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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.11.2022

Emotional und packend bis zum Schluss

Das Unrecht
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MEINE MEINUNG: Unsere Protagonistin ist Annett. Immer wenn es Herbst wird, brechen die Erinnerungen an das Jahr 1988 über sie herein, an ihre ehemalige Clique und die vier Freunde, denen sie blind vertraute, ...

MEINE MEINUNG: Unsere Protagonistin ist Annett. Immer wenn es Herbst wird, brechen die Erinnerungen an das Jahr 1988 über sie herein, an ihre ehemalige Clique und die vier Freunde, denen sie blind vertraute, bis einer von ihnen zum Verräter wurde. Die ganze Wahrheit hat sie jedoch nie erfahren und sie beschließt, dem ganzen ein für alle Mal auf den Grund zu gehen.

Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt, die Kapitel haben eine sehr angenehme Länge und mit jedem Kapitel nimmt die Geschichte mehr an Fahrt auf. Der Hauptstrang spielt in der Gegenwart, aber immer wieder gibt es Zeitsprünge ins Jahr 1988, zu dem Dreh- und Angelpunkt, der Annetts Leben bis in die Gegenwart hinein geprägt und beeinflusst hat. Auch die Vergangenheitsgeschichte ist sehr eindringlich geschildert und ich fand es sehr interessant herauszufinden, was Annett jahrelang beschäftigt hat. Auch diese Geschichte hat es in sich. Recht schnell hatte ich dann einen Verdacht, worauf das ganze hinauslaufen könnte, der sich dann auch bestätigt hat. Das hat der Spannung allerdings nichts anhaben können, denn die Umsetzung ist unglaublich gelungen und das Ende konnte mich noch einmal richtig schockieren. Damit hatte ich wirklich überhaupt nicht gerechnet und auch das konnte mich voll und ganz überzeugen.

Die Geschichte hat eine unglaubliche Sogwirkung auf mich ausgeübt. Die Charaktere sind detailliert gezeichnet und dem Buch liegt ein nervenaufreibendes Thema zugrunde. Unterschwellig war von Anfang an eine gewisse Spannung spürbar, die sich mit jedem Kapitel mehr gesteigert hat und zum Ende hin ihren Höhepunkt erreicht. „Das Unrecht“ ist vor allem wieder ein Buch, das Emotionen heraufbeschwört. Durchgängig hatte ich ein beklemmendes Gefühl. Es war ein ungemütliches Buch, Fassungslosigkeit und Hilflosigkeit haben mich bis zum Finale begleitet. Ich konnte absolut mit Annett mitfühlen. Die ganze Geschichte hat mich zum Nachdenken angeregt, aufgewühlt und wird auch noch eine Weile nachhallen.

FAZIT: Es war meisterhaft fesselnd, wie die Autorin es schafft, die Spannung Schritt für Schritt aufzubauen, heftiger werden zu lassen, bis die Eskalation perfekt ist. Für mich ein absolutes Highlight, Spannung vom Allerfeinsten. Die Geschichte konnte mich packen, Annetts Emotionen waren zum Greifen nah und es war unmöglich, nicht mit ihr mitzufühlen. Eine ganz große Leseempfehlung von mir.

www.gedankenbuecherei.wordpress.com
@gedanken.buecher

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Veröffentlicht am 25.07.2022

Besonders!

The Way I Break
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MEINE MEINUNG: Meiner Meinung nach hat Nena Tramountani mit „The way I break“ ein wunderbares Buch im New Adult-Bereich geschrieben. Obwohl ich schon viele Bücher aus diesem Genre gelesen habe, war hier ...

