Das Sachbuch „Mythen und Sagen der Griechen“ von Sylvia Seelert ist unkompliziert und spannend erzählt. Die einzelnen Kapitel kann man super vor dem Schlafengehen lesen, da der Schreibstil recht angenehm ...
Das Sachbuch „Mythen und Sagen der Griechen“ von Sylvia Seelert ist unkompliziert und spannend erzählt. Die einzelnen Kapitel kann man super vor dem Schlafengehen lesen, da der Schreibstil recht angenehm und auch perfekt für Menschen ist, die kein Vorwissen über das Thema besitzen. Ich habe mich vor diesem Buch nicht mit der griechischen Mythologie auseinandergesetzt und verfüge nun über einen guten Überblick. Was mich wirklich überraschte, ist der angenehme Schreibstil. Meist waren die Sachbücher, die ich bisher gelesen habe, ziemlich trocken. Das war hier nicht der Fall. Zudem gefällt mir, dass die Autorin die Geschichten historisch eingeordnet hat. Der Leser wird durch Steckbriefe und Stammbäume ins Thema langsam eingeführt, was für mich ein absoluter Pluspunkt ist. Außerdem sind über das ganze Buch immer mal wieder liebevolle Illustrationen zu sehen, „Mythen und Sagen der Griechen“ eignet sich prima als Einstieg in das Thema. Eine klare Empfehlung von mir.
Inhalt: Florence glaubt nicht mehr an die Liebe seit dem Scheitern ihrer letzten Beziehung. Blöd nur, dass sie eigentlich die Ghostwriterin einer bekannte Liebesromanautorin ist und die Liebe somit mit ...
Inhalt: Florence glaubt nicht mehr an die Liebe seit dem Scheitern ihrer letzten Beziehung. Blöd nur, dass sie eigentlich die Ghostwriterin einer bekannte Liebesromanautorin ist und die Liebe somit mit ihrer Arbeit verbunden ist. Nun bekommt sie auch noch einen neuen Lektor, der ihre Schreibblockade so nicht hinnehmen will.
Nach dem Tod ihres Vaters kehrt Florence in die Kleinstadt ihrer Kindheit zurück, um bei den Vorbereitungen für die Beerdigung zu helfen. Seit ihrer Kindheit teilten Florence und ihr Vater ein Geheimnis. Sie können die Geister von Verstorbenen sehen, die noch eine letzte Aufgabe oder Wunsch haben. Als dann auf einmal ihr neuer Lektor Ben vor der Tür steht, ist das Chaos vorprogrammiert.
Meinung: Das Cover ist wunderschön und entspricht genau meinem Geschmack. Das Rot ist nicht zu knallig und trotzdem ein Hingucker und das Cover hat auch viel Bezug zum Inhalt des Buches durch die kleinen Elemente wie der Rabe oder die Wildblumen.
Nicht nur das Äußere des Buches hat mir gefallen, sondern auch der Inhalt. Ashley Poston schafft es, beim allumfassende Thema Tod keine negativen Gefühle im Leser zu wecken, sondern stellt es als das dar, was es nun mal ist, ein Schritt der zum Leben dazugehört. So weint der Leser sich bei Beerdigungen nicht die Augen aus, sondern wird zum Lachen eingeladen. Trotz dem Thema Tod ist der Roman unbeschwert und leicht zu Lesen, einfach eine schöne, romantische Komödie mit einem Hauch Magie.
Auch liebe ich die Handlung des Buches. Seien es die Geister, Florence Standpunkt zum Thema Liebe, Benji Andor der Lektor, das Bestattungsinstitut „Letzte Ruhe“ oder die Eltern von Florence, die mich etwas an die Addams Family erinnern.
Ashley Postons Schreibstil lässt die Kleinstadt und auch Florence Kindheit lebendig wirken. Das Bestattungsinstitut und der Friedhof wirken wie magische Orte ohne das es zu übernatürlich wird. Die Romanze steht trotz des ganzen Tohuwabohus im Fokus. Ein Highlight dieses Romans sind definitiv die locker, lustigen Dialoge, welche mich zum Lachen gebracht haben. Ashley Poston hat diesem Buch eine Leichtigkeit verliehen, was selbst an Magie grenzt. Das Gefühl beim Lesen gleicht einer warmen Sommerbrise.
Ich empfehle Dead Romantic auf jeden Fall weiter. Das Buch ist perfekt zum Abschalten aus dem stressigem Alltag und eintauchen in eine angenehme Geschichte. Ich habe das Buch in zwei Tagen förmlich verschlungen.
