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Veröffentlicht am 26.04.2022

Eine bewegende Geschichte!

Sophies Café
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Nachdem ich das Buch beendet habe, sind Titel und Cover des Buches doch gut passend, auch wenn es mich Anfangs sehr irritiert hat, weil man es zunächst so gar nicht einordnen konnte. Der Schreibstil war ...

Nachdem ich das Buch beendet habe, sind Titel und Cover des Buches doch gut passend, auch wenn es mich Anfangs sehr irritiert hat, weil man es zunächst so gar nicht einordnen konnte. Der Schreibstil war für mich kein Highlight, was aber definitiv Geschmacksache ist. Man begleitet die Protagonistin, schaut von außen in dritter Person gesprochen auf sie, kennt aber ihre Gefühle.

Im Klappentext wird angeteasert, dass sich Gabriella am Anfang in einer sehr schlimmen Lebensphase befindet. Aber WIE schlimm es ist, erfuhr man in den ersten knapp 75 Seiten auf sehr bittere und detaillierte Weise. Mir war es leider viel zu detailreich und ich musste das Buch zwischendurch zuklappen, den schlimmsten Part sogar überblättern. Es ist erschütternd, aber gleichzeitig auch traurigerweise sehr real. So habe ich auch schnell eine Verbindung zu Gabriella gefunden, auch wenn diese auf Mitleid basierte.

Danach wurde es wie erhofft und gebraucht leichter, wenn auch weiterhin sehr traurig. Sophie und ihr Cafe, Crowley und Anna sind hauptsächlich um Gabriella bzw. Leah herum vertreten. Nach und nach sieht sie wieder die positiven Seiten des Lebens und die Zeit heilt ihre Wunden. Durch Sophie gewinnt sie Hoffnung und begegnet dem Glauben, der ihr nach und nach näher kommt. Zu diesem Zeitpunkt fand ich die detailreiche dann wiederum schön.

Eine schöne und sehr bewegende Geschichte, wobei sich diese für mich zwischendurch etwas zu sehr gezogen hat. Gabriella bzw. Leah trägt viel Last mit sich rum und ich konnte kaum aushalten, wie sehr sie all die Dinge in sich reinfrisst. Ich hätte mir gewünscht, dass sie sich früher öffnet, darüber spricht und Dinge verarbeitet. Oder die Dinge mit sich und ihrem gewonnen Glauben durchwächst, aber es passiert leider lange nichts von alldem. Die leichten und schönen Ereignisse, die die Figuren erleben, haben die Schwere gut ausgewogen. Aber das all die Dinge passieren, ohne das es irgendwelche Fortschritte im Herzen und der Seele von Gabriella bzw. Leah gibt, fand ich sehr schwierig.

Rivertown, die Menschen darin und die Umgebung haben ihr geholfen, aber die Schritte waren wirklich unglaublich klein und durch die nicht dagewesene Ich-Perspektive kaum erkennbar. Zum Ende hin wurde die Entwicklung dann doch noch deutlicher und sie findet ihren Weg mit ihrer Vergangenheit umzugehen. Das fand ich schön gelöst, auch wenn mir das Ende etwas zu übertrieben war. 🙈 Aber die Thematik und die Aufschlüsselung derer am Ende haben mir aber gut gefallen und dieser Roman wird mir sicher in positiver Erinnerung bleiben!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.04.2022

Entschleunigend und Achtsamkeitfördernd

Stille ist
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Was für ein schönes, sanftes und entspannendes, gleichzeitig interessantes Buch. Ich glaube ich habe genau im richtigen Moment danach gegriffen.
Dieses Buch hat mir in den letzten Wochen geholfen, meinen ...

Was für ein schönes, sanftes und entspannendes, gleichzeitig interessantes Buch. Ich glaube ich habe genau im richtigen Moment danach gegriffen.
Dieses Buch hat mir in den letzten Wochen geholfen, meinen Alltag etwas zu entschleunigen und zwischendurch ein paar Momente zu finden, die Stille und Achtsamkeit zu genießen.

So unterschiedliche Menschen haben hier erklärt, was Stille für sie bedeutet und auf interessanteste Weise mit ihrem Alltag verbunden. Vom Fotografen, über eine Künstlerin, Produzenten Architekt Geschäftsführerin, Geigenbauer Bergsteigern, zu Wissenschaftlern und Umweltaktivisten. Und noch viele Persönlichkeiten mehr. Es war so interessant und ich konnte einiges mitnehmen! An ein paar Stellen wurde es etwas kryptischer und fachlicher, an anderer sehr locker und leicht.

Schon auf der ersten Seite wurde mir die Bedeutung und die allgegenwärtigkeit bewusst. Eine schöne Ergänzung, die ich wärmstens empfehlen kann und, die einem etwas Leichtigkeit und Achtsamkeit verleiht.

