Eine neue Heldin am Krimi-Himmel
BitterwasserBibliotheksleiterin Carolin Halbach, eine deutsche „Miss Marple“ in Bad Gastein startet mit „Bitterwasser“ gleich gut durch. Bei der Eröffnung des neuen Kulturzentrums geschieht ein Mord und womöglich ...
Bibliotheksleiterin Carolin Halbach, eine deutsche „Miss Marple“ in Bad Gastein startet mit „Bitterwasser“ gleich gut durch. Bei der Eröffnung des neuen Kulturzentrums geschieht ein Mord und womöglich galt der Anschlag sogar Carolin. Immerhin hätte es auch Anwärter aus dem Ort für ihren Job gegeben und nicht jeder ist begeistert, dass die Bürgermeisterin eine Deutsche geholt hat.
Glücklicherweise findet Carolin gleich einige nette Freunde in Bad Gastein. Mir gefällt, wie die Autorin so nach und nach einige Einheimische vorstellt und Carolin in das Dorfleben integriert.
Die gelegentlichen Dialekteinfärbungen machen die Geschichte authentisch und ich fühle mich richtig wohl in Bad Gastein. Gemeinsam mit Carolin entdeckt der Leser den Wasserfall mitten im Ort, dunkle Gassen und bei einer Wanderung die wunderbare Aussicht auf den Großglockner.
Der Schreibstil ist wunderbar leicht und einmal angefangen, kann ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen.
Carolin und ich müssen natürlich die Polizei unterstützen und zwischendurch wird es ganz schön brenzlig. Zum Glück hat Zimmerwirtin Rosi immer einige tröstliche Leckereien parat und so macht das Buch nicht nur Werbung für Bad Gastein, sondern auch für die köstliche österreichische Küche. Ich mache mir jetzt einen Kaiserschmarrn und danach trinke ich einen Zirbenschnaps 😉
Bitterwasser ist Band eins einer hoffentlich langen Reihe um Carolin und die Goschdeiner.
Daumen hoch und eine 1A Leseempfehlung für diesen Regio-Krimi, der optisch zudem mit einem auffallenden Farbschnitt daherkommt.