Inhalt: Little Kilton ist eine Kleinstadt, die vor kurzem durch die Aufklärung eines älteren Mordfalles erschüttert wurde. Pip geht noch zur Schule und doch konnte, durch ihre Recherchen, der Fall aufgeklärt ...
Inhalt: Little Kilton ist eine Kleinstadt, die vor kurzem durch die Aufklärung eines älteren Mordfalles erschüttert wurde. Pip geht noch zur Schule und doch konnte, durch ihre Recherchen, der Fall aufgeklärt werden. Seitdem hat Pip dem Detektivleben den Rücken zugekehrt. Doch als auf einmal Jamie, der große Bruder eines guten Freundes, verschwindet, kann sie nicht anders als wieder Fragen zu stellen.
Meinung: Das Buch lässt sich auch perfekt, ohne den ersten Teil zu kennen, lesen. Ich hatte den ersten Band bereits auf meiner Leseliste, aber kam nicht dazu diesen noch vor Beginn der Leserunde anzufangen. Trotzdem bereitete mir das keinerlei Probleme. Die Hintergrundgeschichte wird am Anfang ausreichend erklärt und der Leser wird in die vergangenen Ereignisse eingeführt.
Das Cover entspricht komplett meinem Geschmack. Das knallige Rot springt dem Betrachter sofort ins Auge und die angedeuteten Fingerabdrücke wecken die Neugier auf den Inhalt des Buches.
Definitiv mein Highlight des Buches ist die liebevolle Gestaltung. Seien es kleine Illustrationen wie die Karte von Little Kilton und Karikaturen von Prozessen oder die ganze Aufmachung des Podcastes, der Interviews, Zeitungsartikel oder eine kleine Website, die der Leser wirklich aufrufen kann. Dies hat das Buch so viel interessanter und lockerer gemacht.
Auch der Schreibstil von Holly Jackson ist genau richtig für einen Krimi. Mir gefällt besonders, wie sie Pip als Hauptcharakter darstellt. Sie ist sehr clever, strukturiert, hat Durchhaltevermögen und genügend Biss. So werden leider meistens nur eher die männlichen Charaktere portraitiert. Deswegen finde ich es toll, dass sich Holly Jackson keiner Stereotypen bedient. Es gibt bisher viel zu wenige starke, weibliche Figuren in Büchern.
Fazit: „Good Girl, Bad Blood“ war ein schöner Start ins neue Lesejahr und ich werde mir nach diesem Buch später den 3. Band kaufen. Der Krimi ist spannend und abwechslungsreich. Eine klare Empfehlung!
Inhalt: Die Seelen der Sünder kommen nach Xanthia, dem Vorort der Hölle. Einer Stadt, in der den großen und kleinen Monstern der Welt selbst unendlich viel Grausamkeit widerfährt für ihre Taten aus Lebzeiten. ...
Inhalt: Die Seelen der Sünder kommen nach Xanthia, dem Vorort der Hölle. Einer Stadt, in der den großen und kleinen Monstern der Welt selbst unendlich viel Grausamkeit widerfährt für ihre Taten aus Lebzeiten. Xanthia ist der Ort, von dem Kindern erzählt wird, damit sie immer schön brav sind. Es ist ein Ort, der nur vom Blut seiner Sünder leben kann, für manche die Hölle selbst, für andere nur eine Vorahnung, was ihnen in der Hölle noch bevorstehen könnte.
Nach ihrer Hinrichtung wacht auch die Prostituierte, Diebin und neuerdings Mörderin, Zoé Durand, an eben diesem Ort, der Albträume, auf. Doch anders als andere Seelen wird ihr vom Grafen selbst ein Angebot unterbreitet. Stiehlt sie drei Relikte für ihn, kann sie in ihr altes Leben zurück. Zoé stimmt zu und findet sich sobald in einer Welt voller Geheimnisse, Verrat und Gewalt wieder, die sich nicht zu sehr von ihrer eigenen Realität unterscheidet.
Meinung: Beim Buch handelt es sich um Darkfantasy. Gleich in den ersten Seiten findet der Leser sich im trostlosen, düsteren Leben von Zoé Durand wieder. Dabei behandelt es viele triggernde Themen, die Blut, Gewalt und Tod beinhalten. Wenn man bei diesen Themen sich nicht wohlfühlt, Inhalte zu konsumieren, würde ich vom Lesen dieses Buches abraten. Da besonders Zoés Leben in der menschlichen Welt keine leichte Kost ist und ihr gerade über die ersten Kapitel des Buches viel Leid widerfährt.
