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Veröffentlicht am 01.05.2022

eigenwillig und gehaltvoll

Der Astrologe - eine gänzlich unwahre Geschichte
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Bei diesem Buch haben mich das Cover und der Bezug zur Astrologie neugierig gemacht.

Ich bin mir sicher, dass dieses Buch sehr polarisiert. So wie es auch schon das Cover darstellt. Entweder man klappt ...

Bei diesem Buch haben mich das Cover und der Bezug zur Astrologie neugierig gemacht.

Ich bin mir sicher, dass dieses Buch sehr polarisiert. So wie es auch schon das Cover darstellt. Entweder man klappt es nach den ersten 50 Seiten genervt und verwirrt zu oder man findet Gefallen an den skurrilen Figuren.

Es fällt mir sehr schwer dieses Buch zu bewerten und die richtigen Worte zu finden, weil es ganz anders war als ich erwartet habe. Die Astrologie spielt eine Rolle, aber nicht dominierend in der Handlung und die Hauptprotagonisten waren keine Sympathieträger. Das ist aber nicht als Kritik zu werten. Das Buch ist für mich kein richtiger Thriller, aber ich weiß auch nicht, welchem Genre es am ehesten entspricht. Vielleicht: Roadtrip mit Krimielementen und Klamauk

Zur Handlung: Es geht u.a. darum eine Mordserie aufzuklären und den Starastrologen Scultetus in Sicherheit zu bringen. Scultetus und sein Bodygard Max, ein kriegstraumatisierter Polizeischüler, machen sich auf den Weg und hetzen von Station zu Station. Dabei lernen wir einige Gegenden im europäischen Hinterland kennen. Der Autor hat viele interessante, historische Details und verschiedene Anspielungen in die Handlung eingearbeitet. Ich bin nicht sicher, ob ich alles verstanden habe.

In einem zweiten Handlungsstrang geht es um die Bächereifachverkäuferin Evi, die in Dresden beim Planetenfest unerwartet in die höchsten Kreise aufsteigt. Evi ist die Freundin von Max und das Pärchen hat es faustdick hinter den Ohren.

Im Zentrum der Erzählung geht es viel um die europäische Idee und den Euro als Gemeinschaftswährung. Wie sieht das Geburtshoroskop der Euro-Währung aus?

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Veröffentlicht am 30.04.2022

ein perfektionistisches Zimmermädchen wird in einen Mordfall verwickelt

The Maid
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+ + anders als erwartet, aber durchaus lesenswert + +

Bei diesem Buch hat mich das Cover gleich neugierig gemacht und der Klappentext hat einen unterhaltsamen Krimi versprochen. Ich habe erwartet, dass ...

+ + anders als erwartet, aber durchaus lesenswert + +

Bei diesem Buch hat mich das Cover gleich neugierig gemacht und der Klappentext hat einen unterhaltsamen Krimi versprochen. Ich habe erwartet, dass das Zimmermädchen Molly auf unkonventionelle Art einen Mordfall aufklärt. Die Geschichte entwickelt sich aber ganz anders.

Molly Gray ist Mitte 20 und sie hat eine Leidenschaft fürs Putzen. Ein von ihr gereinigtes Zimmer wird in den "Zustand der Perfektion" zurückgesetzt. Ihre ganze Art deutet in Richtung Asperger-Autismus. Sie drückt sich sehr altmodisch aus und hat ihre Probleme im zwischenmenschlichen Austausch.

Als sie die Leiche eines Gastes findet, rückt sie nach und nach ins Visier der Ermittlungen. Ein alter Freund ihrer Großmutter setzt sich für sie ein und im Team können sie den Fall dann aufklären.

Molly hat das Herz auf dem richtigen Fleck und ist öfters Opfer der Umstände. Ihre eigenwillige Art macht sie zur Außenseiterin und zum Sündenbock.

Die ersten 100 Seiten geht es fast nur um die Figur Molly und ihren Alltag nach dem Tod der geliebten Großmutter. Für mich war die Krimihandlung nicht wirklich spannend, weil sich schon recht früh abgezeichnet hat, wer als Täter in Frage kommt. Ich habe das Buch aber trotzdem gern gelesen, weil ich Molly als Figur sympathisch fand.

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Veröffentlicht am 24.03.2022

Welchen Weg wird die Menschheit gehen? - - Digitale Weltregierung oder Wiederkunft Christi ?

2084: Künstliche Intelligenz und die Zukunft der Menschheit
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+ + Ist der "Homo Deus" von Yuval Harari ein Irrweg oder der nächste Entwicklungsschritt? - - Ist der menschliche Tod ein technischer Fehler? + +

Ich habe schon einige Bücher über künstliche Intelligenz, ...

+ + Ist der "Homo Deus" von Yuval Harari ein Irrweg oder der nächste Entwicklungsschritt? - - Ist der menschliche Tod ein technischer Fehler? + +

Ich habe schon einige Bücher über künstliche Intelligenz, Digitalisierung und entsprechende Zukunftsvisionen gelesen, aber noch keines aus christlicher Sicht. John Lennox hat als Mathematikprofessor für mich einen guten Hintergrund für dieses Thema.

Der Titel 2084 ist gut gewählt weil er sich an Georg Orwells Dystopie "1984" anlehnt und dieser Klassiker wird, wie auch Huxleys "Schöne neue Welt", öfters im Buch erwähnt.

