allerdings enttäuscht werden, da diese eher nebensächlich ist.

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Veröffentlicht am 13.06.2022

Spannende Geschichte aber zu viel emotionales Drama

KNIGHTS - Ein gnadenloses Schicksal
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Das dezente Cover passt optisch super zum ersten Band und gefällt mir aufgrund der Farbe noch besser.
Von Lenas Schreibstil bin ich schon seit der Ophelia Scale Reihe großer Fan und bin jedesmal von der ...

Das dezente Cover passt optisch super zum ersten Band und gefällt mir aufgrund der Farbe noch besser.
Von Lenas Schreibstil bin ich schon seit der Ophelia Scale Reihe großer Fan und bin jedesmal von der Sogwirkung begeistert. Sie schafft es jedesmal aufs Neue den Leser zu fesseln.
! Da es sich um den zweiten Teil handelt können Spoiler vorkommen !
Nach dem Ende vom ersten Band war ich super gespannt wie es mit Charlotte und den anderen weitergeht. Der Einstieg fiel mir leider ziemlich schwer, da ich mich erstmal wieder an alles erinnern musste um in die Geschichte zu finden. Da aber nach und nach einige Themen angesprochen wurden, gab es nach ca 80 kaum noch Probleme.
Die Handlung hatte eine dauerhafte Grundspannung, weswegen man immer direkt weiterlesen wollte. Neue Hinweise tauchten auf und es kamen einige Geheimnisse ans Licht. Leider wurde mein Lesespaß durch das extreme Liebesdrama ziemlich gebremst. In Band eins hat man ja bereits erfahren, dass Charlotte und Noel aufgrund eines alten Fluchs nicht zusammen sein dürfen. Der daraus entstandene Liebeskummer zog sich durch den Großteil der Geschichte und wurde zeitweise sehr anstrengend. Besonders Charlottes Gedanken waren geprägt von Selbstmitleid, was mir leider irgendwann zu viel wurde. Sie durchlebt zwar besonders im letzten Drittel eine gewisse Entwicklung aber die Sympathie aus Band eins war nicht mehr so sehr vorhanden.
Auch zu Noel konnte ich keine Verbindung mehr aufbauen. Sein Verhalten war teilweise sehr bockig und kindisch. Er und Charlotte haben zwar ab und an miteinander geredet aber sein ständiges Verschwinden war ziemlich eigenartig.
Die Handlung fand ich wie bereits erwähnt sehr spannend da es einige neue Orte zu erkunden gab und man hat ein wenig mehr über Charlotte und ihre Herkunft erfahren. Vieles war zwar recht vorhersehbar aber das hat mich nicht extrem gestört.
Der große Höhepunkt war leider sehr enttäuschend. Die wichtigsten Sachen wurden innerhalb von zwei Seiten geklärt, alles wurde zu einfach gelöst und Überraschungsmomente waren fehl am Platz. Lediglich der Epilog hat wieder für Neugierig gesorgt.

Fazit

Eine spannende Fortsetzung die zwar kaum überraschende Wendungen hatte, dadurch aber viel Drama geboten hat. Durch das schwache Finale konnte mich das Buch aber nicht wirklich überzeugen.Aber

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Veröffentlicht am 13.05.2022

Konnte mich trotz des Settings nicht überzeugen

All These Broken Strings
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Die Optik ist definitiv schonmal ein absoluter Hingucker. Es ist dezent aber dennoch unglaublich schön.
Lanas Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und bringt besonders die Emotionen der Protagonisten ...

Die Optik ist definitiv schonmal ein absoluter Hingucker. Es ist dezent aber dennoch unglaublich schön.
Lanas Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und bringt besonders die Emotionen der Protagonisten hervorragend rüber. Auch die Dialoge wirken überzeugend und natürlich.
Leider konnte ich zu beiden Charakteren keinen wirklichen Draht aufbauen. MacKenzie hält stark an ihren Vorstellungen fest und hängt extrem der Vergangenheit nach. Sie hat die Ereignisse vor sechs Jahren immer noch nicht überwunden, was zum Teil sehr übertrieben gewirkt hat. Sie ist außerdem sehr stur und lässt sich schwer von ihrer vorgefertigten Meinung abbringen.
Vincent ist eher melancholisch, trauert vielem hinterher und kann sich nicht wirklich durchsetzen. Das merkt man besonders im Zusammenhang mit seiner Karriere.
Auch wenn zwischen MacKenzie und Vincent recht schnell wieder die Funken fliegen, kommt es erst sehr spät zu einer Aussprache, die leider sehr schnell abgehandelt wird. Vorher war es ein langes hin und her und vielen gegenseitigen Vorwürfen.
Dadurch ist besonders in der ersten Hälfte der Geschichte kaum etwas passiert und unter dem überspitzten Drama ging das Flair des Musik Camps etwas verloren.
Nach der Aussprache kam es direkt zu neuem Drama, was nur in kurzen Sequenzen aufgelöst und erklärt wurde. Dadurch blieb für mich vieles schwammig. Auch eine andere wichtige Sache wurden lediglich im Epilog gezeigt.
Dafür haben mir aber besonders die Nebencharaktere gefallen, vor allem Granny und George, die die das Drama etwas aufgelockert haben.
Auch wenn ich die Camp Vibes und den Schreibstil sehr schön fand, konnte mich die eigentliche Geschichte aufgrund des übertriebenen Dramas und der wenig nahbaren Charaktere kaum begeistern.

