Tatsächlich weiß ich nach der Lektüre dieses Buches gar nicht so richtig wie ich das Gelesene einschätzen soll. Einige Geschichten haben mir deutlich besser gefallen als andere, was bei solchen Kurzgeschichtensammlungen ...
Tatsächlich weiß ich nach der Lektüre dieses Buches gar nicht so richtig wie ich das Gelesene einschätzen soll. Einige Geschichten haben mir deutlich besser gefallen als andere, was bei solchen Kurzgeschichtensammlungen auch nicht anders zu erwarten ist. Die Geschichten konnten mich unterhalten, viel Sinn habe ich darin jedoch nicht finden können. Da mich Kurzgeschichten meist sowieso nicht begeistern können, hatte ich auch keine hohen Erwartungen an das Buch. Anderseits mag ich Ferdinand von Schirachs Bücher eigentlich sehr gerne, da sie mich immer wieder zum Nachdenken bringen und auch nachträglich noch beschäftigen. Das hat dieser Kurzgeschichtenband leider nicht geschafft.
Im London des 19. Jahrhunderts arbeitet die 49-jährige Kitty Carter als Bürokraft der City of London Police. Mit Hilfe ihrer Gabe, bei der Berührung von Gegenständen Vorahnungen zu empfangen, gilt sie ...
Im London des 19. Jahrhunderts arbeitet die 49-jährige Kitty Carter als Bürokraft der City of London Police. Mit Hilfe ihrer Gabe, bei der Berührung von Gegenständen Vorahnungen zu empfangen, gilt sie als Geheimwaffe der Londoner Polizei. Doch plötzlich ist sie selbst das Opfer und landet im Jenseits. Doch Gott höchstpersönlich gibt ihr eine Chance und sendet sie als Dämon zurück auf Erden, um einen heimtückischen Mörder zu fangen. Doch ihre neue Existenz als Dämon stellt Kitty vor einige Herausforderungen.
Das Grundthema der Geschichte hat mich direkt angesprochen. Ich mag Geschichten, die im viktorianischen London spielen und vor allem der detektivische Teil der Story und die übernatürliche Gabe der Protagonistin haben mich angesprochen. Tatsächlich weicht jedoch die Storyline bei Voranschreiten des Buches deutlich von diesen Aspekten ab. Im Fokus der Geschichte steht eine 49-jährige Frau, die sich in ihrem Leben viele Bedürfnisse und Wünsche versagt hat. Als Dämonin kommen diese Bedürfnisse ziemlich forsch ans Tageslicht und nehmen mir einen viel zu großen Anteil an der Geschichte ein. Kitty verliert dabei jedwede Selbstkontrolle und Zurückhaltung, was für mich nicht zu einer „gestandenen“ und cleveren Frau passt, auch wenn sie sich viele ihrer Bedürfnisse bisher versagt hat. Viele ihrer Handlungen waren für mich nicht nachvollziehbar z.B. wie einfach sie zwei völlig unbekannten Frauen/Dämoninnen traut, die offensichtlich gefährlich sind. Auch die Beziehungen, die sie mit ihnen aufbaut, erschließen sich mir nicht, vor allem wenn man den weiteren Fortgang der Geschichte betrachtet. Auch der sehr präsente erotische Aspekt der Geschichte hat mich gestört. Zudem werden auch religiöse Ansichten stark thematisiert, was ich nicht erwartet habe und mich ebenfalls gestört hat. Der Fokus der Geschichte liegt tatsächlich wenig auf den Morden und Kittys detektivischen Fähigkeiten, selbst als sie den Mörder letztlich findet. Auch das Ende konnte mich nicht überzeugen. Vor allem was Rose betraf, bleiben bei mir einige Fragezeichen zurück.
Insgesamt hat mich die Geschichte und vor allem die Protagonistin nicht überzeugen können. Meine Erwartungen einer spannenden Detektivgeschichte wurden nicht erfüllt, weshalb ich leider nur 2 Sterne vergeben kann.
Als zeitreisender Geheimagent soll der Leser eines von Leonardo da Vincis Geheimnissen lösen. Hierzu reist der Leser in das 16 Jahrhundert ins Schloss Chambord und muss ganz im Sinne des Escape Buches ...
Als zeitreisender Geheimagent soll der Leser eines von Leonardo da Vincis Geheimnissen lösen. Hierzu reist der Leser in das 16 Jahrhundert ins Schloss Chambord und muss ganz im Sinne des Escape Buches einige Rätsel lösen. Besonders an diesem Escape-Buch ist die Integration des Smartphones und einer Virtual Reality zum Lösen der Rätsel, sodass vor Spielbeginn das Herunterladen einer App notwendig ist. Als Hilfsmittel stehen einem zusätzlich noch eine Missionsakte am Ende des Buches bei, die einige Hinweise zum Lesen der Rätsel bereithält. Zusätzlich benötigt man Stift und Papier, dann kann die Reise bereits beginnen.
