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Veröffentlicht am 10.10.2022

Spannende Urban Fantasy Fortsetzung, die Lust auf mehr macht

Spicy Noodles – Der Geschmack des Feuers
2

Inhalt:
Tomas Vater schmeißt ihn raus, weil er trotz zahlreicher Bewerbungen keinen Studienplatz bekommen hat.
Aus Mangel an Alternativen entscheidet sich Toma kurzfristig bei seinem Großvater Shiro unterzukommen ...

Inhalt:
Tomas Vater schmeißt ihn raus, weil er trotz zahlreicher Bewerbungen keinen Studienplatz bekommen hat.
Aus Mangel an Alternativen entscheidet sich Toma kurzfristig bei seinem Großvater Shiro unterzukommen und in dessen Restaurant auszuhelfen.
Er lernt dort auch Akari eine der Stammkundinnen kennen, die ihm ganz schön den kopf verdreht.
Kontakt hatte er zu seinem Großvater in der Vergangenheit wenig, da er ihn immer für verrückt erklärte hat, behauptet dieser doch seine Familie stammt von einem shintoistischen Feuergott ab und er soll mit Hilfe von Esssstäbchen Zugriff auf magische Kräfte haben.
Doch je mehr Zeit Toma in Shiros Restaurant verbringt desto mehr fängt er an zu begreifen, dass wohl mehr an den Worten seines Großvaters dran sein muss als gedacht…

Meinung:
Mit „Spicy Noodles“ gelingt Marie Graßhoff, nach dem ersten Band der Reihe „Hard Liquor“ eine toller Wiedereinstieg ins Food-Universe, der seinem Vorgänger in nichts nachsteht.

Das Cover hat mich wieder einmal voll überzeugt, es spiegelt die Atmosphäre des Buches perfekt wieder und lenkt für mich (als Fantasy Liebhaber) definitiv die Aufmerksamkeit auf sich.

Ich finde es auch durchaus positiv, dass es auch als Einzelband gelesen werden kann, auch wenn ich definitiv empfehlen würde, „Hard Liquor“ vorher zu lesen um einfach einen leichteren Einstieg in die Welt des Food-Universe zu haben. Außerdem trifft man in „Spicy Noodles“ so einige bekannte Charaktere wieder die einen auf jeden Fall zum schmunzeln bringen. Sogar einige offene Fragen aus dem ersten Band konnte ich mir hier beantworten.

Toma gefällt mir als Protagonist wirklich gut. Er war mir mit seinem freundlichen, aufgeschlossenen Charakter sofort sympathisch, auch wenn ihm dieser das ein oder andere mal zum Verhängnis wird.
Mit Akari bin ich anfangs nicht ganz so schnell warmgeworden, im Laufe der Geschichte ist sie mir dann aber doch ganz schön ans Herz gewachsen.
An diesem Punkt möchte ich auch die Charakterentwicklung der Beiden ansprechen, denn diese war wirklich schön mitanzusehen.
Über andere Charaktere hätte ich mir teilweise noch etwas mehr Informationen gewünscht, z.B. hat man von Jay, Tomas bestem Freund doch relativ wenig erfahren obwohl sich die beiden sehr nahe stehen.

Der Schreibstil war wieder flüssig und angenehm zu lesen, Orte wurden sehr gut vorstellbar beschrieben und Actionszenen (welche mich schon im Vorgängerband begeistert haben), detailreich ohne aber überladen zu sein. Generell konnte man sich wirklich gut in die Szenen und Charaktere hineinversetzen.

Als Kritikpunkt würde ich auch das Tempo der Geschichte beschreiben, denn wo es anfangs etwas schleppend voranging, mit relativ vielen Wiederholungen, ging es mir am Ende fast etwas zu schnell.
Auch bleiben wieder einige Fragen offen, von denen ich aber hoffe, dass ich die Antworten eventuell im dritten teil finden werde.

Fazit:
Marie Graßhoff ist es auch mit „Spicy Noodles“ wieder gelungen die düstere Atmosphäre des Buches gut zu übermitteln und die Idee des Food-Universe so weiterzuführen.
Auch wenn das Buch etwas schleppend beginnt konnte es mich im Laufe der Geschichte durchaus in seinen Bann ziehen, was mit Sicherheit auch an der tollen Entwicklung der Charaktere liegt.
Wenn mich das Buch also auch nicht komplett begeistern konnte, hat mich die Geschichte im Endeffekt doch wirklich überzeugt und ich kann es kaum erwarten den dritten Teil zu lesen. ^^

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 14.01.2022

Fesselnde Urban Fantasy, die auch ernste Themen anspricht

Hard Liquor – Der Geschmack der Nacht
2

Inhalt:
Tycho hat ein Geheimnis - wenn sie Alkohol trinkt, wird sie übernatürlich stark, denn als Nachfahrin alter Götter triggert Alkohol ihre Fähigkeiten und so zieht sie nach ihrer Arbeit als Barkeepern ...