Ich war gleich zu Beginn des Buches sehr überrascht, der John Lennox sich mit 2 Büchern beschäftigt hat, die ich ebenfalls gelesen habe. "Origin" von Dan Brown und "Homo Deus" von dem israelischen Historiker Yuval Harari. Beide Autoren zeichnen Zukunftsvisionen von technisch optimierten Menschen, die der Unsterblichkeit nahe kommen.

John Lennox erklärt wo Dan Brown und Yuval Harari seiner Meinung und Überzeugung nach falsch liegen. Er stützt seine Erklärungen auf Aussagen der Bibel, aber auch auf den aktuellen Entwicklungsstand der Technik.

Herr Lennox geht den Fragen nach ob der Mensch imstande ist, einen "Homo Deus" ( göttlicher Mensch) zu erschaffen oder ob Jesus Christus der wahre Homo Deus ( menschgewordener Gott) ist bzw. war.

Anhand vieler Zitate aus der Offenbarung, den Evangelien und den Prophetien aus dem alten Testament zeichnet der Autor ein verheißungsvolles Bild der Zukunft.

Ich fand dieses Buch sehr interessant und gehaltvoll und werde bestimmt noch öfters darin lesen, weil die Themen immer aktueller werden. Für mich hätten einige Themen noch etwas tiefer und ausführlicher behandelt werden dürfen, deshalb einen Punkt Abzug.

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Veröffentlicht am 17.03.2022

1914, Triest - - Angriff auf die Monarchie [#1 - Gaetano Lambrecht]

Ein Giro in Triest
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3,5 Sterne, die ich wegen den vielen historischen Details aufrunde

Ich habe von Christian Klinger schon das Buch "Tote Vögel singen nicht" gelesen und das fand ich richtig gut. Hier in diesem Buch ...

3,5 Sterne, die ich wegen den vielen historischen Details aufrunde

Ich habe von Christian Klinger schon das Buch "Tote Vögel singen nicht" gelesen und das fand ich richtig gut. Hier in diesem Buch hat er eine komplett andere Erzählstimme und daran musste ich mich erst gewöhnen. Es wird alles ausgiebig beschrieben und die Handlung kommt sehr langsam voran. Bei mir ist lange kein richtiger Lesefluss entstanden und ich musste mich bemühen, dran zu bleiben. Ab der Hälfte wurde es besser.

Zur Handlung: Der Polizist Gaetano Lamprecht untersucht den Tod eines Soldaten, der erhängt an einem Baum aufgefunden wurde. Alles sieht nach Selbstmord aus, aber Gaetano hat begründete Zweifel und untersucht den Fall. Das Attentat auf den österreichischen Thronfolger überschattet dann aber alles und als eine rebellische Gruppe die Entführung der Leichname ankündigt, muss der junge Ispettore erkennen, dass er keinem mehr trauen kann.

Der Kriminalfall ( Toter Soldat und Entführung der Leichname des Thronfolgeehepaars) ist nur das Gerüst, das den Handlungsrahmen vorgibt. Schwerpunkt sind die gesellschaftlichen Konflikte der damaligen Zeit und die verschiedenen Interessensgruppen. Das fand ich alles interessant, aber für mich stellenweise zu langatmig erzählt.

Gaetanos Leidenschaft für Radrennsport bekommt auch relativ viel Raum. Da ich diese Leidenschaft überhaupt nicht teile, hatte ich da keinen wirklichen Zugang. Das ist aber kein Kritikpunkt.

Ich fand den historischen Teil dieses Buches wirklich sehr interessant, aber ich bin mir nicht sicher ob ich bei einer Fortsetzung wieder zugreifen würde.

Ein Kritikpunkt am Schluss: Mir hat die Gestaltung des Buches selber überhaupt nicht gefallen. Der Deckel ist aus grober Pappe. Daher liegt das Buch sehr schlecht in der Hand und die Kanten stoßen sich schnell ab.

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Veröffentlicht am 15.03.2022

Nicht der Beste Fall der Reihe, aber trotzdem gut [#6 - Wallner & Kreuthner]

Wolfsschlucht
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Spieldauer: 9 Stunden und 51 Minuten - - Sprecher: Michael Schwarmeier.

In diesem Band sortiert sich das private Umfeld von Clemens Wallner neu. Er lebt getrennt von Frau und Kind und die Bekanntschaft ...

Spieldauer: 9 Stunden und 51 Minuten - - Sprecher: Michael Schwarmeier.

In diesem Band sortiert sich das private Umfeld von Clemens Wallner neu. Er lebt getrennt von Frau und Kind und die Bekanntschaft mit der "Hexe" Stefanie und ihrer Tochter Olivia hat weitreichende Folgen für Clemens und Opa Manfred. "Wolfschlucht" ist ein Band, mit dem man auch gut neu in die Reihe einsteigen kann.

Es geht diesmal um einen ermordeten Bestatter und eine entführte Frau. Mit der Zeit wird deutlich, dass die beiden Fälle zusammenhängen und Clemens muss mit viel Fingerspitzengefühl ermitteln, weil ein paar Beteiligte psychisch sehr labil wirken.

Leo Kreuthner hat wieder einige Überraschungen auf Lager und auch Opa Manfred zeigt sich gewohnt schrullig.

Michael Schwarzmaier ist eine Top-Besetzung als Sprecher dieser Reihe, weil der jeder Figur eine unverwechselbare Stimme gibt und speziell den Opa Manfred unglaublich sympathisch sprechen lässt.

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