Band 3 im Reread
Das Auge der Wüste"Der Punkt ist, dass ich merkte, dass ich die Gelegenheit erhielt, an etwas Grossem teilzuhaben. Hier sitze ich nun, inmitten meiner Gefährten, und konnte erkennen, dass mein Leben das ist, was ich daraus ...
"Der Punkt ist, dass ich merkte, dass ich die Gelegenheit erhielt, an etwas Grossem teilzuhaben. Hier sitze ich nun, inmitten meiner Gefährten, und konnte erkennen, dass mein Leben das ist, was ich daraus mache."
Inhalt
Im Reich Bessarein angekommen, wurden Havald und seine Freunde getrennt. Nun muss er seine Geliebte Leandra aus den Fängen von Sklavenhändlern befreien, bevor sie sich auf ihre Mission - Verbündete im Kampf gegen Thalak zu finden - konzentrieren können. Doch nicht nur Sklavenhändler stellen ein unerwartetes Hindernis für die Gefährten dar, sondern auch Meuchelmörder, Nekromanten und Askirs Gesandte selber - ganz zu schweigen davon, dass sie sich plötzlich in politischen Intrigen um den Thron von Gasalabad befinden...
Meine Meinung
Reread von Band 3. Auch der dritte Teil um die Freunde rund um Havald und Leandra hat mir wieder gut gefallen. Es fibt spannende Kämpfe, politische Intrigen und unerwartete Wendungen. Es gibt aber auch gemächlichere Passagen, die dem Storyaufbau dienen.
Setting und Worldbuilding haben mich wieder vollkommen in den Bann gezogen. Die Wüstenstadt Gasalabad hat es mir einfach angetan.
Auch die Charaktere sind einfach wunderbar gelungen und entwickeln sich mit der Geschichte weiter.
Dennoch.. irgendetwas hat mir gefehlt. Ich kann es nicht genau benennen. Vielleicht hat mich das Verhalten Leandras gestört, die plötzlich gar unsympathisch auftritt. Oder die Tatsache, dass es beinahe mehr "Reales" als "Fantastisches" gibt, was ich öfters in (High) Fantasy zu bemängeln habe (wieso wird zum Beispiel Schach als Shah und Kaffee als Kofje betitelt, Haselnüsse sind aber einfach nur Haselnüsse? Elefanten sehen 1:1 aus wie bei uns? - ich bin da der Meinung entweder ganz pder gar nicht, zumindest was Flora und Fauna etc. angeht, und hier ist mir das einfach irgendwie negativ aufgefallen). Vielleicht war es aber auch einfach nur, dass die Luft plötzlich ein bisschen raus war, weil ich beim Lesen immer wieder Pausen einlegen musste (Real Life und so...). Kann man nichts machen, aber rückblickend hat mich dieser 3. Band nicht 100%ig angeholt.
Fazit
Havald und seine Gefährten hat es in das Wüstenreich Bessarein verschlagen, wo sie es mit Sklavenhändlern, höfischen Intrigen, Nekromanten und vielem mehr zu tun bekommen. Spannend aber hat mich nicht vollkommen abgeholt.
3.5 Sterne