Inhalt:
Tycho hat ein Geheimnis - wenn sie Alkohol trinkt, wird sie übernatürlich stark, denn als Nachfahrin alter Götter triggert Alkohol ihre Fähigkeiten und so zieht sie nach ihrer Arbeit als Barkeepern oft als "Captain Vodka" durch die Straßen um die zu bestrafen, die alles andere als unschuldig sind.
Doch ohne den Alkohol fühlt sie sich schon bald verletzlich und angreifbar und so hat sie schon eine Weile die Kontrolle über ihren Alkoholkonsum verloren.
Auch ihrem besten Freund Logan erzählt sie nichts von ihrem Geheimnis, doch ihr Leben wird schon bald auf den Kopf gestellt, als sie die charmante Grayson kennenlernt...

Meinung:
Mit "Hard Liquor - Der Geschmack der Nacht" ist der Autorin ein toller Einstieg in das Food Universe gelungen von dem man nicht genug bekommen kann.
"Hard Liquor" war mein erstes Buch von Marie Graßhoff aber ich kann bestimmt sagen, dass es definitiv nicht mein letztes war!

Das Cover hat mich sofort begeistert, es passt zur Atmosphäre der Buches und spiegelt so einige Details der Geschichte wieder. Außerdem ist das Buch sehr
"floppy/ weich" ,sodass man es komplett aufklappen kann ohne, dass Leserillen entstehen, was mir sehr gut gefällt. ^^

Ich finde die Idee des Buches wirklich außergewöhnlich, der Gedanke, dass Nahrungsmittel als Trigger für besondere Fähigkeiten wirken ist wirklich mal was anderes und wurde meiner Meinung nach gut umgesetzt.

Die Charaktere sind alle wirklich gut ausgearbeitet, sie sind vielfältig und wirken realistisch.
Tycho ist eine wirklich interessante Protagonistin. Sie ist sehr tough hat aber auch eine sehr verletzliche Seite, dadurch wirkt sie sehr authentisch und wächst einem schnell ans Herz.
Man merkt schon früh wie sehr sie ihr Geheimnis belastet und wie sehr sie sich wünscht einfach nur ein normales Leben zu führen.
Es ist wirklich toll zu sehen, wie sie sich im Laufe des Buches weiterentwickelt.

Der Schreibstil ist wirklich angenehm und flüssig zu lesen, gerade die Actionszenen (die für mich ein Highlight des Buches waren) sind sehr detailliert ohne aber überladen zu sein, sodass man sich die einzelnen Szenen gut bildlich vorstellen kann.
Man kann sich wirklich gut in die Protagonistin hineinversetzen, da einem ihre Gedanken und Gefühle sehr gut entgegengebracht werden.

Ich bin wirklich geradeso durch die Seiten geflogen, es ist ein gutes Maß an Spannung enthalten, es gibt aber auch ruhigere Phasen zwischendurch doch alles ist so dosiert, dass es nie langweilig wird.

Ein Kritikpunkt für mich ist jedoch, dass zum Ende der Geschichte doch noch einige (für mich doch wichtige) Fragen offen bleiben und mir so am Ende ein bisschen etwas fehlt.
Es gibt auch einige Charaktere, über die ich gerne noch etwas mehr erfahren hätte.
Vielleicht wird letzteres im zweiten Teil nochmal vorkommen, da bin ich mal gespannt.
Der Klappentext verrät für meinen Geschmack auch schon etwas viel, sodass an manchen Stellen die Spannung etwas ausbleibt, trotzdem wird man doch das ein oder andere Mal noch überrascht.


Fazit:
Die Geschichte von "Hard Liquor" ist mit seiner düsteren Atmosphäre und der außergewöhnlichen Idee ein wirklich gelungenes Buch. Die Charaktere sind allesamt sehr authentisch, die Handlung nie langweilig und es werden auch tiefgründige Themen aufgegriffen.
Auch wenn für mich am Ende noch etwas viele Fragen offen bleiben finde ich es einen gelungenen Abschluss für die Geschichte.
Ich freue mich wirklich schon auf den zweiten Teil "Spicy Noodles", der im Sommer erscheint und würde mich freuen, wenn man gewissen Charakteren vielleicht auch im zweiten Teil nochmal begegnen würde.^^

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Fantasy
Veröffentlicht am 28.11.2021

Humorvolle, lockere LGBTQIA+ Geschichte die zum Nachdenken anregt

Heartbreak Boys
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"Heartbreak Boys" Von Simon James Green ist eine humorvolle, lockere LGBTQIA+ Geschichte über Freundschaften, Liebe und den Versuch Herzschmerz zu überwinden.