MEINE MEINUNG: Meiner Meinung nach hat Nena Tramountani mit „The way I break“ ein wunderbares Buch im New Adult-Bereich geschrieben. Obwohl ich schon viele Bücher aus diesem Genre gelesen habe, war hier doch gefühlt so viel neues dabei. Man kennt es ja: kennt man eines, kennt man sie alle. So war es aber nicht bei „The way I break“. Ich liebe Geschichten, in denen die Charaktere eine Leidenschaft haben und diese auch wirklich ausleben. In der „Hungry Hearts“-Reihe dreht sich alles um das Thema Kochen und wie das hier umgesetzt wurde, hat mir ausgesprochen gut gefallen. Man sollte also immer was zum Knabbern parat haben zum Lesen. :D

Die Geschichte behandelt ein paar krasse Themen, auch Tabuthemen werden angesprochen – toxische Beziehungen, Alkohol- und Drogenmissbrauch, Traumata. Die Charaktere haben alle Ecken und Kanten, sie helfen sich gegenseitig, mit ihren Problemen umzugehen. Teilweise war es mir schon ein wenig zu heftig, weil ich das Gefühl hatte, die Geschichte wäre ein wenig überladen. Trotzdem war es wiederum so besonders, da es durch die Thematik, das Setting und die vielfältigen und vielschichtigen Figuren aus dem Raster fällt.

Julian ist ein Charakter zum Verlieben – verständnisvoll, rücksichtsvoll, herzlich. Auch Tori ist eine tolle Persönlichkeit, die im Laufe der Geschichte eine wunderbare Entwicklung durchmacht. Mir hat es unglaublich gut gefallen, die beiden zu begleiten und ihre Geschichten kennenzulernen. Die Nebencharaktere wurden auch perfekt eingeführt – vor allem Julians Bruder Alexis hat sich in mein Herz geschlichen und ich freue mich sehr, dass Band 2 seine Geschichte erzählen wird.

Ich hatte das Gefühl, richtig in die Geschichte abtauchen zu können, das Setting, die Details, der wunderbar bildhafte und authentische Schreibstil, haben mich durch die Seiten fliegen lassen.

FAZIT: Die Geschichte hat Drama, sie hat Herz, sie ist tiefgründig und besonders. Ich liebe Tori und Julian, ganz besonders Julian, der sich selbst leider etwas zu sehr hinten anstellt. Auch die Nebencharaktere waren ganz wunderbar ausgearbeitet und machen neugierig, auf ihre ganz eigenen Geschichten, die wir in den nächsten Bänden kennenlernen. Ganz große Liebe und Empfehlung für den Auftakt der Hungry-Hearts-Reihe.

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Veröffentlicht am 13.07.2022

Sehr berührend

In fünf Jahren
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MEINE MEINUNG: Dannies zweiter Vorname könnte „Struktur“ lauten, denn bei ihr läuft alles nach Plan. Als sie bei einem Vorstellungsgespräch gefragt wird, wo sie sich selbst in fünf Jahren sieht, muss sie ...

MEINE MEINUNG: Dannies zweiter Vorname könnte „Struktur“ lauten, denn bei ihr läuft alles nach Plan. Als sie bei einem Vorstellungsgespräch gefragt wird, wo sie sich selbst in fünf Jahren sieht, muss sie nicht lange überlegen. Ihr Freund David macht ihr noch an diesem Abend einen Heiratsantrag und damit geht Dannie noch mehr einen Schritt in die Richtung, die sie für sich vorgesehen hat. Doch als sie nachts aufwacht, befindet sie sich in einer ihr völlig fremden Wohnung, mit einem fremden Mann, der ihr offenbar sehr vertraut ist. Dannie muss feststellen, dass fünf Jahre vergangen sind und nichts so ist, wie sie es sich ausgemalt hat. Genau eine Stunde verbringt sie in der Zukunft, dann kehrt sie wieder zu dem Tag ihrer Verlobung zurück – verwirrt, schockiert und völlig aufgelöst. All die Jahre kann sie nicht verdrängen, was sie in dieser Nacht gesehen hat und erklären kann sie es sich auch nicht. Viereinhalb Jahre vergehen, bis Dannie dem Mann aus ihrem Zukunftstraum begegnet …