Die Charaktere des Buches haben mir sehr gefallen und ich konnte gerade die weiblichen Charaktere schnell ins Herz schließen. Nur beim Grafen viel es mir schwerer ihn als weitere wichtige Figur zu mögen. Er war mir durch seine unterschwellige Bevormundung und seine Geheimnisse unsympathisch. Aber das wird mich nicht davon abhalten, die nächsten Bücher zu lesen, denn mein Gefühl sagt mir, dass sich dort noch viel ändern wird von den Dynamiken der Charaktere.
Die grausame Fantasywelt, die Beril Kehribar erschaffen hat, überzeugte mich im Gegenzug vollkommen. Eine Welt, die nur durch Blut überleben kann, genauso wie ihre Bewohner. Xanthia ist sowohl grausam und düster beschrieben als auch wunderschön und betörend. Natürlich gibt es bereits bekannte Fantasywesen. Die Xathyr sind Vampiren sehr ähnlich mit kleinen Abwandlungen. Trotzdem gibt es auch weniger häufig verwendete Elemente wie Gargoyle und Ghule. So hat Beril Kehribar die allseits bekannten Fantasyelemente durch ihren eigenen Touch zu etwas Neuem, Erfrischendem umgewandelt.
Auch der Schreibstil war sehr angenehm. Ich konnte mich schnell in diese neue Welt fallen lassen. Anfangs war ich etwas verwirrt, so wie es meistens beim ersten Buch einer Reihe ist, aber das lichtete sich schnell.
Fazit: Das Buch hat mich überzeugt und wäre mir der potenzielle Love-Interest noch sympathisch gewesen, wäre es wahrscheinlich mein Buchhighlight des Jahres geworden. Trotzdem werde ich mir auf jeden Fall den nächsten Teil der Trilogie kaufen.
Das Taschenbuch hat die perfekte Größe und eignet sich prima zum Mitnehmen. Ebenfalls ist das Buchcover schön, aber vollkommen überzeugt hat es mich nicht, da sich kein großer Wiedererkennungseffekt im ...
Das Taschenbuch hat die perfekte Größe und eignet sich prima zum Mitnehmen. Ebenfalls ist das Buchcover schön, aber vollkommen überzeugt hat es mich nicht, da sich kein großer Wiedererkennungseffekt im Vergleich zu anderen Liebesromanencover zeigt. Es ist schön, aber es ist nichts Neues oder ein allzu überraschendes Design.
Normalerweise bin ich kein Fan von Bücher, wo von Anfang an der Fokus sehr auf der körperlichen Anziehung liegt, da für mich die Vorfreude und Spannung schnell verloren geht und sich die Handlung dadurch schnell beginnt im Kreis zu drehen und wenig Veränderung/Steigerung entsteht. Aber durch den Schreibstil und besonders den Konflikt zwischen den Hauptcharakteren, wirkt es sehr natürlich und trotzdem bleibt der Anreiz fürs Lesen.
Die Charaktere sind schlagfertig und die Gespräche sind aufreizend. Auch die Spannung zwischen Clay und Evelyn überträgt sich auf den Leser. Evelyn ist unabhängig, selbstbewusst und weiß sich zu behaupten, dabei zieht sie alle Register und Spielchen. Sie ist eine unglaublich starke Frau und versucht, ohne Rücksicht auf Verluste, an ihr Ziel zu kommen und ihre Träume zu verwirklichen. Ihre Figur hat mir beim Lesen sehr gefallen und auch die restlichen Charaktere konnten überzeugen. Seien es die frechen Kommentare von Ash oder die liebevolle Art von Elle, die Charaktere sind eine große Stärke dieses Buches und ins besondere die Dialoge.
Meistens schrecken mich Romanzen mit vielen erotischen Szenen ab, aber Yvonne Westphal verpackt die Szenen so gekonnt, dass sie nicht langweilig werden oder zu häufig vorkommen. Dazu schafft sie es Kosenamen, wie „Sugar“, nicht unangenehm wirken zu lassen. Im Alltag bekomme ich sonst bei Kosenamen meist Gänsehaut vor Scham.
Die Geschichte überraschte mich nicht mit unerwarteten Wendungen und unliebsamen Drama, aber das hat die Story in meinen Augen auch gar nicht benötigt. Das Buch war perfekt, um es Abends nach einem anstrengenden Arbeitstag zu lesen und bei den schlagfertigen Dialogen zu schmunzeln. Es war sehr erfrischend mal wieder eine Romanze ohne nervige Eifersuchtstiraden zu lesen und einfach die Entwicklung zwischen den Charakteren zu genießen.