Es ist Abschlussball und während Nate plant ...

"Heartbreak Boys" Von Simon James Green ist eine humorvolle, lockere LGBTQIA+ Geschichte über Freundschaften, Liebe und den Versuch Herzschmerz zu überwinden.

Es ist Abschlussball und während Nate plant seine Beziehung zu seinem Freund Tariq öffentlich zu machen, wünscht Jack sich nichts sehnlicher als zusammen mit seinem Freund Dylan zum Abschlussballkönig gekrönt zu werden.

Doch für beide endet der Abend ganz anders als erwartet, als Jack herausfindet das sein Freund Dylan eine bis jetzt geheime Beziehung mit Nates Freund Tariq führt und sie somit beide öffentlich verlassen werden.

Als ihre Exfreunde dann anfangen gemeinsam Bilder von ihrem "perfekten Sommer" zu posten, schmiedet Jack den Plan die Illusion zu erwecken, dass auch er und Nate den Sommer ihres Lebens haben. Also begibt sich Jack zusammen mit Nates Familie auf einen Roadtrip und erstellt den Account der HeartBreakBoys um darauf ihren gefälschten "perfekten" Sommer festzuhalten.

Jack und Nate waren bereits früher befreundet doch auch wenn ihre Freundschaft aus verschiedenen Gründen auseinanderging bringt der Roadtrip sie wieder näher zusammen und zeigt ihnen wie wichtig Freundschaft, Liebe und die Gewissheit sie selbst zu sein ist und dass man die Momente manchmal einfach so genießen sollte wie sie kommen.

Die Perspektive wechselt in den Kapiteln zwischen Jack und Nate wodurch man die Möglichkeit hat die beiden noch besser kennenzulernen und so auch einen Einblick in ihre Gedanken bekommt - so unterschiedlich sie auch sind.

Der Schreibstil ist wirklich sehr locker, leicht und wirklich humorvoll mit vielen Stellen an denen ich wirklich lachen musste. Trotzdem ist es dem Autor gut gelungen auch ernstere Themen mit anzusprechen und diese gut in die Geschichte mit einzubringen.

Was mich etwas stört ist, dass manche Charaktere und Situationen vielleicht etwas zu “übertrieben“ dargestellt werden, was es an manchen Stellen etwas unrealistisch macht. Allerdings hab ich schnell gemerkt, dass es zur Atmosphäre des Buches passt und man sich daran gewöhnt es nicht als wirklich störend zu empfinden.

Insgesamt ist das Buch wirklich unterhaltsam und regt zum nachdenken an - genau diese Mischung macht es nie langweilig. Zusammen mit den wirklich unterschiedlichen Protagonisten fliegt man nur so durch die Seiten und will wissen in welche Situation die beiden wohl als nächstes stolpern. Es macht einfach Spaß zu lesen und ist für mich die perfekte Geschichte für zwischendurch!

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 24.11.2024

Spannender Auftakt trotz einigen Schwächen

Heart & Shadow
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Inhalt:
In Heart & Shadow folgen wir zwei verschiedenen Handlungssträngen.
Zum einen begleiten wir Rah, eine außergewöhnliche Wächterin, mit der Gabe Lebewesen von chaotischen Energien zu befreien. Zusammen ...

Inhalt:
In Heart & Shadow folgen wir zwei verschiedenen Handlungssträngen.
Zum einen begleiten wir Rah, eine außergewöhnliche Wächterin, mit der Gabe Lebewesen von chaotischen Energien zu befreien. Zusammen mit Irin, der ihre Hilfe bei der Aufklärung des Mordes an seinem Freund sucht, macht sie sich auf den Weg, um den mysteriösen Vorfällen in der Hauptstadt auf den Grund zu gehen, bei denen gefährliche Tierwesen immer wieder Menschen angreifen. Rah spürt sofort eine besondere Energie, die von Irin ausgeht, ahnt jedoch noch nicht, welches Geheimnis sich dahinter verbirgt…
Im zweiten Handlungsstrang folgen wir Shina, die sich als Astral in der staatlichen Akademie ausbilden lässt, und ihrer Freundin Mae, die sich seit dem Tod ihrer Mutter immer mehr verändert. Sie beginnt nachts immer öfter zu verschwinden und Shinas sorge um sie wächst, und das zurecht, denn ihre Freundin bewahrt ein gefährliches Geheimnis das ihrer beide Leben für immer verändern wird.