Ich habe bereits mehrere Escape Spiele mitgemacht, sowohl echte Escape Rooms als auch Bücher und virtuelle Escape Spiele im Internet, sodass diese Spiele nichts neues für mich sind. Der Schwierigkeitsgrad der Rätsel wird mit anspruchsvoll beschrieben, was für meine Begriffe deutlich übertrieben war. Das größte Hindernis beim Spielen der Rätsel war die dysfunktionale Technik. Bereits bei Beginn des Spieles funktionierte die App nur bedingt, die Objekte, die man zum Lösen der Rätsel untersuchen sollte, konnten in der App nicht abgebildet werden. Nach Rücksprache mit dem Verlag wurde eine Fehlerbehebung durchgeführt, die jedoch einige Zeit in Anspruch nahm. Danach funktionierte die App deutlich besser und alle Objekte waren für mich sichtbar. Das Handling der Virtual Reality war jedoch trotzdem nicht einfach. Da ich die App auf mein Smartphone geladen hatte, war alles ziemlich klein abgebildet. Mein Tipp wäre eher ein Tablet zum Spielen zu benutzen. Durch die technischen Probleme, die ich hatte, war die vorgegebene Zeit von 2 Stunden für das Lösen aller Rätsel für mich nicht zu erreichen. Ohne diese Komplikationen wäre dies jedoch meiner Meinung nach gut möglich. Wobei es keine integrierte Zeitnahme in der App gibt, sondern man sich seinen Timer selbst stellen muss. Ich war ehrlicherweise enttäuscht von der versprochenen Virtual Reality, die im Klappentext mit einem Real Life Escape Game verglichen wird. Ich hätte mir gewünscht die Räume untersuchen zu können, stattdessen waren die Orte, an die man für weitere Informationen klicken musste, bereits markiert und der Rest des Raumes in den meisten Fällen nur Deko. Auch auf den dreidimensional dargestellten Objekten sprang einem die Lösung geradezu ins Auge. Wirkliches Rätselfieber ist dabei bei mir nicht aufgekommen. Die meisten Probleme hatte ich eher mit der Frage, wo ich meine Lösung eintragen muss, sowie mit dem hin- und her blättern zwischen den Seiten der Missionsakten und des Buches. Was mich auch sehr enttäuscht hat war die allgemeine Geschichte des Buches, die quasi nicht existent war.
Da ich das Buch im Rahmen einer Leserunde bekommen habe, kann ich darüber hinwegsehen, dass die App am Anfang nicht richtig funktioniert hat. Hätte ich das Buch im Laden gekauft und es hätte nicht richtig funktioniert, hätte mich das wahrscheinlich weit mehr geärgert. Trotzdem kam der Spielfluss hierdurch natürlich sehr ins Stocken. Was mir jedoch am wenigsten Gefallen hat und weshalb ich das Buch nicht besser als mit zwei Sternen bewerten kann, sind die fehlende Story und die schwachen Rätsel. Trotz der technischen Spielereien sollte weder die Qualität der Rätsel noch die Geschichte leiden.
Kaaya hat keine Erinnerung an ihre Vergangenheit. Von ihrem Vater verstoßen, lebt Kaaya seitdem auf der Straße und schlägt sich als Diebin durch. Als sie auf Arian, einen jungen Halbelfen trifft, nimmt ...
Kaaya hat keine Erinnerung an ihre Vergangenheit. Von ihrem Vater verstoßen, lebt Kaaya seitdem auf der Straße und schlägt sich als Diebin durch. Als sie auf Arian, einen jungen Halbelfen trifft, nimmt dieser sie bei sich auf. Jahre später wird Arian auf offener Straße angegriffen und seine Seele von einem Schattenelfen gestohlen. Um ihn zu retten, begeben sich Kaaya und ihre Freunde in das Reich der Schattenelfen. Dort trifft sie auf Kronprinz Ilias, zu dem sie eine Verbindung hat an die sie nicht zu glauben wagte.
Zunächst einmal habe ich eine der wunderschönen Ausgaben mit farbigem Buchschnitt ergattern können. Aber auch so sind die Prägung im Einband und das schöne Cover ein wirklicher Blickfang.
Die Geschichte selbst liest sich relativ flüssig. Trotzdem konnte mich die Handlung von Anfang an nicht richtig packen. Die Erzählperspektive wechselt zwischen allen Protagonisten teilweise auch innerhalb einer Buchseite, was für mich keinen Sinn ergab, da die Charaktere sich zeitweise am selben Ort befanden. Auch bleiben mir sowohl die Handlung als auch die Charaktere zu oberflächlich und konnten somit auf mich keine Emotionen übertragen. Trotz der nur geringen Seitenzahl schleppte sich die Handlung nur dahin.
