Spannende Urban Fantasy Fortsetzung, die Lust auf mehr macht
Spicy Noodles – Der Geschmack des FeuersInhalt:
Tomas Vater schmeißt ihn raus, weil er trotz zahlreicher Bewerbungen keinen Studienplatz bekommen hat.
Aus Mangel an Alternativen entscheidet sich Toma kurzfristig bei seinem Großvater Shiro unterzukommen ...
Inhalt:
Tomas Vater schmeißt ihn raus, weil er trotz zahlreicher Bewerbungen keinen Studienplatz bekommen hat.
Aus Mangel an Alternativen entscheidet sich Toma kurzfristig bei seinem Großvater Shiro unterzukommen und in dessen Restaurant auszuhelfen.
Er lernt dort auch Akari eine der Stammkundinnen kennen, die ihm ganz schön den kopf verdreht.
Kontakt hatte er zu seinem Großvater in der Vergangenheit wenig, da er ihn immer für verrückt erklärte hat, behauptet dieser doch seine Familie stammt von einem shintoistischen Feuergott ab und er soll mit Hilfe von Esssstäbchen Zugriff auf magische Kräfte haben.
Doch je mehr Zeit Toma in Shiros Restaurant verbringt desto mehr fängt er an zu begreifen, dass wohl mehr an den Worten seines Großvaters dran sein muss als gedacht…
Meinung:
Mit „Spicy Noodles“ gelingt Marie Graßhoff, nach dem ersten Band der Reihe „Hard Liquor“ eine toller Wiedereinstieg ins Food-Universe, der seinem Vorgänger in nichts nachsteht.
Das Cover hat mich wieder einmal voll überzeugt, es spiegelt die Atmosphäre des Buches perfekt wieder und lenkt für mich (als Fantasy Liebhaber) definitiv die Aufmerksamkeit auf sich.
Ich finde es auch durchaus positiv, dass es auch als Einzelband gelesen werden kann, auch wenn ich definitiv empfehlen würde, „Hard Liquor“ vorher zu lesen um einfach einen leichteren Einstieg in die Welt des Food-Universe zu haben. Außerdem trifft man in „Spicy Noodles“ so einige bekannte Charaktere wieder die einen auf jeden Fall zum schmunzeln bringen. Sogar einige offene Fragen aus dem ersten Band konnte ich mir hier beantworten.
Toma gefällt mir als Protagonist wirklich gut. Er war mir mit seinem freundlichen, aufgeschlossenen Charakter sofort sympathisch, auch wenn ihm dieser das ein oder andere mal zum Verhängnis wird.
Mit Akari bin ich anfangs nicht ganz so schnell warmgeworden, im Laufe der Geschichte ist sie mir dann aber doch ganz schön ans Herz gewachsen.
An diesem Punkt möchte ich auch die Charakterentwicklung der Beiden ansprechen, denn diese war wirklich schön mitanzusehen.
Über andere Charaktere hätte ich mir teilweise noch etwas mehr Informationen gewünscht, z.B. hat man von Jay, Tomas bestem Freund doch relativ wenig erfahren obwohl sich die beiden sehr nahe stehen.
Der Schreibstil war wieder flüssig und angenehm zu lesen, Orte wurden sehr gut vorstellbar beschrieben und Actionszenen (welche mich schon im Vorgängerband begeistert haben), detailreich ohne aber überladen zu sein. Generell konnte man sich wirklich gut in die Szenen und Charaktere hineinversetzen.
Als Kritikpunkt würde ich auch das Tempo der Geschichte beschreiben, denn wo es anfangs etwas schleppend voranging, mit relativ vielen Wiederholungen, ging es mir am Ende fast etwas zu schnell.
Auch bleiben wieder einige Fragen offen, von denen ich aber hoffe, dass ich die Antworten eventuell im dritten teil finden werde.
Fazit:
Marie Graßhoff ist es auch mit „Spicy Noodles“ wieder gelungen die düstere Atmosphäre des Buches gut zu übermitteln und die Idee des Food-Universe so weiterzuführen.
Auch wenn das Buch etwas schleppend beginnt konnte es mich im Laufe der Geschichte durchaus in seinen Bann ziehen, was mit Sicherheit auch an der tollen Entwicklung der Charaktere liegt.
Wenn mich das Buch also auch nicht komplett begeistern konnte, hat mich die Geschichte im Endeffekt doch wirklich überzeugt und ich kann es kaum erwarten den dritten Teil zu lesen. ^^