Meinung:
Heart & Shadow ist der spannende Auftakt der „Chaos-Chroniken“- Dilogie, der neuen High Fantasy Dilogie von Marie Graßhoff, der mit seiner Mischung aus Magie, Geheimnissen und packenden Actionszenen punkten kann.

Das Cover des Buches ist ein echter Blickfang. es vermittelt sofort das Gefühl, in eine Fantasy Welt einzutauchen, und die glitzernden violetten Energien, die sich über das Buch ziehen, passen perfekt zum Inhalt und der Atmosphäre. Auch der Farbschnitt ist ein echter Hingucker, der das Gesamtbild perfekt abrundet.
Darüber hinaus ist das Buch selbst wieder angenehm „floppy“ und lässt sich somit wunderbar aufschlagen, ohne dass Leserillen entstehen.

Der Schreibstil von Marie Graßhoff ist gewohnt locker und flüssig.
Er ist sehr detailreich, wodurch sie atmosphärische Orte und lebendige Bilder erschafft, ohne mit zu vielen Informationen zu überfordern.
 Hierbei sind auch die Kampf- und Actionszenen meiner Meinung nach eine besondere Stärke der Autorin.

Ich finde die Idee der Welt als Ganzes mit den verschiedenen Energien wirklich originell. Orte sind wirklich eindrucksvoll beschrieben.
Die Welt ist allerdings auch sehr komplex und das Konzept des ganzen teilweise etwas verwirrend. Generell ist es nicht ganz so einfach, sie mit all ihren Details zu verstehen, auch weil nach und nach immer wieder Informationen hinzukommen.

Der Einstieg hat mir gut gefallen, es beginnt direkt im Geschehen sodass man sich schnell einfinden kann.
Das die Geschichte zwischen der Sicht von Rah und Shina wechselt, hat mir anfangs noch echt gut gefallen. Man kommt durch die kurzen Kapitel auch sehr schnell voran. Einerseits sorgt das für Spannung und Abwechslung, sodass es nicht langweilig wird, andererseits sorgt es aber auch für eine totale Unruhe. Ich hatte das Gefühl nie richtig in einer Perspektive ankommen zu können und hab mir teilweise echt gewünscht, dass die Kapitel etwas länger wären, da man doch immer etwas aus dem Lesefluss gerissen wurde.
Verstärkt wird das ganze durch ziemlich viel Umherreisen in beiden Handlungssträngen, wodurch auch die Charaktere nie irgendwo richtig ankommen zu scheinen.

Die Perspektive von Rah hat mir generell besser gefallen. Sie ist sehr diszipliniert, empathisch und ein wirklich interessanter Charakter, stellenweise wirkt sie aber vor allem anfangs auch etwas langweilig, weil man einfach nicht besonders viel von ihr erfährt. Auch Irin mochte ich sehr gerne, er hat teils eine vielleicht etwas grobe Art, versucht in vielen Situationen aber auch einfach Rah etwas aus ihrer Fassade zu locken, wodurch einige auch ganz lustige Momente entstehen. Leider hat mir zwischen den Beiden etwas die Spannung und emotionale Tiefe gefehlt. Ich konnte nicht wirklich nachvollziehen, wie bzw. wann sich zwischen den Beiden mehr als eine Freundschaft entwickelt hat. Es schien für mich als würden sie sich zu noch gar nicht wirklich kennen.

Auch Shinas Perspektive ist definitiv sehr spannend und actionreich, auch wenn sie teilweise etwas eintönig und unrealistisch wirkt. Vieles schien mir einfach nicht ganz nachvollziehbar, auch hat sich in vielen Situation in meinen Augen „zu einfach“ eine Lösung gefunden. Im Gegensatz zu Rah und Irin konnte ich die Freundschaft und Verbindung von Shina und Mae allerdings etwas besser nachvollziehen.

Die Charaktere sind somit wirklich interessant, könnten aber mehr Tiefe vertragen.
Ich hatte das Gefühl nicht wirklich viel über die Protagonisten zu wissen, was es schwieriger macht sich in sie hineinzuversetzen.
Auch bleiben relativ viele Fragen offen, die sich über den Laufe der Geschichte ansammeln, wobei ich mir aber gut vorstellen kann, dass einige davon im zweiten Teil noch beantwortet werden.
Den Epilog fand ich dann aber wieder super interessant und er hat mich definitiv neugierig auf den zweiten Band gemacht.