Ich muss gleich schon mal sagen: für mich war dieses Buch ein Jahreshighlight. Hier spalten sich die Meinungen sehr, was ich absolut nachvollziehen kann, denn es ist wirklich überhaupt nicht das, was das Cover und der Klappentext vermuten lässt. Und entweder man mag das, oder eben nicht. Ich mochte es sehr, aber wer hier eine zuckersüße Liebesgeschichte erwartet, die zum Schmunzeln bringt, der ist hier definitiv falsch. Was uns hier erwartet ist eine emotionale, teilweise auch tieftraurige, aber wunderschöne Liebesgeschichte der anderen Art.

Die Autorin führt uns mit ihrer Geschichte vor allem vor Augen, dass man sein Leben noch so sehr planen kann, gegen manche Dinge sind wir machtlos. Protagonistin Dannie durchläuft eine wunderbare Entwicklung, bei der wir sie begleiten dürfen. Anfangs ist sie karrieregeil, liebt zwar ihren Freund David und ihre beste Freundin Bella, das wichtigste ist allerdings ihr Job als Anwältin und die Verfolgung ihrer Lebensziele. Doch dann passiert das Unvorhersehbare und auch Dannie muss erkennen, welche Dinge im Leben wichtig sind.

Mit der „Liebesgeschichte“ baut die Autorin ordentlich Spannung auf und auf die Auflösung müssen wir lange warten. Die Wendung am Schluss und das, was Dannie in ihrer „Vorahnung“ gesehen hat, war wirklich genial und eine absolute Überraschung. Damit habe ich nicht gerechnet und das ist das, was das Buch für mich so besonders macht. Vielleicht führen der Klappentext und das lockerleichte, süße Cover in die Irre, aber letztendlich konnte mich die Geschichte fesseln und absolut abholen.

FAZIT: „In fünf Jahren“ ist meiner Meinung nach eine Geschichte, die berührt, die nachhallt, die man nicht so schnell vergisst. Sie regt zum Nachdenken an und führt uns vor Augen, welche Dinge im Leben wirklich zählen. Schön, tieftraurig, belehrend – das Buch hat einiges zu bieten und ich empfehle es gerne weiter, allerdings wäre das auch ein Kandidat für eine potenzielle Triggerwarnung gewesen?

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Veröffentlicht am 31.05.2022

Super unterhaltsam

Die Ladys von Somerset – Die Liebe, der widerspenstige Ambrose und ich
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MEINE MEINUNG: London, 1807: Emma liebt das Theater und wünscht sich nichts sehnlicher, als ihr eigenes Stück auf der Bühne aufgeführt zu sehen. Allerdings scheint es zunächst, als würde das ein Traum ...

MEINE MEINUNG: London, 1807: Emma liebt das Theater und wünscht sich nichts sehnlicher, als ihr eigenes Stück auf der Bühne aufgeführt zu sehen. Allerdings scheint es zunächst, als würde das ein Traum bleiben, denn Frauen schreiben im 19. Jahrhundert einfach keine Theaterstücke. Emma will für ihr Ziel kämpfen, doch dann gerät sie in eine finanzielle Notlage und muss sich Arbeit suchen. Dabei wird sie von Lady Darlington angestellt – offiziell als Gesellschafterin, inoffiziell als Verkupplerin ihrer Tochter Anthea mit dem reichen Nachbarn Mr. Livingston. Für Emma keine leichte Aufgabe, da sich die beiden scheinbar nicht füreinander interessieren. Und dann kommt auch noch der Dandy Ambrose Beauchamp dazu, der allem Anschein nach auch ein Auge auf Anthea geworfen hat und das kann Emma nun wirklich nicht gebrauchen …

Die Handlung ist abwechslungsreich und total unterhaltsam. Ich konnte absolut abtauchen und ins Jahr 1807 nach London reisen, um dort Emma auf ihrem Weg zu begleiten. Beim Lesen hatte ich viel Freude, es war überhaupt nicht kitschig und hatte dagegen einen tollen Humor zu bieten. Die Geschichte war extrem klischeebeladen, allerdings im positiven Sinne, mit einer Portion Ironie und einer Menge Augenzwinkern, was dem Buch nun mal seinen ganzen Charme verleiht. Es war absolut herrlich das amüsante Geplänkel zu verfolgen, der Inbegriff eines Wohlfühl-Romans.