Fazit

Eine unglaublich tolle Idee, die mich aber leider nicht überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 16.04.2022

Spannende Geschichte mit Potenzial

Sonnengezeichnet
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Das Cover ist relativ schlicht, fällt einem durch die auffallenden Farben dennoch ins Auge.
Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar leicht, lässt einen angenehm durch die Geschichte kommen und ist sehr ...

Das Cover ist relativ schlicht, fällt einem durch die auffallenden Farben dennoch ins Auge.
Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar leicht, lässt einen angenehm durch die Geschichte kommen und ist sehr bildhaft.
Gemeinsam mit Hannah wird man direkt ins Geschehen geworfen und lernt mit ihr ihre neuen Fähigkeiten kennen.
Besonders in der ersten Hälfte werden die Fähigkeiten und Affinitäten gut erklärt, sodass man als Leser einen groben Überblick bekommt. Auch wenn es eine gewisse Grundspannung gab, ging es eher ums erlernen der Kräfte und Hannahs klarkommen mit alldem.
In der zweiten Hälfte passiert dann eindeutig mehr, die Geschehnisse überschlagen sind und es kommen nach und nach einige Wahrheiten ans Licht.
Dennoch habe ich mit Hannah nie einen richtigen Draht aufbauen können. Sie handelt sehr widersprüchlich, macht allgemein oft das, was sie nicht tun soll und hinterfragt sehr wenig.
Auch ihre Gefühle gegenüber Ren konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, besonders gegen Ende wurde es mir dann auch etwas zu viel. Auch wenn man als Leser eine Erklärung beziehungsweise einen Hinweis bekommt, war es mir zu viel.
Auch wenn einige Plots durchaus vorhersehbar waren, gab es dennoch ein paar Überraschungen und das fiese Ende lässt viele Fragezeichen im Kopf zurück.
Die schwarzen Seiten, die aus Rens Sicht geschrieben wurden fand ich aber sehr gelungen und mal etwas ganz anderes.

Fazit

Mit Sonnengezeichnet hat die Autorin einen soliden Auftakt geschrieben, der mich zwar nicht komplett umhauen konnte, aber viel Potenzial für die Fortsetzungen bereithält.

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Veröffentlicht am 13.02.2022

leider nicht meins

2 Seelen. Das erste Buch der Unsterblichkeit
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Das Cover ist richtig schön und man erkennt direkt, dass es ein Buch von Rose Snow ist. Auch die Farben finde ich sehr ansprechend.
Der Schreibstil ist sehr angenehm, man kommt super voran und die Seiten ...

Das Cover ist richtig schön und man erkennt direkt, dass es ein Buch von Rose Snow ist. Auch die Farben finde ich sehr ansprechend.
Der Schreibstil ist sehr angenehm, man kommt super voran und die Seiten fliegen nur so dahin.
Auch wenn Katalea sehr mutig ist, wirkt sie sehr blass auf mich. Man weiß als Leser zwar, dass es einige Schicksalsschläge in ihrer Vergangenheit gab, das war es aber auch schon. Man kann sich kein richtiges Bild von ihr machen und es gibt keine richtigen Eigenschaften oder Vorlieben, die sie als Charakter ausmachen.
Auch Nero ist für mich sehr schwer einzuschätzen. Er wirkt sehr ausdruckslos und kühl, wobei ab und an menschliche Züge durchblitzen und ihn dadurch etwas nahbarer machen. Trotzdem konnte ich auch zu ihm keine Bindung aufbauen, da man von Katalea meistens nur seine optischen Vorzüge beschrieben bekommt.
Die Handlung war sehr interessant, teilweise ziemlich spannend und hatte sogar die ein oder andere unerwartete Wendung. Auch die Intrigen innerhalb der Clans und die Vorhersagen haben mir gut gefallen. Trotzdem hat mir dieses gewisse Etwas gefehlt, der Drang unbedingt weiterlesen zu müssen hat gefehlt.
Auch die entstehende Liebesgeschichte war mir viel zu oberflächlich und ist für mich auch nicht wirklich nachvollziehbar.
Das Ende macht extrem neugierig auf Band zwei und gibt nochmal ganz neue Handlungsmöglichkeiten. Ob ich den zweiten Teil lese, weiß ich aber nicht.

Fazit

Eine unterhaltsame Romantasy Geschichte mit einer sehr interessanten Handlung. Leider sind die Charaktere sehr blass und oberflächlich für mich. Dennoch gab es einige nicht vorhersehbare Momente.

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