Nachdem ich gerade erst total begeistert von „Magical Fries“, einem anderen Buch der Autorin war, konnte mich Heart & Shadow also leider nicht ganz so begeistern. Es fühlt sich an, als ob dieser erste Band vor allem als Grundstein für den zweiten Teil dient, wodurch ihm etwas der rote Faden gefehlt hat.

Fazit:
„Heart & Shadow“ ist ein wirklich spannender und actionreicher Auftakt in Marie Graßhoffs neue High Fantasy Dilogie. In einer ausgefallenen, komplexen Fantasy Welt begleiten wir die Protagonisten in zwei verschiedenen Handlungssträngen auf ihrer Reise durch allerlei Orte.
In Verbindung sorgt das für Spannung, bringt allerdings auch ziemlich viel Unruhe in die Geschichte, wodurch es schwer fällt mal richtig in einer Perspektive anzukommen.
Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich, was sie interessant macht, jedoch fehlt es ihnen etwas an Tiefe und Probleme sind teilweise etwas zu einfach gelöst. So ganz konnte mich die Geschichte im Ganzen nicht überzeugen, allerdings hat mich der Epilog sehr neugierig gemacht und ich bin trotz allem wirklich sehr gespannt was uns im zweiten Teil erwartet! ^^

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  • Fantasy
Veröffentlicht am 03.03.2022

Emotionale Liebesgeschichte mit wunderschönem Setting

Blue Seoul Nights
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Inhalt:
Nach dem Tod ihres Vaters beschließt Jade ihr Glück selbst in die Hand zu nehmen und erfüllt sich den Traum einen Job als Englischlehrerin in Südkorea anzunehmen.
Sie lernt dort auch den attraktiven ...

Inhalt:
Nach dem Tod ihres Vaters beschließt Jade ihr Glück selbst in die Hand zu nehmen und erfüllt sich den Traum einen Job als Englischlehrerin in Südkorea anzunehmen.
Sie lernt dort auch den attraktiven Hyun-Joon kennen der ihre Pläne auf den Kopf zu stellen droht.
Doch Jade lernt schnell, dass es nicht so einfach ist vor ihren Gefühlen davonzulaufen...

Meinung:
Kara Atkin ist mit "Blue Seoul Nights" eine besondere Geschichte mit wunderschönem Setting gelungen, sodass man kann sich wirklich gut vorstellen kann durch die Straßen Seouls zu schlendern.
Ich konnte viel über die koreanische Kultur erfahren und viele positive aber auch negative Seiten kennen lernen.

Das Cover hat mich sofort überzeugt, es ist sehr minimalistisch gehalten und doch spiegelt es mit den zarten Farbtönen für mich die Atmosphäre des Buches wahnsinnig gut wieder.

Der Schreibstil hat mir mit vielen metaphorischen Umschreibungen wirklich gut gefallen. Er ist angenehm zu lesen und lässt einen noch tiefer in die Geschichte eintauchen.

Die Charaktere sind allesamt sympathisch und vielfältig jedoch fehlt es für mich an gewissen Stellen an Tiefe und ich konnte dadurch keinen so richtigen Bezug zu vielen Charakteren finden.

Jade mochte ich aber recht gerne, man konnte sich meist gut in sie hineinversetzen und ihre Gefühle wurden gut vermittelt.

Als Kritikpunkte sehe ich, dass die Geschichte sich im Mittelteil für mich etwas zu sehr gezogen hat und dass es zu mehreren Zeitsprüngen und Ausschnitten kam, sodass sich die Beziehung zwischen Jade und Hyun-Joon für mich etwas zu schnell entwickelt hat und mir dadurch teils die Nähe zu den Protagonisten gefehlt hat.

Fazit:
Auch wenn mich die Geschichte nicht zu 100% packen konnte, konnte mich Kara Atkin in "Blue Seoul Nights" besonders durch die verträumte Atmosphäre in dem Setting und ihrem metaphorische Schreibstil für sich gewinnen.
Auch wenn mir die Nähe zu den Charakteren etwas fehlte und der Mittelteil sich für mich etwas in die Länge gezogen hatte, konnte mich der Schluss dann wieder etwas mehr überzeugen.
Ich bin trotz allem sehr gespannt wie es im zweiten Teil für Jade und Hyun-Joon weitergehen wird und wie ihre Geschichte wohl endet.

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