Mich hat im Gegensatz zur wundervollen Gestaltung des Covers, die Geschichte in keiner Weise beeindruckt. Ich werde wohl auch den zweiten Teil nicht mehr lesen.
Nach dem Tod ihrer Eltern lebt Cat zusammen mit ihrem Hexenzirkel in der Stadt Ashland und versucht ihre Vergangenheit zu überwinden. Als sie herausfindet, dass ihr Freund Alistair zu einer der mächtigsten ...
Nach dem Tod ihrer Eltern lebt Cat zusammen mit ihrem Hexenzirkel in der Stadt Ashland und versucht ihre Vergangenheit zu überwinden. Als sie herausfindet, dass ihr Freund Alistair zu einer der mächtigsten Familien der Hexenjäger zählt, vereinfacht das nicht unbedingt die Situation. Aber nicht nur die Hexenjäger sind eine Bedrohung für Cat und ihre Freunde. Eine weitere und viel dringlichere Gefahr lauert in den Schatten und schreckt auch nicht vor der Ermordung Unschuldiger zurück. Nur ein Bündnis zwischen Hexen und Jägern kann diese Bedrohung noch aufhalten.
Zuallererst möchte ich das durch und durch gelungene Cover des Buches loben, welches einfach nur wunderschön ist. Leider hört damit das Lob über dieses Buch schon auf. Als nächstes folgt eine Spoilerwarnung, weil ich anhand der Handlung erklären muss, was vorne und hinten nicht gepasst hat.
Also Spoilerwarnung!
Die Handlung beginnt relativ abrupt, nicht wie erwartet mit der aufkeimenden Liebesgeschichte von Cat und Alistair, sondern mehr oder weniger mit ihrer Trennung. Als Alistair, der Hexenjäger, erfährt dass Cat eine Hexe ist, wird ihre Beziehung auf eine harte Probe gestellt. Entgegen allen Erwartungen überwindet Alistair jedoch sofort alle Bedenken gegen Cat und liebt sie trotz dieser Erkenntnis weiterhin. Betrachtet man seinen Hintergrund und seine Erziehung fand ich diese Einstellung vollkommen unglaubwürdig. Auch sein hexenjagender Bruder scheint damit keine Probleme zu haben. Cat selbst verhält sich ebenfalls ziemlich unrealistisch. Sie beendet zwar die Beziehung und verhandelt aufgrund der neuen Bedrohung einen Waffenstillstand, hat aber überhaupt keine Probleme damit die Meinung all ihrer Freunde zu übergehen und die doch reale Bedrohung der Hexenjäger zu ignorieren, um sie alle in ihr sicheres Haus einzuladen. Nach einiger Annäherung und einem nicht ganz so unglaubwürdigen Angriff von Cats Cousin, nimmt die Handlung wiederholt eine merkwürdige Wendung. Um einen Hexenzirkel aus 5 Teenies (!) zu vernichten, schließt sich der große Hexenjäger und Vater der drei Brüder mit dem gefährlichsten dunklen Hexer zusammen (der noch dazu mehrere Morde begangen hat, ganz nebenbei). Dabei kämpft er lieber gegen seine Söhne und versucht nun auch sie zu töten. Meiner Meinung nach sind die Handlungen der einzelnen Charaktere vollkommen unglaubwürdig. Zusätzlich dazu fehlt mir durch die vielen Teeniegeplänkel und Dramen einiges an Spannung. Das Böse in Gestalt von Cats Cousin bekommt nur wenige Auftritte in der Geschichte und ist so freundlich abzuwarten, bis sich alle nach seinem letzten Angriff erholt haben. Zudem leistet er bei Cats Angriffen nicht einmal viel Gegenwehr. Selbst als Cat ihm ein Messer an die Kehle hält, wehrt er sich nicht. Dabei hat mich auch gestört, dass das Zitat in der Klappeninnenseite bereits das Ende des Buches verrät. Vielleicht sollte man das mal ändern. Ich bin wirklich sehr irritiert wie unglaubwürdig und unlogisch sich alle Personen in diesem Buch verhalten. Zum Ende der Geschichte, welches eigentlich traurig sein sollte, habe ich nur noch die Augen verdreht. Die Handlungen der einzelnen Personen gehen völlig an der Realität vorbei. Was die Eltern der Teenies den ganzen Tag machen, habe ich auch nicht verstanden. Auch der Auftritt von Alistairs toter Mutter hat die Handlung nicht vorangebracht. Das große Geheimnis, welches hier angedeutet wird, existiert nicht und verwirrt nur.
Spoiler Ende!
Da der Mittelteil nicht ganz so furchtbar unrealistisch war, habe ich mich knapp zu zwei Sternen durchringen können. Aber guten Gewissens weiterempfehlen kann ich dieses Buch nicht.