Veröffentlicht am 12.04.2022

Hilfreiche Tipps & Tricks und coole Übungen

Fit und schlank mit Hula Hoop
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Heute mal eine Rezension zu einer ganz anderen Art von Buch. Ich habe vor einigen Monaten mal spontan entschieden mir einen Hula-Hoop Reifen zu kaufen, nachdem ich nach Operationen ...

Werbung | Rezensionsexemplar

Heute mal eine Rezension zu einer ganz anderen Art von Buch. Ich habe vor einigen Monaten mal spontan entschieden mir einen Hula-Hoop Reifen zu kaufen, nachdem ich nach Operationen sportlich etwas eingeschränkter war. Bisher habe ich allerdings nur etwas frei gehullert, was schon ganz gut geklappt hat, aber dieses Buch war nochmal sehr hilfreich. 🙏🏼

Am Anfang erklärt Corinna etwas über sich und wie sie zum Hula-Hoop gekommen ist, bis sie mit ersten Tipps einsteigt. Vorteile, Fakten und Tipps geben besonders Anfängern eine gute Orientierung. Welchen Reifen braucht man? Wie groß muss der sein? Wie lange hullern? All das und mehr wird in den ersten Seiten erklärt. Auch ein Zeitplan für den Einstieg ist zu finden, sehr hilfreich um nicht mit blauen Flecken übersät zu werden (Spreche aus Erfahrung, die Anfänge können schmerzhaft sein) 🙈

Die Übungen, die dann kommen sind super erklärt. Anhand von Bildern und Text versteht man gut, was zu tun ist und wie man sich am besten aufstellen sollte. Von warm-up über kraftstärkende Übungen bis hin zu cool-down und stretch ist hier einige Variation angeboten. Dahinter kommen dann Trainingspläne, wie Bauch-Beine-Po oder starke Arme. Habe direkt damit angefangen und mich damit sehr wohl gefühlt. Man kann Zeiten, Abstände oder Zirkelwiederholungen dann auch gut eigenständig variieren, um die perfekte Trainingseinheit für sich zu haben. 💪🏼

In den letzten Seiten kann man in FAQs nochmal einige Tipps und Tricks nachlesen. Den Aufbau finde ich super und die Übungen konnten mich auch begeistern. Man kann einiges mehr mit dem Reifen machen, als Standardmäßig zu hullern. Eine coole leichte Sportart, die ich empfehlen kann. Auch dieses Buch dazu ist hilfreich!

P.s. Beim hullern kann man generell auch gut lesen oder Netflix schauen. Eine gute sportliche Aktivität für gemütliche Menschen. 😂🙏🏼 aber auch für ambitioniertere 💪🏼

Veröffentlicht am 03.04.2022

Ein schönes Krankenhaus-Setting! Ich freue mich auf die Folgebände

Whitestone Hospital - High Hopes
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Wie lange habe ich mich auf diese Neuerscheinung gefreut? Aiaiai, leider etwas zu doll! 🥺

Ava Reed’s Schreibstil hat mir gut gefallen - leicht, locker und mit Humor. Mir hat das Krankenhaus-Setting super ...

Wie lange habe ich mich auf diese Neuerscheinung gefreut? Aiaiai, leider etwas zu doll! 🥺

Ava Reed’s Schreibstil hat mir gut gefallen - leicht, locker und mit Humor. Mir hat das Krankenhaus-Setting super gefallen! Der Ort, der Vibe, besonders der Krankenhaus-Alltag, den ich sehr gut beschrieben fand. Es gab Spannung, Dramen und auch Unvorhersehbares.

Leider gab es für mich auch einiges Vorhersehbares, Dinge, mit denen ich schon fast gerechnet hatte. So war es schon am Anfang - zwei aufeinanderfolgende Dramen, die ich hab kommen sehen und die meiner Meinung nach nicht hätten sein müssen. Das hat mich etwas genervt, aber ich habe mich weiter positiv durch das Buch gelesen.

Dass hier Parallelen zu Krankenhausserien wie Grey’s Anatomy und The Good Doctor vorhanden waren, war zu erwarten und ich fand’s überhaupt nicht schlimm. Schließlich sind das sehr ausführliche, lange Serien, die gefühlt alles mitnehmen, und ein Krankenhaus-Setting ist trotz seiner individuellen Details und Feinheiten eben ein Krankenhaus-Setting. Also für mich überhaupt nicht schlimm. Dass ich aber demnach nicht so gut in diesem Setting zu überraschen bin, ist halt offenbar leider Fakt. Ich finde die Geschichte aber schön gemacht, die Handlungen haben ab dem Start im Krankenhaus dann auch super gepasst.