Die Charaktere waren überzogen dargestellt und nahezu wandelnde Klischees, was mich richtig gut unterhalten konnte. Da wären beispielsweise der biedere Schnösel Mr. Livingston, den lediglich seine Hundezucht interessiert oder die hochnäsige Lady Darlington, die viel von sich und wenig vom Rest hält, ihren Schoßmops vergöttert und von den anderen belächelt wird. Mit Emma, Anthea und ihrer Schwester Frances schafft die Autorin aber auch starke Frauenfiguren, die ihre Ziele verfolgen und ihre Meinung äußern, entgegen der herrschenden Konventionen der damaligen Zeit.

Der Schreibstil war lockerflockig und leicht zu lesen, sehr angenehm zu verfolgen und der damaligen Zeit angepasst. Der durchgängige Witz hat mich immer wieder schmunzeln lassen. Ganz großartig fand ich auch das Ende der Geschichte und ich freue mich schon sehr auf den Folgeband.

FAZIT: Wen das Bridgerton-Fieber ebenfalls gepackt hat und nach einer vergleichbar lockerleichten und amüsanten Lektüre sucht, macht mit „Die Ladys von Somerset“ von Julie Marsh garantiert nichts falsch. Ich habe mich köstlich amüsiert und jedes einzelne Klischee genossen.

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Veröffentlicht am 06.10.2021

Jahreshighlight!

Die Nacht – Wirst du morgen noch leben?
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MEINE MEINUNG
Ein neuer Fall für Inga Björk und Christian Brand. Sie ist Europols Topermittlerin, er ist auf seine österreichischen Kollegen leider nicht so gut zu sprechen … Trotzdem wählt Inga Christian ...

MEINE MEINUNG
Ein neuer Fall für Inga Björk und Christian Brand. Sie ist Europols Topermittlerin, er ist auf seine österreichischen Kollegen leider nicht so gut zu sprechen … Trotzdem wählt Inga Christian als ihren Partner für den Fall „Der Nachtmann“. Er hält fünf Menschen in Glaskästen gefangen und jede Nacht wird einer von ihnen sterben – es sei denn, seine Forderungen werden von der Öffentlichkeit erfüllt. Zusammen begeben sich Inga Björk und Christian Brand auf die Suche nach dem „Nachtmann“, um seinem perversen Spiel ein Ende zu setzen …

„Die Nacht“ startet sofort rasant und spannend, man befindet sich direkt mitten im Geschehen. Der Autor verzichtet hier auf eine lange Einführung, bis dann tatsächlich etwas passiert, was ich vor allem im Thriller Genre immer sehr angenehm finde. Daraus resultiert dann auch, dass das Buch zum absoluten Page-Turner wird und ich es gar nicht mehr aus der Hand legen wollte, geschweige denn konnte.

Viele verschiedene Charaktere kommen zu Wort und auf den ersten Blick scheint es nicht so, als würden die verschiedenen Sichtweisen irgendwie miteinander zu tun haben. Umso mehr wollte ich dann natürlich herausfinden, was denn nun dahinter steckt und wie das ganze Geschehen miteinander zusammenhängt. Trotz der hohen Zahl an Charakteren und damit verschiedenen Perspektiven, empfand ich es als absolut übersichtlich. Ich bin leicht mitgekommen und hatte nie das Gefühl, der Geschichte nicht mehr folgen zu können. Leider passiert das ja manchmal, wenn zu viele Charaktere zu Wort kommen, das war hier aber überhaupt nicht der Fall und hat stattdessen nur dazu beigetragen, dass die Geschichte super vielfältig und abwechslungsreich war. Die Kapitel sind nämlich eher kurz und enden jedes Mal mit einem spannenden Cliffhanger, sodass ich unbedingt immer weiterlesen wollte.