Mit Laura und Nash bin ich leider nicht so warm geworden… Bei Laura hat sich für mich der Charakter nochmal ein wenig gedreht, als sie ins Krankenhaus kam und plötzlich sehr Taff und schlagfertig wurde, wie ich es nach dem Beginn nicht erwartet hätte. Aber das hat sich dann weiter durchgezogen und irgendwann war ich mit ihr fein. Verliebt habe ich mich aber leider nicht so in sie - genauso wenig wie in Nash. Er war für mich leider etwas zu einfach und man kam ihm nicht so richtig nah. Es gab wenig über ihn zu erfahren, er war ganz gute, aber für mich zu „glatt“ und unvollständig. Den Anfang der beiden habe ich auch etwas verpasst. Sie fanden sich ziemlich schnell interessant, was ja oft in Liebesromanen der Fall ist, ich fand’s aber etwas seltsam, dass die Außenwelt so rumgestochert und Anspielungen und Witze gemacht hat. Zu einem Zeitpunkt wo original noch nichts passiert ist und sie sich ungefähr 5 Minuten kannten.

Danach fand ich ihre Entwicklung aber ganz gut und unterhaltsam. Die Nebencharaktere waren ganz süß gemacht - so mochte ich die Entwicklung zwischen Laura und Sierra, wobei mir der Beginn ihrer Freundschaft hier auch etwas zu schnell kam. Die restliche Truppe fand ich ebenfalls ganz cute, ich freu mich auf ihre jeweiligen Geschichten! Besonders gerne mochte ich Ian - können wir bitte einen Band über ihn bekommen? Danke! 🤧🤍

Es gab viel Humor, aber auch Dramen in dem Buch - das liebe ich sehr! Ein paar kleinere Dramen wurden mir ein tick zu viel, aber das ist auch Geschmacksache. Auch einige tiefere Themen wurden mitgenommen. Teilweise durch Patientengeschichten, teilweise aber auch anderweitig. Gerade im Personalbereich fand ich nicht alle hundertprozentig gut ausgefüllt, aber die Reihe geht ja auch ein Glück noch weiter - von daher haben diejenigen Personen ja noch die große Bühne für ihre individuellen Themen und Problematiken. 🙊

Insgesamt war der Krankenhaus-Vibe, den ich mir erhofft habe definitiv gut gemacht und ich habe mich wohl gefühlt. Ich glaube meine Erwartungen sind durch die Vorfreude ein bisschen zu hoch gewachsen, ich fand das Buch aber trotz der Kritikpunkte keinesfalls ungelungen. Ich mochte es trotzdem sehr gern!
Der Cliffhanger am Ende war fies - ich bin gespannt, wie es weitergeht und freue mich sehr auf die weitere Reihe!

✩✩✩✩ / 5 Sterne

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.02.2022

Gilmore Girl-Vibes und knisternde Romantik!

Like Fire We Burn
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So schön wieder nach Aspen zurückzukehren und ich bin schon etwas traurig, dass die Dilogie hier ihr Ende nimmt! In diesem Teil habe ich die Stimmung in der Stadt nochmal ganz besonderen genossen und habe ...

So schön wieder nach Aspen zurückzukehren und ich bin schon etwas traurig, dass die Dilogie hier ihr Ende nimmt! In diesem Teil habe ich die Stimmung in der Stadt nochmal ganz besonderen genossen und habe richtig die Gilmore Girl-Vibes gefühlt! Die Figuren in Aspen sind ein richtiges Highlight und einfach nur zum wohlfühlen!

Auch der Schreibstil hat es mir erneut angetan und ich konnte wieder nicht aufhören zu markieren. Wieder so eine schöne Mischung mit Humor und Poesie.

Die Ausgangssituation hat mich zugegeben, wie vermutlich viele, ziemlich skeptisch gemacht und mir bis zum Ende ein paar Schwierigkeiten bereitet. Diese moralischen Themen kann ich oft schwer ausblenden, aber es ging hier tatsächlich ganz gut! Wie Aria und Wyatt sich Stück für Stück von der Vergangenheit verabschiedeten und sich näher kamen, hat mich sehr berührt und in einigen Szenen konnte ich die Geschehnisse ausblenden.

Nichtsdestotrotz kam es einige Male wieder hoch und unter Anbetracht der Situation waren die Handlungen von Wyatt nicht nur süß und amüsant, weil er alles versucht um Aria zurück zu bekommen, sondern vor allem auch oft sehr grenzwertig. Aria ist hin- und hergerissen und er nutzt die Anziehung bewusst aus. In einigen Punkten konnte ich die Reaktion von Aria dann auch absolut nicht nachvollziehen.

Mit Aria kam ich insgesamt sonst aber recht gut klar - ich konnte gut mit ihr fühlen und mochte ihren Humor zwischen all den dunklen Gefühlen. Ihre schwankenden Gedanken und Gefühle waren zwischendurch etwas anstrengend, aber irgendwie auch passend, wenn man ihre Situation betrachtet. Sie kann Wyatt einfach nicht aus ihrem Herzen streichen.

Die genannten Kritikpunkte haben das Buch für mich im Vergleich etwas schwächer gemacht. Trotzdem habe ich die Zeit in Aspen hier sehr genossen und unter der Skepsis wurde ich auch insgesamt positiv überrascht. Ich freue mich auf mehr von Ayla Dade!

✩✩✩✩ / 5 Sterne

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