Der Schreibstil hat mir wie in Band 1 auch wieder total gut gefallen, leicht verständlich und einfach gehalten. Dabei ist der Schreibstil auch jedes Mal auf den jeweiligen Charakter abgestimmt, aus dessen Perspektive gerade erzählt wird. Das macht die Charaktere nahbar und authentisch.

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen natürlich die beiden Ermittler Inga Björk und Christian Brand, die nach wie vor ein wunderbares Team abgeben. Inga überzeugt als Charakter mit ihrer eher kühlen und distanzierten Art, wenn sie allerdings beginnt auf Schwedisch zu fluchen, wird sie menschlich und ich bekam Einblicke in ihre Gefühle und Sichtweisen. Christian Brand ist eher der chaotische Part der Beiden, aufbrausend und trotzdem liebenswert, alleine schon durch all seine Ecken und Kanten, die auch hier dafür sorgen, dass ich diesen Charakter total gerne mochte. Neben den beiden Protagonist*innen wurden beispielsweise auch die Sicht von Hanna und Benjamin geschildert – Hanna, eines der Opfer in dieser Geschichte und Benjamin, ein zu Beginn 7-jähriger Junge, der allem Anschein nach nicht das geringste mit der Geschichte zu tun hat. Mit Hanna konnte man mitfühlen, ihre Verzweiflung spüren und immer wieder hoffen, dass doch alles gut geht und sie gerettet wird. Mit Benjamin kommt ebenfalls eine emotionale Komponente in diesen rasanten Thriller, denn seine Kindheit war alles andere als einfach.

Zunächst erscheint alles sehr zusammenhangslos durch die vielen einzelnen Erzählstränge. Nach und nach ergibt sich aber nun einmal ein Ganzes und alles fügt sich wunderbar zusammen. Als Leserin wollte ich unbedingt erfahren, wie die einzelnen Personen miteinander zu tun haben und nach und nach bin ich dem Täter auch tatsächlich auf die Schliche gekommen. Ich hatte einige Aha-Erlebnisse und fand es einfach grandios, was der Autor sich hier überlegt hat – perfekt durchdacht streut er immer wieder Hinweise, die ich auf den ersten Blick zwar übersehen habe, die mir aber so weit im Gedächtnis geblieben sind, dass ich das Puzzle ganz langsam zusammenfügen konnte. Kurz vor Ende dachte ich dann auch tatsächlich: „Das soll es also gewesen sein?“ und war schon beinahe etwas enttäuscht, dass es dann letztendlich doch so einfach war. Dann kam aber doch noch die Wende und ich war absolut sprachlos! Ich war zwar nicht komplett auf dem Holzweg, aber Jan Beck überrascht hier mit einer Wendung, die ich so nicht für möglich gehalten habe und die mich umgehauen hat. Und das allerbeste am Ende – es lässt auf einen nächsten Teil hoffen!

FAZIT
Dieser Thriller macht von der ersten bis zur letzten Seite einfach nur Spaß. Jan Beck entwickelt sich zu einem Lieblingsautor und ich fiebere schon auf einen nächsten Teil hin. Zu keiner Zeit verliert die Geschichte an Spannung und die Vielzahl an Charakteren bietet Abwechslung und mit jedem Kapitelende auch eine überraschende Wendung. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und wünsche mir noch viel mehr Fälle von Inga Björk und Christian Brand. Eine absolute Leseempfehlung und definitiv eines meiner Jahreshighlights!

https://gedankenbuecherei.wordpress.com/2021/10/05/__trashed/

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